Schlagwort: häusliche Gewalt

  • Häusliche Gewalt – Notruf durch Kind

    Häusliche Gewalt – Notruf durch Kind

    Häusliche Gewalt in Ludwigshafen: Polizei greift nach Notruf eines Kindes ein

    Am Sonntag, den 10.05.2026, wurde die Polizei Ludwigshafen gegen 17:20 Uhr zu einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt alarmiert. Ein minderjähriger Sohn der betroffenen Familie setzte den Notruf ab und informierte die Polizei über die Situation innerhalb der Wohnung.

    Als die Einsatzkräfte an einem Mehrfamilienhaus eintrafen, fanden sie die verletzte 41-jährige Frau im Treppenhaus vor. Die Geschädigte wies sichtbare Verletzungen im Kopfbereich auf. Der Rettungsdienst übernahm noch vor Ort die medizinische Erstversorgung und brachte die Frau anschließend in ein Krankenhaus.

    Auseinandersetzung innerhalb der Wohnung eskaliert

    Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam es zuvor innerhalb der gemeinsamen Wohnung zu einer Auseinandersetzung zwischen der Frau und ihrem ebenfalls 41 Jahre alten Partner. Im Verlauf des Streits erlitt die Frau die Verletzungen.

    Die Polizei nahm den tatverdächtigen Mann in Gewahrsam. Zusätzlich erließen die Beamten eine polizeiliche Verfügung und leiteten ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten ein.

    Polizei warnt vor Folgen häuslicher Gewalt

    Die Polizei weist darauf hin, dass häusliche Gewalt nicht nur direkte Auswirkungen auf die Betroffenen hat. Besonders Kinder, die solche Situationen miterleben, leiden oftmals erheblich unter den psychischen Belastungen. Solche Erlebnisse können die Entwicklung und das Sicherheitsgefühl nachhaltig beeinträchtigen.

    Hilfsangebote für Betroffene

    Betroffene von Gewalt im familiären Umfeld können sich jederzeit an Hilfsangebote wenden:

    • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016
    • Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: 0800 123 99 00
    • Polizei-Notruf: 110

    Beratungen erfolgen vertraulich und auf Wunsch anonym.

    Weitere Informationen bietet die Polizei unter: www.polizei-beratung.de sowie der Polizei Ludwigshafen: Rote Linie gegen häusliche Gewalt

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch unter Deutschland, News sowie Fahndungen

  • SEK-Einsatz nach häuslicher Gewalt in Hagen: Mann mit Schusswaffe festgenommen

    SEK-Einsatz nach häuslicher Gewalt in Hagen: Mann mit Schusswaffe festgenommen

    Bewaffneter Mann festgenommen

    Ein SEK Einsatz in Hagen nach häusliche Gewalt sorgte am Donnerstagabend (23.04.2026) für einen größeren Polizeieinsatz im Stadtteil Wehringhausen. Beamte eines Spezialeinsatzkommandos nahmen einen 25-jährigen Mann in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses vorläufig fest.

    Ex-Partnerin meldet Angriff bei Polizei

    Bereits am Mittag suchte eine 33-jährige Frau die Polizeiwache in der Innenstadt auf. Sie berichtete, dass ihr ehemaliger Lebensgefährte sie in ihrer Wohnung in der Lange Straße geschlagen habe. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen.

    Zusätzlich schilderte die Frau, dass der 25-Jährige Bedrohungen gegen sie sowie gegen ihre Kinder ausgesprochen habe. Die Kinder befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.

    Schusswaffe löst SEK Einsatz aus

    Ein entscheidender Faktor für den SEK-Einsatz in Hagen wegen häuslicher Gewalt war die Information, dass der Tatverdächtige im Besitz einer scharfen Schusswaffe war und diese in seiner Wohnung aufbewahrte. Aufgrund dieser Gefahrenlage forderte die Polizei Hagen umgehend ein Spezialeinsatzkommando an.

    Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zugang zur Wohnung. Dort trafen sie auf den 25-Jährigen, der die Schusswaffe zu diesem Zeitpunkt in der Hand hielt.

    Festnahme und Verletzungen

    Die Beamten überwältigten den Mann und nahmen ihn vorläufig fest. Während des Einsatzes erlitt der Tatverdächtige leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus.

    Die Polizei stellte die Situation schnell unter Kontrolle. Für Anwohner bestand keine weitere Gefahr.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Hagen hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dabei stehen insbesondere die Vorwürfe der Körperverletzung sowie der Bedrohung im Fokus.

    Weitere Informationen

    Polizei Hagen – offizielle Informationen
    Polizei NRW
    Weitere Polizeimeldungen
    Deutschlandweite Einsätze
    Aktuelle Verkehrsmeldungen

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus

    Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus

    Halle: Baby nach mutmaßlicher Misshandlung im Krankenhaus – Polizei ermittelt

    Ein schockierendes Video sorgt in Halle (Saale) für Entsetzen. Die Aufnahmen zeigen, wie ein Mann einen weinenden Säugling im Arm hält, ihn wiederholt schüttelt und schlägt und dabei laut auf das Kind einbrüllt. Das Video kursiert im Internet, dennoch zeigen wir es nicht.

    Die Polizeiinspektion Halle (Saale) ermittelt wegen des Verdachts der Misshandlung Schutzbefohlener. Nach Angaben der Ermittler lag der Fall den Behörden bereits vor, bevor das Video öffentlich auftauchte. Gleichzeitig halten sich die Beamten mit Details zurück, weil sie den Opferschutz und die laufenden Ermittlungen priorisieren.

    Verdacht auf häusliche Gewalt mit familiärem Hintergrund – Baby im Krankenhaus in Halle

    Nach bisherigen Informationen entstand die Sequenz am Abend des 20. Januar in einer Mietwohnung im Stadtteil Halle-Neustadt. Die Polizei geht von einem familiären Hintergrund aus, und sie prüft den Vorgang als möglichen Fall häuslicher Gewalt. Zudem kennt die Polizei alle Beteiligten namentlich, dennoch veröffentlicht sie keine weiteren Einzelheiten.

    Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen

    Das Baby befindet sich aktuell im Krankenhaus. Ärzte veranlassten die notwendigen Untersuchungen und die medizinische Versorgung. Parallel informierten die Behörden auch das Jugendamt beziehungsweise die zuständigen Stellen der Stadt. Informationen und Hilfsangebote bündelt die Stadt Halle unter anderem beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD).

    Gegen den Tatverdächtigen ordneten die Behörden ein Kontakt- und Annäherungsverbot an. Außerdem traf die Polizei weitere Schutzmaßnahmen. Die Ermittler bitten zugleich um Verständnis, weil sie aus Gründen des Opferschutzes derzeit keine weiteren Angaben machen.

    Mehr Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Weitere Fälle und Zeugenaufrufe sammeln wir zudem unter Fahndung. Und wenn Du aktuelle Einsätze auf Straßen im Blick behalten willst, dann schau in Verkehr vorbei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ex-Partner schließt Frau in Wohnung ein – Polizei spricht Rückkehrverbot aus

    Ex-Partner schließt Frau in Wohnung ein – Polizei spricht Rückkehrverbot aus

    Rückkehrverbot nach häuslicher Gewalt

    Ein eskalierender Streit zwischen einem ehemaligen Paar führte am Dienstagabend (13.01.2026) zu einem Polizeieinsatz in der Eugen-Richter-Straße. Ein 24-jähriger Mann griff seine Ex-Partnerin körperlich an, bedrohte sie und schloss sie für längere Zeit in der gemeinsamen Wohnung ein. Die Polizei sprach anschließend ein Rückkehrverbot aus.

    Streit in Wohnung eskaliert am frühen Abend

    Gegen 18 Uhr hielten sich beide Beteiligten in der Wohnung auf, als sich ein Streit entwickelte. Nach bisherigen Erkenntnissen drängte sich der Mann seiner Ex-Partnerin auf und versuchte, sie gegen ihren Willen zu umarmen. Die Frau lehnte dies ab und wies ihn deutlich zurück.

    Daraufhin verlor der 24-Jährige die Kontrolle. Er hielt die Frau fest, kratzte sie und sprach Bedrohungen aus. In der Folge verschloss er die Wohnungstür, sodass die Frau die Wohnung rund 40 Minuten lang nicht verlassen konnte. Die Situation erfüllte damit den Tatbestand der Freiheitsberaubung.

    Polizei greift ein und verweist Mann der Wohnung

    Der Frau gelang es schließlich, die Polizei zu verständigen. Die alarmierten Einsatzkräfte trafen kurze Zeit später an der Wohnung ein und beendeten die gefährliche Situation. Die Beamten verwiesen den Mann umgehend der Wohnung und untersagten ihm, diese erneut zu betreten.

    Zusätzlich sprachen die Einsatzkräfte ein 14-tägiges Rückkehrverbot aus. Dieses soll der Geschädigten Schutz bieten und weitere Übergriffe verhindern. Solche Maßnahmen kommen regelmäßig bei Fällen häuslicher Gewalt zum Einsatz.

    Mehrere Strafanzeigen gegen den 24-Jährigen

    Gegen den Mann fertigte die Polizei mehrere Strafanzeigen. Ihm werden einfache Körperverletzung, Bedrohung sowie Freiheitsberaubung vorgeworfen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt nun die zuständige Staatsanwaltschaft.

    Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Betroffene von häuslicher Gewalt nicht zögern sollten, den Notruf zu wählen. Schnelles Handeln kann weitere Eskalationen verhindern.

    Weitere Einsätze und Polizeimeldungen zu ähnlichen Fällen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Fahndungen.

    Allgemeine Informationen zu Schutzmaßnahmen bei häuslicher Gewalt stellt auch die Polizei zur Verfügung. 

  • Mann ersticht Ex-Freundin vor den Augen ihrer Söhne

    Mann ersticht Ex-Freundin vor den Augen ihrer Söhne

    Ingolstadt: Mann ersticht Ex-Freundin vor den Augen ihrer Söhne

    In Ingolstadt ist ein häuslicher Streit eskaliert. Ein 49-jähriger Mann soll seine 45 Jahre alte Ex-Freundin mit einem Küchenmesser tödlich verletzt haben – direkt vor den Augen ihrer Söhne. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

    Streit in Wohnung eskaliert zur tödlichen Messerattacke

    Der Angriff passierte am Freitagabend in einer Wohnung in Ingolstadt. Nach ersten Erkenntnissen gerieten der 49-Jährige und seine frühere Partnerin zunächst in einen heftigen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann ein Küchenmesser genommen und mehrfach auf die Frau eingestochen haben.

    Die Getötete ist deutsche Staatsbürgerin, der Tatverdächtige besitzt die türkische Staatsangehörigkeit. Beide lebten Medienberichten zufolge nicht mehr in einer Beziehung, hatten aber weiterhin Kontakt. Worum es bei dem Streit konkret ging, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittler halten sich dazu bewusst zurück.

    Die schwer verletzte Frau wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Trotz schneller medizinischer Hilfe erlag sie dort wenig später ihren Verletzungen.

    Söhne greifen ein – können ihre Mutter aber nicht retten

    Zum Tatzeitpunkt befanden sich auch die beiden Söhne der Frau in der Wohnung. Die jungen Männer sind 17 und 29 Jahre alt. Als der Streit eskalierte, sollen sie versucht haben, ihre Mutter zu schützen. Sie sollen auf den Angreifer eingeschlagen und eingetreten haben, um ihn von ihrer Mutter wegzuziehen.

    Trotz dieses mutigen Eingreifens konnten sie den Angriff jedoch nicht stoppen. Für die 45-Jährige kam im Krankenhaus jede Hilfe zu spät. Die Söhne stehen nun unter dem Eindruck eines massiven traumatischen Erlebnisses. Üblicherweise kümmert sich in solchen Fällen ein Kriseninterventionsteam um Angehörige und Zeugen, damit sie erste psychologische Unterstützung erhalten.

    Tatverdächtiger im Krankenhaus – Kripo übernimmt Ermittlungen

    Auch der Tatverdächtige erlitt bei dem Geschehen schwere Verletzungen. Er wird in einem Krankenhaus behandelt und dort von der Polizei bewacht. Sobald sein Gesundheitszustand es zulässt, soll er genauer zum Tatablauf befragt werden. Zudem ist mit einem Antrag auf Haftbefehl wegen eines Tötungsdelikts zu rechnen.

    Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab und sicherte Spuren in der Wohnung. Zeuginnen und Zeugen wurden noch in der Nacht vernommen. Die Polizei in Oberbayern Nord koordiniert die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.

    Blaulicht-Report berichtet regelmäßig über schwere Gewaltdelikte und aktuelle Polizeimeldungen aus ganz Deutschland. Weitere Fälle findest du im Bereich Deutschland sowie in unseren regionalen Rubriken, etwa rund um München und Oberbayern. Wenn Ermittler später per Öffentlichkeitsfahndung Zeugen suchen oder neue Details veröffentlichen, stellen wir diese wie gewohnt im Bereich Fahndung für unsere Leser zusammen.

  • Familientragödie in Düsseldorf – Mutter und Baby tot

    Familientragödie in Düsseldorf – Mutter und Baby tot

    Familientragödie in Düsseldorf-Oberbilk: Mutter und Baby tot in Wohnung entdeckt

    In Düsseldorf-Oberbilk erleben Anwohner am Samstag einen Einsatz, der sie so schnell nicht vergessen. Polizeikräfte öffnen am späten Vormittag eine Erdgeschosswohnung an der Oberbilker Allee und stoßen in den Räumen auf eine tote Frau und ihr ebenfalls verstorbenes Baby. Gleichzeitig finden die Einsatzkräfte den Familienvater schwer verletzt. Er kommt unter Bewachung in ein Krankenhaus, während Mordkommission und Staatsanwaltschaft noch am selben Tag die Ermittlungen aufnehmen.

    Polizei öffnet Wohnung in Oberbilk und findet Mutter und Baby tot

    Gegen kurz nach 11 Uhr treffen mehrere Streifenwagen und Rettungskräfte an dem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf-Oberbilk ein. Nachdem die Beamten die Wohnung im Erdgeschoss öffnen, sehen sie sofort das ganze Ausmaß der Tragödie: Die Mutter und ihr Kind leben nicht mehr, jede Hilfe kommt zu spät. In dieser Wohnung in der Oberbilker Allee endet das Leben der kleinen Familie auf brutalste Weise. Damit steht bereits am Einsatzort fest, dass hier mehr als ein medizinischer Notfall vorliegt.

    In denselben Räumen entdecken die Polizisten den 43-jährigen Partner der Frau, der zugleich der Vater des Babys ist. Er weist schwere Verletzungen auf. Rettungskräfte stabilisieren ihn, bringen ihn in eine Klinik und die Polizei nimmt ihn als Tatverdächtigen fest. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass der Mann mit slowakischer Staatsangehörigkeit seine Partnerin und das gemeinsame Kind getötet hat. Die Hintergründe sind jedoch völlig offen, weshalb die Ermittler jede Spur sorgfältig sichern und jeden Hinweis prüfen.

    Während Notärzte um das Leben des Mannes kämpfen, sichern weitere Kräfte das Umfeld. Der Bereich vor dem Haus bleibt über Stunden abgesperrt, Kriminaltechniker gehen ein und aus, Schaulustige bleiben hinter Flatterband und Polizeifahrzeugen stehen. Im Treppenhaus sehen Zeugen nach eigenen Angaben große Mengen Blut, was zusätzlich zeigt, wie heftig sich das Geschehen offenbar abgespielt hat.

    Vater schwer verletzt im Krankenhaus – Tatverdacht und Unschuldsvermutung

    Der 43-Jährige steht im Zentrum der Ermittlungen. Nach derzeitiger Einschätzung von Polizei und Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass er seine Familie angegriffen hat. Möglich erscheint, dass er danach versucht hat, sich selbst das Leben zu nehmen. Offizielle Stellen betonen jedoch, dass viele Details noch unklar sind und die Auswertung von Spuren, Zeugenaussagen und Gutachten erst am Anfang steht.

    Trotz des schweren Verdachts gilt der Mann rechtlich als nicht verurteilt. Bis zu einer möglichen rechtskräftigen Entscheidung durch ein Gericht greift die Unschuldsvermutung. Ermittler und Staatsanwaltschaft machen daher nur so viele Angaben, wie es für die Öffentlichkeit notwendig ist. Vor allem halten sie entscheidende Informationen bewusst zurück, damit nur die wirklichen Täterkenntnisse später in einem möglichen Prozess eine Rolle spielen. Weitere Details wollen die Behörden frühestens in den kommenden Tagen mitteilen.

    Spurensicherung und Rechtsmedizin klären Todesumstände

    Noch am Nachmittag und bis in die Abendstunden hinein arbeiten Spezialisten der Spurensicherung in der Wohnung. Sie fotografieren jeden Raum, sichern Blutspuren, verpacken mögliche Beweisstücke in Tüten und Kisten und tragen diese Schritt für Schritt aus dem Haus. So stellen die Ermittler sicher, dass später jedes Detail rekonstruiert werden kann – vom Ablauf in der Wohnung bis zu den Verletzungen der Opfer.

    Gegen den frühen Abend treffen Bestatter am Mehrfamilienhaus ein. Sie bringen die Körper von Mutter und Kind aus der Wohnung und fahren sie in die Rechtsmedizin. Dort untersuchen Gerichtsmediziner die Leichname genau. Sie klären, welche Verletzungen vorliegen, wie lange Mutter und Baby bereits tot sind und ob sich Rückschlüsse auf die verwendete Gewaltform ziehen lassen. Diese Ergebnisse werden eine wichtige Grundlage für die Mordkommission darstellen.

    Mordkommission ermittelt – bislang keine bekannten Einsätze wegen häuslicher Gewalt

    Die Mordkommission der Kriminalpolizei Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft übernehmen den Fall gemeinsam. Nach aktuellem Stand liegen den Behörden keine Hinweise auf frühere Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt in dieser Familie vor. Genau das macht die Tat für viele Beobachter noch schwerer begreifbar, denn nach außen wirkte das Familienleben offenbar unauffällig.

    Die Ermittler rekonstruieren jetzt, was in den Stunden und Tagen vor dem Tod der Frau und des Babys geschah. Sie sprechen mit Nachbarn, werten digitale Spuren aus und prüfen, ob es Streit, Trennungsabsichten, finanzielle Probleme oder andere Konflikte gab. Parallel sichern sie alle Informationen, die später in einem möglichen Prozess wichtig werden können. Spekulationen über ein Motiv oder über Details der Tat helfen in dieser Situation niemandem, deshalb bitten die Behörden darum, unbestätigte Gerüchte nicht weiterzuverbreiten.

    Wer sich über offizielle Entwicklungen informieren möchte, findet aktuelle Mitteilungen im Pressebereich der Polizei Düsseldorf. Weitere Hintergründe zu schweren Gewaltdelikten in Deutschland und zu vergleichbaren Fällen findest du außerdem jederzeit im übergeordneten News-Bereich von BlaulichtMYK sowie in unserer Rubrik Nordrhein-Westfalen. Einen ausführlichen Hintergrundbericht zu einem anderen aufsehenerregenden Tötungsdelikt liest du in unserem Beitrag zum Mordfall Fabian in Güstrow.

    Hilfe für Betroffene von Gewalt in Partnerschaften

    Fälle wie diese Familientragödie in Düsseldorf-Oberbilk zeigen, wie schnell Gewalt im privaten Umfeld eskalieren kann. Wenn du selbst Gewalt in deiner Beziehung erlebst oder dir Sorgen um eine Freundin, einen Nachbarn oder ein Familienmitglied machst, solltest du nicht zögern und dir Unterstützung holen. Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berät rund um die Uhr anonym und kostenfrei unter der Nummer 116 016 sowie online auf hilfetelefon.de. In akuten Gefahrensituationen wählst du immer den Notruf 110 und holst sofort die Polizei.

    Die Ermittlungen zu den Todesumständen der Mutter und ihres Babys laufen weiter. Erst wenn Spurenauswertung, Gutachten und Vernehmungen abgeschlossen sind, können Polizei und Staatsanwaltschaft genauer einordnen, was in der Wohnung in Düsseldorf-Oberbilk wirklich geschehen ist.

  • Häusliche Gewalt in Hagen: 36-Jähriger greift Ehefrau an

    Häusliche Gewalt in Hagen: 36-Jähriger greift Ehefrau an

    Häusliche Gewalt in Hagen: Polizei schreitet nach Angriff auf Ehefrau ein

    Bei einem schweren Fall von häuslicher Gewalt in Hagen griff ein 36-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag seine Ehefrau an und verletzte sie erheblich. Die Frau wählte den Polizeinotruf, nachdem der Streit in der gemeinsamen Wohnung eskalierte. Auslöser war eine Auseinandersetzung über den Haushalt, die sich bereits verbal zuspitzte und schließlich in körperliche Gewalt überging.

    Frau berichtet von Schlägen und Morddrohung

    Die Hagenerin schilderte der Streifenwagenbesatzung, dass ihr Ehemann ihr zwei Mal ins Gesicht schlug. Anschließend attackierte er sie mehrfach mit einem Staubsaugerrohr. Während des Angriffs beleidigte er sie massiv und bedrohte sie mit dem Tod. Laut ihren Angaben kam es bereits in der Vergangenheit zu ähnlichen Übergriffen. Dieses Mal entschied sie sich, ihre Situation zu ändern, und erstattete Anzeige.

    Eine Rettungswagenbesatzung brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus, wo sie medizinisch versorgt wurde. Die Polizei sicherte Spuren und dokumentierte die Verletzungen.

    Täter erhält Rückkehrverbot und verweigert weitere Angaben

    Der 36-Jährige verließ die Wohnung vor dem Eintreffen der Polizei. Die Beamten konnten ihn später erreichen und antreffen. Er behauptete, es habe lediglich verbale Streitigkeiten gegeben, und erklärte, seine Frau sei gestürzt. Weitere Angaben verweigerte er und verwies auf seinen Anwalt.

    Die Polizei verhängte ein zehntägiges Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung. Der Mann übergab seine Haus- und Wohnungsschlüssel freiwillig. Die Beamten informierten ihn darüber, dass bei Missachtung der Wohnungsverweisung ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro droht.

    Drogenvortest positiv – Ermittlungen laufen

    Ein freiwilliger Drogenvortest zeigte den Konsum zweier verschiedener Substanzen an. Zudem stellten die Einsatzkräfte einen Atemalkoholwert von 0,2 Promille fest. Gegen den Mann laufen nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung auf sexueller Grundlage.

    Weitere Informationen zu Polizeimeldungen finden Leserinnen und Leser unter blaulichtmyk.de/news/ sowie unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Offizielle Hinweise stellt zudem die Polizei bereit.

  • Ehefrau brutal auf Bolzplatz angriffen

    Ehefrau brutal auf Bolzplatz angriffen

     

    Brutaler Angriff auf Bolzplatz in Kempen – Frau erleidet lebensgefährliche Verletzungen

    In Kempen (NRW) ereignete sich am Montagnachmittag ein schockierender Gewaltausbruch: Ein 50-jähriger Mann griff seine 42-jährige Ehefrau auf einem Bolzplatz am Hessenring an und trat wiederholt auf sie ein, obwohl sie bereits am Boden lag. Dabei erlitt die Frau lebensgefährliche Verletzungen, während ihre siebenjährige Tochter die Tat mitansehen musste.

    Tatablauf und Einsatz – Brutaler Angriff auf Bolzplatz in Kempen

    Nach bisherigen Ermittlungen war es vor dem Angriff laut Zeugenaussagen zunächst zu einem Streit zwischen den Eltern gekommen. Aus diesem Streit heraus eskalierte die Situation: Der tatverdächtige Mann schlug und trat rücksichtslos auf seine Frau ein, selbst als sie regungslos am Boden lag. Einsatzkräfte der Polizei trafen kurze Zeit später am Tatort ein und nahmen den Tatverdächtigen fest, während die schwer verletzte Frau umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

    Frau schwer verletzt, Kind unverletzt

    Die siebenjährige Tochter war zum Zeitpunkt der Tat vor Ort und musste die brutale Szene miterleben. Glücklicherweise blieb das Kind körperlich unverletzt. Es wurde jedoch psychologisch betreut und vorübergehend in eine Jugend­einrichtung gebracht, damit Fachkräfte sich um das Kind kümmern konnten.

    Ermittlungsstand und Ausblick

    Der Tatort wurde von der Kriminalpolizei abgesperrt, Spuren wurden gesichert und die Ermittlungen laufen mit Hochdruck. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob Haftgründe vorliegen. Opfer- und Kinderschutz stehen dabei im Vordergrund.

    Diese Tat erinnert eindringlich daran, wie wichtig es ist, häusliche Gewalt frühzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln.

    Weiterführende Informationen bietet die Polizei NRW. Zudem finden Sie Hintergründe zum Thema häusliche Gewalt auf blaulichtmyk.de/fahndungen/ .

     

  • Mord in Dorsten – 24-jährige Frau tot aufgefunden: Polizei fahndet nach Ehemann

    Mord in Dorsten – 24-jährige Frau tot aufgefunden: Polizei fahndet nach Ehemann

    Mord in Dorsten – Polizei sucht nach flüchtigem Ehemann

    In der Nacht zum 10. Oktober 2025 ereignete sich in Dorsten ein tragischer Fall von häuslicher Gewalt, der nun als Mord in Dorsten untersucht wird. Eine 24-jährige Dorstenerin wurde leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Aufgrund deutlicher Hinweise auf Gewalteinwirkung leitete die Polizei eine Mordkommission ein.

    Polizei fand Frau tot in Wohnung

    Nach ersten Ermittlungen hatte die Polizei bereits am Vorabend wegen eines häuslichen Streits eingeschritten. Der 26-jährige Ehemann der Frau erhielt ein Rückkehrverbot und musste die Wohnung verlassen. Die Beamten nahmen ihm die Schlüssel ab, um die junge Frau zu schützen. Trotzdem wurde der Mann später erneut in der Nähe der Wohnung gesehen.

    Als Streifenbeamte zurückkehrten, um mit der Frau zu sprechen, reagierte sie nicht auf das Klingeln. Die Polizisten verschafften sich daraufhin Zutritt zur Wohnung – und fanden die 24-Jährige tot auf. Drei Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren befanden sich ebenfalls in der Wohnung, sie blieben unverletzt. Das Jugendamt nahm die Kinder in Obhut.

    Polizei richtet Mordkommission ein

    Die Ermittler gehen derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Recklinghausen hat die Untersuchungen übernommen. Der gesuchte Ehemann gilt als dringend tatverdächtig.

    Beschreibung des Tatverdächtigen

    Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen 26-jährigen Dorstener. Er hat dunkle Haare, trägt Bart und war in der Tatnacht dunkel gekleidet. Trotz intensiver Fahndung konnte er bislang nicht gefasst werden.

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Wer den Mann gesehen hat oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 0800 2361 111 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden. Hinweise nimmt auch die Fahndungsseite entgegen.

    Hintergrund: Häusliche Gewalt im Fokus

    Der tragische Mord in Dorsten verdeutlicht erneut die Gefahren häuslicher Gewalt. Trotz rechtzeitiger Intervention der Polizei eskalierte die Situation wenige Stunden später. Ermittler prüfen nun, wie der Tatverdächtige trotz des Rückkehrverbots wieder in die Wohnung gelangen konnte.

    Opfer häuslicher Gewalt können sich an die Hilfetelefon-Hotline „Gewalt gegen Frauen“ unter 08000 116 016 wenden. Die Beratung ist anonym und kostenlos.

    Weitere Nachrichten zu ähnlichen Fällen finden Sie in unserer Rubrik Deutschland und im Bereich News.

  • 30-Jähriger nach häuslicher Gewalt in Gewahrsam genommen

    30-Jähriger nach häuslicher Gewalt in Gewahrsam genommen

    30-Jähriger sorgt für häusliche Gewalt und Widerstand gegen Polizisten

    Am Dienstagabend (23.09.2025) kam es in Hohenlimburg zu einem Polizeieinsatz, nachdem eine Frau gegen
    22 Uhr häusliche Gewalt durch ihren 30-jährigen Partner meldete.

    Die Beamten reagierten sofort und begaben sich zu der gemeinsamen Wohnung des Paares.

    Streit eskalierte in der Wohnung

    Die Frau schilderte, dass ein Streit mit ihrem Partner eskalierte.

    Dabei habe er sie gekniffen, wodurch sie Angst bekam und die Polizei alarmierte. Der Mann befand sich deutlich alkoholisiert und stritt die Vorwürfe ab. Stattdessen verhielt er sich zunehmend aggressiv.

    Widerstand gegen Polizeimaßnahmen

    Als die Beamten versuchten, die Situation unter Kontrolle zu bringen, schlug der Mann in die Luft und sperrte sich massiv. Die Einsatzkräfte entschieden, ihm Handschellen anzulegen. Trotz erheblichem Widerstand gelang es ihnen, den 30-Jährigen in den Streifenwagen zu setzen und ihn in Gewahrsam zu nehmen.

    Schutzmaßnahmen für die Frau

    Zum Schutz der Frau erteilten die Polizisten dem Mann ein zehntägiges Rückkehrverbot zur gemeinsamen Wohnung. Außerdem leiteten sie eine Strafanzeige gegen ihn ein. Damit stellten die Beamten sicher, dass die Frau vor weiteren Übergriffen geschützt wird.

    Hintergrund: Polizei setzt klare Signale

    Der Polizeieinsatz in Hohenlimburg verdeutlicht, dass die Behörden konsequent gegen häusliche Gewalt vorgehen. Opfer erhalten Schutz, während Täter mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Wer selbst von Gewalt betroffen ist, sollte sich nicht scheuen, umgehend Hilfe zu holen.

    Weitere Nachrichten aus der Region finden Sie unter Blaulicht News sowie im Bereich Deutschland.

  • Abschlussmeldung: Einsatz in Wallersheim

    Abschlussmeldung: Einsatz in Wallersheim

    Tatverdächtiger festgenommen

    Ort: Koblenz-Wallersheim | Datum: 13.09.2025

    Geschehensablauf in Koblenz-Wallersheim

    Am Samstag, 13.09.2025, gegen 17:30 Uhr, kam es in der Hans-Böckler-Straße in Koblenz zu einer schweren Körperverletzung. Laut Polizei geriet ein 51-jähriger Mann mit seiner 47-jährigen Ehefrau in einen häuslichen Streit. Dabei verletzte der Mann die Frau mit einem Küchenmesser. Anschließend floh er zunächst in unbekannte Richtung. Einsatzkräfte leiteten sofort eine groß angelegte Fahndung im Stadtteil Wallersheim und den angrenzenden Bereichen ein.

    Die Polizei koordinierte die Maßnahmen zentral und bezog mehrere Streifen sowie weitere Kräfte in die Suche ein. Die Kolleginnen und Kollegen sprachen mit Zeugen, sicherten erste Spuren und prüften relevante Anlaufpunkte. Das Ziel blieb klar: den Tatverdächtigen schnell finden und weitere Gefahren verhindern.

    Zeugenhinweis führt zur Festnahme

    Gegen 19:20 Uhr meldete sich ein Zeuge und gab an, der Tatverdächtige sei zum Tatort zurückgekehrt und wolle sich der Polizei stellen. Die Einsatzkräfte griffen entschlossen zu und nahmen den Mann fest. Damit bestätigte sich: Einsatz in Wallersheim – Tatverdächtiger festgenommen. Kurz darauf fanden Beamtinnen und Beamte auch das auf der Flucht weggeworfene Tatmesser und stellten es als Beweismittel sicher.

    Die verletzte Frau befindet sich aktuell in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Die Polizei hält den Kontakt zum Krankenhauspersonal und stellt die Betreuung der Betroffenen sicher. Für Anwohnerinnen und Anwohner bestand nach der Festnahme keine akute Gefahr mehr.

    Ermittlungen der Kriminalpolizei Koblenz

    Die Kriminalpolizei Koblenz übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Beamtinnen und Beamten klären nun die Hintergründe des Streits, die genaue Tatdynamik und sichern zusätzliche Spuren. Auch die Auswertung des sichergestellten Messers und möglicher Videoaufnahmen steht an. Die Ermittler prüfen zudem, ob frühere Vorfälle eine Rolle spielten.

    Die Polizei appelliert: Wer den Einsatz beobachtete oder vor 17:30 Uhr Auffälligkeiten in der Hans-Böckler-Straße bemerkte, kann Hinweise direkt an die zuständigen Stellen richten. Relevante Anlaufpunkte finden Sie hier:

    Mehr Hintergründe & verwandte Themen

    Weitere Nachrichten und Hintergründe aus der Region und ganz Deutschland lesen Sie auf unseren Themenseiten:

     

  • Bonn: Mann beißt seiner Freundin beide Ohren ab

    Bonn: Mann beißt seiner Freundin beide Ohren ab

    Prozess startet vor dem Landgericht

    Ort: Bonn (NRW)  |  Anlass: Prozessauftakt nach brutaler Gewalttat

    Brutale Attacke: Ohrmuscheln abgebissen, Opfer schwer gezeichnet

    In Bonn steht ein 40-jähriger Mann vor Gericht, dem vorgeworfen wird, seine damalige Freundin über Stunden misshandelt und ihr dabei in beide Ohren gebissen zu haben. Die Tat ereignete sich laut Anklage in einer Wohnung, als die Frau bereits im Bett lag. Der Angeklagte soll sie gepackt, mehrfach attackiert und Teile der Ohrmuscheln abgebissen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und muss bis heute mit den Folgen leben.

    Der Fall löst in der Region große Bestürzung aus. Experten betonen, wie selten – und zugleich verheerend – Bissverletzungen an Ohr und Gesicht sind. Die rekonstruierenden Maßnahmen sind langwierig; Narben, Hörbeeinträchtigungen und psychische Traumata begleiten Betroffene oft dauerhaft.

    Prozessauftakt in Bonn: Gericht prüft auch Unterbringung

    Vor dem Landgericht Bonn begann der Prozess gegen den 40-Jährigen. Im Mittelpunkt stehen die massiven Vorwürfe der gefährlichen Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Nach Angaben aus dem Umfeld des Verfahrens spielt auch eine mögliche Suchterkrankung des Angeklagten eine Rolle; das Gericht prüft daher neben einer Haftstrafe auch die Unterbringung in einer Entzugsklinik.

    Das Opfer schilderte den Angriff als stundenlangen Albtraum. Der Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Weitere Prozesstage sind angesetzt; Beweisanträge und medizinische Gutachten sollen die genaue Tatdynamik klären.

    Häusliche Gewalt: Hilfe und Hinweise

    Fälle häuslicher Gewalt sind keine Privatsache. Wer selbst betroffen ist oder Hinweise hat, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Die Polizei Bonn – Presse & Meldungen informiert regelmäßig über laufende Verfahren und Zeugenaufrufe. Für Medien und Hintergrundanfragen steht außerdem die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Bonn zur Verfügung.

    Regionale Entwicklungen und Hintergründe zum Sicherheitsschwerpunkt im Raum Köln/Bonn finden Sie in unserer Rubrik Köln / Bonn. Deutschlandweite Übersichten zu ähnlichen Fällen und Präventionskampagnen bieten wir unter Deutschland.

    Einordnung: Warum Ohr-Bissverletzungen so gravierend sind

    Ohrbisse verursachen komplexe Weichteil- und Knorpeldefekte. Selbst bei schneller medizinischer Versorgung lassen sich abgerissene Teile oft nicht mehr ansetzen. Langfristig drohen Formverlust, Infektionen, Sensibilitätsstörungen und eine erhebliche psychische Belastung. Der vorliegende Fall zeigt, wie brutal Partnergewalt eskalieren kann – und wie wichtig ein entschiedenes Eingreifen und konsequente Strafverfolgung sind.

  • 42-Jähriger bei Familienstreit durch 13-Jährigen schwer verletzt

    42-Jähriger bei Familienstreit durch 13-Jährigen schwer verletzt

    Mann bei Streit schwer verletzt

    Recklinghausen

    Bei einem Streit im häuslichen Umfeld wurde ein 42-jähriger Mann aus Oer-Erkenschwick (deutsche Staatsangehörigkeit) schwer verletzt.

    Rettungskräfte brachten ihn am Sonntagabend in ein Krankenhaus.

    Eine Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden – sein Zustand ist inzwischen stabil.

    Es wurde eine Mordkommission eingerichtet.

    Nach bisherigen Ermittlungen kam es an dem Abend zu Streitigkeiten in einer Wohnung am Berliner Platz. Dabei erlitt der 42-Jährige eine Stichverletzung. Tatverdächtig ist ein 13-Jähriger aus Oer-Erkenschwick (deutsche Staatsangehörigkeit).

    Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags dauern an.

  • 31-Jähriger bedroht Schwester mit Schreckschusspistole

    31-Jähriger bedroht Schwester mit Schreckschusspistole

    Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt in Köln-Chorweiler

    Köln

    Am Dienstag (8. Juli) haben Polizisten nach einem Fall häuslicher Gewalt einen 31 Jahre alten Mann in Köln-Chorweiler überwältigt und eine Schreckschusspistole beschlagnahmt.

    Die Beamten fuhren den Tatverdächtigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung ins Polizeipräsidium. Er soll seine Schwester (35) gegen 14.30 Uhr in der gemeinsamen Wohnung in der Regastraße mit der Waffe bedroht haben. Ein Zeuge hatte die Polizei informiert.

    Zehn Streifenteams waren vor Ort, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine scharfe Schusswaffe handelte. Der Zugriff erfolgte, als der 31-Jährige das Haus verlassen wollte. Die Waffe steckte zu diesem Zeitpunkt in seinem Hosenbund. 

  • Frau stirbt nach Messerattacke durch Lebenspartner

    Frau stirbt nach Messerattacke durch Lebenspartner

    31-Jährige nach Streit tödlich verletzt

    Hagen

    Mittwochabend (18.06.2025) kam es in einer Wohnung am Märkischen Ring zu einem Tötungsdelikt. Gegen 22.50 Uhr erlitt eine 31-jährige Frau nach Streitigkeiten mit ihrem Lebenspartner mehrere Stichverletzungen durch ein Messer.

    Reanimationsversuche durch herbeigerufene Rettungskräfte bleiben erfolglos. Die Syrerin verstarb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Polizeibeamte trafen den 37-jährigen tatverdächtigen Lebenspartner der getöteten Frau noch in der Wohnung an und nahmen ihn vorläufig fest. Für die weiteren Ermittlungen wurde eine Mordkommission der Hagener Polizei eingesetzt. Die Staatsanwaltschaft Hagen prüfte die Beantragung eines Haftbefehls gegen den 37-jährigen Syrer. 

    Die Staatsanwaltschaft Hagen hat nach Prüfung einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 37-jährigen Lebenspartner der Frau gestellt.

    Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. Weitere Auskünfte zur Tat und zum Motiv können derzeit nicht erteilt werden. Die Ermittlungen dauern an.

  • Streit unter Eheleuten – 38-Jähriger mit Stichverletzung in Klinik eingeliefert

    Streit unter Eheleuten – 38-Jähriger mit Stichverletzung in Klinik eingeliefert

    Streit unter Eheleuten – 38-Jähriger mit Stichverletzung in Klinik eingeliefert

    Köln

    Nach einem Streit unter mutmaßlich alkoholisierten Eheleuten Dienstagnacht (10. Juni) in einer Wohnung auf der Bergisch-Gladbacher-Straße in Köln-Dellbrück ist ein 38 Jahre alter Mann mit einer Stichwunde im Oberkörper in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

    Einsatzkräfte nahmen die tatverdächtige Ehefrau (33) noch unweit der gemeinsamen Wohnung fest.

    Ersten Erkenntnissen zufolge hatten Nachbarn gegen 1 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem sie die lautstarke Auseinandersetzung bemerkt und den 33-Jährigen stark blutend im Flur des Mehrfamilienhauses gefunden hatten.

    Der Mann wird derzeit intensivmedizinisch versorgt. Lebensgefahr besteht aktuell nicht.

    Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet und die Ermittlungen zur Motivlage sowie zu den Hintergründen der Streitigkeit aufgenommen. Zum Nachweis des mutmaßlichen Alkoholkonsums ließen die Beamten eine Blutprobe bei der 38-Jährigen entnehmen. Ein mutmaßlich als Tatwaffe eingesetztes Messer stellen sie in der Wohnung der Eheleute sicher.

  • Häusliche Gewalt: Frau greift ihren Ehemann an

    Häusliche Gewalt: Frau greift ihren Ehemann an

    Häusliche Gewalt: Frau greift ihren Ehemann an

    Hagen-Wehringhausen

    Im Stadtteil Wehringhausen kam es Montagabend (17.02.2025) zu einer häuslichen Gewalt, bei der ein junger Mann durch seine Ehefrau leicht verletzt wurde.

    Zwischen den beiden Beteiligten, die derzeit in Trennung leben, kam es am Abend zu Streit und schließlich zu körperlicher Gewalt gegen den Mann. Nachdem es bereits in der Vergangenheit zu gleichgelagerten Vorfällen kam, meldete er die Körperverletzung nun richtigerweise der Polizei.

    Die Einsatzkräfte erschienen an der gemeinsamen Wohnung, die der Mann freiwillig verließ. Aufgrund der Möglichkeit der räumlichen Trennung verzichteten die Beamten auf die Aussprache eines Rückkehrverbots gegen die Frau.

    Werden auch Sie oder Ihre Angehörigen Opfer von häuslicher Gewalt? Bitte melden Sie solche Vorfälle der Polizei oder wenden Sie sich an das kostenlose Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” unter der Telefonnummer 116 016.

  • Polizei greift bei häuslicher Gewalt ein: Freund aus der Wohnung verwiesen

    Polizei greift bei häuslicher Gewalt ein: Freund aus der Wohnung verwiesen

    Polizei greift bei häuslicher Gewalt ein: Freund aus der Wohnung verwiesen

    Hagen-Mitte

    Am Dienstnachmittag (11.02.2025) wurde die Polizei zu einem Fall von häuslicher Gewalt in der Innenstadt gerufen. Eine junge Frau berichtete den Beamten, dass sie nach einem verbalen Streit von ihrem Lebensgefährten mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sei.

    Die Frau, die mit ihrem Freund zusammenlebt, gab an, dass es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu ähnlichen Vorfällen gekommen ist. Die Polizei verwies den Freund der Frau aus der Wohnung. Zudem wurde ihm ein Rückkehrverbot erteilt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Die Polizei appelliert an alle Betroffenen von häuslicher Gewalt, sich Hilfe zu suchen und Vorfälle der Polizei zu melden.  

  • Bonn – Mann nach häuslicher Gewalt der Wohnung verwiesen

    Bonn – Mann nach häuslicher Gewalt der Wohnung verwiesen

    Mann nach häuslicher Gewalt der Wohnung verwiesen

    Bonn

    Am Donnerstagvormittag (09.01.2025) eilten Beamte der Bonner Polizei einer Frau im Stadtbezirk Bonn zur Hilfe.

    Nach bisherigem Ermittlungsstand soll sie zuvor von ihrem Ehemann ins Gesicht geschlagen worden sein. Der 61-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin der Wohnung verwiesen. Außerdem wurde ihm ein zehntägiges Rückkehrverbot für die Wohnung ausgesprochen. Sollte er dieses Verbot nicht beachten, droht ihm ein Zwangsgeld von 500,- Euro. Zudem erwartet den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung.

    Die Zehn-Tage-Frist einer polizeilichen Wohnungsverweisung soll den Opfern Zeit geben, sich Beratung und Unterstützung in einer Hilfseinrichtung vor Ort zu holen. Die Geschädigte wurde von den Beamtinnen und Beamten auf die Hilfsangebote und ihre Rechte hingewiesen.

    Häusliche Gewalt – Das Opfer bleibt, der Täter geht. Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen finden Betroffene und Interessierte unter: https://polizei.nrw/artikel/haeusliche-gewalt-und-polizeiliches-handeln