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  • Entgleiste Lok in Hattersheim: Trafoöl läuft aus – Bahnstrecke im Rhein-Main-Gebiet gesperrt

    Entgleiste Lok in Hattersheim: Trafoöl läuft aus – Bahnstrecke im Rhein-Main-Gebiet gesperrt

    Entgleiste Lok in Hattersheim

    In den frühen Morgenstunden des Dienstags kam es in Hattersheim am Main zu einem folgenreichen Zwischenfall im Bahnverkehr.

    Gegen 03:43 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Hattersheim in den Bereich der Voltastraße. Eine Lokomotive war entgleist, aus dem Triebfahrzeug traten Betriebsstoffe aus. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und leiteten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ein.

    Trafoöl tritt aus – Einsatzstichwort erhöht

    Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage vor Ort. Aus der entgleisten Lok lief Trafoöl aus.

    Aufgrund der Gefährdung erhöhte die Einsatzleitung das Stichwort auf „H GEFAHR 1“ und alarmierte zusätzlich den GABC-Gefahrstoffzug des Main-Taunus-Kreises. Gemeinsam arbeiteten Feuerwehr und Spezialkräfte daran, eine weitere Ausbreitung der Stoffe zu verhindern.

    Den Einsatzkräften gelang es, einen undichten Tank mit rund 2.700 Litern Trafoöl abzudichten. Nach bisherigen Erkenntnissen traten etwa 50 Liter Trafoöl sowie weitere 50 Liter sonstige Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehr setzte sofort Auffang- und Sicherungssysteme ein, um Boden und Umwelt zu schützen.

    Lokführer im Krankenhaus – Oberleitung beschädigt

    Der Triebwagenführer brachte sich nach dem Unfall eigenständig in ein Krankenhaus. Angaben zu seinem Gesundheitszustand liegen aktuell nicht vor. Durch die Entgleisung beschädigte die Lok zudem die Oberleitung erheblich. Aus diesem Grund sperrte die Bahn die Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Flörsheim vollständig.

    Die Sperrung führte zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr des Rhein-Main-Gebiets. Fahrgäste mussten mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Informationen zu aktuellen Verkehrslagen findest Du auch im Bereich Verkehr sowie in den aktuellen Nachrichten.

    Einsatz nach rund dreieinhalb Stunden beendet

    Gegen 07:20 Uhr beendete die Feuerwehr Hattersheim den Einsatz. Die weiteren Maßnahmen, darunter die Bergung der Lok und die Instandsetzung der beschädigten Bahnstrecke, übernimmt die Deutsche Bahn. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. 

  • Großbrand in Hattersheim: Einsatz nach mehr als 14 Stunden erfolgreich beendet

    Großbrand in Hattersheim: Einsatz nach mehr als 14 Stunden erfolgreich beendet

    Großbrand in Hattersheim

    Brand bricht in der Nacht aus und entwickelt sich zum Großereignis

    In Hattersheim am Main hat ein ausgedehnter Großbrand in einem Gewerbeobjekt in der Schulstraße einen stundenlangen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

    Der Alarm erfolgte in der Nacht um 01:34 Uhr über eine ausgelöste Brandmeldeanlage. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand bereits das zweite Obergeschoss in Flammen und hatte durch eine Durchzündung erheblich an Intensität gewonnen.

    Die Feuerwehr setzte sofort einen umfangreichen Außenangriff ein, weil die enorme Hitzeentwicklung einen Innenangriff unmöglich machte.

    170 Einsatzkräfte im Einsatz – Löscherfolg am Vormittag

    Zeitweise waren rund 170 Kräfte aus Hattersheim, Okriftel und Eddersheim sowie mehrere überörtliche Feuerwehren und Hilfsorganisationen beteiligt. Der Großbrand in Hattersheim forderte intensive Löschmaßnahmen über viele Stunden.

    Gegen 10:00 Uhr konnte die Meldung „Feuer aus“ gegeben werden.

    Aufgrund gelagerter Akkus und Solarpaneele im betroffenen Gebäudeteil blieb die Lage jedoch kritisch. Die Kräfte deckten den Bereich großflächig mit Löschschaum ab, um ein Wiederaufflammen sicher zu verhindern.

    Warnmeldungen aufgehoben – keine Gefahr für die Bevölkerung

    Nach umfangreichen Messungen der Feuerwehr konnten alle zuvor ausgegebenen Warnhinweise wegen der Rauchentwicklung vollständig aufgehoben werden. Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.

    Der betroffene Bereich blieb dennoch unter ständiger Kontrolle der Einsatzkräfte.

    Nachlöscharbeiten und Aufräumarbeiten bis zum Nachmittag

    Die intensiven Nachlöscharbeiten zogen sich bis etwa 16:00 Uhr hin.

    Erst dann konnte der Einsatz offiziell beendet werden – mehr als 14 Stunden nach dem ersten Alarm. Anschließend begann die unverzichtbare Nachbereitung: Fahrzeuge, Gerätschaften und Atemschutzgeräte durchlaufen umfangreiche Reinigungs- und Prüfvorgänge.

    Schläuche und Einsatzkleidung müssen gewaschen und getrocknet werden. Diese Prozesse beschäftigen die Gerätewarte noch mehrere Tage.

    Danksagung der Feuerwehr

    Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main bedanken sich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die Unterstützung. Gleichzeitig gilt der Dank den Anwohnerinnen und Anwohnern, die Verständnis für die umfangreichen Maßnahmen gezeigt haben.

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  • Wohnungsbrand in Hochhaus der Hochheimer Weststadt

    Wohnungsbrand in Hochhaus der Hochheimer Weststadt

    Wohnungsbrand in Hochhaus der Hochheimer Weststadt

    Hochheim am Main

    Am Dienstagnachmittag kam es in der Weststadt zu einem Wohnungsbrand.

    Der Vorfall ereignete sich in einem Hochhaus. Gegen 16 Uhr brach auf einem Balkon plötzlich ein Feuer aus.

    Ein Tisch geriet aus bisher unbekannten Gründen in Brand. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Gasflasche. Die Hitze sorgte dafür, dass das Sicherheitsventil der Flasche reagierte. Das Ventil blies kontrolliert Gas ab.

    Diese Gasfreisetzung führte zu einer kurzzeitigen Flammenverstärkung. Die Flammen griffen durch die geöffnete Balkontür auf die Wohnung über. Die Feuerwehr reagierte sofort mit gezielten Löschmaßnahmen.

    Ein überörtlicher Löschzug wurde zur Unterstützung nachalarmiert.

    Kräfte aus Flörsheim und Hattersheim trafen wenig später am Einsatzort ein.

    Auch der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Tätig werden musste dieser jedoch nicht.

    Das Deutsche Rote Kreuz Flörsheim versorgte die Einsatzkräfte mit Getränken.

    Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter für den Löschangriff von außen ein. Gleichzeitig wurde der Innenangriff eingeleitet.

    Wohnungen über und neben dem Brandherd wurden auf Rauchausbreitung kontrolliert.

    Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschenleben. Die betroffene Wohnung wurde durch Flammen und Rauch stark beschädigt.

    Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war auch das Ordnungsamt eingebunden. Bürgermeister Dirk Westedt verschaffte sich persönlich einen Eindruck vom Einsatz.

    Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar.

    Sie muss umfassend saniert werden. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

    Die Brandursache ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen dauern an.