Schlagwort: Haftbefehle

  • Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin 

    Seit den frühen Morgenstunden läuft in Berlin eine großangelegte Schusswaffen-Razzia. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen mit einem massiven Aufgebot gegen die zunehmende Schusswaffenkriminalität in der Hauptstadt vor.

    Nach Angaben der Behörden vollstrecken die Einsatzkräfte seit 6 Uhr mehrere Durchsuchungsbeschlüsse gleichzeitig. Rund 20 Wohnungen und Objekte stehen im Fokus der Ermittlungen. Mehr als 500 Einsatzkräfte sind beteiligt.

    SEKs und GSG 9 im Großeinsatz

    An der Schusswaffen-Razzia in Berlin beteiligen sich neben der Berliner Polizei auch Spezialeinsatzkommandos aus mehreren Bundesländern. Zudem unterstützt die GSG 9 die Maßnahmen.

    Im Rahmen der Einsätze wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Täter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und Schusswaffendelikte.

    Weitere Informationen der Berliner Polizei finden Sie auf der offiziellen Webseite der Polizei Berlin.

    Polizei reagiert auf steigende Gewalt

    Die Behörden sehen die Razzia als direkte Reaktion auf die steigende Zahl von Schüssen und bewaffneten Auseinandersetzungen in Berlin. In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Vorfälle die Sicherheitslage in der Hauptstadt verschärft. 

    LKA gründete Sondereinheit „Ferrum“

    Bereits im November 2025 hatte das Landeskriminalamt auf die Entwicklung reagiert und die Sondereinheit „Ferrum“ gegründet. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Eisen“.

    Auch die Berliner Staatsanwaltschaft richtete mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ eine eigene Spezialeinheit ein. „Telum“ steht lateinisch für „Angriffswaffe“.

    Die Zahlen zeigen die dramatische Entwicklung deutlich: Im Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei insgesamt 1119 Schusswaffendelikte. Im Jahr zuvor lag die Zahl noch bei 666 Fällen.

    Aktuelle Nachrichten aus Deutschland finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland.

    Weitere Polizeimeldungen lesen Sie außerdem unter News.

    Informationen der Berliner Staatsanwaltschaft finden Sie auf der offiziellen Webseite der Staatsanwaltschaft Berlin

  • Bundespolizei fasst gesuchten Intensivtäter am Flughafen Frankfurt

    Bundespolizei fasst gesuchten Intensivtäter am Flughafen Frankfurt

    Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest: Wohnsitzloser Spanier am Flughafen Frankfurt gestellt

    Die Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest, der seit Längerem wegen zahlreicher Straftaten im Fokus der Ermittlungsbehörden stand. Am Abend des 17. November 2025 griffen Einsatzkräfte den 32-jährigen Spanier unmittelbar nach seiner Ankunft aus Wien am Flughafen Frankfurt am Main auf. Die Beamten handelten nach einem präzisen Fahndungshinweis und führten den Zugriff direkt am Flugzeug durch.

    Drei Haftbefehle und lange Kriminalakte

    Die Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest, der der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main bereits durch mehrere Haftbefehle bekannt war. Die Justiz suchte den Mann wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Raubdelikten. Seine kriminelle Karriere in Deutschland begann im Mai 2018, als er erstmals einreiste. Seither registrierten Behörden insgesamt 26 Fälle von Rauschgift-, Eigentums- und Gewaltdelikten.

    Angesichts dieser hohen Belastung entzog das Regierungspräsidium Darmstadt dem Mann im Dezember 2020 das EU-Freizügigkeitsrecht. Zusätzlich verhängten die Behörden ein nationales Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Dauer von zehn Jahren. Trotz dieses Verbots versuchte der Mann nun erneut, nach Deutschland einzureisen.

    Neues Ermittlungsverfahren nach Einreiseversuch

    Die Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest und leitete unmittelbar nach seiner Festnahme ein weiteres Ermittlungsverfahren ein. Die Beamten warfen ihm einen erneuten Verstoß gegen das bestehende Einreise- und Aufenthaltsverbot vor. Vor Ort eröffneten sie ihm zudem die drei vorliegenden Haftbefehle, bevor sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main überstellten.

    Behörden reagieren entschlossen

    Die Festnahme bestätigt die enge Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Sicherheitsbehörden. Weitere Informationen zu ähnlichen Fällen finden Leser im Nachrichtenbereich von BlaulichtMYK oder in der Kategorie Deutschland. Hintergrunddaten zu aktuellen Fahndungen stehen zusätzlich im Bereich Fahndungen bereit.

    Offizielle Hinweise und Presseinformationen der Behörden stellen die Bundespolizei sowie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main bereit.

  • Großrazzia in Koblenz: Zoll und Staatsanwaltschaft heben mutmaßlichen Drogenring aus

    Großrazzia in Koblenz: Zoll und Staatsanwaltschaft heben mutmaßlichen Drogenring aus

    Ermittlungserfolg im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel im Raum Koblenz

    Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main führt unter Leitung der Staatsanwaltschaft Koblenz ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen insgesamt sieben Tatverdächtige. Die Personen stammen
    aus dem Raum Koblenz und sind zwischen 23 und 56 Jahre alt.

    Verdacht des bandenmäßigen Drogenhandels

    Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, seit September 2023 gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln
    und neuen psychoaktiven Substanzen gehandelt zu haben. Im Fokus stehen Cannabis, Kokain, MDMA, Amphetamin, Ketamin und Heroin. Der Handel soll in nicht geringen Mengen erfolgt sein.

    Durchsuchungen an 18 Standorten – Schwerpunkt in Koblenz-Neuendorf

    Am frühen Montagmorgen begannen die Durchsuchungsmaßnahmen in insgesamt 18 Objekten. Dabei handelt es sich überwiegend um Privatwohnungen im Koblenzer Stadtteil Neuendorf. Ein weiteres Objekt wurde im Kreis Meschede in Nordrhein-Westfalen durchsucht.

    Unterstützt wurden die Fahnder durch Spezialeinheiten und Kräfte des Polizeipräsidiums Koblenz.
    Ziel war das Auffinden von Beweismaterial sowie die Festnahme von Tatverdächtigen.

    Zwei Festnahmen – Haftbefehl gegen einen Verdächtigen bleibt bestehen

    Auf Grundlage bereits erlassener Haftbefehle wurden zwei deutsche Tatverdächtige im Alter von 27 und
    46 Jahren festgenommen.

    Der 27-Jährige wurde gegen Zahlung einer Kaution im fünfstelligen Bereich wieder auf freien Fuß gesetzt.
    Der Haftbefehl gegen den 46-Jährigen wurde hingegen nicht außer Vollzug gesetzt. Er verbleibt in Untersuchungshaft.

    Umfangreiche Funde: Drogen, Bargeld, Waffen und Wertgegenstände

    Im Rahmen der Durchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt.

    Darunter:

    • Ca. 1 Kilogramm Kokain

    • Ca. 8 Kilogramm Cannabis

    • Ca. 1 Kilogramm MDMA

    • Ca. 550 Gramm Amphetamin

    • Ca. 900 Gramm Ketamin

    • Ca. 20 Gramm Heroin

    • Ca. 3 Kilogramm Streckmittel

    • Rund 31.000 Euro Bargeld

    • Goldunzen und Silbermünzen

    • Luxusuhren, Goldschmuck

    • Waffen und gefährliche Gegenstände: 2 Schreckschusspistolen mit Munition, 1 zerlegte Schusswaffe,
      1 Faustmesser, 5 Schlagringe

    Ermittlungen weiterhin im Gange

    Die Auswertung der sichergestellten Beweise steht noch aus. Die Behörden rechnen mit weiteren Erkenntnissen im Verlauf der Untersuchungen. Das abschließende Ergebnis der Aktion ist derzeit noch offen.

  • 11 Haftbefehle realisiert

    11 Haftbefehle realisiert

    11 Haftbefehle realisiert

    Apolda

    Am Donnerstag, den 12.12.202, konnte die Polizei in Apolda im Laufe des Tages insgesamt 11 Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Erfurt realisieren.

    Alle Personen konnten zu Hause angetroffen werden. Die Geldstrafen der Haftbefehle konnten die Betroffenen selber, oder durch Familienangehörige begleichen und mussten somit nicht in die JVA gebracht werden.

  • Drei Haftbefehle wegen Beleidigung – Bundespolizei nimmt 47-jährigen Kosovaren am Flughafen München fest

    Drei Haftbefehle wegen Beleidigung – Bundespolizei nimmt 47-jährigen Kosovaren am Flughafen München fest

    Drei Haftbefehle wegen Beleidigung – Bundespolizei nimmt 47-jährigen Kosovaren am Flughafen München fest

    Flughafen München

    Am Montag (2. Dezember) wurde ein 47-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger bei der Einreisekontrolle durch Beamte der Bundespolizei festgenommen. Der Mann wurde gleich mit drei Haftbefehlen wegen Beleidigung gesucht. Da er die geforderte Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Erding eingeliefert.

    Im Rahmen einer Fahndungsabfrage bei der Einreise eines Fluges aus Pristina/Kosovo stellten Bundespolizisten fest, dass der Kosovare von den Staatsanwaltschaften München I, Gießen und Marburg zur Festnahme ausgeschrieben war.

    Er war wegen diverser Beleidigungen, Bedrohungen und Verstößen gegen das Gewaltschutzgesetz verurteilt worden.

    Da er die geforderten Geldstrafen von über 10.000 Euro nicht bezahlen konnte, erwartet ihn nun
    eine Ersatzfreiheitsstrafe von 256 Tagen in der Justizvollzugsanstalt Erding.

    Nach Verbüßung seiner Haftstrafe wird er unverzüglich in sein Herkunftsland Kosovo zurückgeführt,
    da ihm zusätzlich zu den Haftbefehlen die Einreise verweigert wurde.

  • Bundespolizei Trier vollstreckt sechs Haftbefehle

    Bundespolizei Trier vollstreckt sechs Haftbefehle

    Bundespolizei Trier vollstreckt sechs Haftbefehle

    Trier

    Am Wochenende hat die Bundespolizei Trier sechs Haftbefehle vollstreckt.

    Am Samstagmorgen gegen einen 36-jährigen Bulgaren im Stadtgebiet. Eine Überprüfung ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Arnsberg wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls. Nach Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 750 Euro wurde er auf freiem Fuß belassen.

    Kurz darauf erfolgte die Kontrolle eines 26-jährigen Syrers am Hauptbahnhof Trier. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main wegen Erschleichens von Leistungen. Da er den haftbefreienden Betrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 20-tägigen Haftstrafe in die JVA Trier eingeliefert.

    Sonntagmorgens wurde ein 25-jähriger Deutscher im Stadtgebiet festgenommen. Er wurde im Februar 2024 vom Amtsgericht Daun wegen Diebstahls verurteilt. Die Zahlung der haftbefreienden Geldstrafe in Höhe von 480 Euro übernahm seine Mutter. Bei der Durchsuchung wurden mehrere abgepackte Tütchen mit Amphetamin, Drogenutensilien, mehrere Mobiltelefone und ein Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt. Aufgrund des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln wurde der 25-Jährige noch vor Ort wiederum vorläufig festgenommen und samt den sichergestellten Gegenständen der Kripo Trier übergeben.

    Nachmittags erfolgte die Festnahme eines mit drei Haftbefehlen gesuchten 26-Jährigen. Wegen Verstößen gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz wurde er zu insgesamt sieben Tagen Erzwingungshaft verurteilt, welche er nun in der JVA Trier absitzt.

  • Mann kommt von Zugfahrt nicht mehr nach Hause – Bundespolizei bringt gesuchten Reisenden hinter Gitter

    Mann kommt von Zugfahrt nicht mehr nach Hause – Bundespolizei bringt gesuchten Reisenden hinter Gitter

    Mann kommt von Zugfahrt nicht mehr nach Hause/ Bundespolizei bringt gesuchten Reisenden hinter Gitter

    Lindau/Kempten

    Am Donnerstag (18. April) haben Bundespolizisten am Bahnhof Lindau-Reutin einen deutschen Staatsangehörigen verhaftet. Gegen den Mann lagen drei Haftbefehle aufgrund verschiedener Straftaten vor. Die nächsten zweieinhalb Jahre muss der Verurteilte nun im Gefängnis verbringen.

    Eine Streife der Lindauer Bundespolizei kontrollierte gegen Mittag einen deutschen Fahrgast, der in einem ICE von Innsbruck nach Dortmund unterwegs war. Obwohl der 40-Jährige grenzüberschreitend reiste, führt er keine Ausweispapiere mit. Nachdem die Beamten die mündlich angegebenen Personaldaten überprüft hatten, endete die Zugfahrt für den Mönchengladbacher frühzeitig. Gegen den Reisenden lagen gleich drei Vollstreckungshaftbefehle vor.

    Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach war wegen Hausfriedensbruchs, Bedrohung und Strafvereitelung auf der Suche nach dem 40-Jährigen. Bereits Ende 2016 war der Gesuchte zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Bereits in zehn Monaten wäre die Strafverjährung eingetreten. Außerdem hatte die Staatsanwaltschaft wegen gemeinschaftlichen Wohnungseinbruchsdiebstahls, Bedrohung, Beleidigung, versuchter Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Entziehung elektrischer Energie einen zweiten Haftbefehl gegen den Straftäter erlassen. Das Urteil hierzu aus dem Jahr 2019 sah eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren vor. Ein weiterer Vollstreckungshaftbefehl lag seitens der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Nötigung vor. In diesem Fall hatte der Straftäter die im Jahr 2018 vom Gericht verhängte Geldstrafe in Höhe von 1.250 Euro nicht gezahlt.

    Die Bundespolizisten lieferten den Verhafteten, nachdem dieser seine Ehefrau informiert hatte, in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

  • Wochenendbilanz: Elf Haftbefehle vollstreckt

    Wochenendbilanz: Elf Haftbefehle vollstreckt

    Wochenendbilanz: Elf Haftbefehle vollstreckt

    Frankfurt (Oder)

    Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende elf Haftbefehle in Ostbrandenburg vollstreckt.

    Von Freitagmorgen bis Sonntagabend stellten Einsatzkräfte an der Frankfurter Stadtbrücke, auf der Autobahn 12 und am Bahnhof Frankfurt (Oder) insgesamt elf Personen fest, nach denen in- und ausländische Behörden per Haftbefehl suchten. Die Haftbefehle waren unter anderem wegen Diebstahls, Diebstahls mit Waffen, Steuerhinterziehung, gefährlicher Körperverletzung, Trunkenheit im Verkehr, gewerbsmäßiger Hehlerei sowie Verstößen gegen das Waffengesetz erlassen worden.

    Sechs Personen konnten nach Zahlung von insgesamt rund 7.800 Euro ihre Reise fortsetzen und ersparten sich damit insgesamt 287 Tage Haft.

    Für die anderen fünf Personen endete die Reise nach der Kontrolle durch die Bundespolizei in einer nahegelegenen Brandenburger Justizvollzugsanstalt. Dies traf auch einen 29-jährigen Italiener, den italienische Behörden mit einem europäischen Auslieferungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung suchten. Das gleiche Schicksal ereilte einen 44-jährigen Mann aus den Niederlanden. Das Amtsgericht in Stuttgart verurteilte ihn wegen Trunkenheit im Verkehr zu 25.000 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 50 Tagen Haft. Der 44-Jährige war nicht in der Lage, die ausstehenden Beträge zu zahlen.

  • Nach Verfolgungsfahrt von Hamm nach Dortmund – Haftbefehle gegen Jugendliche

    Nach Verfolgungsfahrt von Hamm nach Dortmund – Haftbefehle gegen Jugendliche

    Nach Verfolgungsfahrt von Hamm nach Dortmund – Haftbefehle gegen Jugendliche

    Dortmund

    Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund, Polizei Dortmund und Polizei Hamm

    Nach einer Verfolgungsfahrt Mittwochnacht (11. Oktober 2023) von Hamm bis nach Dortmund, bei dem Jugendliche Streifenwagen gerammt hatten, hat das zuständige Amtsgericht Dortmund nun Haftbefehle erlassen.

    Die 13- bis 15-jährigen Dortmunder hatten nach einem Einbruch in einen Hammer Betrieb an der Hafenstraße Kabel und Metall in einen Transporter geladen. Zeugen alarmierten die Polizei. Die sechs Jugendlichen flüchteten samt Diebesgut, als die Einsatzkräfte eintrafen. Dabei rammten sie einen Streifenwagen, drei Beamte wurden leicht verletzt und waren nicht mehr dienstfähig.

    Die Flucht der Jugendlichen führte sie schließlich über die A2, A1 und A44 bis nach Dortmund und endete in der Straße Im Spähenfelde nahe des Borsigplatzes. Hier konnten die bereits informierten Einsatzkräfte der Polizei Dortmund gemeinsam mit Einsatzkräften der Polizei Hamm den Transporter stoppen. Auch dabei rammten die Täter Streifenwagen. Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt. Zwischenzeitlich war auch ein Hubschrauber im Einsatz.

    Das Amtsgericht Dortmund hat nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund Haftbefehle gegen die fünf polizeibekannten Jugendlichen wegen Wiederholungsgefahr erlassen. Einzig der 13-jährige Dortmunder gilt aufgrund seines Alters als strafunmündig.

     

  • Ziviler Einsatztrupp kontrolliert gesuchten Mann – Haftbefehle !

    Ziviler Einsatztrupp kontrolliert gesuchten Mann – Haftbefehle !

    Ziviler Einsatztrupp kontrolliert gesuchten Mann – Haftbefehle !

    Hagen-Mitte

    Bei einer Streifenfahrt am Hauptbahnhof kontrollierten Polizeibeamte des zivilen Einsatztrupps am Donnerstagnachmittag (05.10.2023) einen 30-jährigen Mann, gegen den insgesamt drei Haftbefehle vorlagen. Gegen 14.20 Uhr bestreiften die Kripo-Beamten die Straße am Hauptbahnhof und überprüften dabei die Personalien des in Hagen wohnhaften Mannes. Es stellte sich heraus, dass er wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis mit drei Haftbefehlen gesucht wurde.

    Insgesamt hat er eine Ersatzfreiheitsstrafe von über 300 Tagen oder eine Geldstrafe von über 6.000 Euro zu bezahlen. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zum Polizeigewahrsam. Dort konnte er vereinbarte Teilzahlungen leisten und wurde wieder entlassen.  

  • Vollstreckung von mehreren Haftbefehlen !

    Vollstreckung von mehreren Haftbefehlen !

    Vollstreckung von mehreren Haftbefehlen 

    Altenkirchen-Flammersfeld

    Am 12.09.2023 konnten durch Kräfte der Polizeiinspektion Altenkirchen zwei Haftbefehle in
    der Innenstadt Altenkirchen und ein Haftbefehl in der Ortslage Flammersfeld vollstreckt werden.

    80er Koblenz Party

    Zwei Betroffene wurden unmittelbar im Anschluß an die Festnahme der Justizvollzugsanstalt Koblenz zugeführt, ein Beschuldigter wird am heutigen Tag beim Landgericht Koblenz vorgeführt.

  • Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle in Mainz

    Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle in Mainz

    Mainz – 

    Am 29. Juli 2023 wurden durch das Bundespolizeirevier Mainz gleich zwei Haftbefehle am
    Mainzer Hauptbahnhof (HBF) vollstreckt.

    So wurde am Samstagmorgen gegen 3:30 Uhr ein 35-jähriger Deutscher, laut schreiend, am HBF Mainz auffällig. Bei der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass gegen den Polizeipflichtigen
    ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort bestand.

    Hiernach hätte der junge Mann eine Geldstrafe in Höhe von 1600,00 EUR entrichten müssen. Da er den besagten Betrag nicht aufbringen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe von 16 Tagen in die JVA Rohrbach verbracht. Weiterhin wurden bei ihm noch 1,2 Gramm Kokain sowie 1,1 Gramm Marihuana festgestellt, weshalb zusätzliche Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

    Außerdem wurde gegen 23:00 Uhr ein 23-jähriger Rumäne einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den jungen Mann ein europäischer Haftbefehl bestand, da der Polizeipflichtige im Jahr 2018 mit einer gefälschten Fahrerlaubnis im Straßenverkehr in Rumänien unterwegs war. Durch den diensthabenden Richter des AG Alzey wurde entschieden, dass der Polizeipflichtige bis zur Entscheidung des OLG Koblenz über eine mögliche Auslieferung nach Rumänien, zur Verbüßung der Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 4 Monaten, in die JVA Rohrbach zu verbringen ist.

  • Dreizehn Haftbefehle an einem Tag – Versuchter Totschlag

    Dreizehn Haftbefehle an einem Tag – Versuchter Totschlag

    Versuchter Totschlag, Raub und mehrere Bandendiebstähle

    Frankfurt/Main

    Am 12. Juli verhafteten Beamte der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt mehrere Personen, die verdächtigt werden, besonders schwere Straftaten begangen zu haben.

    Unter anderem wurde ein 25-jähriger türkischer Staatsangehöriger bei seiner Ankunft aus Madrid von der Bundespolizei festgenommen. Dieser steht im Verdacht, Ende 2022, gemeinschaftlich mit seinem Bruder einen Mann lebensgefährlich verletzt zu haben. Erst nach Einschreiten von Außenstehenden ließen die beiden Täter von dem Geschädigten ab. Gegen den Beschuldigten besteht darüber hinaus ein weiterer Haftbefehl wegen Drogenhandels. Er wird nun dem Haftrichter vorgeführt.
     
    Ebenso wegen Verdacht des Drogenhandels, des Verstoßes gegen das Waffenrecht sowie des schweren Bandendiebstahls wurde ein 78-jähriger Serbe gesucht. Beamte der Bundespolizei verhafteten den Serben bei seiner Ankunft aus Tirana/Albanien. Dem Mann wird unter anderem vorgeworfen, in Arbeitsteilung mit anderen Tätern, in sieben Fällen in Wohnungen eingebrochen zu sein und dort wertvolle
    Gegenstände gestohlen zu haben. Auch er wird nun dem Haftrichter vorgeführt.

    Wegen Verdachts des schweren Raubes sitzt ein 30-jähriger Mann nun in Untersuchungshaft. Gemeinsam mit einem weiteren Täter soll der Beschuldigte einen Mann auf seinem Fahrrad überfallen haben. Mit einer zerbrochenen Bierflasche soll er den Geschädigten am Oberkörper verletzt und ihm Schnittwunden zugefügt haben. Weiterhin soll er versucht haben, ihm seine Geldbörse und sein Handy zu entwenden. Der Geschädigte konnte sich jedoch befreien und fliehen. Bundespolizisten verhafteten den Algerier nun bei seiner Ankunft aus Frankreich.

    Zudem haben die Beamten am Mittwoch sieben weitere Personen verhaftet, drei davon ebenfalls wegen schweren Diebstahlsdelikten.

    So ist ein 29-jähriger Rumäne dringend verdächtig gewerbsmäßige Bandendiebstähle begangen zu haben. In vier Fällen soll er in Elektrofachmärkten verschiedene Elektronik entwendet haben.

    Das Keyless Go System soll ein 47-jähriger Ukrainer, zusammen mit einer international agierenden Gruppierung, ausgenutzt haben, um sich durch den wiederholten Diebstahl hochwertiger Kraftfahrzeuge eine Einnahmequelle zu schaffen.

    Weiterhin wird ein 43-jähriger Rumäne wegen des Verdachts des schweren
    Bandendiebstahls dem Haftrichter vorgeführt. Er soll gemeinschaftlich in Firmen
    eingebrochen und dort Wertgegenstände aus Büroräumen entwendet haben.

    Alle drei Männer wurden an die Justiz übergeben.

  • Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein

    Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein

    Hamburg – 

    Zeit: 11.07.2023, ab 13:00 Uhr

    Orte: Hamburg-Bergedorf und -Rahlstedt sowie Kiel, Husum und Tönning (Schleswig-Holstein)

    Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln seit Anfang Juni gegen eine Gruppierung wegen des Verdachts der Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. In diesem Zusammenhang haben Einsatzkräfte gestern in Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt vier Haftbefehle vollstreckt sowie vier Wohnungen durchsucht.

    Am 03.06.2023, gegen 21:55 Uhr, war es im Keller eines Einfamilienhauses in der August-Bebel-Straße (Bergedorf) zu einer Verpuffung gekommen. Zwei Männer hatten sich vor den Flammen retten können. Einer der beiden (24, deutsch) wurde zwecks Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Der andere hatte sich ohne weitere Behandlung entfernt.

    Im Rahmen der Begehung des Objektes im Anschluss an die Löscharbeiten entdeckten Polizisten unter anderem Gerätschaften und Chemikalien, welche mutmaßlich der Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dienen. Dem 24-Jährigen sprachen die Beamten daraufhin seine vorläufige Festnahme aus und führten ihn nach Beendigung seines Krankenhausaufenthaltes einem Haftrichter zu.

    Gemeinsame Ermittlungen führten die Beamten des Drogendezernates (LKA 62) und der Staatsanwaltschaft im weiteren Verlauf auf die Spur der vier weiteren Tatverdächtigen, einer 26-jährigen Deutschen sowie dreier Männer im Alter von 25 (deutsch), 26 (deutsch) und 30 (iranisch).

    Gestern Mittag vollstreckten Polizisten in Hamburg (2 x), Kiel und Tönning vier vom zuständigen Landgericht erlassene Haftbefehle gegen das Quartett. Darüber hinaus durchsuchten sie deren Wohnungen in Bergedorf, Rahlstedt, Kiel und Husum.

    Neben Beweismitteln, unter anderem Mobiltelefone und Verpackungsmaterial, beschlagnahmten die Fahnder auch zwei hochwertige Mercedes.

    Ein Richter verkündete dem Quartett heute die Haftbefehle.

    Die von der Staatsanwaltschaft und dem LKA 62 geführten Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, dauern an.

  • Haftbefehle gegen sechs Unterstützer der ausländischen terroristischen Vereinigung “Islamischer Staat”

    Haftbefehle gegen sechs Unterstützer der ausländischen terroristischen Vereinigung “Islamischer Staat”

    Karlsruhe – 

    Der Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof hat vorgestern (31. Mai 2023) und gestern (1. Juni 2023) die Haftbefehle gegen

    Chahira A.,

    Kujtim B., Alperen K., Siham O., Anna Y. und Harun Y.

    in Vollzug gesetzt.

    Die Beschuldigten waren am 31. Mai 2023 festgenommen worden.

    Die Beschuldigte Cagla K. befindet sich auf freiem Fuß, nachdem der Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof den Haftbefehl gegen sie vorgestern unter Auflagen außer Vollzug gesetzt hatte.

  • Bundespolizei nimmt drei mit Haftbefehl Gesuchte fest

    Bundespolizei nimmt drei mit Haftbefehl Gesuchte fest

    Trier

    Bei Personenkontrollen im Stadtgebiet nahm die Bundespolizei am
    Freitag und Sonntag drei Personen fest.

    Am Sonntagmorgen einen 43-jährigen Albaner. Der in Frankreich wohnhafte Mann wurde wegen eines Verkehrsverstoßes zu einer Haftstrafe von 28 Tagen, abwendbar durch die Zahlung von 1.540 Euro, verurteilt. Die geforderte Geldstrafe konnte nicht bezahlt werden, so dass er zur Verbüßung der Haftstrafe in die JVA Trier eingeliefert wurde.

    Abends einen 30-jährigen Deutschen, ebenfalls wegen eines Verkehrsverstoßes. Nach Zahlung der gegen ihn verhängten Geldstrafe von 1.000 Euro blieb er auf freiem Fuß.

    Bereits am Freitagmittag erfolgte die Festnahme eines 22-jährigen Serben. Er wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen Fahrens ohne
    Fahrerlaubnis gesucht. Die verhängte 20-tägige Haftstrafe sitzt er nun in der
    JVA Trier ab.