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  • Rosa von Praunheim ist tot: Filmemacher stirbt kurz nach seiner Hochzeit

    Rosa von Praunheim ist tot: Filmemacher stirbt kurz nach seiner Hochzeit

     

    Rosa von Praunheim ist tot. Der Regisseur und Aktivist starb mit 83 Jahren in Berlin. Mehrere Medien berichteten übereinstimmend, und auch aus seinem Umfeld kam eine Bestätigung. Damit endet ein Künstlerleben, das über Jahrzehnte polarisiert hat, aber auch viele Menschen ermutigte.

    Nur wenige Tage vor seinem Tod feierte er noch einen sehr persönlichen Moment. Am 12. Dezember heiratete er seinen langjährigen Partner Oliver Sechting. Die Trauung fand im kleinen Kreis im Rathaus Schmargendorf in Berlin statt. Rosa von Praunheim ist tot – und diese Nachricht trifft viele deshalb besonders hart.

    Ein Leben für Film, Haltung und Sichtbarkeit

    Rosa von Praunheim prägte die deutsche Kulturszene mit großer Wucht. Er drehte mehr als 150 Kurz- und Langfilme. Außerdem schrieb er Bücher, malte und mischte sich immer wieder ein. Er suchte die Debatte, und er hielt Widerspruch aus. Gleichzeitig gab er jenen eine Stimme, die lange zu leise bleiben mussten.

    Bekannt machte ihn besonders ein Film aus den 1970er-Jahren: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“. Auch „Die Bettwurst“ gilt bis heute als Kult. Er arbeitete oft provokant, aber er meinte es politisch. Rosa von Praunheim ist tot, doch sein Werk bleibt sichtbar.

    Warum sein Tod auch über die Szene hinaus wirkt

     
     
     
     
     
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    Viele verbinden ihn mit dem Kampf um Anerkennung und Freiheit. Er brachte queere Themen in die Öffentlichkeit, und zwar laut, direkt und ohne Ausreden. Dadurch veränderte er Gespräche in Medien, Kunst und Gesellschaft. Und dennoch blieb er bis zuletzt eigen, unbequem und kreativ.

    Wenn Du mehr über seine Biografie und Arbeiten lesen willst, findest Du Infos auf seiner offiziellen Seite: rosavonpraunheim.de. Den aktuellen Bericht findest Du hier: BILD.

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    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Kultschauspieler Horst Krause (83†)  ist tot !

    Kultschauspieler Horst Krause (83†) ist tot !

    Kult-Schauspieler Horst Krause gestorben !

    Horst Krause gestorben: „Polizeiruf 110“-Legende mit 83 Jahren

    Horst Krause gestorben – Deutschland trauert um einen der beliebtesten TV-Schauspieler. Der Publikumsliebling starb im Alter von 83 Jahren in einem Seniorenheim in Teltow. Seine Familie bestätigte die Nachricht am Montag. Krause prägte das deutsche Fernsehen über Jahrzehnte und begeisterte mit Wärme, Humor und Bodenständigkeit.

    Der Dorfpolizist, der Fernsehgeschichte schrieb

    Millionen Zuschauer kannten ihn als warmherzigen Dorfpolizisten im Brandenburger „Polizeiruf 110“. Mit seiner unverwechselbaren Art gab er der Figur Tiefe und Herz. Er spielte keinen Superhelden, sondern einen Menschen von nebenan – genau das machte ihn so nahbar. Horst Krause gestorben bedeutet deshalb mehr als eine Meldung: Es ist der Abschied von einer TV-Ikone, die Menschen über Generationen verband.

    Karriere mit Kultstatus

    Krause zeigte Vielseitigkeit: von Krimi bis Komödie, von Ensemble bis Hauptrolle. In den beliebten „Krauses“-Filmen überzeugte er ebenso wie in zahlreichen Fernsehproduktionen. Kollegen schätzten seine Verlässlichkeit, Regisseure seine Präzision, Fans seine ehrliche Ausstrahlung. Seine Auftritte standen für Wärme, leise Komik und glaubwürdige Figuren.

    Warum Krause bleibt

    Seine Rollen wirkten authentisch, seine Pointen kamen unprätentiös. Er erzählte Geschichten aus Brandenburg und aus dem Alltag – Geschichten, die jeder versteht. Damit prägte er das Bild vom „Dorfpolizisten“ im deutschen Fernsehen. Horst Krause gestorben – doch seine Figuren leben in den Herzen seines Publikums weiter.

    Reaktionen und Einordnung

    Aus der Film- und Fernsehbranche kommen würdigende Stimmen. Produzenten, Sender und Wegbegleiter betonen seine Menschlichkeit und seinen Einfluss auf das deutsche TV. Zuschauer erinnern Szenen, in denen er mit Hund im Beiwagen durch die brandenburgische Provinz fuhr – Bilder, die sich eingebrannt haben.

    Service & weiterführende Informationen

    Aktuelle bundesweite Meldungen finden Leser in unserer Rubrik Deutschland. Weitere News und Einsatzberichte gibt es jederzeit auf unserer Startseite.

    Hintergründe zur Kultfigur im „Polizeiruf 110“ und zur Karriere des Schauspielers liefern außerdem: Bericht mit Agenturangaben sowie ARD-Rückblick auf 17 Jahre Krause.

    Unser Mitgefühl gilt Familie, Freunden und Fans.

    Mehr gleich auf Blaulicht Report.

  • Fußball Reporter-Legende Ulli Potofski ist tot

    Fußball Reporter-Legende Ulli Potofski ist tot

    Fußballreporter-Legende Ulli Potofski im Alter von 73 Jahren verstorben

    Der deutsche Sportjournalismus trauert um eine seiner bekanntesten Stimmen. Ulli Potofski ist tot. Der beliebte Fußballreporter starb am Sonntag nach langer, schwerer Krankheit. Er wurde 73 Jahre alt.

    Jahrzehntelange Stimme des deutschen Fußballs

    Ulrich „Ulli“ Potofski war eine feste Größe im deutschen Sportfernsehen. Seit den 1980er-Jahren berichtete er von der Bundesliga und anderen Sportereignissen. Ob bei RTL, Sport1 (ehemals DSF) oder Sky – seine Stimme war vielen Fans vertraut. Besonders als Moderator der RTL-Sendung „Anpfiff“ wurde er in den 90er-Jahren bundesweit bekannt.

    Letzte Worte im Podcast – Abschied mit Würde

    Noch wenige Tage vor seinem Tod meldete sich Potofski in seinem Podcast „Herz, Seele, Ball“. Dort sprach er offen über einen bevorstehenden Klinikaufenthalt. Er hoffte, dort gut versorgt zu werden. Der gebürtige Gelsenkirchener war bekennender Schalke-Fan und verband zeitlebens seine Leidenschaft für den Fußball mit journalistischer Hingabe.

    Ehrungen und Einfluss

    1989 gewann er einen Bambi – als beliebtester Sportmoderator laut Leserwahl. Viele Kollegen würdigen ihn als prägenden Kopf des modernen Sportjournalismus. In seiner aktiven Zeit berichtete er nicht nur aus den Stadien der Bundesliga, sondern auch vom Tennis-Klassiker Wimbledon.

    Bewegende Reaktionen auf seinen Tod

    Unmittelbar nach der Bekanntgabe seines Todes äußerten sich erste Vereine und Wegbegleiter.
    Der 1. FSV Mainz 05 schrieb: „Mit Herz und Verstand für den Fußball: Wir trauern um die am Sonntag verstorbene Reporter-Legende Ulli Potofski.“

    Felix Görner, langjähriger Kollege bei RTL, erinnerte an einen „wahnsinnig empathischen Menschen“ und „sehr netten Chef“. Auch in schweren Zeiten habe Potofski seinen Humor nicht verloren. Noch vor wenigen Wochen habe er gescherzt, zur neuen Saison auf Schalke zurückzukehren.

    Letzter Gruß an seine Partnerin

    Sein letzter Instagram-Beitrag war eine berührende Liebeserklärung an seine Lebensgefährtin Nadja. Seit über zehn Jahren an seiner Seite, dankte er ihr für ihre Treue und Unterstützung – in guten wie in schlechten Zeiten.

  • 52-jähriger in Polizeigewahrsam gestorben

    52-jähriger in Polizeigewahrsam gestorben

    Stuttgart – Ein 52 Jahre alter Mann ist in der Nacht zum Montag (12.04.2021) im Polizeigewahrsam gestorben.
    Eine Polizeistreife entdeckte den offenbar betrunkenen Mann gegen Mitternacht am Abgang zur Stadtbahnhaltestellte Rathaus, kümmerte sich um ihn und nahm ihn zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam.
    Nachdem ein Arzt in den Räumen des Polizeigewahrsams den 52-Jährigen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach im Polizeigewahrsam untergebracht war, gegen 00.25 Uhr untersucht und für haftfähig befunden hatte, brachten ihn die Beamten in eine Ausnüchterungszelle.
    Bei einem zweiten Kontrollgang fanden die Beamten den Mann gegen 02.05 Uhr leblos in der Zelle vor.
    Ein anwesender Arzt stellte daraufhin den Tod des 52-Jährigen fest.
    Derzeit liegen keine Hinweise vor, die auf ein Verschulden Dritter hindeuten.
    Eine am Dienstag (13.04.2021) durchgeführte Obduktion des schwer alkoholkranken Mannes ergab keine Anhaltspunkte für eine äußere Gewalteinwirkung.
    Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat zur Ermittlung der genauen Todesursache eine chemisch-toxikologische Untersuchung in Auftrag gegeben.
    Das Ergebnis steht noch aus.

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