Schlagwort: gefährlicher Eingriff Bahnverkehr

  • Unbekannte legen Betonbrocken auf Schienen

    Unbekannte legen Betonbrocken auf Schienen

    Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs

    Am Sonntag (26. April) haben bislang unbekannte Täter auf der Bahnstrecke zwischen Schliersee und Bayrischzell mehrere Betonbrocken auf die Gleise gelegt. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Haltepunkt Fischhausen-Neuhaus und führte zu erheblichen Schäden an einem Regionalzug.

    Betonbrocken auf Gleise sorgen für massiven Schaden

    Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei verteilten die Täter insgesamt 16 Betonstücke über eine Strecke von rund 70 Metern. Die Brocken hatten einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 Zentimetern. Der herannahende Zug überfuhr die Hindernisse, wobei die Teile zermahlen oder weggeschleudert wurden.

    Durch die Kollision entstand an der Lok ein erheblicher Sachschaden. Erste Schätzungen gehen von einer Schadenshöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Der Lokführer erlitt einen Schock, blieb jedoch ebenso wie die drei Fahrgäste unverletzt.

    Verdächtige Personen im Fokus der Ermittlungen

    Laut Aussage des Lokführers hielten sich in unmittelbarer Nähe der ersten Hindernisse zwei junge Männer auf. Diese tauchten später erneut am Haltepunkt Fischhausen-Neuhaus auf, nachdem der Zug dort zum Stillstand gekommen war.

    Die beiden Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Einer trug einen schwarzen Kapuzenpullover sowie eine dunkle Hose, der andere einen roten Pullover mit ebenfalls dunkler Hose. Anschließend entfernten sich beide mit einem E-Scooter oder E-Roller in Richtung Fischbachau.

    Großfahndung bleibt ohne Erfolg

    Die Bundespolizei leitete noch in derselben Nacht eine umfangreiche Fahndung ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Dennoch konnten die mutmaßlichen Täter bislang nicht gefasst werden.

    Die Ermittler schließen nicht aus, dass die beiden beobachteten Personen für das Auslegen der Betonbrocken verantwortlich sind. Die Betonstücke könnten aus einem nahegelegenen Schutthaufen stammen.

    Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr

    Die eingleisige Strecke musste infolge des Vorfalls für rund drei Stunden gesperrt werden. Insgesamt summierten sich die Verspätungen im Bahnverkehr auf etwa 260 Minuten. Der Vorfall stellt einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr dar und hätte deutlich schwerwiegendere Folgen haben können.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Verkehr finden Sie auch unter https://blaulichtmyk.de/verkehr/ sowie bundesweite Polizeimeldungen unter https://blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise zu dem Vorfall oder den beschriebenen Personen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08031 / 80262102 entgegen.

    Weitere Informationen stellt die zuständige Behörde auch online zur Verfügung: Bundespolizei Deutschland.

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  • ICE mit Flasche beworfen: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff bei Osnabrück

    ICE mit Flasche beworfen: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff bei Osnabrück

    ICE mit Flasche beworfen

    Ein gefährlicher Vorfall auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Bremen hat am Sonntagnachmittag für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Unbekannte Täter warfen einen Intercity-Express (ICE) von einer Brücke aus mit einer Flasche ab. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Angriff auf fahrenden ICE bei Belm

    Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, den 19. April 2026, gegen 17:30 Uhr im Bereich einer Eisenbahnüberführung im Ortsteil Belm. Der Triebfahrzeugführer eines in Richtung Oldenburg fahrenden ICE erkannte kurz vor dem Passieren der Brücke zwei augenscheinliche Jugendliche. Diese warfen eine dickwandige Flasche gezielt auf den Zug.

    Die Flasche traf die äußere Frontscheibe des ICE. Obwohl die Scheibe nicht durchschlug, entstand ein erheblicher Schaden am Triebfahrzeug. Der Lokführer reagierte sofort und leitete eine Schnellbremsung ein.

    600 Reisende bleiben unverletzt

    Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich rund 600 Reisende im Zug. Trotz des gefährlichen Vorfalls wurde glücklicherweise niemand verletzt. Einsatzkräfte suchten den Nahbereich der Brücke ab, konnten jedoch keine Tatverdächtigen mehr antreffen.

    Der Vorfall führte zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Strecke blieb von 17:33 Uhr bis 18:33 Uhr vollständig gesperrt.

    Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs

    Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird derzeit noch ermittelt.

    Hinweise zu den Tätern nimmt die Bundespolizeiinspektion Osnabrück unter der Telefonnummer 0541 331280 entgegen.

    Warnung vor lebensgefährlichen Aktionen

    Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Bereits kleine Eingriffe können schwerwiegende Folgen haben. Neben strafrechtlichen Konsequenzen drohen den Verursachern auch erhebliche zivilrechtliche Forderungen durch Eisenbahnunternehmen. Diese können in Einzelfällen noch bis zu 30 Jahre nach der Tat geltend gemacht werden.

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  • Zug muss wegen Gleisläufer eine Schnellbremsung einleiten

    Zug muss wegen Gleisläufer eine Schnellbremsung einleiten

    Mann überquert Gleise im Essener Hauptbahnhof  

    Ein gefährlicher Vorfall am Essener Hauptbahnhof hat am späten Abend des 31. März für Aufsehen gesorgt. Ein Mann überquerte mehrere Gleise und brachte dadurch einen Zug zu einer abrupten Schnellbremsung. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

    Notbremsung verhindert mögliche Kollision

    Gegen 23:40 Uhr erhielt die Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof die Meldung über den Vorfall. Der Lokführer des betroffenen Regionalexpresses RE 6 in Richtung Dortmund erkannte eine Person im Gleisbereich und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Nur durch dieses schnelle Eingreifen konnte eine mögliche Kollision verhindert werden.

    Glücklicherweise wurden durch die abrupte Bremsung keine Fahrgäste verletzt. Dennoch kam es zu erheblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Der RE 6 setzte seine Fahrt erst mit einer Verspätung von etwa 20 Minuten fort.

    Videoaufnahmen zeigen gefährliche Aktion

    Die Auswertung von Videoaufzeichnungen ergab, dass der Mann vom Bahnsteig 1-2 aus mehrere Gleise überquerte. Er bewegte sich weiter über die Bahnsteige 4-6 bis hin zu Bahnsteig 7. Anschließend stieg er in einen bereitstehenden Zug ein, der noch nicht abgefahren war.

    Dank einer Personenbeschreibung konnten Einsatzkräfte den 45-jährigen Mann aus Essen schnell identifizieren und antreffen. Die Beamten belehrten ihn vor Ort, jedoch machte er keine Angaben zum Vorfall.

    Strafverfahren eingeleitet

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erteilten die Beamten dem Mann einen Platzverweis. Nun muss er sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie unbefugten Aufenthalts im Gleisbereich verantworten.

    Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr

    Die Bundespolizei betont in diesem Zusammenhang die enormen Gefahren, die vom Aufenthalt im Gleisbereich ausgehen. Moderne Züge nähern sich oft nahezu geräuschlos und können nicht ausweichen. Wer Gleise überquert, bringt sich und andere in akute Lebensgefahr.

    Neben dem Zugverkehr selbst bestehen weitere Risiken durch stromführende Anlagen, Oberleitungen und technische Infrastruktur. Zudem kann der Luftsog vorbeifahrender Züge Gegenstände erfassen und Personen gefährlich nahe an die Gleise ziehen.

    Die Behörden appellieren daher eindringlich an alle Reisenden, die markierten Sicherheitslinien erst zu überschreiten, wenn der Zug vollständig zum Stillstand gekommen ist.

    Weitere Informationen und Sicherheitshinweise

    Mehr Hinweise zum sicheren Verhalten auf Bahnanlagen finden Interessierte auf der offiziellen Seite der Bundespolizei: Bundespolizei Deutschland

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  • Jugendliche sitzen auf Gleisen: Zug muss zwischen Huntlosen und Sandkrug Notbremsung einleiten

    Jugendliche sitzen auf Gleisen: Zug muss zwischen Huntlosen und Sandkrug Notbremsung einleiten

    Jugendliche sitzen auf Gleisen 

    Am frühen Sonntagabend kam es auf der Bahnstrecke zwischen Huntlosen und Sandkrug zu einem gefährlichen Vorfall. Zwei bislang unbekannte Jugendliche hielten sich sitzend im Gleisbereich auf. Eine Triebfahrzeugführerin der NordWestBahn erkannte die Situation rechtzeitig und leitete sofort eine Schnellbremsung ein.

    Zugführerin reagiert schnell und verhindert mögliche Katastrophe

    Der Vorfall ereignete sich gegen 19:15 Uhr. Die Triebfahrzeugführerin bemerkte die beiden Jugendlichen im Gleisbereich und gab umgehend einen Achtungspfiff ab. Gleichzeitig leitete sie eine Schnellbremsung ein, um den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen.

    Der Zug konnte noch vor den Jugendlichen anhalten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Reisende in dem Zug durch die Notbremsung nicht verletzt.

    Jugendliche fliehen nach dem Vorfall in Waldgebiet

    Unmittelbar nach dem Stopp des Zuges verließen die beiden Jugendlichen den Gleisbereich und liefen in ein angrenzendes Waldgebiet. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen konnten sie bislang nicht identifiziert werden.

    Die Bundespolizei in Oldenburg hat Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

    Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr. Mehrere Züge waren betroffen, insgesamt summierten sich die Verspätungen auf 192 Minuten.

    Bundespolizei bittet um Hinweise

    Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die Hinweise zu den beiden Jugendlichen geben können. Wer Angaben zu den bislang unbekannten Personen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei in Oldenburg unter der Telefonnummer 0441-218380 zu melden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auch in unserem Bereich News sowie in der Kategorie Deutschland.

    Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Situationen im Gleisbereich

    Die Bundespolizei nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut auf die erheblichen Gefahren auf Bahnanlagen hinzuweisen. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten und stellt eine große Lebensgefahr dar.

    Herannahende Züge sind häufig sehr leise und werden von Personen im Gleisbereich erst spät wahrgenommen. Zudem besitzen Züge einen deutlich längeren Bremsweg als Straßenfahrzeuge, weshalb Lokführer in vielen Situationen nicht mehr rechtzeitig reagieren können.

    Auch weggeschleuderte Schottersteine können bei Zugdurchfahrten zu gefährlichen Geschossen werden und schwere Verletzungen verursachen.

    Die Bundespolizei appelliert insbesondere an Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren im Bereich von Bahnanlagen zu sprechen und darauf zu achten, wo diese ihre Freizeit verbringen.

  • E-Scooter von Brücke auf Gleise geworfen – Güterzug in Augsburg beschädigt

    E-Scooter von Brücke auf Gleise geworfen – Güterzug in Augsburg beschädigt

    E-Scooter auf Gleise in Augsburg geworfen – Güterzug beschädigt

    Ein E-Scooter auf Gleise in Augsburg hat am frühen Freitagmorgen (6. März) zu einem Zwischenfall im Bahnverkehr geführt. Nach bisherigen Erkenntnissen überfuhr ein Güterzug im Bereich der Gögginger Brücke einen Elektroroller, der zuvor offenbar von einer Brücke auf die Gleise geworfen worden war.

    Güterzug überfährt E-Scooter im Stadtgebiet

    Der Güterzug war auf der Strecke von Freilassing nach Bruchsal unterwegs, als es gegen 03:10 Uhr im Augsburger Stadtgebiet zu dem Vorfall kam. Auf den Gleisen lag ein Elektroroller, der nach aktuellen Ermittlungen zuvor von einer bislang unbekannten Person von der Gögginger Brücke hinuntergeworfen worden sein soll.

    Der Zug überrollte den Roller und beschädigte dabei den vorderen Bereich der Lok. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens steht derzeit noch nicht fest und wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.

    Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs

    Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Solche Handlungen können erhebliche Risiken für den Bahnverkehr und für Menschenleben verursachen.

    Die Ermittler prüfen aktuell, wer den E-Scooter auf Gleise in Augsburg geworfen hat. Auch mögliche Videoaufnahmen oder Zeugenaussagen könnten bei der Aufklärung des Vorfalls eine entscheidende Rolle spielen.

    Bundespolizei bittet Zeugen um Hinweise

    Die Bundespolizei bittet Personen, die in der Nacht Beobachtungen im Bereich der Gögginger Brücke gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, sich zu melden.

    Zeugen erreichen die Bundespolizeiinspektion Nürnberg telefonisch unter 0911 205551-0 oder per E-Mail an bpoli.nuernberg@polizei.bund.de

  • Steine auf Gleisen in Bernau: Bundespolizei warnt nach gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr

    Steine auf Gleisen in Bernau: Bundespolizei warnt nach gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr

    Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff

    Ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr hat am Mittwochabend (25. Februar) den Zugverkehr zwischen Rosenheim und Salzburg erheblich beeinträchtigt. Unbekannte Täter legten im Bereich des Bahnhofs Bernau mehrere Steine auf die Schienen. Die Steine auf Gleisen in Bernau führten zu einem Polizeieinsatz und massiven Verspätungen im Bahnverkehr.

    Güterzug überfährt Hindernis im Bahnhof Bernau

    Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte die Bundespolizei über einen Güterzug, der im Bereich des Bernauer Bahnhofs über einen Gegenstand gefahren war. Der Lokführer leitete umgehend eine Bremsung ein. Der Zug kam etwa 500 Meter nach dem Bahnhof zum Stehen.

    Beamte der Bundespolizei stellten an der Lok Anhaftungen fest, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von zermahlenen Steinen stammten. Zudem erkannten sie deutliche Mahlspuren auf den Schienen im Bereich des Bahnhofs Bernau. Weitere Hinweise auf Tatverdächtige ergaben sich bei der Absuche des Umfelds jedoch nicht.

    Massive Auswirkungen auf den Zugverkehr

    Aufgrund der Steine auf den Gleisen in Bernau sperrte die Bahn die betroffenen Gleise ab etwa 18:50 Uhr. Erst gegen 19:30 Uhr gab der Notfallmanager der Bahn die Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg wieder frei. Der Güterzug setzte anschließend seine Fahrt in Richtung Freilassing fort.

    Die Gleissperrung wirkte sich unmittelbar auf insgesamt 18 Züge aus. In der Folge summierten sich die Verspätungen auf rund 740 Minuten. Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Verkehr sowie bundesweite Entwicklungen findest Du auch unter Deutschland und in unseren News.

    Bundespolizei warnt eindringlich vor lebensgefährlichen Folgen

    Die Rosenheimer Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, sich im Gleisbereich aufzuhalten oder Gegenstände auf Schienen zu legen. Züge fahren mit hohen Geschwindigkeiten, benötigen lange Bremswege und können Hindernissen nicht ausweichen.

    Gegenstände auf den Schienen verwandeln sich bei einer Kollision in unkontrollierbare, lebensgefährliche Geschosse. Im schlimmsten Fall droht sogar eine Entgleisung mit schwerwiegenden Folgen für Reisende und Personal.

    Zeugen gesucht

    Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Mittwochabend im Bereich des Bahnhofs Bernau verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf mögliche Täter geben kann, meldet sich unter der Telefonnummer 0 80 31 / 80 26 21 02.

  • Schnellbremsung in Felde: Unbekannte legen Fahrrad auf Bahngleise

    Schnellbremsung in Felde: Unbekannte legen Fahrrad auf Bahngleise

    Schnellbremsung in Felde: Unbekannte legen Fahrrad auf Bahngleise

    Die Schnellbremsung in Felde beschäftigte am gestrigen Abend die Bundespolizei und führte zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Der Triebfahrzeugführer einer Nordbahn stoppte den Zug abrupt, nachdem er auf der Strecke zwischen Neumünster und Rendsburg einen deutlichen Schlag verspürte. An Bord befanden sich 29 Reisende, die durch das plötzliche Abbremsen erfreulicherweise unverletzt blieben.

    Bahnstrecke gesperrt – Einsatzkräfte durchsuchen Umgebung

    Die Bundespolizei sperrte die Bahnstrecke gegen 20.45 Uhr, um den Vorfall zu prüfen und mögliche Gefahren auszuschließen. Einsatzkräfte durchsuchten den Bereich und stellten fest, dass Unbekannte ein Fahrrad auf die Gleise gelegt oder geworfen hatten. Dieses gefährliche Verhalten zwang den Lokführer, die Schnellbremsung einzuleiten und den Verkehr zum Stillstand zu bringen.

    Eine umfangreiche Nahbereichsfahndung – auch unter Beteiligung der Landespolizei – verlief ohne Feststellungen. Hinweise auf mögliche Täter liegen bislang nicht vor.

    Zugausfälle und Verspätungen als Folge

    Nach rund einer Stunde konnte die Sperrung aufgehoben werden. Dennoch entstanden spürbare Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Drei Züge erhielten deutliche Verspätungen, zwei weitere Fahrten mussten vollständig ausfallen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

    Bundespolizei warnt eindringlich

    Die Beamten betonen erneut, wie lebensgefährlich das Betreten von Bahnanlagen und das Ablegen von Gegenständen auf Gleisen ist. Solche Taten können Züge entgleisen lassen oder Fahrgäste durch abrupte Bremsmanöver schwer verletzen. Die Bundespolizei fordert die Bevölkerung auf, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Weitere Hintergrundinformationen und bundesweite Meldungen stellt die Behörde unter bundespolizei.de bereit.

    Aktuelle regionale Nachrichten finden Leser außerdem unter blaulichtmyk.de/news/ sowie bundesweite Ereignisse im Bereich Sicherheit unter blaulichtmyk.de/deutschland/.

  • Betonabdeckung auf fahrende S-Bahn geworfen

    Betonabdeckung auf fahrende S-Bahn geworfen

    Betonabdeckung auf S-Bahn geworfen

    Ein gefährlicher Angriff auf den Bahnverkehr beschäftigte am Abend des 4. Dezember zahlreiche Einsatzkräfte in
    München.

    Gegen 17:20 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter eine Betonabdeckung auf eine fahrende S-Bahn geworfen.

    Der Zug der Linie S1 befand sich zwischen den Haltepunkten Moosach und Feldmoching, als der schwere Gegenstand die
    Frontscheibe traf.

    Triebfahrzeugführer bleibt unverletzt – rund 700 Reisende müssen Zug verlassen

    Die S-Bahn durchfuhr zu diesem Zeitpunkt eine Gleisbrücke. Die Betonabdeckung wurde mit erheblicher Wucht gegen die Frontscheibe geschleudert. Der Aufprall verursachte einen deutlichen Schaden an der Scheibe, jedoch drang der Betonblock nicht in den Führerstand ein.

    Der Triebfahrzeugführer blieb unverletzt.

    Der Zug stoppte daraufhin am Haltepunkt Feldmoching.

    Etwa 700 Reisende verließen den Zug geordnet und blieben unverletzt. Die beschädigte S-Bahn konnte ihre Fahrt nicht fortsetzen und wurde
    später ins Betriebswerk Steinhausen überführt.

    Gleissperrung führt zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr

    Nach dem Vorfall sperrten Einsatzkräfte den betroffenen Streckenabschnitt von 17:30 Uhr bis 18:44 Uhr.
    Diese Maßnahme führte zu acht Teilausfällen sowie zwei Umleitungen im S-Bahnverkehr.

    Ein Ersatzzug wurde für die Weiterfahrt der Fahrgäste bereitgestellt.

    Während der Absuche des Gleisbereichs fanden Beamte die beschädigte Kabelschachtabdeckung aus Beton, die der Täter auf die S-Bahn geworfen hatte. Die Schadenshöhe wird aktuell ermittelt.

    Bundespolizei ermittelt – Zeugen dringend gesucht

    Die Bundespolizeiinspektion München führt ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich blieb bislang ohne Erfolg.

    Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, sollen sich unter der Rufnummer 089 515550 0 bei der Bundespolizei melden.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/news/ und bundesweite Entwicklungen im Bereich Verkehr auf blaulichtmyk.de/verkehr/. Offizielle Behördenhinweise stellt die Bundespolizei bereit.

  • Schwerer Unfall am Bahnübergang in Jockgrim durch lebensgefährliches Verhalten

    Schwerer Unfall am Bahnübergang in Jockgrim durch lebensgefährliches Verhalten

    Schwerer Unfall am Bahnübergang in Jockgrim: Bundespolizei warnt vor Risiken

    Fahrradfahrer missachtet Sicherungseinrichtungen

    Am frühen Montagmorgen ereignete sich ein schwerer Unfall am Bahnübergang in Jockgrim. Gegen 5:15 Uhr überquerte ein 43-jähriger Fahrradfahrer trotz geschlossener Halbschranke, rotem Lichtsignal und akustischer Warnhinweise die Gleisanlage. Die Bundespolizei meldet, dass der Mann sämtliche Sicherungseinrichtungen ignorierte und in diesem Moment eine herannahende Lok in den Übergang einfuhr.

    Der Lokführer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Zug erfasste den Radfahrer, der dabei schwere Verletzungen erlitt. Trotz der Situation zeigte der Mann Reaktionsfähigkeit und setzte selbstständig den Notruf ab. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

    Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

    Die Bundespolizei leitete gegen den Deutschen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Dieser Straftatbestand greift immer dann, wenn durch unbefugtes Verhalten im Gleisbereich eine Gefahr für den Bahnverkehr entsteht. Der Vorfall verdeutlicht, dass selbst geringfügig erscheinende Regelverstöße schwerwiegende Folgen haben können.

    Auf zahlreichen Strecken rollen Züge nahezu lautlos an. Zudem erreichen sie hohe Geschwindigkeiten und verfügen über lange Bremswege. Ein Ausweichen ist technisch unmöglich. Deshalb zählt jeder Schritt in den Gleisbereich zu einem erheblichen Risiko – nicht nur für die betreffende Person, sondern auch für das Zugpersonal und weitere Verkehrsteilnehmer.

    Bundespolizei erneuert eindringliche Warnung

    Die Behörden weisen erneut darauf hin, dass Gleisanlagen ausschließlich über ausgewiesene Wege betreten oder überquert werden dürfen. Die Bundespolizei appelliert an die Bevölkerung, Warnsignale konsequent zu beachten und Bahnübergänge niemals leichtfertig zu passieren.

    Weitere Sicherheitshinweise finden Bürgerinnen und Bürger auf den offiziellen Seiten der Bundespolizei sowie bei regionalen Meldungen über blaulichtmyk.de/news/ und blaulichtmyk.de/verkehr/.

  • Entgleisung eines Zuges in Hagen-Vorhalle

    Entgleisung eines Zuges in Hagen-Vorhalle

    Entgleisung eines Zuges in Hagen-Vorhalle: Bundespolizei ermittelt

    Hagen

    Am Mittwoch, dem 20. August, erhielt die Bundespolizei Hagen die Mitteilung über einen entgleisten Zug im Bereich der Ortslage Hagen-Vorhalle. Vor Ort konnte ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Gegen 22:10 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwehr Hagen einen Unfall auf einer Baustelle. Nach einer sofort veranlassten Gleissperrung eilten mehrere Einsatzkräfte zum Ereignisort.

    Dort trafen die Beamten auf zwei verletzte Mitarbeiter einer Baufirma und leisteten Erste Hilfe. In diesem Bereich hatte ein Bauzug eine Weiche befahren, wobei der von der Lokomotive vor sich hergeschobene Wagon entgleiste. Dadurch stürzten zwei Mitarbeiter (31 und 35 Jahre alt), die sich auf dem Waggon aufhielten. Glücklicherweise fielen die beiden Männer nicht vom Zug, sondern stürzten auf der Ladefläche des Bauzugs, mit dem in diesem Abschnitt Bauarbeiten durchgeführt werden sollten. Da die Polizisten und der Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort zunächst keine Ursache für die Entgleisung feststellten, konnte ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorerst nicht ausgeschlossen werden.

    Einer der beiden Mitarbeiter musste durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Der zweite benötigte keine weitere ärztliche Versorgung. Nach der Unfallaufnahme hob ein Kran den verunfallten Waggon wieder auf das Gleis. Die Ermittlungen dauern an.

  • Kontrolle endet in lebensgefährlicher Flucht über Bahngleise

    Kontrolle endet in lebensgefährlicher Flucht über Bahngleise

    Kontrolle endet in lebensgefährlicher Flucht über Bahngleise

    Iserlohn

    Weil er mit einem E-Scooter über den Gehweg fuhr, wollten Polizisten gestern Abend einen Iserlohner (39) einer Kontrolle unterziehen. Statt anzuhalten rannte er über Bahngleise davon und provozierte die Vollbremsung eines Personenzuges Nahe der Letmather Dechenhöhle.

    Kurz nach 19 Uhr bemerkte die Polizeistreife den Verdächtigen an der Untergrüner Straße. Zunächst flüchtete er fahrend. Nach kurzer Zeit nahm er den Roller in die Hand und rannte mitsamt des Fahrzeugs ein Privatgrundstück, das an die Bahngleise angrenzt, hinauf. Nachdem er den Roller weggeworfen hatte, rannte er über die Bahngleise. Der Zugführer eines herannahenden Personenzuges warnte mit Horn vor der Kollisionsgefahr und bremste den Zug bis zum Stillstand ab. Die Polizisten suchten die Umgebung nach dem Flüchtigen ab, fanden ihn im Gebüsch versteckt und nahmen ihn fest.

    Anschließende Vortests ergaben Hinweise darauf, dass der 39-Jährige unter Alkohol- und Drogeneinfluss auf dem E-Scooter unterwegs gewesen sein könnte. Die Beamten nahmen ihn mit zur Wache und ließen von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen.

    Weiterhin stellte sich heraus, dass der E-Scooter, auf dem der Iserlohner unterwegs war, erst gestern gestohlen und daher mit einem Fahndungsvermerk versehen war.

    Bei der Durchsuchung des Flüchtigen fanden die Polizisten zudem mögliches Diebesgut sowie Betäubungsmittel. Roller, Drogen und die mögliche Beute wurden sichergestellt.

    Bei der Notbremsung des Zuges wurde nach bisherigen Erkenntnissen glücklicherweise niemand verletzt. Der Zug konnte nach Ende des Einsatzes auf den Bahngleisen seine Fahrt fortsetzen. Was mit einem Verstoß gegen die Gehweg-Nutzung begann, endete schließlich mit einem Strafverfahren gegen den Tatverdächtigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Verstoßes gegen das Straßenverkehrs- und Betäubungsmittelgesetz sowie Diebstahls.

  • Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

    München

    Am Donnerstagvormittag (23. Januar) rollte ein Müllcontainer im Ostbahnhof in die Gleise. Ein Bahnmitarbeiter versuchte diesen zu bergen. Als ein Güterzug nahte, entfernte er sich aus dem Gleisbereich. Der Zug überfuhr den Metallbehälter. Keine Verletzten, aber Sachschaden im
    mittleren vierstelligen Eurobereich.

    Gegen 10:10 Uhr kam es im Ostbahnhof zu dramatischen Szenen. Am Gleis 8 verselbstständigte sich
    ein dort abgestellter, vermutlich nicht gesicherter, metallener Müll-Sammelwagen eines DB-Reinigers. Dieser rollte innerhalb weniger Sekunden von der Mitte des Bahnsteigs ins Gleis 8.

    Die 53-jährige DB-Reinigungskraft erkannte den im Gleis liegenden Müllwagen, begab sich zur
    schnellen Bergung dessen vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Wenige Sekunden später näherte sich
    ein ca. 600 m langer Güterzug. Der Lokomotivführer erkannte das Hindernis und den im Gleis
    stehenden Mann, woraufhin er einen Achtungspfiff abgab und eine Schnellbremsung einleitete.

    Die Lokomotive und mindestens ein Güterzugwaggon des Zuges, der unterwegs zum Brenner war, überrollten den Müll-Sammelwagen. Dieser wurde vollständig zerstört. Nach ersten Ermittlungen
    beläuft sich der Sachschaden auf ca. 5.000 bis 10.000 EUR. Die Bundespolizei hat Ermittlungen
    wegen des Verdachts eines fahrlässigen, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
    Ein Windstoß dürfte die Ursache des Wegrollens gewesen sein; ein Verschulden Dritter lag nicht vor.

    Die Bundespolizei warnt eindringlich beim Abstellen von mit Rollen ausgestatteten Gegenständen,
    wie Kinderwägen, Rollatoren, Rollkoffern oder ähnlichem, diese zu sichern. Sollten Gegenstände doch
    ins Gleis rollen, wird dringend davon abgeraten sich in die Schienen zu begeben. Informieren Sie bitte umgehend nahe DB-Mitarbeiter oder unter der Notfall-Nummer 110 die Polizei. 

  • Mann stellt sich vor fahrenden ICE

    Mann stellt sich vor fahrenden ICE

    Mann stellt sich vor fahrenden ICE

    Ketsch

    Donnerstagnacht (2. Januar) begab sich ein Mann vor einen durchfahrenden Zug in den Gleisbereich.
    Kurz vor einem Zusammenprall sprang er zur Seite. Die Bundespolizei ermittelt.

    Gegen 23:30 Uhr begab sich der 53-jährige deutsche Staatsangehörige auf Höhe der Ortschaft Ketsch
    in den Gleisbereich. Der Triebfahrzeugführer des durchfahrenden ICE 273 (Laufrichtung Berlin – Basel) erkannte den Mann im Gleis und leitete eine Schnellbremsung ein.

    Kurz vor dem Zusammenprall mit dem Zug, sprang der Tatverdächtige zur Seite und aus dem Gleisbereich.

    Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe fahndeten im Nahbereich des Tatorts nach dem Mann. Dieser wurde schließlich gestellt und vorläufig festgenommen.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 53-Jährige einer Spezialklinik übergeben.

    Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

    Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt.

    Die Bundespolizei warnt immer wieder davor, sich unbefugt in den Gleisbereich zu begeben. Züge fahren mit sehr hohen Geschwindigkeiten und nähern sich fast lautlos. Selbst beim Erkennen einer Gefahr
    im Gleisbereich, kann ein Zug aufgrund seiner technischen Beschaffenheit nicht zum sofortigen
    Stillstand gebracht werden.

    Der Bremsweg kann sich auf einen Kilometer belaufen. Schwere oder gar tödliche Unfälle sind daher
    keine Seltenheit. Nähere Informationen zum richtigen Verhalten auf Bahnanlagen finden Sie unter www.bundespolizei.de.