Schlagwort: Hilfeleistungslöschfahrzeug

  • Tierischer Ausnahmefall in der Notaufnahme – Angelhaken

    Tierischer Ausnahmefall in der Notaufnahme – Angelhaken

    Kormoran mit Angelhaken klopft an Notaufnahme: Feuerwehr Bremen hilft dem Wildvogel

    Ein Kormoran mit Angelhaken sorgte am Sonntagnachmittag, 15.02.2026, für einen ungewöhnlichen Moment am Klinikum Links der Weser in Bremen. Der Wildvogel näherte sich der Notaufnahme und pickte mit dem Schnabel gegen die Glasscheibe der Eingangstür. Die Mitarbeitenden erkannten schnell den Grund: Im Schnabel steckte ein dreifacher Angelhaken.

    Weil der Haken für das Tier akute Gefahr bedeutete, rief das Team die Feuerwehr. Ein Kormoran mit Angelhaken verliert in so einer Lage oft jede Scheu. Genau das zeigte sich auch hier. Der Vogel blieb vor Ort und ließ Hilfe zu.

    Einsatz am Klinikum Links der Weser: Vogel lässt sich sichern

    Um 15:16 Uhr traf die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Feuer- und Rettungswache 4 am Klinikum ein. Die Einsatzkräfte nahmen den Kormoran ohne Widerstand auf und sicherten ihn. Danach stimmten sie das weitere Vorgehen direkt mit dem medizinischen Personal der Notaufnahme ab.

    Angel­haken entfernt und Wunde versorgt

    In enger Zusammenarbeit entfernten Feuerwehr und Klinikteam den Angelhaken aus dem Schnabel. Anschließend versorgte das Personal die Wunde bestmöglich. Damit verhinderte das Team weitere Verletzungen, Schmerzen und mögliche Infektionen.

    Freilassung in der Parkanlage

    Nach der Behandlung brachte die Feuerwehr den Vogel in die Parkanlage des Klinikums. Dort ließ das Team den Kormoran wieder frei. Der Einsatz zeigte, wie schnell Hilfe wirkt, wenn Menschen aufmerksam bleiben und sofort handeln.

    Weitere Informationen zur Arbeit der Einsatzkräfte findest Du bei der Feuerwehr Bremen. Mehr Meldungen aus der Region findest Du außerdem in unserer Rubrik Bremen sowie unter Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät

    Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät

    Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät

    München

    Am Dienstag, dem 5. August 2025, stürzte im Münchner Westen ein großer Baum auf ein geparktes Fahrzeug. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit einem umfangreichen Einsatz vor Ort.

    Baum fällt auf Straße und beschädigt Kleintransporter

    Gegen 16:33 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Technische Hilfeleistung – Baum auf Straße“ zur Siegererstraße alarmiert. Dort war ein rund zehn Meter langer Baum plötzlich umgestürzt. Der Stamm fiel auf einen neben der Straße geparkten Van. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt.

    Einsatz erfordert Spezialgerät

    Vor Ort erkannte die Feuerwehr schnell: Der Einsatz war größer als zunächst gemeldet. Der Gruppenführer forderte ein Wechselladerfahrzeug mit Kran und Lademulde nach. Mithilfe eines Holzgreifers und unter Einsatz von Kettensägen wurde der Baum stückweise entfernt. Die Arbeit gestaltete sich wegen der engen Platzverhältnisse schwierig. Nach etwa 75 Minuten war der Einsatz beendet.

    Schaden in fünfstelliger Höhe

    Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache für das Umstürzen des Baumes ist derzeit unklar. Die Feuerwehr München war mit etwa zehn Einsatzkräften vor Ort.

  • PKW-Brand auf der A31/A2

    PKW-Brand auf der A31/A2

    KW Brand im Dreieck A31
    A2
    Bottrop

    Am Sonntagnachmittag gegen 17:00 Uhr gingen bei der Feuerwehr Bottrop zahlreiche Notrufe ein,
    in denen von einem brennenden PKW auf der Autobahn berichtet wurde.

    Daraufhin rückten von der Hauptfeuerwache in Bottrop zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge sowie ein Tanklöschfahrzeug zum Autobahndreieck A31 / A2 aus. Zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen alarmiert. Bereits beim Auffahren auf die Autobahn war eine ca. 10m hohe Rauchsäule zu erkennen, welche auch in Teilen des Bottroper Stadtgebiets sichtbar war. Ein PKW stand auf dem Zubringer von der A31 zur A2 Fahrtrichtung Hannover im Vollbrand.

    Um das Fahrzeug zu löschen wurde der Zubringer für ca. 25 Minuten voll gesperrt. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell mit einem C-Rohr unter Kontrolle bringen. Zusätzlich wurden einige über die angrenzende Lärmschutzwand ragende Bäume mit Wasser besprüht, um ein Brennen durch aufsteigende Funken zu verhindern.

    Nachdem der PKW gelöscht war, konnten die benutzten Geräte eingepackt und der Zubringer wieder für den Verkehr geöffnet werden. Die beiden Insassen hatten das Fahrzeug eigenständig verlassen und blieben glücklicherweise unverletzt.