Schlagwort: Handy am Steuer

  • Alkoholkontrollen an Weiberdonnerstag

    Alkoholkontrollen an Weiberdonnerstag

    Weiberdonnerstag in Cochem: Polizei erwischt vier Autofahrer mit Handy am Steuer

    Am Weiberdonnerstag, 12. Februar 2026, führte die Polizei Cochem im Stadtgebiet gezielte Verkehrskontrollen durch. Zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr überprüften die Einsatzkräfte mehrere Fahrzeuge und legten dabei den Schwerpunkt auf die Verkehrssicherheit – passend zur beginnenden Karnevalszeit.

    Vier Verstöße: Handy am Steuer bleibt ein großes Risiko

    Im Rahmen der Kontrolle stellte die Polizei insgesamt vier Fahrzeugführer fest, die während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzten. Gegen alle Betroffenen fertigten die Beamten entsprechende Anzeigen.

    Die Polizei weist regelmäßig darauf hin, dass schon ein kurzer Blick aufs Display schwere Folgen haben kann. Wer bei Tempo 50 nur wenige Sekunden abgelenkt fährt, legt bereits eine große Strecke nahezu „blind“ zurück. Genau deshalb zählt das Handy am Steuer weiterhin zu den häufigsten und gefährlichsten Verkehrsverstößen.

    Auto wegen technischer Mängel stillgelegt

    Zusätzlich stoppte die Polizei ein Fahrzeug, das aufgrund technischer Mängel nicht den geltenden Vorschriften entsprach. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, um mögliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

    Gerade in der Karnevalszeit achten viele Menschen weniger auf Wartung und Kontrolle ihres Fahrzeugs. Die Polizei macht jedoch klar: Technische Defekte können jederzeit zu einem Unfall führen – besonders bei hohem Verkehrsaufkommen.

    Keine Alkohol- und Drogenverstöße – positives Ergebnis

    Erfreulicherweise stellte die Polizei bei den durchgeführten Maßnahmen keine Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen fest. Das werten die Beamten als positives Signal – besonders an einem Tag, an dem viele Menschen bereits in Karnevalsstimmung unterwegs sind.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei Cochem kündigte an, dass weitere Kontrollen folgen werden. Die Einsatzkräfte möchten damit weiterhin konsequent gegen Ablenkung, technische Mängel und andere Risikofaktoren im Straßenverkehr vorgehen.

    Zum Abschluss richtete die Polizei außerdem Grüße an alle Verkehrsteilnehmer und wünschte eine gute Fahrt sowie eine schöne Karnevalszeit.

    Mehr Blaulicht-News aus der Region

    Weitere aktuelle Meldungen findest du jederzeit in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Verkehr.

    Offizielle Informationen

    Weitere Hinweise und Präventionsinformationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit: polizei.rlp.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Handyblitzer kommen in ganz Rheinland-Pfalz

    Handyblitzer kommen in ganz Rheinland-Pfalz

    Handyblitzer kommt in ganz Rheinland-Pfalz: Monocams starten bei allen Polizeipräsidien

    Rheinland-Pfalz zieht die Zügel beim Thema „Handy am Steuer“ spürbar an. Das Land setzt den sogenannten Handyblitzer, auch MONOcam genannt, jetzt flächendeckend ein. Denn im Dezember erhielten alle fünf regionalen Polizeipräsidien jeweils eine eigene MONOcam. Dazu zählen Koblenz, Trier, Mainz, Kaiserslautern und Ludwigshafen. Damit endet die Phase, in der ein einzelnes Gerät nur wechselnd an Autobahnstandorten kontrollierte.

    Die Landespolizei schaut seit dem Frühjahr besonders genau hin. Außerdem will das Innenministerium die Verkehrssicherheit erhöhen, weil Ablenkung am Steuer immer wieder schwere Unfälle auslöst. Deshalb erweitert das Land die Technik nun auf die gesamte Fläche von Rheinland-Pfalz.

    So arbeitet die MONOcam – und so läuft die Kontrolle ab

    Die MONOcam hängt in der Regel an Brücken über Autobahnen. Sie fotografiert Fahrzeuge schräg von oben, und eine Software erkennt typische Handhaltungen sowie ein Smartphone im Bereich des Fahrers. Dennoch entscheidet am Ende kein Automat über eine Strafe. Polizistinnen und Polizisten prüfen die Aufnahmen, und erst danach leiten sie ein Verfahren ein. So bleibt die Kontrolle nachvollziehbar, und außerdem reduziert das System Fehlalarme.

    Wichtig bleibt: Wer das Handy aufnimmt oder hält, verstößt gegen die Regeln. Auch ein kurzer Blick aufs Display kann Ärger bringen, weil jede Sekunde Ablenkung das Risiko erhöht. Details zur gesetzlichen Grundlage findest Du im Wortlaut von § 23 StVO auf Gesetze im Internet.

    Welche Strafe droht bei „Handy am Steuer“?

    Bei einem Verstoß drohen in der Regel 100 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Kommt es zusätzlich zu einer Gefährdung oder einem Unfall, steigt das Strafmaß deutlich. Deshalb lohnt sich eine klare Routine: Smartphone weg, Benachrichtigungen aus, und wenn nötig eine sichere Pause einlegen.

    Warum Rheinland-Pfalz jetzt ausbaut

    Das Innenministerium sieht in der Technik einen Hebel für mehr Sicherheit. Rheinland-Pfalz startete als erstes Bundesland den Regelbetrieb, und das Land verweist dabei auf Erfahrungen aus Pilot- und Anfangsphasen. Mehr Hintergrund liefert die offizielle Mitteilung des Innenministeriums: Ministerium des Innern RLP. Außerdem erklärt der ADAC verständlich, wie die Kamera arbeitet und warum sie an Brücken hängt: ADAC-Info zur MONOcam.

    Wenn Du wissen willst, welche Meldungen und Kontrollen es aktuell im Straßenverkehr gibt, findest Du weitere Themen in unseren Rubriken Verkehr, RLP und Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verstöße

    Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verstöße

    Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verkehrssünder auf der B236

    In Altena setzt die Polizei in der Adventszeit konsequent auf Alkohol und Drogenkontrollen in Altena. Am Mittwochabend überprüften Beamtinnen und Beamte den Verkehr auf der B236 unter der Fritz-Berg-Brücke und nahmen dabei zahlreiche Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Viele Menschen wärmen sich in diesen Tagen mit Glühwein oder anderen alkoholischen Getränken auf Weihnachtsmärkten auf – wer anschließend ins Auto steigt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch schwere Unfälle.

    Vier Fahrer nach positiven Drogenvortests zur Blutprobe

    Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer. Nach positiven Drogenvortests begleiteten die Beamtinnen und Beamten vier Fahrer zur Entnahme einer Blutprobe. Für sie kann der Abend deutlich teurer werden als geplant: Neben hohen Bußgeldern drohen Punkte im Fahreignungsregister und Fahrverbote. In Deutschland gelten klare Regeln zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, über die unter anderem die polizeiliche Aufklärung zu Drogen im Straßenverkehr informiert. 

    Die Polizei betont, dass bereits geringe Mengen Alkohol oder Drogen die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen. Abhängig von Substanz und Dosis steigt das Unfallrisiko deutlich. Informationsportale wie der ADAC zur Promillegrenze im Auto machen immer wieder deutlich, dass niemand nach Alkoholgenuss noch ans Steuer steigen sollte. 

    Film am Steuer und weitere Ablenkungen

    Für Kopfschütteln sorgte ein Autofahrer, der beim Heranfahren an die Kontrollstelle auf der B236 einen Film anschaute. Statt sich auf die Straße zu konzentrieren, blickte er auf den Bildschirm. Das ausstehende Bußgeld fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich höher aus als jedes übliche Streaming-Abo. Ablenkung gehört inzwischen zu den häufigsten Ursachen für gefährliche Situationen im Straßenverkehr.

    Neben dem Film am Steuer stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Verkehrsverstöße fest: fehlende Fahrzeugpapiere, nicht mitgeführte Führerscheine und defekte Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrzeugen. Gerade kaputte Leuchten gefährden in der dunklen Jahreszeit andere Verkehrsteilnehmer massiv, weil Fahrzeuge oder Fußgänger später oder gar nicht auffallen.

    Lkw-Fahrer ignoriert Verbotsbeschilderung

    Pech hatte auch ein Lkw-Fahrer, der die Verbotsbeschilderung und Schilderbrücken ignorierte und trotzdem über die Bahnhofstraße fuhr. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und leitete entsprechende Maßnahmen ein. Schwerlastverkehr in Straßen, die dafür nicht ausgelegt sind, gefährdet Anwohner, beschädigt die Infrastruktur und sorgt oft für zusätzliche Gefahrensituationen im ohnehin dichten Stadtverkehr.

    Polizei setzt in der Adventszeit auf sichtbare Präsenz

    Die Alkohol und Drogenkontrollen in Altena stehen stellvertretend für zahlreiche Aktionen, mit denen die Polizei in der Vorweihnachtszeit Präsenz zeigt. Landesweit führen die Behörden Schwerpunktkontrollen durch, um alkoholisierte oder berauschte Fahrer frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Die Polizei NRW setzt dabei auf eine Kombination aus Kontrollen und Prävention, um Unfälle zu verhindern und über Risiken aufzuklären. 

    Die Beamtinnen und Beamten appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer: Wer Glühwein oder andere alkoholische Getränke konsumiert, organisiert im Vorfeld eine sichere Heimfahrt – etwa mit Taxi, öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Beifahrer. Schon eine Fahrt unter leichtem Einfluss kann schwerwiegende Folgen haben. Fachstellen wie das Portal „Alkohol und Straßenverkehr“ des DVR unterstreichen, dass schon geringe Alkoholmengen die Leistungsfähigkeit deutlich herabsetzen. 

    Hinweis für Leserinnen und Leser

    Aktuelle Blaulichtmeldungen, Verkehrsunfälle und Einsätze aus vielen Regionen findest du fortlaufend auf Blaulicht-Report. Einen Überblick über Nachrichten aus ganz Deutschland bietet außerdem die Rubrik Blaulicht-News aus Deutschland. Die Redaktion berichtet dort über ernste Unfälle, Fahndungen und besondere Einsätze.

    Die Alkohol und Drogenkontrollen in Altena zeigen eindrücklich, dass die Polizei gerade in der Adventszeit genau hinschaut. Wer verantwortungsvoll handelt, schützt sich selbst, seine Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer – und sorgt dafür, dass die Vorweihnachtszeit sicher bleibt.

  • Betrunkener Transporterfahrer mit Grillfleisch

    Betrunkener Transporterfahrer mit Grillfleisch

    Zivilstreife beobachtet riskante Fahrmanöver und Handy am Ohr

    Eine Zivilstreife zeigt am Sonntagvormittag das sprichwörtlich richtige Näschen:
    Auf der Bundesstraße 43a in Höhe Hanau-Hauptbahnhof fällt den Beamten ein weißer Kastenwagen auf, dessen Fahrer mehrfach nach rechts von der Fahrbahn abkommt. Während der Fahrt nutzt der Mann ein Mobiltelefon. Kurz darauf wechselt der Transporter auf die A45 in Richtung Aschaffenburg.

    Die Beamten dokumentieren erneut eine unsichere Fahrweise – und wieder das Telefon am Ohr.

    Mit dem Signal „Bitte folgen“ lotsen die Polizisten den Wagen an der Anschlussstelle Alzenau-Nord auf einen Pendlerparkplatz und stoppen die Fahrt. Der Vorgang passt thematisch in unsere Rubrik Verkehr sowie in die bundesweiten Meldungen unter Deutschland.

    Atemtest ergibt 1,42 Promille – Blutentnahme angeordnet

    Bei der Kontrolle des 24-jährigen Fahrers aus Rheinland-Pfalz nehmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch wahr. Der Mann wirkt müde und insgesamt beeinträchtigt. Ein Atemalkoholtest ergibt 1,42 Promille. Die Polizisten ordnen eine Blutentnahme an und bringen den Fahrer zur Dienststelle. Für ihn hat der Einsatz gravierende Folgen: Gegen den 24-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

    Unsachgemäß transportiertes Grillfleisch: Polizei stellt Fracht sicher

    Im Laderaum entdecken die Beamten neben mehreren Scheiten Brennholz eine rote Kunststoffkiste mit rund 20 Kilogramm Grillfleisch – teils vorgebraten, teils roh. Das Behältnis steht ungesichert auf der Ladefläche. Teile der Ware tauen bereits an; entsprechender Geruch schlägt den Einsatzkräften entgegen. Der Fahrer erklärt, er sei in der Nähe von Koblenz gestartet und wolle das Fleisch einem Freund in Bayern übergeben, der es auf einem Fest weiterverkaufen möchte.

    Da der Transporter über keine Kühlung verfügt und der Transport offensichtlich nicht den Hygieneanforderungen genügt, stellt die Polizei die Ware sicher und veranlasst die fachgerechte Entsorgung. Der Vorgang kann zusätzlich lebensmittelrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    Hintergrund: Zuständigkeiten und rechtliche Einordnung

    Bei 1,42 Promille gilt der Fahrer rechtlich als absolut fahruntüchtig. Die Polizei leitet in solchen Fällen ein Strafverfahren ein; Gerichte entscheiden über Geld- oder Freiheitsstrafe sowie über mögliche Führerscheinmaßnahmen. Parallel prüfen die Behörden Verstöße gegen Vorschriften der Lebensmittelüberwachung, weil das unsachgemäße Kühlen und Transportieren von Fleisch erhebliche Gesundheitsrisiken birgt.

    Unklar bleibt: Konnte das Fest Ersatz beschaffen?

    Ob der angekündigte Empfänger die Ware kurzfristig ersetzen konnte oder den geplanten Verkauf absagen musste, ist nicht bekannt. Fest steht: Der Einsatz verhindert potenzielle Gefahren im Straßenverkehr und schützt Verbraucher vor möglicherweise verdorbener Ware. Ein Betrunkener Transporterfahrer mit Grillfleisch gehört nicht auf die Straße – und erst recht nicht ohne Kühlung zur Versorgung von Gästen. Dieser Fall zeigt, wie wichtig konsequente Kontrollen sind.

    Hinweise & Service

  • Schwerpunktkontrollen: Mann mit drei gefälschten Führerscheinen unterwegs

    Schwerpunktkontrollen: Mann mit drei gefälschten Führerscheinen unterwegs

    Schwerpunktkontrollen in Minden: Mann mit drei gefälschten Führerscheinen unterwegs

    Minden

    Im Zuge einer intensiven Verkehrsüberwachung stellten die hiesigen Beamten sowie der unterstützenden Bereitschaftspolizei am Montag im Mindener Stadtgebiet eine Vielzahl an Verstößen fest.

    Insgesamt schrieben die Einsatzkräfte sechs Strafanzeigen, 27 Ordnungswidrigkeiten u. a. wegen Handynutzung, Ladungssicherung sowie Rotlichtverstößen.
    Zudem erhoben die Polizisten 12 Verwarngelder.

    Gegen 10.00 Uhr wurde ein 34-Jähriger auf der Ringstraße mit seinem Wagen angehalten. Er hatte zuvor das Rotlicht einer Ampel missachtet. Bei der Kontrolle wies sich der Mindener mit einem gefälschten Führerschein aus. Auf Vorhalt holte er einen weiteren Führerschein aus seiner Hosentasche, so nach dem Motto, “Dann können wir auch diesen nehmen, wenn der andere nicht zählt!” Aber auch dieser Führerschein wies Fälschungsmerkmale auf. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes wurde noch ein dritter gefälschter Führerschein aufgefunden. Alle drei Führerscheine wurden sichergestellt und ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verwendung falscher amtlicher Ausweise eingeleitet.

    Zuvor befuhr ein Mindener mit seinem Elektrokleinstfahrzeug (EKF) entlang des Radweges im Bereich Ringstraße und Melittastraße. An seinem Fahrzeug waren keine Kennzeichen angebracht. Im Rahmen der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der 32-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, was mittels eines Drogenvortests bestätigt wurde. Es folgte eine Blutprobe.

    Bei der Überprüfung eines Gefahrgutlastwagens deckten die Einsatzkräfte gravierende Ladungssicherungsmängel auf. Zudem war beim Lkw der TÜV abgelaufen. Dem Mann aus Rheine wurde zunächst die Weiterfahrt untersagt. Nachdem die Ladung ergänzend gesichert wurde, konnte der 52-Jährige seine Fahrt fortsetzen. Auf den Fahrer kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro und dem Unternehmen von 800 Euro zu.

    Eine 40-Jährige wurde infolge eines Handyverstoßes angehalten. Die Mindenerin gab zunächst an, dass sie ihren Führerschein vergessen habe. Die Daten, die sie für die Überprüfung mündlich angab, erschienen dem einschreitenden Beamten aber nicht schlüssig. Im Rahmen ihrer Identifizierung auf der Mindener Polizeiwache konnten die Polizisten ihre wahre Identität ermitteln. Die falschen Personalien hatte sie angegebene, weil sie keine Fahrerlaubnis mehr hatte.

  • Polizei leitet Verfahren gegen Gaffer und Regelbrecher bei Unfallaufnahme in Andernach ein

    Polizei leitet Verfahren gegen Gaffer und Regelbrecher bei Unfallaufnahme in Andernach ein

    Polizei leitet Verfahren gegen Gaffer und Regelbrecher bei Unfallaufnahme ein

    Am Montagmorgen, den 16. Juni 2025, kam es gegen 09:30 Uhr in Andernach zu einem Verkehrsunfall. Während der polizeilichen Unfallaufnahme wurden mehrere Verstöße durch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer festgestellt.

    Sperrung missachtet – Polizei muss einschreiten

    Einige Fahrer ignorierten die deutlich abgesperrte Unfallstelle.

    Trotz quer gestelltem Streifenwagen, Blaulicht und Pylonen fuhren sie einfach hindurch.

    Zudem missachteten sie die eindeutigen Anweisungen der Polizeibeamten.

    Ein Verkehrsteilnehmer nutzte während der Vorbeifahrt sogar sein Handy.

    Ein anderer beleidigte einen eingesetzten Polizeibeamten.

    Polizei Andernach verurteilt das Verhalten deutlich

    Die Polizei spricht von einem unverständlichen Verhalten. Ein Unfall stellt bereits eine Belastung für alle Beteiligten dar. Das Fehlverhalten Unbeteiligter erschwert die Arbeit zusätzlich.

    Zur Unfallbearbeitung können Sperrungen und Rettungsmaßnahmen notwendig sein.
    Verkehrsteilnehmer sind in der Pflicht, diese zu beachten.

    Das Umfahren von Absperrungen oder das Filmen von Verletzten ist nicht nur respektlos, sondern strafbar. 

    Konsequente Ahndung bei Fehlverhalten

    Die Polizei weist darauf hin:

    Wer Anweisungen der Einsatzkräfte missachtet oder gar provoziert, muss mit Ordnungs- oder Strafverfahren rechnen. Auch das Filmen von Verletzten wird konsequent verfolgt.

    Solches Verhalten verzögert nicht nur die Unfallaufnahme. Es gefährdet auch die Sicherheit aller Beteiligten.

    Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Pkw – Vollsperrung an der Einmündung Eichenstraße / L117 in Andernach