Schlagwort: Gefahrgut

  • Großkontrollen auf der A2: Polizei stoppt gefährliche Lkw und deckt 95 Verstöße auf

    Großkontrollen auf der A2: Polizei stoppt gefährliche Lkw und deckt 95 Verstöße auf

    Polizei Bielefeld stellt 95 Verstöße fest

    Bielefeld/A2. Bei zwei kooperativen Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs haben Einsatzkräfte am Donnerstag, 30. April 2026, und Dienstag, 5. Mai 2026, insgesamt 130 Fahrzeuge überprüft. Die A2 Kontrolle bei Bielefeld führte zu 95 festgestellten Verstößen.

    Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Bielefeld kontrollierten gemeinsam mit mehreren Behörden auf dem Rastplatz Fuchsgrund und an der Raststätte Gütersloh Nord. An den Maßnahmen beteiligten sich unter anderem das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität, das Veterinäramt, Lebensmittelkontrolleure des Kreises Gütersloh sowie die Bezirksregierung Detmold.

    Viele Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten

    Die meisten Verstöße lagen nach Angaben der Polizei im Bereich der Sozialvorschriften. Dabei ging es vor allem um nicht eingehaltene Lenk- und Ruhezeiten. Außerdem stellten die Kontrollkräfte zahlreiche Mängel bei der Ladungssicherung fest.

    Fünf Fahrzeugführer durften ihre Fahrt wegen technischer Mängel oder mangelhafter Ladungssicherung zumindest vorläufig nicht fortsetzen. Weitere Meldungen aus dem Verkehr gibt es auf blaulichtmyk.de/verkehr.

    Durchgerostete Achse und gefälschter Führerschein

    Auf dem Rastplatz Fuchsgrund stoppten die Einsatzkräfte den Fahrer einer litauischen Sattelzugmaschine. Die Achse am Auflieger war an mehreren Stellen stark durchgerostet. Da eine solche Achse die notwendige Tragfähigkeit nicht mehr gewährleisten kann, werteten die Beamten den Zustand als erheblichen Sicherheitsmangel.

    Der Container auf dem Auflieger musste auf einen anderen Anhänger umgeladen werden. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Fahrer einen gefälschten ukrainischen Führerschein mitführte. Wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis leiteten sie ein Strafverfahren ein. Der Fahrer zahlte vor Ort eine Sicherheitsleistung von 600 Euro.

    Gefahrgut nicht richtig gesichert

    Auch ein 43-jähriger Fahrer einer polnischen Sattelzugmaschine musste seine Fahrt beenden. Auf der Ladefläche befanden sich unter anderem Gefahrgutbehälter, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren.

    Das Transportunternehmen musste ein Ersatzfahrzeug zum Kontrollort schicken, da der Fahrer die Ladung mit dem vorhandenen Material nicht korrekt sichern konnte. Für die eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn und das Unternehmen zahlte der Fahrer eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro. Gegen vier weitere für die Verladung verantwortliche Personen leiteten die Behörden ebenfalls Verfahren ein.

    Bremsanlage stark beschädigt

    Bei der A2 Kontrolle bei Bielefeld an der Raststätte Gütersloh Nord fiel eine weitere polnische Sattelzugmaschine mit erheblichen technischen Mängeln auf. Am Auflieger waren die Bremsbeläge komplett verschlissen. Außerdem war der Druckluftbehälter der Bremse weitestgehend durchgerostet. Ein Stoßdämpfer wies bereits Löcher auf.

    Die Halterfirma musste eine Reparaturwerkstatt mit dem Austausch der defekten Einzelteile beauftragen. Nachrichten aus Deutschland finden Leserinnen und Leser auch unter blaulichtmyk.de/deutschland.

    Zoll ahndet illegale Beschäftigung

    Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls stellte an der Raststätte Gütersloh Nord acht Verstöße im Bereich illegaler Beschäftigung fest. Damit zeigte die A2 Kontrolle, wie wichtig gemeinsame Maßnahmen von Polizei, Zoll und Fachbehörden im gewerblichen Verkehr sind.

    Weitere Polizeimeldungen gibt es unter blaulichtmyk.de/news. Informationen zur Arbeit der Polizei Nordrhein-Westfalen finden sich außerdem bei der Polizei NRW und beim Zoll.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gefahrstoff-Leck am Schwedenkai: Feuerwehr im Großeinsatz

    Gefahrstoff-Leck am Schwedenkai: Feuerwehr im Großeinsatz

    Feuerwehr verhindert Schlimmeres

    Ein Gefahrstoff-Leck am Schwedenkai hat am frühen Nachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 13:10 Uhr ging bei der Leitstelle ein Notruf über eine austretende gefährliche Substanz ein.

    Leckage an Container sorgt für Alarm

    Nach ersten Informationen kam es an einem Container zu einer Leckage. Dabei traten geringe Mengen einer ätzenden Flüssigkeit aus. Aufgrund der potenziellen Gefahr alarmierte die Leitstelle umgehend ein Großaufgebot, darunter auch den Löschzug Gefahrgut.

    Mehrere Einheiten rückten zum Einsatzort aus, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

    Spezialkräfte gehen unter Schutzkleidung vor

    Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein speziell ausgerüsteter Trupp ging unter besonderer Schutzkleidung zur Erkundung vor. Die Einsatzkräfte konnten die Ursache schnell lokalisieren und die Leckage zügig verschließen.

    Anschließend nahmen sie die ausgetretene Flüssigkeit mit Chemikalienbindern auf, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

    Keine Verletzten – keine Gefahr für Bevölkerung

    Das Gefahrstoff-Leck am Schwedenkai verlief glimpflich: Es wurden keine Personen verletzt. Zudem bestand laut Einsatzleitung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Allgemeinheit.

    Weitere Informationen zu ähnlichen Einsätzen finden Sie auch im Bereich Deutschland.

    Container wird gesichert abtransportiert

    Nach Abschluss der Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte den betroffenen Container dem Seehafen. Dieser wurde anschließend für den Weitertransport an einen speziellen Gefahrgutplatz vorbereitet.

    Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

    Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Haupt- und Ostwache sowie die Freiwillige Feuerwehr Elmschenhagen. Auch der Rettungsdienst stand bereit, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

    Weitere Informationen zu Gefahrgut-Einsätzen stellt auch die Feuerwehr Deutschland bereit.

    Auch die Polizei informiert regelmäßig über Gefahrenlagen im öffentlichen Raum.

    Schnelles Eingreifen verhindert größere Schäden

    Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte das Gefahrstoff-Leck am Schwedenkai rasch unter Kontrolle gebracht werden. Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig spezialisierte Einsatzkräfte bei Gefahrgutlagen sind.

    Aktuelle Entwicklungen im Bereich Verkehr und Einsätze finden Sie unter Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gefahrgut-Transport auf A30 gestoppt: Massive Mängel entdeckt

    Gefahrgut-Transport auf A30 gestoppt: Massive Mängel entdeckt

    Gefahrgut-Transport auf der A30 bei Westerkappeln gestoppt

    Die Autobahnpolizei Münster hat am Montag (02.02.) auf der Autobahn 30 bei Westerkappeln einen besonders gefährlichen Gefahrgut-Transport auf der A30 aus dem Verkehr gezogen. Beamte der Schwerlastgruppe kontrollierten einen niederländischen Sattelzug auf einem Rastplatz im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle – mit alarmierenden Ergebnissen.

    Explosionsfähiges Material mangelhaft gesichert

    Der 45-jährige Fahrer transportierte eine offene, zugelassene Stahlkiste mit explosionsfähigem Material. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung fest. Gerade bei einem Gefahrgut-Transport auf der A30 können solche Versäumnisse schwerwiegende Folgen haben und stellen ein enormes Risiko für andere Verkehrsteilnehmer dar.

    Fahrzeug in äußerst schlechtem Zustand

    Nicht nur die Ladung, auch der technische Zustand des Fahrzeugs gab Anlass zur Sorge. Die Beamten dokumentierten gravierende Mängel an mehreren sicherheitsrelevanten Bauteilen. Reifen und Bremsanlage wiesen erhebliche Defekte auf, die Windschutzscheibe zeigte Schäden und auch die Beleuchtung funktionierte nicht ordnungsgemäß. In diesem Zustand hätte der Sattelzug keine Strecke mehr zurücklegen dürfen.

    Rauchverbot mehrfach missachtet

    Besonders brisant: Während der laufenden Kontrolle ignorierte der Fahrer mehrfach das absolute Rauchverbot. Dieses gilt ausdrücklich bei Fahrzeugen, die mit explosionsfähigem Material beladen sind. Die Einsatzkräfte schritten sofort ein, da schon ein Funke eine Katastrophe hätte auslösen können.

    Polizei untersagt Weiterfahrt und begleitet Transport

    Die Autobahnpolizei untersagte dem niederländischen Fahrer umgehend die Weiterfahrt. Um eine Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen, begleiteten die Beamten den Gefahrgut-Transport auf der A30 anschließend zu einem geeigneten Unternehmen in der Nähe. Dort konnten die festgestellten Mängel fachgerecht behoben werden.

    Dem 45-jährigen Fahrer sowie mehreren beteiligten Unternehmen drohen nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Bußgelder in bis zu vierstelliger Höhe. Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig konsequente Kontrollen im Schwerlast- und Gefahrgutverkehr sind.

    Weitere Berichte aus dem Bereich Verkehr und aktuelle Meldungen aus Deutschland findest Du auf unserem Portal.

    Zusätzliche Informationen zu Vorschriften im Gefahrgutverkehr stellt auch die Polizei Nordrhein-Westfalen bereit.

  • Chemieunfall in Zeven: Anhänger kippt mit Propionsäure um – Fahrer verletzt

    Chemieunfall in Zeven: Anhänger kippt mit Propionsäure um – Fahrer verletzt

    Propionsäure-Unfall in Zeven

    Am Montagvormittag kam es in Zeven (Landkreis Rotenburg/Wümme) zu einem größeren Chemieunfall.

    Zahlreiche Feuerwehren aus der Samtgemeinde Zeven und umliegenden Orten, der Gefahrgutzug sowie der Rettungsdienst rückten zu einem Gefahrguteinsatz an der B71 aus.

    Traktoranhänger kippt im Kreisverkehr um

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte lag der Anhänger eines Traktors im Kreisverkehr auf der Seite.

    Er war mit vier IBC-Containern beladen, die Propionsäure enthielten. Zwei dieser Behälter wurden beschädigt,
    sodass größere Mengen der ätzenden Flüssigkeit austraten.

    Der Fahrer versuchte zunächst selbst, die Ausbreitung zu stoppen, erlitt dabei jedoch Verätzungen im Gesichtsbereich und wurde
    vom Rettungsdienst in eine Bremer Klinik gebracht.

    Weiträumige Sperrung und Schutzmaßnahmen

    Die Feuerwehr sperrte den gesamten Bereich um den Kreisverkehr weiträumig ab.

    In Abstimmung mit der Polizei erfolgte eine vollständige Sperrung der B71, um unbefugten Zutritt zu verhindern.
    Auch umliegende Gewerbebetriebe wurden vorsorglich evakuiert. Spezialkräfte des Gefahrgutzuges führten Messungen durch und
    bestätigten die ausgelaufene Substanz als Propionsäure.

    Eindämmung der Säure und Umfüllarbeiten

    Die Einsatzkräfte dichteten die beschädigten Container provisorisch ab, um den weiteren Austritt zu stoppen.

    Auslaufende Flüssigkeit wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen. Um die Umwelt zu schützen, errichtete die Feuerwehr Sperren und Barrieren an den Einläufen der Oberflächenentwässerung. Dennoch gelang bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eine nicht unerhebliche Menge der Säure in die Kanalisation, weshalb diese mit Messgeräten auf eine mögliche Ausbreitung geprüft wurde.

    In Zusammenarbeit mit dem Gefahrgutzug wurde die restliche Propionsäure mit einer speziellen Gefahrstoffpumpe in intakte Ersatzbehälter umgefüllt. Eine Fachfirma übernahm anschließend die Spezialreinigung der kontaminierten Fahrbahnflächen sowie die fachgerechte Entsorgung der Bindemittel.

    Einsatz dauerte mehrere Stunden

    Die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen zogen sich über mehrere Stunden hin. Der betroffene Bereich blieb bis in den Nachmittag gesperrt. Ein Sprecher der Feuerwehr betonte, dass durch das schnelle Eingreifen eine größere Umweltgefährdung verhindert werden konnte.

    Weitere regionale Blaulichtmeldungen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news oder im Bereich Deutschland.

    Externe Informationen zur chemischen Substanz Propionsäure stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bereit.

  • Landwirtschaftlicher Anhänger kippt um

    Landwirtschaftlicher Anhänger kippt um

    Verkehrsunfall mit lang anhaltenden Bergungsmaßnahmen

    Hildesheim

    Am Dienstagabend, dem 08. Juli 2025, kam es in Volkersheim (Ortsteil von Bockenem) zu einem schweren Verkehrsunfall.

    Der Vorfall ereignete sich gegen 21:35 Uhr in der Straße „Am Krohm“. Beteiligt war ein landwirtschaftliches Gespann. Eine bislang unbekannte Person entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

    Die Bergung dauerte bis in die Nacht.

    Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 64-jähriger Landwirt mit einem Ackerschlepper und einem Spezialanhänger für Pflanzenschutzmittel durch den Ort.

    Er kam aus Richtung Ortsmitte.

    Beim Durchfahren der schmalen Straße kam dem Gespann ein Pkw entgegen. Dieser überholte
    gerade einen am Fahrbahnrand abgestellten Wagen. Dabei geriet der Pkw auf die Fahrspur des
    Traktors.

    Landwirt wich aus

    Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der Landwirt nach rechts aus. Dabei kam das Gespann teilweise von der Straße ab. Der Anhänger prallte gegen einen großen Begrenzungsstein am Fahrbahnrand.

    Infolge der Kollision kippte der Anhänger auf die Seite. Er fiel auf einen angrenzenden Zaun sowie einen Verteilerkasten für das Stromnetz. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens ist noch unklar,
    dürfte aber erheblich sein.

    Beim Unfall wurde der Tank des Anhängers beschädigt. Es trat eine geringe Menge des geladenen Fungizids aus. Die alarmierte Feuerwehr verhinderte erfolgreich ein weiteres Auslaufen der Chemikalie.

    Aufwendige Bergungsmaßnahmen

    Die Bergungsmaßnahmen erwiesen sich als aufwendig. Unter anderem wurde ein spezieller Bergungskran angefordert. Der Einsatz dauerte bis in die Nacht an.

    Zum Schutz der Umwelt waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Volkersheim, Schlewecke, Bockenem und Mahlum wurden alarmiert. Zusätzlich kamen Experten für Gefahrgut und Umweltschutz zum Einsatz. Auch eine Mitarbeiterin der Unteren Wasserbehörde begleitete die Maßnahmen.

    Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt. Durch das schnelle Handeln der Einsatzkräfte konnte ein Umweltschaden verhindert werden.

    Verletzt wurde niemand.

    Der entgegenkommende Pkw-Fahrer entfernte sich jedoch unerlaubt vom Unfallort.
    Ein Strafverfahren wegen Fahrerflucht wurde eingeleitet.

    Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich vermutlich um einen dunklen VW Golf.

    Weitere Hinweise zum Fahrer oder zum Fahrzeug liegen derzeit nicht vor.

    Die Polizei Bad Salzdetfurth bittet um Mithilfe.

    Wer etwas zum Unfall oder zum flüchtigen Fahrzeug sagen kann, wird gebeten, sich unter der
    Nummer 05063/9010 zu melden.

  • Chlorgasaustritt im Schwimmbad Mayen – Feuerwehr im Großeinsatz

    Chlorgasaustritt im Schwimmbad Mayen – Feuerwehr im Großeinsatz

    Chlorgasaustritt im Schwimmbad Mayen – Feuerwehr im Großeinsatz

    Mayen

    Am Dienstagabend kam es im Schwimmbad Mayen zu einem Gefahrgasaustritt. Ausgetreten ist Chlorgas.

    Durch den Kontakt mit Wasser entstand Salzsäure. Dieser chemische Prozess ist hochreaktiv.

    Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Einsatzkräfte reagierten sofort.

    Zur Sicherheit wurde eine Warnmeldung für den Umkreis von 200 Metern veröffentlicht.

    Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung

    Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

    Auch Lüftungsanlagen sollten ausgeschaltet werden.

    Die Feuerwehr führte direkt Schadstoffmessungen durch. Dabei gab es keine Auffälligkeiten.

    Die gemessenen Werte lagen unter den Grenzwerten.

    Einsatzkräfte arbeiten koordiniert

    Unmittelbar nach dem Vorfall starteten die Einsatzkräfte Maßnahmen zur Eindämmung.

    Aktuell tritt kein weiterer Gefahrstoff mehr aus.

    Etwa 80 Personen sind im Einsatz. Dazu zählen Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienst.

    Die Polizei richtete eine Straßensperrung rund um das betroffene Areal ein.

    Gebiet meiden – Sicherheit hat Vorrang

    Die Behörden bitten die Bevölkerung, das Gebiet zu meiden.

    Die Lage ist unter Kontrolle. Es besteht derzeit keine akute Gefahr.

    Die Einsatzkräfte bleiben weiterhin vor Ort. Sie überwachen die Situation laufend.

  • Reifenplatzer verursacht Brand auf der B9

    Reifenplatzer verursacht Brand auf der B9

    LKW-Anhänger gerät nach Reifenplatzer in Brand – schnelle Reaktion verhindert Schlimmeres

    Am Mittwochnachmittag kam es auf der Bundesstraße 9 zu einem Zwischenfall mit einem LKW-Gespann. Der LKW war in Fahrtrichtung Ludwigshafen unterwegs, als ein Reifen am Anhänger platzte und in Brand geriet.

    Fahrer reagiert schnell – koppelt Anhänger ab

    Der Fahrer handelte umgehend. Er stoppte das Gespann auf der rechten Fahrspur. Danach trennte er den brennenden Anhänger vom Zugfahrzeug. Trotz des schnellen Eingreifens griff das Feuer vom Reifen auf den Anhänger über.

    Fahrtrichtung Ludwigshafen für Löschmaßnahmen gesperrt

    Die Einsatzkräfte sperrten die betroffene Richtungsfahrbahn für etwa 80 Minuten. Die Sperrung war notwendig, um Lösch- und Aufräumarbeiten sicher durchzuführen. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

    Keine Verletzten – kein Gefahrgut im betroffenen Anhänger

    Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der LKW transportierte zwar Gefahrgut, jedoch ausschließlich im Zugfahrzeug. Der betroffene Anhänger war nicht mit Gefahrgut beladen.

    Brand unter Kontrolle – geschätzter Schaden bei 30.000 Euro

    Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro beziffert. Ein technischer Defekt am Reifen dürfte die Brandursache sein.

  • Verkehrsunfall auf der A 27

    Verkehrsunfall auf der A 27

    Verkehrsunfall auf der Autobahn

    Bremerhaven

    Heute Morgen um 7:35 Uhr wurde die Feuerwehr Bremerhaven zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 27 in Fahrtrichtung Bremerhaven, kurz vor der Ausfahrt Wulsdorf alarmiert.

    Vor Ort kollidierten zwei LKW

    Die Fahrerin des hinteren LKW wurde bei dem Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt. Aufgrund der Verformung des LKWs war der Einsatz von schwerem technischen Gerät notwendig, um sie schonend zu retten. Nach der Befreiung wurde die Patientin an den Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven übergeben und mit notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Sicherung der Einsatzkräfte war es nötig die Autobahn in Fahrtrichtung Bremerhaven, zeitweise, voll zu sperren.

    Der zweite beteiligte LKW war mit Gefahrgut beladen, zeigte aber nur geringe sichtbare Schäden. Nach Überprüfung der Ladung konnte kein Austritt von Gefahrgut festgestellt werden. Über den technischen Zustand der LKW sowie die Unfallursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

    Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte im Einsatz. 

  • Schwerer Verkehrsunfall zwischen Mendig und Kottenheim

    Schwerer Verkehrsunfall zwischen Mendig und Kottenheim

    Nachtragsmeldung zum Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW auf der B262

    Thür

    Am heutigen Freitag, 21.02.25 gegen 10:15 Uhr, kam es auf der B262 zwischen Mendig und Kottenheim zu einem Verkehrsunfall mit Gefahrgut.

    Ein LKW-Gespann, beladen mit Heizöl, kam alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Infolgedessen kam es zum Austritt von Heizöl und entsprechende Kräfte von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Der Fahrzeugführer kam leichtverletzt in ein umliegendes Krankenhaus.

    Die Vollsperrung der B262 zwischen Mendig und Kottenheim bleibt nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde, sowie der Straßenmeisterei, aufgrund der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten, bis voraussichtlich morgen (22.02.25) bestehen.

    Vollsperrung B262 nach Verkehrsunfall mit LKW

    Thür

    Auf der B262 zwischen Mendig und Kottenheim kam es um 10:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines LKW. Die B262 ist im genannten Bereich derzeit voll gesperrt. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Von Anfragen bitten wir derzeit abzusehen, es wird nachberichtet.

  • Transporter überschlägt sich auf winterglatter Fahrbahn mehrfach

    Transporter überschlägt sich auf winterglatter Fahrbahn mehrfach

    Transporter überschlägt sich auf winterglatter Fahrbahn mehrfach

    A71 Höhe Rentwertshausen

    Schwere Verletzungen zog sich heute ein 41-jähriger Fahrer eines Transporters bei einem Verkehrsunfall zu.

    Dieser beabsichtigte einen Lkw auf der A71 in Fahrtrichtung Sangerhausen, nach der Anschlussstelle Rentwertshausen, zu überholen. Dabei geriet er aufgrund unangepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Glätte ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach im angrenzenden Straßengraben und kommt schließlich wieder auf der Fahrbahn zum Stehen.

    Nach Angaben der Feuerwehr hatte der Transporter unter anderem Gefahrgut geladen. Dieses lief aufgrund des Verkehrsunfalls teilweise aus.

    Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die Richtungsfahrbahn Sangerhausen für
    ca. 30min voll gesperrt. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Kehrmaschine benötigt.

    Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste mit einem Kran geborgen werden. Die Gesamtsachschadenshöhe beläuft sich Schätzungsweise auf 40.000 Euro.

  • Verdacht des Austretens von Gefahrgut aus Sattelauflieger auf der A3

    Verdacht des Austretens von Gefahrgut aus Sattelauflieger auf der A3

    Verdacht des Austretens von Gefahrgut aus Sattelauflieger auf der A3

    Montabaur

    Ein Verkehrsteilnehmer meldete der Polizeiautobahnstation Montabaur am 09.10.2023 gegen 19:45 Uhr einen Gefahrstoff-Sattelzug, welcher vor ihm die BAB3 in Fahrtrichtung Montabaur befahren würde. Er habe feststellen können, dass aus dem hinteren Bereich des Sattelaufliegers eine Flüssigkeit austritt. Der Sattelzug konnte auf der BAB3 kurz vor der Anschlussstelle Montabaur durch einen Funkstreifenwagen angetroffen und zu einer naheliegenden, geeigneten Parkfläche sistiert werden.

    Zeitgleich wurden durch die Integrierte Leitstelle Montabaur umliegende Feuerwehren sowie Teileinheiten des Gefahrstoffzuges Westerwaldkreis zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Im Rahmen der Überprüfung des Sattelaufliegers konnte letztlich kein austretendes Gefahrgut festgestellt werden.

    Es befanden sich insgesamt 73 Kräfte der umliegenden Feuerwehren, die Polizeiautobahnstation Montabaur und die Polizeiinspektion Montabaur im Einsatz.

  • Gefahrgut-Transporter im Hochwasser festgefahren

    Gefahrgut-Transporter im Hochwasser festgefahren

     
     

    Leubsdorf 

    Am Montagmorgen, gegen 09:15 Uhr, erreichte die Polizeiinspektion Linz die Meldung, dass sich ein Gefahrgut-Transporter im Hochwasser Gemarkung Leubsdorf, festgefahren habe.

    Das Fahrzeug konnte von der Feuerwehr aus der Gefahrenzone geborgen werden, es bestand zu keiner Zeit eine drohende Gefahr durch die Ladung.

    Blaulicht Report auf YouTube