Schlagwort: Güterverkehr

  • Herborn: Polizei und Behörden kontrollieren Gefahrguttransporte – 14 Lkw gestoppt

    Herborn: Polizei und Behörden kontrollieren Gefahrguttransporte – 14 Lkw gestoppt

    Zahlreiche Verstöße bei Schwerpunktaktion festgestellt

    Bei einer umfangreichen Gefahrgutkontrolle in Herborn überprüften Einsatzkräfte am Dienstag (24.02.2026) den gewerblichen Güterverkehr auf dem Parkplatz Hörbach. Beamte der Regionalen Verkehrsdienste Lahn-Dill und Marburg arbeiteten dabei eng mit den Gefahrgutüberwachungen des Lahn-Dill-Kreises, des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie dem Regierungspräsidium Gießen zusammen.

    58 Fahrzeuge im Fokus der Kontrolleure

    Im Rahmen der Gefahrgutkontrolle nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 58 Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Der Schwerpunkt lag gezielt auf dem Thema „Gefahrgut“. Die Kontrolleure überprüften dabei sowohl die Einhaltung der Ladungssicherungsvorschriften als auch sozialrechtliche Vorgaben im Straßenverkehr.

    Dabei stellten sie 15 Verstöße gegen Vorschriften zur Ladungssicherung fest. Ebenso dokumentierten sie 15 Verstöße gegen Sozialvorschriften. In 14 Fällen untersagten die Ordnungshüter die Weiterfahrt der betroffenen Lastkraftwagen zunächst.

    Zwölf Lkw zu schnell unterwegs

    Neben Mängeln bei der Ladungssicherung ahndeten die Beamten auch Geschwindigkeitsverstöße. Insgesamt zwölf Lkw überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Besonders gravierend fiel ein Fall auf: Ein Fahrer eines deutschen Lastkraftwagens war bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h unterwegs.

    Zudem transportierte dieser Fahrer seine Ladung komplett ungesichert. Die Einsatzkräfte stoppten das Fahrzeug umgehend. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.

    Konsequente Überwachung des Güterverkehrs

    Die Gefahrgutkontrolle in Herborn verdeutlicht die Bedeutung regelmäßiger Überprüfungen im gewerblichen Güterverkehr. Gerade beim Transport gefährlicher Güter spielt die ordnungsgemäße Sicherung eine entscheidende Rolle für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

    Weitere Meldungen rund um Verkehrskontrollen finden Sie in unserer Rubrik Verkehr sowie aktuelle Nachrichten aus ganz Deutschland unter Deutschland.

    Informationen zu Gefahrgutvorschriften stellt unter anderem das Regierungspräsidium Gießen bereit. Details zu Verkehrssicherheitsarbeit veröffentlicht auch die Polizei Hessen.

  • 112 Kontrollen auf der B233: Polizei Unna deckt zahlreiche Verstöße bei Schwerpunkteinsatz auf

    112 Kontrollen auf der B233: Polizei Unna deckt zahlreiche Verstöße bei Schwerpunkteinsatz auf

    Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg: Polizei kontrolliert 112 Fahrzeuge

    Im Rahmen eines gezielten Schwerpunkteinsatzes auf der B233 in Fröndenberg/Unna hat die Kreispolizeibehörde Unna am Mittwoch (18.02.2026) und Donnerstag (19.02.2026) insgesamt 112 Fahrzeuge überprüft. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten jeweils zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr am Ausbauende in beide Fahrtrichtungen. Ziel der Maßnahme war die Überprüfung der Sozialvorschriften im gewerblichen Personen- und Güterverkehr.

    Den Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg führte der Verkehrsdienst gemeinsam mit Einsatzkräften des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) durch. Die Bilanz zeigt zahlreiche Verstöße.

    Zahlreiche Anzeigen wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften

    Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte 36 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz. Fahrer hielten die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht ein. Zusätzlich stellten die Beamtinnen und Beamten acht Verstöße wegen unzureichender Ladungssicherung fest.

    Zwei weitere Anzeigen betrafen Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz, da erforderliche Lizenzen nicht mitgeführt wurden. Zwei Fahrzeuge wiesen technische Mängel auf. Zudem registrierten die Einsatzkräfte Verstöße im Bereich der Berufskraftfahrerqualifikation sowie einen Kabotageverstoß.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Verkehr finden Sie auch unter Verkehr sowie aktuelle Polizeiberichte aus Deutschland.

    Strafanzeigen wegen Drogen am Steuer

    Besonders gravierend verlief der Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg bei mehreren Drogenverstößen. Ein Lkw-Fahrer reagierte positiv auf Kokain und Amphetamine. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Der Fahrzeughalter zeigte sich darüber verärgert und verlangte die Namen sowie Dienstnummern der eingesetzten Beamten.

    Ein Pkw-Fahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und drehte sich um 180 Grad. Nur knapp verhinderte er eine Kollision mit der Schutzplanke. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besaß. Ein Drogenvortest verlief positiv auf Kokain, Amphetamin und Methamphetamin. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an.

    Insgesamt leiteten die Beamtinnen und Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Betäubungsmitteln (§ 316 StGB) sowie zwei weitere Strafanzeigen nach § 24a StVG ein. Weitere Informationen zu rechtlichen Grundlagen bietet unter anderem das Strafgesetzbuch (§ 316 StGB).

    Gefährlicher Lkw mit erheblichen Mängeln

    Ein kontrollierter Lkw wies erhebliche technische Defekte auf. Die Polizei stellte einen gebrochenen Rahmen, eine ausgeschlagene Lenkung sowie einen undichten Tank fest. Die Einsatzkräfte untersagten die Weiterfahrt und begleiteten das Fahrzeug in eine Werkstatt.

    Hinter dem festgestellten Kabotageverstoß stand ein im Ausland ansässiges Unternehmen, das Speditionsaufträge in Deutschland ausführte. Das Gesetz erlaubt maximal drei Fahrten innerhalb von sieben Tagen.

    Mit dem Schwerpunkteinsatz B233 Fröndenberg setzt die Kreispolizeibehörde Unna ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die Behörde kündigte an, auch künftig gemeinsam mit dem LAFP vergleichbare Kontrollen durchzuführen und Verstöße konsequent zu verfolgen. Weitere Informationen zur Arbeit der Polizei finden Sie auf der offiziellen Seite der Polizei NRW – Kreispolizeibehörde Unna.

  • Großkontrolle auf der A61: Polizei stoppt übermüdete Busfahrer und ahndet schwere Verstöße

    Großkontrolle auf der A61: Polizei stoppt übermüdete Busfahrer und ahndet schwere Verstöße

    Großkontrolle auf der A61 

    Am Mittwoch, den 08. Oktober 2025, führte die Polizei im Rahmen der länder- und behördenübergreifenden Zusammenarbeit eine großangelegte Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch.

    Über 70 Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz arbeiteten gemeinsam mit Kräften aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern, dem Zoll, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), den Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie dem Sachgebiet Abfallmanagement Rheinland-Pfalz.

    Die Einsatzkräfte überprüften auf dem Autobahnparkplatz „Auf dem Hahnen“ an der BAB 61 Fahrzeuge, Ausrüstungen und Genehmigungen.

    Ziel war, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Verstöße aufzudecken und potenzielle Gefahren frühzeitig zu unterbinden. Dabei kontrollierten die Teams nicht nur die vorgeschriebene Ausrüstung und den technischen Zustand der Fahrzeuge, sondern auch Beladung, Fahrtüchtigkeit und die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.

    25 Teams kontrollieren über 70 Fahrzeuge

    Insgesamt überprüften 25 Teams über 70 Fahrzeuge, darunter Sattelschlepper, Reisebusse, Schwertransporte, Abfalltransporte und Gefahrguttransporte.

    Diese Kontrollen erforderten umfassendes Fachwissen aus verschiedenen Rechtsbereichen. In mehr als 55 Fällen stellten die Beamtinnen und Beamten Beanstandungen fest. Besonders häufig betrafen diese Verstöße gegen die Sozialvorschriften (23 Fälle) und
    mangelhafte Ladungssicherung (7 Fälle).

    In 11 Fällen war die Weiterfahrt aufgrund gravierender Mängel untersagt.

    Reisebus ohne Pause über 25 Stunden unterwegs

    Ein besonders gefährlicher Fall betraf einen vollbesetzten Reisebus, dessen Fahrerteam bereits über 25 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs war. Hinzu kam ein erheblicher Wartungsrückstand, der zu einem gravierenden Fahrwerkschaden führte. Die Polizei stoppte die Weiterfahrt sofort. Die Fahrgäste mussten ihre Reise mit einem Ersatzfahrzeug und einer neuen Besatzung fortsetzen.

    Unerlaubte Holztransporte geahndet

    Auch ein Holztransporter geriet in den Fokus der Kontrolleure.

    Er führte nach EU-Recht unerlaubte Transporte in Deutschland durch. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität verhängte vor Ort ein Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro. Erst nach Zahlung durfte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

    Die Polizei betont, dass solche Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs entscheidend sind, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Ähnliche Maßnahmen werden regelmäßig auf stark frequentierten Autobahnen durchgeführt.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz finden Sie unter blaulichtmyk.de/news und blaulichtmyk.de/verkehr. Informationen zur Verkehrssicherheit stellt die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Polizei stoppt Lkw-Transport auf der A 45

    Polizei stoppt Lkw-Transport auf der A 45

    Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill führten in der Nacht von Montag auf Dienstag gezielte Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs im Lahn-Dill-Kreis durch.

    Dabei nahmen die Einsatzkräfte zehn Lastwagen unter die Lupe und stellten zahlreiche Verstöße fest. Während kleinere Mängel wie Geschwindigkeitsüberschreitungen und unzureichende Ladungssicherung vor Ort behoben werden konnten, musste ein Fahrer aufgrund gerissener Bremsscheiben seine Fahrt sofort beenden.

    Überhöhte Ladung auf der A 45

    Gegen 22 Uhr bemerkten die Beamten auf der A 45 nahe Herborn einen Sattelzug, aus dessen Anhänger Teile der Ladung herausragten. Sie entschieden sich für eine Kontrolle und leiteten das Fahrzeug von der Autobahn ab. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer gleich mehrere Lkw auf seinem Auflieger transportierte.

    Trotz abmontierter Räder erreichte die Fracht eine Gesamthöhe von 4,50 Metern – deutlich über dem gesetzlichen Limit von 4,00 Metern. Eine erforderliche Ausnahmegenehmigung konnte der Fahrer nicht vorlegen.

    Fehlende Genehmigungen und massives Bußgeld

    Zusätzlich fehlte dem Fahrer die Genehmigung zur Teilnahme am Güterkraftverkehr.

    Der Sattelzug war in Düsseldorf gestartet und auf dem Weg nach Jordanien. Doch in Herborn endete die Fahrt abrupt. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, da die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet war. Den Spediteur erwartet nun eine empfindliche Strafe: Über 15.000 Euro müssen im Rahmen einer Gewinnabschöpfung gezahlt werden. Für die fehlende Güterverkehrsgenehmigung kommen weitere 1.500 Euro hinzu.

    Konsequente Verkehrskontrollen

    Die Polizei betonte, dass gerade bei internationalen Transporten genaue Kontrollen notwendig seien, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Mit der konsequenten Überprüfung der Lkw trägt der Regionale Verkehrsdienst Lahn-Dill entscheidend zur Verkehrssicherheit bei.

    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und Sicherheit finden Sie unter blaulichtmyk.de/verkehr sowie auf den Seiten der Polizei Hessen.

  • Viele Verstöße bei Kontrollen im Güterverkehr aufgefallen

    Viele Verstöße bei Kontrollen im Güterverkehr aufgefallen

    Viele Verstöße bei Kontrollen im Güterverkehr aufgefallen

    Recklinghausen

    Die Polizei Recklinghausen hat sich in der vergangenen Woche an der europaweiten Kontrollaktion ROADPOL Truck & Bus beteiligt. Ziel war, die Sicherheit im gewerblichen Güterverkehr zu erhöhen und Verstöße zu ahnden.

    Die Beamten des Verkehrsdienstes führten umfassende Kontrollen in den Städten Haltern am See, Dorsten, Castrop-Rauxel, Bottrop und Recklinghausen durch. Bei Kontrollen an der B58/B224 in Dorsten sowie der B224 in Bottrop wurde die Polizei durch die Kooperationsbehörde BALM (Bundesamt für Logistik und Mobilität) unterstützt.

    Insgesamt wurden an den Kontrolltagen 129 Fahrzeuge sowie deren Fahrer/Fahrerinnen überprüft.
    Dabei wurden bei 78 Fahrzeugen Verstöße festgestellt, die in 15 Fällen zur Untersagung der Weiterfahrt führten. Zudem wurden drei Sicherheitsleistungen erhoben.

    Ein besonders auffälliger Fall ereignete sich bei der Kontrolle eines Kastenwagens
    auf der B224/Braukstraße in Bottrop.

    Hier wurde falsch gelagertes Fleisch auf der Ladefläche entdeckt – es fehlten Abdeckungen und das Fleisch hatte teilweise Kontakt mit der Innenwand des Fahrzeugs.

    Das Veterinäramt wurde hinzugezogen, die Ware musste letztendlich entsorgt werden. Außerdem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige geschrieben.

    Die Ergebnisse der Kontrollen durch den Verkehrsdienst:

       - Strafanzeigen: 5
       - Verstöße gegen Sozialvorschriften/Arbeitszeitverordnung: 68
       - Mangelhafte Ladungssicherung: 15
       - Überladungen: 1
       - Technische Mängel: 3
       - Verstöße gegen Gefahrgutvorschriften: 1
       - Sonstige Verstöße: 15

    Der Verkehrsdienst wird auch in Zukunft regelmäßige Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

  • 12 technische Mängel – Weiterfahrt einer Sattelzugmaschine untersagt

    12 technische Mängel – Weiterfahrt einer Sattelzugmaschine untersagt

    12 technische Mängel – Weiterfahrt einer Sattelzugmaschine untersagt

    Salmtal / A-1

    Bei einer Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier wurde am gestrigen Nachmittag eine Sattelzugmaschine aus Luxemburg mit technischen Mängeln aus dem Verkehr gezogen.

    Die Beamten stoppten auf der BAB A-1 bei Salmtal einen luxemburgischen Sattelzug, beladen mit
    26 Tonnen Basalt. Bei der Kontrolle wurden von den Beamten im Display der Zugmaschine mehrere Warnhinweise auf technische Unregelmäßigkeiten an der Zugmaschine festgestellt.

    Daher wurde die Zugmaschine von den Beamten zur KÜS-Prüfstelle in Schweich begleitet, wo eine genauere Untersuchung durch einen fachkundigen Prüfer vorgenommen wurde. Dabei wurden insgesamt 12 technische Mängel an der Sattelzugmaschine festgestellt, die im Endergebnis als gefährlich eingestuft wurden. Dabei wurden die Mängel an der Bremsanlage, der Bereifung, Beleuchtung und an Sicherheitssystemen festgestellt. Aufgrund der festgestellten Mängel wurde die Weiterfahrt umgehend untersagt.

    Die Zugmaschine wurde im Laufe des Nachmittags von dem verantwortlichen Unternehmen abschleppen gelassen und der Sattelanhänger mit dem Basalt wurde von einer Ersatzzugmaschine weitergeführt. Gegen Fahrer und Unternehmen wurde ein Bußverfahren eingeleitet.