Schlagwort: Gaspistole

  • Schüsse, Schläge und Todesdrohung !

    Schüsse, Schläge und Todesdrohung !

    Amtsgericht Diez: Schüsse, Schläge und Todesdrohung – brutaler Streit um zehn Euro endet vor Gericht

    Vor dem Amtsgericht Diez verhandeln Richter derzeit einen Fall, der Fassungslosigkeit auslöst. Ein 18-Jähriger behauptet, sein Drogendealer habe ihn wegen zehn Euro mit einer Gaspistole angeschossen, brutal zusammengeschlagen und anschließend mit dem Tod bedroht. Der Fall zeigt, wie schnell ein kleiner Streit in rohe Gewalt umschlagen kann – und welche Folgen das für alle Beteiligten hat.

    Ein Streit um zehn Euro eskaliert völlig

    Der junge Mann kaufte nach eigener Aussage Cannabis bei einem Bekannten. Als der Verkäufer zehn Euro mehr verlangte, weigerte sich der Käufer zu zahlen. Statt einer Klärung griff der Dealer laut Anklage sofort zur Waffe: Er zog eine Gaspistole, zielte ins Gesicht des 18-Jährigen und drückte ab. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und suchte sofort Hilfe bei der Polizei. Beamte nahmen seine Anzeige auf und leiteten Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

    Doch der Albtraum ging weiter. Nur wenige Tage nach der Anzeige tauchte laut Opfer der Bruder des Täters auf dem Marktplatz von Diez auf. Er soll den jungen Mann bedroht und gefordert haben, die Anzeige zurückzuziehen – sonst werde er sterben. Kurz darauf griffen die Brüder den 18-Jährigen erneut an und schlugen ihm mehrere Zähne aus. Zeugen berichten, sie hätten Schreie gehört und einen Jugendlichen blutüberströmt auf dem Boden liegen sehen.

    Gericht prüft Motiv, Glaubwürdigkeit und Gewaltbereitschaft

    Das Amtsgericht Diez will nun klären, wie glaubwürdig die Schilderungen des Opfers sind und welche Rolle Drogen, Schulden und Revierstreitigkeiten spielten. Die Staatsanwaltschaft legt den Angeklagten gefährliche Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung zur Last. Beide Beschuldigten schweigen bislang zu den Vorwürfen. Der Richter machte in der ersten Verhandlung deutlich, dass das Gericht konsequent gegen jede Form von Einschüchterung oder Selbstjustiz vorgehen werde.

    Die Verhandlung wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Das Opfer erhält psychologische Betreuung, um die Folgen des Angriffs zu verarbeiten. Der Prozess zeigt erneut, wie schnell sich Gewalt im Drogenmilieu entlädt – und wie wichtig Prävention und Aufklärung bleiben.

    Hintergrund: Gewalt und Bedrohung im Strafrecht

    Wer mit einer Waffe oder einem waffenähnlichen Gegenstand zuschlägt, begeht eine gefährliche Körperverletzung. Laut § 224 StGB drohen dafür bis zu zehn Jahre Haft. Auch eine Todesdrohung kann nach § 241 StGB strafbar sein, selbst wenn der Täter seine Drohung nie umsetzen wollte. Entscheidend ist, ob die Bedrohung ernst gemeint und geeignet ist, Angst auszulösen.

    Opfer solcher Gewalt finden Unterstützung bei Beratungsstellen, etwa unter opferhilferlp.de, sowie bei der Polizei Rheinland-Pfalz. Wer Zeuge eines ähnlichen Vorfalls wird, sollte sofort den Notruf 110 wählen und helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen

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    Fazit: Der Prozess in Diez zeigt, dass Gewalt kein Mittel zur Konfliktlösung sein darf. Das Gericht setzt mit diesem Verfahren ein klares Zeichen gegen Einschüchterung, Bedrohung und rohe Gewalt – auch dann, wenn es „nur“ um zehn Euro geht.

  • Drogenrazzia in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Drogenrazzia in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Handel mit Amphetamin und Ecstasy – Drei Wohnungen in Hessen und Rheinland-Pfalz durchsucht

    Wiesbaden

    In einem gemeinsamen Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Limburg und des HLKA wurden am frühen Donnerstagmorgen (26.06.) drei Wohnungen durchsucht.

    Die Maßnahmen wurden durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und mehrere Spezialeinheiten unterstützt. Drei der Beschuldigten wird der Handel mit Betäubungsmittel in nicht geringen Mengen sowie der Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz vorgeworfen.

    Zusätzlich steht in einem Fall der Verdacht der schweren Körperverletzung im Raum.

    Durch umfangreiche Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass die Beschuldigten im Alter
    von 34, 36 und 38, zwei Männer und eine Frau, in der Vergangenheit zumindest mit Amphetamin und Ecstasy gehandelt haben. Einer 46-jährigen Frau, die ebenfalls Beschuldigte ist, wird vorgeworfen, von den Handlungen gewusst und die Beschuldigten unterstützt zu haben.

    Die Durchsuchungen fanden in Frankfurt am Main, im Landkreis Limburg-Weilburg und im
    Landkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) statt. Bei der Durchsuchung der Wohnräume der Beschuldigten konnten Datenträger, geringfügige Mengen Betäubungsmittel, Testosteron sowie eine Gaspistole und SoftAir Waffe sichergestellt werden.

    Darüber hinaus wurden auch umfangreiche Mengen an sogenannten NS-Devotionalien festgestellt. Ein Beschuldigter wird am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt.

    Die Ermittlungen dauern an. Die Pressehoheit obliegt der Staatsanwaltschaft Limburg an der Lahn. Weitere Auskünfte werden ausschließlich durch diese erteilt.

  • Nach Streit mit Gaspistole geschossen

    Nach Streit mit Gaspistole geschossen

    Nach Streit mit Gaspistole geschossen

    Limburg

    In Bad Camberg eskalierte am Donnerstagabend ein Streit. Gegen 21:30 Uhr hielten sich ein
    22-Jähriger und seine Begleitung auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Limburger Straße auf, als eine dreiköpfige Gruppe erschien und es zwischen dem 22-Jährigen und einem 33-Jährigen zum Streit kam.

    In dessen Verlauf wurde durch den Älteren der beiden eine Gaspistole eingesetzt. Ein unbekannter Begleiter des 33-Jährigen schlug obendrein mit einem Gegenstand in Richtung des 22-Jährigen, der bei der Tat leicht verletzt wurde.

    Die Beamten konnten den 33-Jährigen Aggressor im Nahbereich festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dieser wieder entlassen. Ihn erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren.

  • Mit Gaspistole in die Berufsschule

    Mit Gaspistole in die Berufsschule

    Person mit Gaspistole in Berufsschule

    Wiesbaden – 

    Person mit Gaspistole in Berufsschule, Wiesbaden, Hermannstraße, Montag, 18.09.2023, 13:00 Uhr

    In Wiesbaden ist am Montagmittag eine Person festgenommen worden, die zuvor mit einer Schusswaffe in einer Berufsschule gesehen worden war.

    Gegen 13:00 Uhr wurde der Polizei eine verdächtige Person gemeldet, die sich auf dem Gelände einer Berufsschule in der Hermannstraße aufhalten und soeben eine Schusswaffe gezeigt haben soll. Die alarmierten Polizeikräfte konnten die Person, einen 23-jährigen Schüler, schnell ausfindig machen und festnehmen.

    Bei der gemeldeten Waffe handelte es sich um eine Gaspistole, die der junge Mann in einer Umhängetasche mit sich führte. Die Waffe wurde sichergestellt. Darüber hinaus durchsuchte die Polizei die Wohnung des nunmehr Beschuldigten.

    Dort konnten jedoch keine weiteren Waffen gefunden werden. Den 23-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Waffenbesitzes.

  • Alkoholisierte Frau (57) mit Gaspistole unterwegs – Gewahrsam

    Alkoholisierte Frau (57) mit Gaspistole unterwegs – Gewahrsam

    Alkoholisiert und mit Gaspistole unterwegs

    Koblenz – Eine Streife der Bundespolizei nahm am heutigen Tag, kurz nach Mitternacht, eine alkoholisierte und aggressive Frau am Hauptbahnhof Koblenz in Gewahrsam.

     Die 57-Jährige fuhr ohne gültigen Fahrschein im IC 920, beleidigte einen Fahrgast und warf das von dem Fahrgast ausgeliehene Ladekabel in Richtung eines Bahn-Mitarbeiters. Dieser trug infolgedessen eine Verletzung im Gesicht unterhalb des linken Auges davon.

    Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,49 Promille. Bei der Durchsuchung des Gepäcks wurde zudem eine Gaspistole aufgefunden und sichergestellt.

    Nach Ausnüchterung verließ die Polin im Laufe des Vormittags die Wache.
    Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.