Schlagwort: GSG 9

  • Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin 

    Seit den frühen Morgenstunden läuft in Berlin eine großangelegte Schusswaffen-Razzia. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen mit einem massiven Aufgebot gegen die zunehmende Schusswaffenkriminalität in der Hauptstadt vor.

    Nach Angaben der Behörden vollstrecken die Einsatzkräfte seit 6 Uhr mehrere Durchsuchungsbeschlüsse gleichzeitig. Rund 20 Wohnungen und Objekte stehen im Fokus der Ermittlungen. Mehr als 500 Einsatzkräfte sind beteiligt.

    SEKs und GSG 9 im Großeinsatz

    An der Schusswaffen-Razzia in Berlin beteiligen sich neben der Berliner Polizei auch Spezialeinsatzkommandos aus mehreren Bundesländern. Zudem unterstützt die GSG 9 die Maßnahmen.

    Im Rahmen der Einsätze wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Täter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und Schusswaffendelikte.

    Weitere Informationen der Berliner Polizei finden Sie auf der offiziellen Webseite der Polizei Berlin.

    Polizei reagiert auf steigende Gewalt

    Die Behörden sehen die Razzia als direkte Reaktion auf die steigende Zahl von Schüssen und bewaffneten Auseinandersetzungen in Berlin. In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Vorfälle die Sicherheitslage in der Hauptstadt verschärft. 

    LKA gründete Sondereinheit „Ferrum“

    Bereits im November 2025 hatte das Landeskriminalamt auf die Entwicklung reagiert und die Sondereinheit „Ferrum“ gegründet. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Eisen“.

    Auch die Berliner Staatsanwaltschaft richtete mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ eine eigene Spezialeinheit ein. „Telum“ steht lateinisch für „Angriffswaffe“.

    Die Zahlen zeigen die dramatische Entwicklung deutlich: Im Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei insgesamt 1119 Schusswaffendelikte. Im Jahr zuvor lag die Zahl noch bei 666 Fällen.

    Aktuelle Nachrichten aus Deutschland finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland.

    Weitere Polizeimeldungen lesen Sie außerdem unter News.

    Informationen der Berliner Staatsanwaltschaft finden Sie auf der offiziellen Webseite der Staatsanwaltschaft Berlin

  • Eilmeldung: Putsch in Deutschland geplant – SEK Einsätze mit 3000 Beamten

    Eilmeldung: Putsch in Deutschland geplant – SEK Einsätze mit 3000 Beamten

    Riesen Razzia gegen die deutsche Reichsbürger-Szene, weil sie einen gewaltsamen „Systemumbruch“ planten.

    Seit den frühen Morgenstunden gehen Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) und Spezialeinheiten wie die GSG 9 und mehrere SEK bundesweit gegen die sogenannte Reichsbürger-Szene vor. Unter dem Decknamen Soko „Schatten“ durchsuchen rund 3000 Einsatzkräfte 137 Objekte von 52 Beschuldigten.
    Es soll 25 Festnahmen gegeben haben.

    6 Uhr stürmten Spezialeinsatzkräfte ein Haus im Berliner Villenviertel Wannsee. Drei Minuten später fand ein Zugriff auf dem Jagdschloss Waidmannsheil in Bad Lobenstein (Thüringen) statt.

    Zeitgleich rückten die Beamten in rund 30 Objekte in Baden-Württemberg und u.a. in eine Autowerkstatt und eine Zimmerei im Erzgebirge (Sachsen) ein. Weitere Durchsuchungen fanden in Bayern, Hessen, Niedersachsen sowie in Österreich (Kitzbühel) und in Italien (Perugia) statt.

    Hinweis kam aus Berlin

    Die Ermittler des Berliner LKA hatten das Geheimbündnis um einen in Hessen wohnhaften Mann aufgespürt. Nach Informationen u.a. der Bild meldete die Senatsverwaltung Ende August 2022 den Verdacht einer „verfassungsfeindlichen Gruppierung“ an die Bundessicherheitsbehörden.

    Der Generalbundesanwalt: „Die Beschuldigten gehören zu einer spätestens Ende November 2021 gegründeten terroristischen Vereinigung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die bestehende staatliche Ordnung in Deutschland zu überwinden und durch eine eigene, bereits in Grundzügen ausgearbeitete Staatsform zu ersetzen.“

    Dabei schreckten sie vor Gewalt nicht zurück: „Der Vereinigung ist bewusst, dass es dabei auch zu Toten kommen wird. Sie nimmt dieses Szenario aber als notwendigen Zwischenschritt zur Erreichung des von ihr angestrebten Systemwechsels auf allen Ebenen zumindest billigend in Kauf.“

    Nach dem Putsch wollten sie die Regierung bilden. Der neue Regierungsapparat sollte nach monarchischen Grundsätzen und aufgeteilt in verschiedene Ministerien als „Fürstentum“ etabliert werden.