Schlagwort: gefälschter Führerschein

  • Lkw mit 11,8 Tonnen gestoppt – Fahrer mit gefälschtem Führerschein unterwegs

    Lkw mit 11,8 Tonnen gestoppt – Fahrer mit gefälschtem Führerschein unterwegs

    Lkw Kontrolle: Polizei zieht Mega-Überlader aus dem Verkehr!

    Am Montag, 23. Februar, gegen 10 Uhr bemerkten Beamte des Verkehrsdienstes im Bereich Dorstener Straße / Riemker Straße einen deutlich überladen wirkenden Lastwagen. Die Lkw Kontrolle in der Dorstener Straße zeigte schnell: Das Fahrzeug stellte ein echtes Schwergewicht dar.

    Fahrzeug hing sichtbar durch

    Der mit Splitt beladene 7,49-Tonnen-Kipper hing tief in der Federung. Die Radabdeckungen berührten bereits den Boden, das gesamte Fahrzeug wirkte stark abgesenkt. Schon der äußere Eindruck ließ auf eine erhebliche Überladung schließen.

    Auf einer geeichten Waage bestätigte sich der Verdacht: Statt der zulässigen 7,49 Tonnen brachte der Lkw 11,8 Tonnen auf die Waage. Damit überschritt das Fahrzeug das erlaubte Gesamtgewicht massiv.

    Gefälschter Führerschein entdeckt

    Der 60-jährige Fahrer, ein Bauarbeiter, sprach kein Deutsch und legte den Beamten einen polnischen Führerschein vor. Während der Kontrolle fiel auf, dass er Fragen nur schwer beantworten konnte. Die geschulten Einsatzkräfte überprüften das Dokument genauer.

    Dabei stellten sie fest, dass es sich um eine Fälschung handelte. Im Zuge der weiteren Durchsuchung fanden die Beamten zusätzlich einen gefälschten polnischen Aufenthaltstitel.

    Fahrer besitzt nur georgische Pkw-Fahrerlaubnis

    Der aus Georgien stammende Mann gab an, sich die Dokumente beschafft zu haben, um als EU-Bürger arbeiten zu können. Tatsächlich verfügt er lediglich über einen Auto-Führerschein aus Georgien. Eine gültige Fahrerlaubnis für das Führen eines Lkw lag nicht vor.

    Ermittlungen wegen Schwarzarbeit und weiterer Verstöße

    Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Schwarzarbeit sowie weiterer Verstöße ein. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen muss sich der Fahrer auch wegen der erheblichen Überladung verantworten.

    Weitere Meldungen zu Verkehrskontrollen findest Du in unserer Rubrik Verkehr sowie aktuelle Einsätze aus ganz Deutschland unter Deutschland. Offizielle Informationen zur Verkehrssicherheit veröffentlicht auch die Polizei NRW.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Duo fährt betrunken mit E-Scooter auf der A 40

    Duo fährt betrunken mit E-Scooter auf der A 40

    Um ihren Freund von der Polizeiwache abzuholen

    Dortmund

    Einen mehr als ungewöhnlichen Nachtdienst erlebten Einsatzkräfte am vergangenen Wochenende:

    Drei Männer sorgten für zwei Einsätze und zahlreiche Strafanzeigen.

    Alles begann am Sonntagabend (10.08.) mit einer allgemeinen Verkehrskontrolle
    in Bochum:

    Auf der Essener Straße kontrollierten Einsatzkräfte der Wache West gegen 23:10 Uhr einen VW, in dem drei Männer saßen.

    Die Beamten sollten im wahrsten Sinne den richtigen Riecher haben:

    Denn aus dem Auto nahmen sie deutlichen Alkoholgeruch wahr. Der anschließende Atemalkoholtest beim 23-jährigen Fahrer (aus Dortmund) fiel positiv aus, obendrein verlief ein freiwilliger Drogenvortest positiv auf Kokain.

    Die Beamten ordneten eine Blutprobe an, welche ein Arzt auf der Polizeiwache entnahm. Die beiden Freunde des Dortmunders durften unterdessen gehen.

    Eine Überprüfung des Führerscheins des 23-Jährigen ergab außerdem, dass dieser gefälscht war.
    Die Beamten stellten den Autoschlüssel und den gefälschten Führerschein sicher und fertigten mehrere Strafanzeigen.

    Anschließend durfte der Mann die Polizeiwache verlassen.

    Die beiden Mitfahrer machten sich unterdessen auf, ihren Freund von der Wache abzuholen.

    Das Transportmittel der Wahl: Ein E-Scooter.

    Die Route: Der scheinbar kürzeste Weg – nur führte dieser über die A 40.

    Ein Autofahrer bemerkte gegen 1:20 Uhr das Duo auf dem Seitenstreifen der Autobahn und wählte den Notruf.

    Anschließend fuhr er zum Tanken auf das Gelände der RuTa Ruhrschnellweg, wo er kurz darauf auf
    die beiden Männer traf.

    Diese fragten ihn nach dem schnellsten Weg zur Polizeiwache West und setzten anschließend ihre gefährliche Fahrt über die Autobahn fort.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung durch Einsatzkräfte der Autobahnpolizei verlief zunächst negativ,
    die Beamten suchten im Anschluss die Polizeiwache West auf.

    Vor der Wache trafen sie tatsächlich auf das Duo auf dem E-Scooter.

    Beim 23-jährigen Fahrer (auch aus Dortmund) stellten die Beamten ebenfalls Alkoholgeruch fest. Ein anschließender vorläufiger Atemalkoholtest fiel mit über zwei Promille mehr als deutlich positiv aus. Obendrein zeigte ein freiwilliger Drogenvortest: Auch dieser Mann stand unter dem Einfluss von Kokain.

    Innerhalb weniger Stunden musste ein Arzt erneut zur Wache fahren, denn auch bei
    dem 23-jährigen E-Scooterfahrer ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Auch ihn erwarten nun zahlreiche Strafverfahren.

    Zur Erinnerung:

    Auch bei einem E-Scooter handelt es sich um ein Kraftfahrzeug.

    Demnach gelten die gleichen Promillegrenzwerte wie für Autos oder Motorräder.
    Ordnungswidrig handelt, wer ab 0,5 Promille ohne Ausfallerscheinungen ein Kraftfahrzeug führt.
    Ab 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat gem. § 316 StGB. Bei Radfahrenden liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille vor.

    Alkohol im Straßenverkehr zählt noch immer zu einer der häufigsten Unfallursachen.

    Sowohl die Polizei Bochum als auch die Polizei Dortmund werden daher auch künftig konsequent
    gegen Personen vorgehen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen fahren – egal mit
    welchem Fahrzeug.

  • Koblenz: Aggressiver Autofahrer mit über 1,8 Promille gestoppt – Führerschein offenbar gefälscht

    Koblenz: Aggressiver Autofahrer mit über 1,8 Promille gestoppt – Führerschein offenbar gefälscht

    Alkoholisierter Fahrzeugführer leistet massiven Widerstand

    Koblenz

    Am gestrigen Donnerstag, 02.01.2025, befuhr ein 30-jähriger Mann aus Koblenz gegen 22.05 Uhr
    ein Tankstellengelände im Bereich Rauental.

    Ein Zeuge erkannte, dass der Fahrzeugführer möglicherweise alkoholisiert ist und verhinderte bis zum Eintreffen der Polizei die Weiterfahrt. Gegenüber der Streifenwagenbesatzung zeigte der alkoholisierte Mann ein zunehmend aggressives Verhalten, weshalb er nach vorausgegangener Androhung gefesselt
    und zu Boden gebracht werden musste.

    Ein erster Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von über 1,8 Promille. Im Anschluss wurde der
    Mann zum Zwecke der Blutentnahme zur Dienststelle verbracht. Dort wurden die eingesetzten Beamten fortlaufend massiv beleidigt. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Führerschein offenbar gefälscht war.

    Auf der Dienststelle kam es dann im weiteren Verlauf zu massiven Widerstandshandlungen und Bedrohungen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Der Beschuldigte führte einen weißen VW – Crafter (Transporter) mit Koblenzer Kennzeichen und fiel bereits im Vorfeld durch eine unsichere Fahrweise auf.

    Die Polizei bittet Zeugen, die möglicherweise gefährdet wurden oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Polizei Koblenz unter der Rufnummer 0261-92156-300 in Verbindung
    zu setzen.