Schlagwort: Guntersblum

  • Katze „Helge“ sorgt für ungewöhnlichen Einsatz in Oppenheim

    Katze „Helge“ sorgt für ungewöhnlichen Einsatz in Oppenheim

    Schnupperpraktikant/in “Helge” fahndet nach seinem Besitzer

    Die Katze Helge Polizei Oppenheim entwickelte sich am Abend des 12. November 2025 zu einer besonderen Geschichte, die sowohl Schmunzeln als auch Neugier auslöste. Gegen 22 Uhr meldete eine Bewohnerin aus Guntersblum der Polizei, dass ihr eine zutrauliche Katze zugelaufen sei. Das Tier machte keinerlei Anstalten, die Wohnung wieder zu verlassen, und suchte stattdessen konsequent die Nähe der Menschen. Um sicherzustellen, dass das Tier wohlbehalten untergebracht wird, fuhr eine Streife zum Einsatzort und nahm den Vierbeiner mit zur Dienststelle in Oppenheim.

    Neugierige Besucherin zeigt großes Interesse an Polizeiarbeit

    In der Polizeiwache angekommen, zeigte die Katze überraschend viel Aktivität. Die Beamten wollten ihr zunächst nur die Räumlichkeiten vorstellen, doch Helge – wie sie später liebevoll getauft wurde – zeigte deutlich, dass sie andere Pläne hatte. Sie sprang auf einen Stuhl, beobachtete den Wachhabenden aufmerksam und versuchte sogar, ihm bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Mehrmals schien sie den Eindruck zu erwecken, als wolle sie aktiv bei der nächtlichen Schicht unterstützen. Damit entwickelte sich die Katze Helge Polizei Oppenheim schnell zum heimlichen Star des Abends.

    Eine Pause in der Lederjacke und ein neuer Name

    Nach einiger Zeit stellten die Polizisten fest, dass die Katze erschöpft war. Sie suchte sich einen gemütlichen Platz – eine abgelegte Lederjacke – und kuschelte sich hinein. Dort schlief sie friedlich ein, als würde sie bereits von einem Leben als „Dienstkatze“ träumen. Inspiriert vom bekannten Lied „Katzenklo“ entschieden die Beamten gemeinsam, dem Tier den humorvollen Namen „Helge“ zu geben.

    Besitzer gesucht – bleibt Helge oder kehrt sie nach Hause zurück?

    Aktuell wartet die Katze darauf, dass sich ihr Besitzer meldet. Die Ermittlungen dazu laufen, doch ob die Katze tatsächlich wieder nach Hause möchte oder sich bereits in den neuen Streicheleinheiten der Polizisten wohlfühlt, bleibt unklar. Die Katze Helge hat innerhalb kürzester Zeit Sympathien gewonnen und sorgt weiterhin für Gesprächsstoff.

    Wer Hinweise zum Besitzer geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Oppenheim zu melden. Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Leser auf blaulichtmyk.de sowie auf der Übersichtsseite Deutschland. Informationen zu Behördenkontaktstellen stellt zudem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • 14-Jähriger klettert auf Güterzug – tot

    14-Jähriger klettert auf Güterzug – tot

    14jähirger verstirbt nach Stromschlag an Oberleitung

    Ein tragischer Unfall ereignete sich am Samstagabend in Guntersblum im Kreis Mainz-Bingen.
    Ein 14-jähriger Junge kletterte auf einen abgestellten Güterzug und erlitt einen tödlichen Stromschlag durch die Oberleitung.

    Unfallhergang und Polizeibericht

    Laut Angaben der Polizei geschah der Unfall gegen 18:40 Uhr. Der Jugendliche kletterte auf den Zug und berührte vermutlich versehentlich die unter Hochspannung stehende Leitung. Dabei erlitt er einen tödlichen Stromschlag. Warum der Junge auf den Güterzug kletterte, ist bislang unklar. Die Polizei machte dazu keine weiteren Angaben.

    Sperrung der Bahnstrecke und Auswirkungen

    Die Bahnstrecke zwischen Mainz und Worms musste nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Teilweise wurden Ersatzbusse eingesetzt, um die betroffenen Fahrgäste zu befördern.

    Deutsche Bahn warnt vor Lebensgefahr

    Eine Sprecherin der Deutschen Bahn äußerte sich betroffen. Sie sagte, es sei schrecklich, dass ein so junger Mensch auf diese Weise sein Leben verloren habe. Ihre Gedanken seien bei der Familie des Jugendlichen.

    Sie betonte zudem, dass das Betreten von Gleisanlagen grundsätzlich verboten und lebensgefährlich sei. Trotz deutlicher Verbotsschilder komme es leider immer wieder zu solchen Unfällen.

    Hochspannung: Unsichtbare Gefahr durch 15.000 Volt

    In den Oberleitungen fließt Strom mit einer Spannung von 15.000 Volt. Dabei reicht oft schon die Nähe zur Leitung, ohne sie direkt zu berühren. Der Strom kann in solchen Fällen überspringen. An den Waggons befinden sich deshalb gut sichtbare “Betreten verboten”-Schilder.

    Ein Zaun entlang des gesamten 33.000 Kilometer langen Schienennetzes sei laut der Bahnsprecherin nicht umsetzbar. Die Bahn appelliert daher an alle, insbesondere Kinder und Jugendliche, die Warnungen ernst zu nehmen und Gleisanlagen nicht zu betreten. 

  • Mann am Bahnhof beschossen

    Mann am Bahnhof beschossen

    Guntersblum – 

    Am 23. August 2023 wurde das Bundespolizeirevier Mainz von einer 35-jährigen Frau gegen 01:00 Uhr nachts darüber informiert, dass ein Bekannter von ihr am Bahnhof Guntersblum beschossen wurde und sie keinen Kontakt mehr zu ihm herstellen kann.

    Nach Rücksprache mit der Polizei in Oppenheim konnte eruiert werden, dass dort ein ähnlicher Sachverhalt bereits gemeldet wurde.

    Eine Streife der Polizei Oppenheim konnte am Bahnhof Guntersblum den 35-jährigen Geschädigten feststellen. Dieser gab an aus einer Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund beschossen worden zu sein.

    Nach Angaben des Geschädigten soll es sich um eine Gasdruckpistole gehandelt haben. Das erste Projektil streifte ihn am Oberarm. Der zweite Schuss verfehlte ihn. Auf eine ärztliche Versorgung verzichtete der Mann.

    Die mutmaßlichen Täter konnten trotz einer durchgeführten Fahndung im Nahbereich nicht mehr festgestellt werden.

    Ein Ermittlungsverfahren gegen den bisher unbekannten Täter wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

    Sollten Sie Hinweise zu dem beschriebenen Sachverhalt haben, melden sie sich bitte bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern per E-Mail an bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de oder telefonisch unter 0631/34073-0.

  • Raub auf Tankstelle – Zeugen gesucht

    Raub auf Tankstelle – Zeugen gesucht

    Guntersblum

    Zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle kam es am vergangenen Freitag im Rheinhessischen Guntersblum. Zwei bislang unbekannte männliche Täter betraten gegen 21:45 Uhr die Räumlichkeiten der Tankstelle. Einer der Räuber bedrohte die 23-Jährige Angestellte mit einer Pistole und forderte die Einnahmen. Nachdem die Räuber sämtliche Einnahmen an sich genommen hatten, flüchteten sie zu Fuß in Richtung der Ortslage Guntersblum. Trotz einer groß angelegten Fahndung konnten die Täter nicht mehr gefasst werden.
    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen.

    Die beiden Täter konnten wie folgt beschrieben werden:

    Täter 1:

       - ca. 180cm groß
       - schlank / drahtig
       - Maskiert
       - dunkle Jacke
       - Kapuze auf dem Kopf
       - Jogginghose
       - schwarze Sneaker

    Täter 2:

       - ca. 180cm groß
       - schlank / drahtig
       - Maskiert
       - hellgrüner Hoody (Kapuzenpullover)
       - Jogginghose
       - schwarze Sneaker

    Auffällig könnte zudem ein sogenanntes Münzzählbrett sein, was die Täter samt Geldmünzen gestohlen haben.
    Es handelt sich um eine Sortierhilfe für Münzgeld, die die Täter möglicherweise auf der Flucht weggeworfen haben könnten.

    Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Oppenheim unter der Rufnummer 06133/933-100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pioppenheim@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.