Schlagwort: Gleise

  • Kinder werfen Steine auf Gleise in Mühldorf

    Kinder werfen Steine auf Gleise in Mühldorf

    Steine auf Gleise in Mühldorf: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Vorfall

    Ein gefährlicher Vorfall im Bereich der Bahnstrecke bei Mühldorf am Inn beschäftigt derzeit die Bundespolizei. Am 28. März 2026 gegen 11:30 Uhr gingen Hinweise ein, dass sich Gegenstände im Gleisbereich bei Bahnkilometer 2,0 befinden. Einsatzkräfte überprüften die Lage vor Ort und stellten mehrere Reifen sowie zerbrochene Steine direkt im Gleisbereich fest.

    Steine auf Gleise Mühldorf: Strecke vorübergehend gesperrt

    Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Zug die auf den Gleisen liegenden Steine bereits überfahren und dabei zerstört. Um Spuren zu sichern und die Gefahrenlage zu bewerten, sperrten die Einsatzkräfte die Strecke vorübergehend. Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich bereits kleine Hindernisse im Bahnverkehr sein können.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News sowie im Bereich Verkehr.

    Kinder im Fokus der Ermittlungen

    Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei bislang unbekannte Kinder. Diese hielten sich zuvor auf einer Brücke über den Gleisen auf und sollen Steine in Richtung der Gleise geworfen haben. Anschließend entfernten sie sich in Richtung eines nahegelegenen Wohngebiets.

    Die Bundespolizei beschreibt die gesuchten Personen wie folgt:

    • Etwa 10 Jahre alt, männlich
    • Eine Person trug ein blaues T-Shirt
    • Unterwegs mit einem schwarzen City-Roller
    • Zusätzlich ein kleines Kinderfahrrad (grau/blau bzw. hellblau)

    Wichtige Zeugin gesucht

    Besonders wichtig ist für die Ermittler eine bislang unbekannte Frau. Diese soll die Kinder vor Ort angesprochen und anschließend weggeschickt haben. Die Bundespolizei bittet diese Zeugin dringend, sich zu melden.

    Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Handlungen

    Die Bundespolizei weist mit Nachdruck darauf hin, dass das Ablegen von Gegenständen im Gleisbereich einen schweren Eingriff in den Bahnverkehr darstellt. Solche Handlungen können katastrophale Folgen haben. Bereits kleine Hindernisse können Entgleisungen auslösen oder Notbremsungen erzwingen. Dabei geraten Fahrgäste, Bahnmitarbeiter und unbeteiligte Personen in erhebliche Gefahr.

    Auch das Betreten der Gleise ist streng verboten und lebensgefährlich. Züge können nicht ausweichen und haben einen langen Bremsweg. Wer sich im Gleisbereich aufhält, riskiert sein Leben.

    Weitere Hintergründe zu ähnlichen Fällen findest Du unter Deutschland.

    Hinweise an die Bundespolizei

    Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder zu den beschriebenen Personen geben können, werden gebeten, sich direkt zu melden.

    Kontakt:

  • Fahrerloser SUV rollt in Gleisbereich am S-Bahnhof Feldafing

    Fahrerloser SUV rollt in Gleisbereich am S-Bahnhof Feldafing

    SUV rollt in Gleisbereich Feldafing

    Am Donnerstagmorgen (23. Oktober) kam es am S-Bahnhof Feldafing zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Ein kleiner SUV rollte ohne Fahrer in den Gleisbereich und blieb dort mit den Vorderrädern auf den Schienen hängen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

    Auto rollt selbstständig in Richtung Gleise

    Gegen 8 Uhr parkte ein Mitarbeiter einer Feldafinger Autowerkstatt den schwarzen Geländewagen auf dem Parkplatz am S-Bahnhalt. Kurz darauf setzte sich das Fahrzeug selbstständig in Bewegung. Der SUV rollte über die Bahnsteigkante hinweg und kam erst im Gleisbereich zum Stillstand. Dabei beschädigte das Fahrzeug den Bahnsteig leicht.

    Feuerwehr und Polizei sichern Unfallstelle

    Die alarmierte Feuerwehr rückte rasch an und bergte den SUV aus dem Gleisbereich. Für die Dauer der Bergungsarbeiten und polizeilichen Maßnahmen blieb der Bahnverkehr zwischenzeitlich gesperrt. Gegen 10:30 Uhr konnten beide Gleise wieder freigegeben werden, teilte die Polizei Bayern mit.

    Ursache noch unklar – Ermittlungen laufen

    Die Polizei ermittelt aktuell, warum sich das Fahrzeug selbstständig in Bewegung setzte. Ob ein technischer Defekt oder ein menschliches Versäumnis vorlag, ist noch unklar. Auch der genaue Fahrzeughalter wird derzeit überprüft. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Einschränkungen im Bahnverkehr

    Unabhängig vom Vorfall finden derzeit Instandsetzungsarbeiten am Bahnsteig 1 statt. Züge in Richtung Tutzing halten deshalb aktuell nicht an diesem Bahnsteig. Fahrgäste werden gebeten, alternative Haltemöglichkeiten zu nutzen.

    Weitere aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ und im Bereich Deutschland.

  • Toter Junge (6†) in Hamburg: Ermittler gehen von Unfall aus

    Toter Junge (6†) in Hamburg: Ermittler gehen von Unfall aus

     

    Toter Junge (6†) in Hamburg – S-Bahn Unglück

    Hamburg-Wilhelmsburg. Auf der S-Bahnstrecke zwischen Wilhelmsburg und Harburg kam es am Samstagabend zu einer Tragödie: Ein sechsjähriger Junge wurde auf freier Strecke schwer verletzt gefunden und verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Nach aktuellem Stand gehen Polizisten von einer Kollision mit einer S-Bahn aus; Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck, und Spezialisten der Unfallaufnahme sichern Spuren.

    Was bisher bekannt ist

    Zeiten spielen in diesem Fall eine Rolle: Gegen 17:30 Uhr entdeckten Einsatzkräfte das Kind im Gleisbereich. Rettungsdienst und Notärzte kämpften um das Leben des Jungen, doch alle Maßnahmen blieben ohne dauerhaften Erfolg. Parallel sperrte die Leitstelle die Strecke, damit Ermittler sicher arbeiten konnten. Noch am Abend befragten Beamtinnen und Beamte mögliche Zeugen, während Techniker die betroffene Strecke überprüften.

    Ermittlungen: Viele Fragen, klare Prioritäten

    Die Polizei prüft lückenlos, wie der Junge in den Gleisbereich gelangen konnte. Dazu werten Ermittler Videoaufnahmen aus, sprechen mit Anwohnern und analysieren den Fahrplanverlauf. Weil die Spurenlage sensibel ist, geben die Behörden vorerst nur bestätigte Fakten heraus. Klar ist: Die Polizei Hamburg und die Bundespolizeiinspektion Hamburg koordinieren die weiteren Schritte.

    Was Fahrgäste jetzt wissen sollten

    Nach einer Sperrung rollte der Betrieb schrittweise wieder an. Aktuelle Einschränkungen und Umleitungen kommunizieren die Verkehrsunternehmen laufend. Wer auf die S-Bahn angewiesen ist, sollte die bekannten Informationskanäle regelmäßig prüfen – so vermeidest du unnötige Wartezeiten und planst deine Verbindung verlässlich.

    Einordnung und Sicherheitshinweise

    Die Gleisanlagen wirken oft nah und harmlos, doch Stromschienen und der dichte Takt der S-Bahn bedeuten Lebensgefahr. Eltern sollten mit Kindern klare Regeln für Bahnsteige und Querungen besprechen. Gleichzeitig bittet die Polizei: Wer Beobachtungen im Bereich der Strecke gemacht hat, meldet sich umgehend bei den Behörden. Jede kleine Wahrnehmung kann helfen, den Ablauf präzise zu rekonstruieren.

    Weitere Hintergründe und verwandte Themen

    Wir aktualisieren den Beitrag, sobald bestätigte Informationen vorliegen. Unsere Redaktion berichtet faktenbasiert und transparent, damit Leserinnen und Leser die Lage schnell einordnen.

  • Bundespolizei rettet Schwan

    Bundespolizei rettet Schwan

    Bundespolizei rettet Schwan

    Wörth am Rhein

    Zu einem tierischen Einsatz kam es am Morgen des 23. Juli 2025. Scheinbar flog ein Schwan in eine Oberleitung im Bahnhof Wörth am Rhein. Danach saß das Tier orientierungslos im Gleisbereich fest und die Bundespolizei wurde informiert.

    Vor Ort konnten die Polizisten den weißen Wasservogel schnell ausmachen. Dieser saß unruhig zwischen den Gleisen und bewegte sich dort nicht weg. Augenscheinliche Verletzungen hatte das Tier nicht.

    Nachdem sichergestellt war, dass die Gleise für den Zugverkehr gesperrt waren, näherten sich die Polizisten dem Tier an, fingen es ein und trugen es behutsam in den Streifenwagen.

    Dort konnte sich der Schwan im Kofferraum erholen, während die Beamten sich um eine Bleibe für das Tier kümmerten.

    Der Vogel konnte in Obhut an eine Pflegestelle der Wildvogel-Auffanghilfe übergeben werden. Dort angekommen war der Schwan schon wieder einigermaßen fit und wird weiter artgerecht versorgt.

  • Glück im Unglück: Kalb am Gleis – Güterzug kann rechtzeitig bremsen

    Glück im Unglück: Kalb am Gleis – Güterzug kann rechtzeitig bremsen

    Glück im Unglück: Kalb am Gleis – Güterzug kann rechtzeitig bremsen

    Wilster

    Heute Morgen gegen 07.00 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei über die Kollision eines Güterzuges mit einem Tier informiert.

    Daraufhin wurde eine Streife aus dem Bundespolizeirevier Brunsbüttel entsandt. An der eingleisigen Bahnstrecke von Wilster nach Brunsbüttel gingen die Bundespolizisten zusammen mit dem eingetroffenen Tierhalter auf Nachsuche. Dafür wurde die Bahnstrecke für den Zugverkehr gesperrt.

    In der Nähe von Wilster, am Bahnübergang Kuskoopermoor, wurde in unmittelbarer Nähe der Gleise dann ein junges Kalb mit leichten Verletzungen am Rücken entdeckt. Der Lokführer des Güterzuges hatte das Tier offensichtlich rechtzeitig an den Gleisen bemerkt und gebremst.

    Die Begutachtung der Einfriedung im strömenden Regen gab keinen Hinweis auf eine Ausbruchstelle. Offensichtlich war das Tier unter dem Zaun durchgekrochen und somit an die Gleise gelangt.

    Der 60-jährige Landwirt gab an, dass das weibliche Kalb in der Nacht zuvor geboren wurde und noch keinen Namen hat. Man war sichtlich froh, dass dieser Unfall so glimpflich ausging.

  • Tierischer Einsatz am “unsinnigen Donnerstag”: Schafe im Gleis

    Tierischer Einsatz am “unsinnigen Donnerstag”: Schafe im Gleis

    Tierischer Einsatz am “unsinnigen Donnerstag”: Schafe im Gleis

    München / Grafing / Wasserburg

    Am “unsinnigen Donnerstag” (8. Februar) betätigten sich – wie erst jetzt bekannt wurde – Bundespolizisten als Viehhüter. Schafe waren in Gleisnähe aus einem Gehege ausgerückt.

    In Nähe der Bahnstrecke Grafing – Wasserburg waren bereits am Donnerstag mehrere Schafe einer Weide “entrückt”. Bundespolizisten konnten gegen 15 Uhr in Bahnnähe, bei Gleiskilometer 7.000, zwei Schafe sichten. Als sich die Beamten auf den Weg machten die Mufflons einzufangen, begaben sich diese selbständig in Richtung ihrer Weide und zurück ins Gehege.

    Bei der anschließenden Kontrolle wurden Lücken im Zaun entdeckt, die die Vierbeiner nutzten, offensichtlich um mal etwas Anderes kennenzulernen.

    Der Zugverkehr war nur kurzfristig zwecks Gleissperrung beeinträchtigt. Nach Feststellung eines Verantwortlichen sicherte dieser, ein 49-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Ebersberg, die Zaunlücken zunächst provisorisch. Die Beamten unterstützten mit Polizei-Absperrband.

    Den Besitzer erwartet nun voraussichtlich eine Kostennote im unteren dreistelligen Bereich für den “tierischen Polizei-Einsatz am unsinnigen Donnerstag”.

  • Steine auf Gleise gelegt – aus üblem Scherz kann bitterer Ernst werden

    Steine auf Gleise gelegt – aus üblem Scherz kann bitterer Ernst werden

    Steine auf Gleise gelegt – aus üblem Scherz kann bitterer Ernst werden

    Jena

    Am späten Nachmittag des gestrigen Tages erhielt die Bundespolizeiinspektion Erfurt durch die Notfallleitstelle der DB AG die Information, dass sich in Jena auf der Gleisanlage beim Lobdeburgtunnel Hindernisse in Fahrtrichtung Erfurt befinden sollen.

    Triebfahrzeugführer löst sofort eine Meldekette

    Ein in der Gegenrichtung fahrender Triebfahrzeugführer, der mit einem Regionalexpress von Erfurt nach Gera unterwegs war, hatte Steine bzw. eine Steinplatte erkannt und sofort eine Meldekette ausgelöst. Die Bundespolizei veranlasste unmittelbar die Sperrung der Bahnstrecke, um Gefahren für den Bahnverkehr und die Gäste abzuwehren. Durch glückliche Umstände befand sich im besagten Zug ein Beamter der Bundespolizei, der auf der gesperrten Strecke eine Nachschau durchführte.

    Etwas mehr als 40 Steine und eine Steinplatte in den Abmaßen 20 x 30 cm waren aufgereiht auf einen Gleisstrang gelegt. Die Hindernisse wurden beseitigt. Von der oder den verursachenden Personen fehlte jede Spur. Die Freigabe für den Streckenabschnitt der Holzlandbahn erfolgte nachdem der Bundespolizist den Tatort wieder sicher verlassen hat. Durch die Maßnahmen der Bundespolizei konnte im Zeitraum von 17:51 bis 18:12 Uhr keine Bahn den Abschnitt passieren, was dazu führte, dass insgesamt 4 Züge in der Summe 49 Minuten Verspätung erhielten. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

    Eine oder mehrere Personen müssen die Hindernisse in Jena bereitet haben. Hierzu war der unmittelbare Aufenthalt im Gleisbereich nötig. Vom Bahnbetrieb gehen für Unbedarfte, die sich ihres Handelns oft nicht bewusst sind, lebensbedrohliche Gefahren aus.

    Züge passieren den Abschnitt am Lobdeburgtunnel mit hohen zweistelligen Geschwindigkeiten. Bei erkannten Hindernissen entstehen lange Bremswege. Im Zweifelsfall kommen Bahnen nicht rechtzeitig zum Stehen und eine Kollision mit einem menschlichen Hindernis oder herbeigeführten Hemmnissen kann dann eine unvermeidbare Folge sein. Die Bundespolizei möchte Bewusstsein dafür schaffen, dass unberechtigte Dritte immer ausreichend Abstand zwischen sich, Gleisanlagen und fahrenden Zügen wahren sollten.

    Auch wenn hinter der gestrigen Tat ein Streich stecken könnte, resultiert daraus im schlimmsten Fall eine gefährliche Situation für den Betrieb der Bahn und deren Fahrgäste.

  • Aggressiver Gleisläufer 29-Jähriger beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

    Aggressiver Gleisläufer 29-Jähriger beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

    Gleisläufer (29) in München 

    Sonntagmorgen (2. April) überquerte ein 29-Jähriger am S-Bahn Haltepunkt Leuchtenbergring die Gleise um den Bahnsteig zu wechseln.
    Als ihn eine uniformierte Bundespolizistin, die sich nach ihrem Dienst auf dem Heimweg befand, am Bahnsteig stellte, wurde der Mann aggressiv.

    Gegen 07:00 Uhr beobachtete die 25-Jährige Beamtin den Mann bei seinem Vorhaben und forderte ihn auf, nicht über die Gleise zu gehen.
    Er beleidigte sie und überquerte die Gleise zu dem Bahnsteig, auf dem sich die Beamtin befand. Als sie seine Personalien feststellen wollte, wurde der Mann, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, aggressiv.

    Ein Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG beobachtete die Situation ebenfalls und unterstützte die Polizistin. Aufgrund des Verhaltens des Baldhamers wurde eine Streife der Bundespolizeiinspektion München zur Unterstützung angefordert. A

    uch gegenüber der Streife war der Mann aufbrausend, beleidigend und körperlich aufdringlich, weshalb die Beamten ihn fesselten.
    Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Auf dem Revier am Münchner Ostbahnhof erbrachte ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 1,5 Promille.

    Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie ein Bußgeldverfahren aufgrund der Gleisüberschreitung.

  • Gefährlicher Leichtsinn – Minderjährige im Gleisbereich bewerfen mehrere Züge

    Gefährlicher Leichtsinn – Minderjährige im Gleisbereich bewerfen mehrere Züge

    Berlin-Spandau – 

    Die Bundespolizei nahm am Montagmittag drei Jugendliche in Gewahrsam, nachdem diese mehrere Züge mit Steinen bewarfen und Gegenstände auf die Gleise legten.

    Gegen 13:20 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, dass mehrere Züge auf der Strecke zwischen Berlin-Staaken und Dallgow-Döberitz mit Steinen beworfen werden sollen. Zeugen meldeten zudem einen Ast, der offenbar als Hindernis auf die Gleise gelegt worden sein soll. Alarmierte Bundespolizisten stellten bei ihrem Eintreffen drei Jugendliche vor Ort fest. Die 15- und 16-Jährigen räumten ein, sich gegenseitig mit Steinen beworfen und den Ast auf die Gleise gelegt zu haben. Einsatzkräfte entfernten diesen aus dem Gefahrenbereich.

    Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten.

    Durch die polizeilichen Maßnahmen kam es zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr.

    Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor Gefahren, die beim Aufenthalt im Gleisbereich oder durch den Bahnbetrieb entstehen können. Jedes Jahr verunfallen Menschen aus Leichtsinn oder Abenteuerlust und erleiden teilweise schwere bis tödliche Verletzungen.

  • Steine und Betonplatte auf Gleise in Bremen gelegt

    Steine und Betonplatte auf Gleise in Bremen gelegt

    Bremen19.02.2023 / 17:00 Uhr

    Mehrmals haben unbekannte Kinder Schottersteine und die Betonplatte eines Kabelschachtes auf die Gleise zwischen den Bremer Bahnhöfen Sebaldsbrück und Mahndorf gelegt. Der Tatort befindet sich am Wiesengelände östlich der Straßenbrücke der Elisabeth-Selbert-Straße, welche über die zweigleisige Strecke führt. Der gefährliche Eingriff in den Bahnverkehr ereignete sich am Sonntag ab 17:00 Uhr.

    Die Kinder oder Jugendlichen befanden sich in Lebensgefahr. Züge sind in diesem Streckenabschnitt mit bis zu 160 km/h unterwegs. Die Reaktionszeit zum Verlassen der Gleise beträgt beim Erkennen eines nahenden Zuges dann nur rund zwei Sekunden. Zudem können Schottersteine beim Überfahren durch 80 Tonnen schwere Lokomotiven als Steinsplitter mit hoher Durchschlagskraft mehr als 100 Meter weit fliegen.

    Nach Warnmeldungen von Lokführern, die bereits Steine überfahren hatten, konnte der Triebfahrzeugführer einer Nordwestbahn rechtzeitig anhalten und weitere Hindernisse vom zweiten Gleis entfernen. Die Strecke wurde um 18:30 Uhr wieder freigegeben – es verspäteten sich neun Züge.

    Lokführer hatten mindestens drei Kinder oder Jugendliche gesehen. Anwohner der Wehrheimer Straße könnten ebenfalls etwas beobachtet haben. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: 0421/16299-7777

  • Makabrer Streich auf Bahngleisen

    Makabrer Streich auf Bahngleisen

    Bad Kreuznach – Unbekannte legten am Freitagmorgen, den 9. Dezember 2022 eine ca. 60 cm lange Puppe auf den Gleisen zwischen dem Bahnhof Bad Kreuznach und der Pfingstwiese ab. Durch einen durchfahrenden Zug wurde der Porzellankopf der Puppe abgetrennt.
    Die Lage der, aus der Ferne zunächst wie ein kleinkindlicher Torso erscheinenden Puppe, führte zu einigen Irritationen bei Triebfahrzeugführern und Fußgängern auf dem parallel verlaufenden Gehweg. Die Bundespolizei wurde über den Sachverhalt informiert und Polizeibeamte entfernten die Puppe aus dem Gleisbereich. Es wurde niemand verletzt und es entstanden keinerlei Schäden.

    aufgefundener Puppenkörper
    Quelle: Bundespolizei

    Dennoch bedeutet das Bereiten von Hindernissen einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei Kaiserslautern nochmals darauf hin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Regionalbahnen haben aufgrund ihrer großen Masse einen Bremsweg von mehreren 100 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und auch mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.

  • Mann schubst 21-jährigen Mann ins Gleisbett

    Mann schubst 21-jährigen Mann ins Gleisbett

    Bremen – Am Samstagabend hat ein Mann einen 21-Jährigen nach einem Streit im Hauptbahnhof auf die Gleise geschubst. Ein Zugführer konnte rechtzeitig bremsen und somit Schlimmeres verhindern. Der 21-Jährige erlitt durch den Sturz leichte Verletzungen. Der 40 Jahre alte Tatverdächtige wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

    Die beiden Männer kennen sich aus dem Obdach- und Drogenmilieu in der Bahnhofsvorstadt. Sie gerieten im Hauptbahnhof an einem Bahnsteigende zunächst in Streit und dann in eine Prügelei, in deren Verlauf der Ältere seinen Kontrahenten von der Bahnsteigkante ins Gleisbett stieß.
    Dort blieb der 21-Jährige benommen liegen, nachdem er mit dem Hinterkopf auf den Schienenstrang aufgeschlagen war.
    Ein zufällig am Bahnsteig befindlicher Bahn-Mitarbeiter gab unverzüglich ein Warnsignal ab, sodass eine gerade abfahrende Regionalbahn ca. zehn Meter vor dem jungen Mann zum Nothalt gebracht werden konnte.
    Der Zugführer gab später an, er hätte die Person ohne das Warnsignal nicht bemerkt. Der 21-Jährige wurde durch den Sturz leicht verletzt.

    Der 40 Jahre alte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.