Schlagwort: Hundewelpen

  • Tote Hundewelpen und zwei vergiftete Katzen

    Tote Hundewelpen und zwei vergiftete Katzen

    Tierquälerei in Arnsberg und Marsberg – Polizei bittet Zeugen um Mithilfe

    In Nordrhein-Westfalen erschüttern derzeit zwei schockierende Fälle von Tierquälerei in Arnsberg und Marsberg die Bevölkerung.

    Die Kriminalpolizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Täter zu finden und weitere Taten zu verhindern.

    Sechs tote Hundewelpen in Arnsberg-Voßwinkel entdeckt

    Am gestrigen Nachmittag gegen 14:15 Uhr machte ein Zeuge in der Straße Zum Flugplatz in Arnsberg-Voßwinkel eine grausame Entdeckung.

    In einem Abwasserauffangbecken lagen sechs tote Hundewelpen. Die Tiere wurden offensichtlich dort entsorgt.
    Bisher ist unklar, um welche Rasse es sich handelt.

    Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen.

    Derzeit gibt es keine Hinweise auf den oder die Täter.

    Die Polizei hofft auf Hinweise von Anwohnern oder Spaziergängern, die in diesem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht
    haben.

    Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02932-90200 bei der Polizeiwache Arnsberg zu melden.

    Vergiftete Katzen in Marsberg – Polizei warnt Tierhalter

    Auch in Marsberg kam es zu einem tragischen Fall von Tierquälerei.

    Im Zeitraum vom 3. Oktober 2025 sowie erneut zwischen dem 12. und 13. Oktober 2025 wurden in der Straße Auf der Hude
    zwei Katzen vergiftet.

    Beide Tiere stammen aus unterschiedlichen Haushalten und hielten sich zum Tatzeitpunkt im Freien auf.

    Dank einer schnellen tierärztlichen Behandlung überlebten die Katzen, mussten jedoch intensivmedizinisch versorgt werden. Auf einem nahegelegenen Friedhof entdeckte eine Katzenbesitzerin eine verdächtige Substanz. Diese wurde von der Polizei sichergestellt. Die Analyse der Substanz läuft derzeit.

    Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Polizeiwache Marsberg unter der Telefonnummer 02992-90200-3711 entgegen.

    Polizei ruft zur Wachsamkeit auf

    Die Polizei appelliert an alle Tierhalter in der Region, besonders aufmerksam zu sein. Wer verdächtige Substanzen, Köder oder Personen in der Nähe von Spazierwegen, Parks oder Gärten bemerkt, sollte sofort die Polizei verständigen.

    Fälle von Tierquälerei in Arnsberg und Marsberg nehmen zu – daher sind Hinweise aus der Bevölkerung für die Ermittlungen entscheidend. Schon kleinste Beobachtungen können helfen, die Täter zu überführen und weitere Taten zu verhindern.

    Weitere regionale Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de.

  • Schweinfurter Zoll stoppt illegalen Welpentransport auf der A3

    Schweinfurter Zoll stoppt illegalen Welpentransport auf der A3

    Illegaler Welpenhandel aufgedeckt: Zoll stoppt Transport auf der A3

    Am vergangenen Samstag kontrollierte eine Einheit des Schweinfurter Zolls einen Kleintransporter
    mit rumänischer Zulassung auf dem Autobahn-Parkplatz Sandgraben Nord an der A3.

    Dabei stießen die Einsatzkräfte auf fünf Hundewelpen, die mutmaßlich illegal nach Deutschland
    gebracht werden sollten.

    Welpen in beengter Transportbox entdeckt

    Die Zollbeamten fanden die Tiere auf der Ladefläche des Fahrzeugs, versteckt unter Decken in einer kleinen Transportbox. Dort standen ihnen nur wenig Hundefutter und Wasser zur Verfügung. Nach Angaben der Beamten wirkten die Welpen stark verängstigt und verunsichert.

    Fehlende Unterlagen und Sicherheitsleistung

    Das überprüfte Fahrzeug wurde von einem Ehepaar gesteuert, das angab, in Frankreich zu leben und gerade von einer Urlaubsreise aus Rumänien zurückzukehren. Die für einen legalen Transport notwendigen veterinärrechtlichen Dokumente, wie gültige Impfausweise, konnten die beiden jedoch nicht vorlegen. Daraufhin setzten die Einsatzkräfte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro fest.

    Veterinäramt übernimmt Versorgung der Tiere

    Die beschlagnahmten Welpen wurden unmittelbar dem zuständigen Veterinäramt übergeben. Dort erhalten sie nun medizinische Betreuung und eine artgerechte Unterbringung. Gegen das Ehepaar leiteten die Behörden ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

    Zoll warnt vor illegalem Handel mit Tieren

    „Jeder gekaufte Welpe aus illegalem Handel unterstützt Tierquälerei und organisierten Schmuggel. Solchen Machenschaften treten wir entschieden entgegen“, betonte Benedikt Danz, Pressesprecher des Hauptzollamts Schweinfurt.

    Der Zoll warnt regelmäßig vor dem Kauf von Tieren ohne offizielle Nachweise. Häufig stammen die Welpen aus osteuropäischen Ländern, werden viel zu jung von ihren Muttertieren getrennt und unter katastrophalen Bedingungen transportiert.

    Käuferinnen und Käufer sollten deshalb auf legale Herkunftsnachweise achten.

    Hintergrund: Zunehmender illegaler Welpenhandel

    Die Zahl der Fälle von illegalem Welpenhandel steigt kontinuierlich. Neben den erheblichen Risiken für die Tiergesundheit stellt dies eine massive Gefährdung des Tierwohls dar. Behörden und Tierschutzorganisationen appellieren daher an die Bevölkerung, beim Kauf von Haustieren genau hinzusehen und seriöse Quellen zu bevorzugen.

    Weitere Nachrichten zu Polizeieinsätzen in Deutschland finden Sie auf blaulichtmyk.de.

    Regionale Entwicklungen und Meldungen sind außerdem im Bereich News abrufbar.

  • Augsburger Zöllner entdecken Hundewelpen

    Augsburger Zöllner entdecken Hundewelpen

    Zoll entdeckt sechs Malteser-Welpen in viel zu kleinen Boxen bei Kontrolle auf der A8

    Zöllner des Hauptzollamts Augsburg entdeckten kürzlich sechs Hundewelpen bei einer Kontrolle auf der A8 bei Leipheim.

    Die Welpen waren in zwei viel zu kleinen Katzentransportboxen auf der Ladefläche eines Sprinters untergebracht.

    Kontrolle auf der A8 – Sprinter mit moldawischem Kennzeichen angehalten

    Der moldawische Kleintransporter wurde an der Anschlussstelle Leipheim aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten zwei Transportboxen auf der Ladefläche. In jeder Box befanden sich drei Malteser-Welpen – insgesamt sechs Tiere.

    Boxen ungeeignet – keine Dokumente oder Impfungen vorhanden

    Die verwendeten Transportboxen waren für Katzen vorgesehen und damit deutlich zu klein für
    mehrere Hundewelpen.

    Der Fahrer konnte keinerlei zoll- oder veterinärrechtliche Unterlagen vorweisen.

    Auch Impfnachweise fehlten.

    Tierärztin bestätigt Missstände – Zeckenbefall festgestellt

    Eine hinzugezogene Tierärztin vom Veterinäramt Günzburg untersuchte die Tiere.

    Die Welpen waren stark von Zecken befallen. Ansonsten befanden sie sich in stabilem Gesundheitszustand. Die Transportbedingungen wurden als tierschutzwidrig eingestuft.

    Ziel: Belgien – angeblich für Familie und Nachbarn

    Laut Fahrer sollten die Hunde nach Belgien gebracht werden.

    Dort seien sie für Verwandte und Nachbarn bestimmt gewesen.

    Eine legale Einfuhr war jedoch nicht
    gegeben.

    Veterinäramt schreitet ein – Welpen ins Tierheim gebracht

    Das Veterinäramt Günzburg stellte die Welpen sicher.

    Die Tiere wurden dem Tierheim Günzburg übergeben.

    Dort erhalten sie nun medizinische Versorgung, Impfungen und eine
    ‘Quarantäne. 

  • Frau entdeckt tote Hundewelpen: PETA setzt Belohnung aus !

    Frau entdeckt tote Hundewelpen: PETA setzt Belohnung aus !

    Eine Spaziergängerin fand sechs tote Hundewelpen im Wald. Die Polizei sucht nach dem Täter. Nun hat die Tierschutzorganisation PETA eine Belohnung ausgesetzt.

    Biessenhofen – Eine Frau hat bei Biessenhofen im Allgäu einen grausigen Fund gemacht: Auf einer Gassirunde fand sie am Freitag (21. März) laut eines Polizeiberichtes sechs tote Hundewelpen in einem Wald. Die Tierschutzorganisation PETA hat nun eine Belohnung für Hinweise auf den oder die Täter ausgesetzt. Denn Polizei wie Tierschützer gehen davon aus, dass die Tiere mutmaßlich getötet wurden.

    Tote Welpen im Wald – Polizei geht von Tötung aus

    „Es ist kaum vorstellbar, was den Hundekindern vor ihrem Tod angetan wurde. Wir sorgen uns auch um ihre Mutter“, sagt Jana Hoger, Tierpsychologin und Fachreferentin bei PETA. „Wir hoffen, dass durch Zeugenhinweise die Hintergründe zum Tod der sechs Hundebabys aufgeklärt werden und der Täter umgehend ermittelt wird. Wer wehrlose Tiere quält, tötet und derart beseitigt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

    Wer Hinweise liefern kann, die dabei helfen, den oder die Täter zu erwischen und rechtskräftig zu verurteilen, bekommt eine Belohnung von 1000 Euro. Wer etwas beobachtet oder anderweitige Hinweise habe, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation zu melden – „auch anonym“.

    Welpen waren zum Zeitpunkt des Todes mindestens vier Wochen alt

    Die Welpen wurden nahe einer Lichtung in einem Wald bei Biessenhofen (Landkreis Ostallgäu) abgelegt worden, wo eine Spaziergängerin sie fand. Zum Zeitpunkt ihres Todes waren die Hunde wohl mindestens vier Wochen alt. „Aufgrund der Auffindesituation muss davon ausgegangen werden, dass die Welpen getötet wurden“, informierte damals die Polizei. Aus diesem Grund werde nun wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

    TZ

  • Hundewelpen im Karton entdeckt – Zoll stoppt Tierschmuggel

    Hundewelpen im Karton entdeckt – Zoll stoppt Tierschmuggel

    Drei Hundewelpen im Karton entdeckt

    Regensburg

    Große Augen bei den Zöllnern – und auch bei den Tieren:

    Am Mittwoch, den 26. März 2025, kontrollierten Zöllner aus Wernberg-Köblitz einen rumänischen Autofahrer. Auf der Rückbank seines Autos fanden sie drei Hundewelpen.

    Der 35-jährige Mann war über den ehemaligen Grenzübergang Waidhaus nach Deutschland eingereist.
    Im Rahmen einer Kontrolle an der Dienststelle in Wernberg-Köblitz kam die tierische Fracht ans Licht.

    Für die Welpen konnte der Fahrer keinerlei erforderliche Unterlagen – wie Impfnachweise oder Heimtierausweise – vorlegen. Auf Nachfrage erklärte er, die Hunde stammten aus Ungarn und seien als Geschenke gedacht.

    Da der Verdacht besteht, dass die Tiere illegal nach Deutschland gebracht wurden, übergab der Zoll den Fall an die Verkehrspolizei Amberg. Die Hundewelpen wurden in die Obhut des Veterinäramts gegeben und werden jetzt versorgt.

    “Tiere ohne Papiere und Impfungen können gefährliche Krankheiten mitbringen – zum Beispiel Tollwut. Das ist nicht nur für Menschen ein Risiko, sondern auch für andere Tiere. Außerdem ist so ein Transport oft eine große Belastung für die Tiere selbst. Ihr Wohl wird dabei oft völlig ignoriert. Deshalb gibt es in der EU strenge Regeln, um die Gesundheit und das Tierwohl zu schützen.”, erklärt Stefan Melchner, stellvertretender Leiter der Kontrolleinheit Großröntgentechnik Wernberg-Köblitz. 

  • Zwei Hundewelpen am Flughafen sichergestellt

    Zwei Hundewelpen am Flughafen sichergestellt

    Käufer sollen auf Videoplattform auf Züchter aufmerksam geworden sein

    Dortmund

    Am 05.12.2024 reisten eine 57-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann am Flughafen Dortmund aus Istanbul ein. Die Reisenden wählten den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren. Außer dem üblichen Gepäck führten beide jeweils eine Hundetransportbox mit sich.

    Beim Passieren des Ausgangs wurden die Reisenden von einer Zollbeamtin angesprochen und zur Kontrolle gebeten. Die Reisenden gaben an, die Hundewelpen der Rasse “Pomeranian” oder “Zwergspitz” in der Türkei gekauft zu haben, da sie dort günstiger seien als in Deutschland. Für beide Hunde wurden türkische Heimtierausweise und EU-Gesundheitszertifikate mit Blutuntersuchung vorgelegt.

    Im Rahmen der Kontrolle der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass beide Tiere weder gechipt noch tätowiert waren.

    Außerdem stellte die Zöllnerin Unstimmigkeiten in den Gesundheitspapieren fest. So waren Stempel teilweise aufgedruckt und die Ergebnisse der Blutuntersuchung waren bei beiden Welpen identisch. Außerdem ergaben sich Zweifel am Alter der Hunde, laut vorgelegten Dokumenten sollten diese bereits acht Monate alt sein.

    “Die Käufer der Hundewelpen gaben an, auf einer bekannten Videoplattform auf den Züchter aufmerksam geworden zu sein” so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. “Gerade dann, wenn Rassehunde günstig angeboten werden, sollte man besonders skeptisch sein” so Münch weiter.

    Der hinzugezogene Amtsveterinär bestätigte den Verdacht des Zolls und ordnete die Sicherstellung der Welpen an. Nach seiner Einschätzung sind die Hunde höchstens zwölf Wochen alt. Inzwischen sind die Tiere in Quarantäne im Tierheim untergebracht.

    Zusatzinformation

    Für Heimtiere (Hunde, Katzen und Frettchen) gelten zum Schutz vor Einschleppung und Verbreitung der Tollwut die tiergesundheitlichen Bestimmungen der Europäischen Union. Damit es bei der Einreise keine Probleme gibt, muss jedes Heimtier, das aus einem Nicht-EU-Staat importiert wird, durch eine Tätowierung oder einen Mikrochip gekennzeichnet sein, eine gültige Tollwutschutzimpfung haben, von einem EU-Heimtierausweis (Tier aus der EU) beziehungsweise von einer amtlichen Veterinärbescheinigung (Tier aus einem Nicht-EU-Staat) begleitet sein, in dem die Mikrochipnummer oder die Tätowierung eingetragen ist.

    Zusätzlich sind Impfpapiere sowie gegebenenfalls der Befund eines Bluttests (Tollwutantikörpertest) mitzuführen.

    Voraussetzung für die Einreise in die EU ist des Weiteren die Begleitung der Tiere durch eine verantwortliche Person, das heißt, durch den Besitzer oder der von dieser schriftlich ermächtigten Person, die eine schriftliche Erklärung mitführt, dass die Verbringung des Tieres nicht dem Verkauf beziehungsweise Besitzerwechsel dient. Für Einreisen aus Ländern wie zum Beispiel der Schweiz gelten gesonderte Regelungen.

     

  • Hundewelpen aus dem Verkehr gezogen

    Hundewelpen aus dem Verkehr gezogen

    Hundewelpen aus dem Verkehr gezogen Bundespolizei Waidhaus stoppt illegalen Tiertransport

    Waidhaus

    Für vier Hundewelpen war die Reise nach Deutschland am Freitag (18. Oktober) bereits in Waidhaus zu Ende. Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus entdeckten die vier Welpen im Alter von sechs bis acht Wochen auf der Ladefläche eines Transporters und hatten erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Transports.

    Der rumänische Transporter war auf dem Weg nach Großbritannien als ihn die Bundespolizisten an der A6 bei Waidhaus kontrollierten.

    Im Laderaum entdeckten sie zwei französische Bulldoggen und zwei Kleinspitzwelpen im Alter von sechs bis acht Wochen, die in ihren Transportboxen kauerten. Da die Beamten erhebliche Zweifel am ordnungsgemäßen Transport der Welpen hatten, informierten sie das zuständige Veterinäramt in Neustadt an der Waldnaab.

    Die hinzugezogene Amtstierärztin bestätigte den Verdacht der Beamten. Die Welpen waren nicht geimpft und für zu jung für einen Transport. Außerdem befanden sich die Tiere in einem schlechten Allgemeinzustand und hatten für die Reise kein Trinkwasser. Der 36-jährige rumänische Fahrer gab gegenüber den Beamten an, die Tiere zu Interessenten nach Deutschland zu transportieren.

    Die Beamte übergaben die vier Welpen in die Obhut des zuständigen Veterinäramtes Neustadt an der Waldnaab. Dort befinden sie sich derzeit in Quarantäne und warten auf die fehlende Tollwutimpfung. Dem Transporteur der Hunde und den Kaufinteressenten drohen nun Bußgeldverfahren. Die Ermittlungen dauern an.

  • Fünf Hundewelpen in Pappkarton in der Innenstadt von Hagen ausgesetzt

    Fünf Hundewelpen in Pappkarton in der Innenstadt von Hagen ausgesetzt

    Fünf Hundewelpen in Pappkarton in der Innenstadt von Hagen ausgesetzt

    Hagen-Mitte

    In der Nacht von Samstag (09.12.2023) auf Sonntag fand ein Fußgänger in einem Gebüsch in der Innenstadt einen Karton, in dem sich fünf offensichtlich frisch geborene Hundewelpen befanden. Der 32-jährige Mann war, gegen 03.00 Uhr, in der Bahnhofstraße unterwegs und nahm Geräusche aus dem Karton wahr. Als er sich dazu entschloss, diesen zu öffnen, fand er fünf frisch geborene Rhodesian Ridgeback-Welpen vor.

    Bei einer Außentemperatur von knapp über dem Gefrierpunkt nahm der 32-Jährige den Karton an sich und brachte ihn zur nahegelegenen Polizeiwache. Die Beamten alarmierten den Bereitschaftsdienst des Tierheims und übergaben die Welpen kurze Zeit später an eine Mitarbeiterin. Diese brachte die Hunde zur weiteren Behandlung in eine Tierklinik. Die Kripo ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 02331-986 2066 zu melden.

  • Landeskriminalamt warnt vor illegalen Welpenhandel !

    Landeskriminalamt warnt vor illegalen Welpenhandel !

    Landeskriminalamt warnt vor illegalen Welpenhandel !

    Mainz

    Dem Anblick niedlicher Hundewelpen können nur wenige widerstehen. Doch zum Welttierschutztag
    am 4. Oktober rät das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) zur Vorsicht, wenn man sich einen Hund anschaffen will. Das Geschäft mit Hundewelpen – und auch Katzenbabys – boomt und ist deshalb auch ein lukratives Geschäft für Kriminelle.

    Viele der im Internet oder anderswo angebotenen Tiere werden – meist im Ausland – unter schrecklisten Bedingungen gezüchtet. Bereits die Muttertiere werden häufig in dunklen Verschlägen ohne Auslauf gehalten, zu jeder Läufigkeit gedeckt, sind schlecht versorgt und ohne menschliche Ansprache. Die Welpen werden viel zu jung von der Mutter getrennt und für den Verkauf nach Deutschland und in andere westliche EU-Staaten transportiert. Die Hundewelpen sind oft so geschwächt und krank, dass sie schnell sterben oder eingeschläfert werden müssen. Andere Tiere werden angeboten, ohne dass es sie überhaupt gibt oder vor der Einreise müssen immense Tierarzt – und Transportkosten vorab beglichen werden. Wer aus Unwissenheit oder Mitleid ein solches Tier kauft, der unterstützt ein System, das potenzielle Käuferinnen und Käufer bewusst täuscht.

    Ein typischer Fall sieht wie folgt aus:

    Ein Interessent sieht auf einem Kleinanzeigenportal die Anzeige für einen Zwergspitzwelpen, welchen er seiner Freundin schenken will. Es erfolgt eine Kontaktaufnahme per E-Mail und man verabredet sich zur Übergabe des Welpen gegen Barzahlung von fast 1.500 Euro. Das Geschäft erfolgt auf offener Straße. Der Interessent sieht weder die Mutter des Welpen noch wo er aufgewachsen ist. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass der Welpe schwer krank ist. Er stirbt trotz einer Behandlung durch den Tierarzt. Der stellt fest, dass der Welpe – entgegen den Angaben im Inserat – weder geimpft noch gechipt war. Darüber hinaus war er jünger als acht Wochen und hätte noch seine Mutter gebraucht. Die Impfpässe sind gefälscht.

    Um dabei mitzuhelfen, die kriminellen Machenschaften zu stoppen und ein Leiden der Tiere zu vermeiden, sollten Sie beim Hundekauf folgendes beachten:

       - Prüfen Sie Angaben in Verkaufsanzeigen kritisch und bestehen Sie
         auf einen Vor-Ort-Besuch beim Züchter. Alarmzeichen für 
         unseriöse Angebote sind unter anderem, wenn die Welpen nur 
         unzureichend beschrieben werden, Anbieter unter einem Pseudonym 
         auftreten, ein und derselbe Anbieter verschiedene Rassen im 
         Angebot hat oder eine Lieferung nach Hause angeboten wird.
       - Keine Hunde an zwielichtigen Orten wie Autobahnraststätten, 
         Hinterhöfen oder ähnlichen Orten kaufen. Man sollte nur bei 
         einem Züchter vor Ort kaufen. Ein guter Anbieter sollte sich 
         Zeit nehmen auf Fragen eingehen. Ein gutes Zeichen ist außerdem,
         wenn er weitere Besuche ermöglicht und Sie über die Entwicklung 
         des Welpen auf dem Laufenden hält.
       - Bestehen Sie auf einen Kaufvertrag. Diesen sollten Sie eingehend
         prüfen und/oder fachmännisch prüfen lassen, gerade wenn 
         Vorabzahlungen geleistet werden sollen. Im Kaufvertrag sollte 
         die Züchterin oder der Züchter namentlich benannt werden.
       - Achten Sie genau auf das Aussehen und Verhalten des Welpen und 
         lassen Sie sich das Muttertier zeigen. Machen Sie sich auch ein 
         Bild davon, wo und wie die Welpen aufwachsen. Junge Hunde 
         brauchen eine saubere und geeignete Umgebung.
       - Die Hunde dürfen erst im Alter von mindestens 8 Wochen abgegeben
         werden. Hunde, die aus dem EU-Ausland zum Handel nach 
         Deutschland verbracht werden, müssen mindestens 15 Wochen alt 
         sein.
       - Vor dem Kauf des Tieres sollte man den Hund einem Tierarzt 
         vorstellen oder sich Kopien tierärztlicher Atteste geben lassen.
       - Achten Sie auf notwendige Gesundheitsmaßnahmen wie Impfungen, 
         den aktuellen EU-Heimtierausweis, Chippen und rassespezifische 
         Voruntersuchungen.
       - Melden Sie unseriöse Züchterinnen und Züchter, illegale 
         Händlerinnen und Händler oder Vermittler beim Veterinäramt oder 
         der Polizei.
       - Sollten Sie Opfer eines Betrugs geworden sein, erstatten Sie 
         Anzeige bei der Polizei.

    Das LKA rät außerdem, sich vor einem Kauf bei einem Tierschutzverein oder Tierheim zu informieren. Dort warten viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause.

    Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf folgenden Internetseiten:

    https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/haus-und-zootiere/illegaler-welpenhandel.html

    https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/illegaler-welpenhandel/

  • Wohnungsdurchsuchung führt zum Auffinden eines unterschlagenen Hundewelpen

    Wohnungsdurchsuchung führt zum Auffinden eines unterschlagenen Hundewelpen

    Neuwied – 

    Im Rahmen des länderübergreifenden Sicherheitstags zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum am 24.05.2023 wurde durch Beamte der Kriminalinspektion Neuwied bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses im Hinblick auf einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, in einer Wohnung in Neuwied, ein Hundewelpen aufgefunden.

    Hundewelpe zunächst in Tierheim untergebracht

    Die Wohnung befand sich in einem verwahrlosten Zustand, der Hund wirkte benommen. Schon vergangene Woche führte eine Meldung über einen unsachgemäßen Umgang mit dem Hund zu einem Polizeieinsatz an der Wohnung. Aufgrund dessen wurde das Kreisveterinäramt hinzugezogen und der Hundewelpen zunächst im Tierheim untergebracht.

  • Hundewelpen auf Parkplatz beschlagnahmt

    Hundewelpen auf Parkplatz beschlagnahmt

    Hundewelpen auf Parkplatz beschlagnahmt

    Gelsenkirchen

    Ein illegaler Tierhandel mit zwei Hundewelpen in der Feldmark ist am Donnerstag,
    4. März 2021, von Veterinäramt und Polizei vereitelt worden.
    Ein Zeuge hatte den Einsatzkräften den geplanten Tierverkauf auf einem Parkplatz
    an der Feldmarkstraße gemeldet, nachdem die Tiere auf einer Internetplattform
    inseriert worden waren. 

    Zu dem Treffen um 16 Uhr erschienen die Tierverkäufer mit den zwei unter
    15 Wochen alten Welpen.
    Hier schritten die eingesetzten Polizeibeamten ein und kontrollierten den
    45-jährigen Mann und seine 31-jährige Begleiterin, die sich nicht ausweisen konnten.
    Die Identitäten der beiden konnte erst in ihrer Wohnung in Essen geklärt werden,
    wo beide ihre Ausweisdokumente vorzeigen konnten.

     

    Diese zwei Welpen sind beschlagnahmt worden.


    Die beiden Hundewelpen, die widerrechtlich aus Osteuropa eingeführt wurden,
    beschlagnahmte das Veterinäramt.
    Im Anschluss wurden sie in die Obhut des Tierheims übergeben,
    wo sie wegen fehlender Tollwutimpfung zunächst in Quarantäne bleiben.

    Gegen die Verkäufer, die den Besitz der Tiere an die Stadt abtraten, wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

    Der Kauf von Welpen, deren Herkunft nicht nachvollziehbar ist und die im Internet
    oder auf Märkten und Parkplätzen angeboten werden, fördert den illegalen Handel.
    Die Polizei warnt vor solchen nicht artgerechten Käufen.

  • Polizei rettet Welpen aus Wohnung in Mainz-Lerchenberg

    Polizei rettet Welpen aus Wohnung in Mainz-Lerchenberg

    Mainz-Lerchenberg

    Einen Einsatz der etwas anderen Art, mit letztlich tierisch gutem Ausgang, erlebten die Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Mainz 3 am Sonntagabend, den 21.02.2021, gegen 19:30 Uhr.

    Der Hintergrund:
    Auf einem Online-Portal wurden Hundewelpen der Rasse Pomeranian Kleinspitz angeboten.

    Eine Zeugin meldete sich in diesem Zusammenhang bei der Polizei vom Mainzer Lerchenberg und äußerte Zweifel hinsichtlich der artgerechten Haltung der Tiere, des Alters der angebotenen Welpen sowie der ordnungsgemäßen Zucht.

    Die Beamtinnen und Beamten konnten schließlich in einer Wohnung auf dem Mainzer Lerchenberg die Verkäuferin, sowie zwei Hundewelpen antreffen.
    Die vermutlich aus Bulgarien stammenden Tiere wurden noch in der Nacht durch die Polizei beschlagnahmt und bis zur Übergabe an das zuständige Veterinäramt liebevoll versorgt und betreut.

    Auch wenn die Welpen nur eine Nacht auf der Dienststelle verbrachten, fiel den Kolleginnen und Kollegen die Trennung von den beiden süßen Fellknäulen deutlich schwer.

    Die Tiere werden nun medizinisch untersucht und bis zu einer Entscheidung des Veterinäramtes in einem Tierheim untergebracht.