Schlagwort: Grenzkontrolle A93

  • Mehrere Festnahmen bei Grenzkontrollen an der A93: Bundespolizei deckt zahlreiche Urkundendelikte auf

    Mehrere Festnahmen bei Grenzkontrollen an der A93: Bundespolizei deckt zahlreiche Urkundendelikte auf

    Grenzkontrollen an der A93

    Zwischen dem 1. und 2. Dezember führten die verstärkten Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden zu mehreren Festnahmen. Die Rosenheimer Bundespolizei stellte bei routinemäßigen Überprüfungen gleich mehrere Reisende fest, die mit gefälschten oder falschen Dokumenten unterwegs waren. Die Beamten leiteten Ermittlungen gegen sechs Männer aus Bosnien, Gambia, Polen, Liberia, der Ukraine und Lettland ein.

    Jugendlicher Bosnier reist mit gefälschtem kroatischen Ausweis

    Am frühen Dienstagmorgen kontrollierten die Einsatzkräfte einen Bus aus Polen. Ein junger Mann legte einen kroatischen Ausweis vor, der sich bei genauer Prüfung als Totalfälschung entpuppte. Tatsächlich handelte es sich nicht um einen 20-jährigen Kroaten, sondern um einen 16-jährigen Bosnier. Die Beamten zeigten ihn wegen illegalen Einreiseversuchs und Urkundenfälschung an. Anschließend übergaben sie ihn der österreichischen Polizei.

    Gambier mit gefälschter spanischer Aufenthaltserlaubnis

    Wenig später stoppten die Bundespolizisten einen Reisebus mit slowakischer Zulassung. Ein 24-jähriger Mann aus Gambia konnte sich zwar mit seinem gültigen Reisepass ausweisen, doch die vorgelegte spanische Aufenthaltserlaubnis entlarvten die Beamten als Fälschung. Da der Mann bereits in Italien einen Asylantrag gestellt hatte, brachten ihn die Beamten in das AnkER-Zentrum München.

    Liberianer muss zurück nach Österreich

    Ein 22-jähriger Liberianer, der am Montag mit einem polnischen Reisebus kontrolliert wurde, führte eine gefälschte französische Identitätskarte mit sich. Die Beamten wiesen ihn unmittelbar zurück. Statt nach Amsterdam weiterzureisen, musste der Mann mit einer Strafanzeige im Gepäck nach Österreich zurückkehren.

    Polnischer Reisender nutzt fremden Ausweis

    Ein 56-jähriger Pole reiste mit einem italienischen Reisebus in Richtung München. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass sein vorgelegter Ausweis einem anderen Mann gehört. Nach aktuellem Ermittlungsstand gilt das Dokument seit Mitte November in Polen als abhandengekommen. Die Bundespolizei zeigte ihn wegen Missbrauchs von Ausweispapieren an. Er durfte weiterreisen, musste jedoch 1.000 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen.

    Ukrainer mit gefälschtem Führerschein

    Ein 29-jähriger Ukrainer fiel ebenfalls bei den Kontrollen auf. Obwohl er seinen Reisepass vorlegte, verfügte er weder über Visum noch Aufenthaltstitel. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Beamten einen gefälschten ukrainischen Führerschein. Wegen versuchter unerlaubter Einreise und Verschaffens falscher Ausweise erhielt er eine Anzeige und musste nach Österreich ausreisen.

    Lette mit falscher Identitätskarte

    Ein weiterer Fall betraf einen 33-jährigen Letten, der sich bei einer Kontrolle mit einer manipulierten lettischen Identitätskarte auswies. Die Dokumentenprüfung ergab, dass die Karte in Lettland seit Oktober als gestohlen gemeldet ist. Trotz der Anzeige konnte der Mann nach Abschluss der Maßnahmen weiterfahren.

    Fortlaufende Kontrollen zeigen Wirkung

    Die zahlreichen Feststellungen innerhalb von nur zwei Tagen zeigen, dass die verstärkten Grenzkontrollen an der A93 weiterhin ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung illegaler Migration und Dokumentenkriminalität darstellen. Die Rosenheimer Bundespolizei führt ihre Maßnahmen konsequent fort und arbeitet eng mit österreichischen Behörden zusammen.

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  • Zwei Frauen, zwei Festnahmen bei Grenzkontrollen

    Zwei Frauen, zwei Festnahmen bei Grenzkontrollen

    Zwei gesuchte Frauen bei Grenzkontrollen auf A93 festgenommen – Haftantritt wegen unbezahlter Geldstrafen

    Kiefersfelden / A93 / Rosenheim

    Bundespolizisten haben am Sonntag (3. August) eine rumänische Staatsangehörige, die wegen Körperverletzung gesucht war, hinter Gitter gebracht. Eine vom Amtsgericht Augsburg auferlegte Geldstrafe von rund 2.000 Euro konnte sie nicht bezahlen. Auch einer Vietnamesin fehlte das Geld um die knapp 1.700 Euro ihrer Justizschulden zu begleichen. Beide Damen landeten für mehr als einen Monat im Gefängnis.

    Die Rumänin war in einem Reisebus auf der A93 bei Kiefersfelden kontrolliert worden. Bei der Überprüfung ihrer Personalien hatte sich herausgestellt, dass die Frau von der Augsburger Justiz gesucht wurde. Das dortige Amtsgericht hatte im Jahr 2023 ein Urteil wegen Körperverletzung gefällt. Da sie nicht in der Lage war, ihre Strafe zu bezahlen, musste sie die Ersatzfreiheitsstrafe von eineinhalb Monaten antreten. Beamte der Rosenheimer Bundespolizeiinspektion brachten die 42-Jährige in die Justizvollzugsanstalt nach Stadelheim.

    Bereits am Freitag hatten Bundespolizisten die Papiere einer vietnamesische Businsassin bei der Einreise auf der Inntalautobahn geprüft. Dabei schlug der Polizeicomputer Alarm. Gegen die 57-Jährige lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mannheim aus dem Jahr 2023 wegen unerlaubten Aufenthalts ohne erforderlichen Aufenthaltstitel vor. Zwar verfügte die Frau diesmal über gültige Einreise- und Aufenthaltspapiere, jedoch konnte sie die noch ausstehende Geldstrafe nicht zahlen. Die Vietnamesin musste die ersatzweise angeordnete Freiheitsstrafe von etwa sechs Wochen in der Stadelheimer Haftanstalt antreten