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  • Öffentlichkeitsfahndung in Gütersloh: Polizei sucht Sexualtäter mit Phantombild

    Öffentlichkeitsfahndung in Gütersloh: Polizei sucht Sexualtäter mit Phantombild

    Polizei veröffentlicht Phantombild nach sexueller Belästigung

    Die Öffentlichkeitsfahndung in Gütersloh nimmt neue Fahrt auf: Nach einer sexuellen Belästigung im Februar ermitteln Kriminalbeamte intensiv und setzen nun auf die Mithilfe der Bevölkerung. Ein Phantombild des bislang unbekannten Täters wurde auf dem Fahndungsportal des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

    Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstagabend (19.02.) gegen 21.00 Uhr im Bereich Oststraße / Elisabethstraße.

    Täter verfolgt 19-Jährige durch mehrere Straßen

    Nach bisherigen Erkenntnissen ging eine 19-jährige Frau aus Gütersloh zunächst zu Fuß über die Pfälzer Straße in Richtung Carl-Miele-Straße. In Höhe eines Lebensmittelmarktes sprach ein bislang unbekannter Mann die junge Frau aus einem schwarzen Auto heraus an. Die 19-Jährige ignorierte die Ansprache und setzte ihren Weg fort.

    Der Mann ließ jedoch nicht locker: Er sprach die Frau noch zwei weitere Male aus dem Fahrzeug heraus an, während sie weiter in Richtung Oststraße lief. Schließlich verließ der Täter sein Auto und näherte sich der Frau zu Fuß.

    Unsittliche Berührung an der Oststraße

    Auf der Oststraße, nahe der Einmündung Elisabethstraße, kam es schließlich zur Tat. Der Unbekannte näherte sich der Frau von hinten und berührte sie unsittlich. Die 19-Jährige reagierte sofort, machte lautstark auf sich aufmerksam und flüchtete. Der Täter verfolgte sie anschließend nicht weiter.

    Täterbeschreibung und Fahrzeug

    Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen wie folgt:

    • Alter: etwa 25 bis 30 Jahre
    • Größe: circa 1,60 Meter
    • Statur: kräftig, pummelig
    • Drei-Tage-Bart
    • Dunkler Jogginganzug
    • Dunkle Mütze sowie Kapuze über dem Kopf

    Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Klein- bis Mittelklassewagen gehandelt haben. Besonders auffällig war eine rote Innenraumbeleuchtung.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Ermittler der Polizei Gütersloh suchen dringend Zeugen. Wer erkennt den Mann auf dem Phantombild oder hat Hinweise zu einer Person mit diesem Verhalten? Insbesondere wird geprüft, ob ähnliche Taten mit gleicher Vorgehensweise bereits aufgefallen sind.

    Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

  • Axtangriff in Verl: Tatverdächtiger freigelassen – Ermittlungen dauern an

    Axtangriff in Verl: Tatverdächtiger freigelassen – Ermittlungen dauern an

    Axtangriff in Verl: Tatverdächtiger freigelassen – Ermittlungen dauern an

    Nach dem Axtangriff in Verl hat die Staatsanwaltschaft die vorläufige Festnahme eines 30-jährigen Mannes aus Gütersloh aufgehoben. Die bisherigen Ermittlungen erhärteten den zunächst bestehenden dringenden Tatverdacht nicht weiter. Die Polizei entließ den Mann am Dienstag aus dem polizeilichen Gewahrsam.

    Dringender Tatverdacht nicht weiter konkretisiert

    Die Staatsanwaltschaft ordnete die Freilassung an, nachdem neue Erkenntnisse keine ausreichende Grundlage für eine weitere Inhaftierung lieferten. Die Ermittler prüfen weiterhin die genauen Umstände des Vorfalls. Der Axtangriff in Verl wirft nach wie vor zahlreiche Fragen zum Ablauf und zur Eskalation der Situation auf.

    Der 30-jährige Gütersloher befindet sich aktuell aufgrund einer Anordnung nach dem Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten in einer Klinik. Diese Maßnahme steht unabhängig vom strafrechtlichen Verfahren und dient dem Schutz aller Beteiligten.

    66-jähriges Opfer außer Lebensgefahr

    Der bei dem Angriff schwer verletzte 66-jährige Mann aus Verl befindet sich nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Ärzte beschreiben seinen Gesundheitszustand als stabil. Rettungskräfte hatten den Mann am Montagmorgen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, nachdem Ersthelfer ihn vor dem Mehrfamilienhaus versorgt hatten.

    Erstmeldung: SEK nimmt Tatverdächtigen fest

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Montag, 22.12.2025, gegen 06:55 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Paderborner Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Dabei erlitt der 66-Jährige lebensgefährliche Verletzungen durch eine Axt.

    Der leicht verletzte Tatverdächtige hielt sich nach dem Vorfall weiterhin im Gebäude auf. Ein Spezialeinsatzkommando nahm ihn kurze Zeit später fest. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein, die die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernahm.

    Mordkommission prüft widersprüchliche Aussagen

    Die Mordkommission Born, bestehend aus Beamten aus Bielefeld und Gütersloh, ermittelt unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Stefan Esdar weiter. Beide Männer machten bei ersten Befragungen widersprüchliche Angaben zum Tatablauf. Auch die Frage, von wem die Aggression ursprünglich ausging, bleibt offen.

    Nach aktuellem Stand kannten sich Opfer und Tatverdächtiger bereits und waren in der Vergangenheit mehrfach aneinandergeraten. Die Ermittlungen zum Axtangriff in Verl dauern an.

    Weitere Informationen findest Du auch im Bereich News sowie unter Deutschland. Offizielle Hinweise veröffentlicht unter anderem die Polizei NRW.