Schlagwort: illegale Jagd

  • Illegale Wilderei bei Urmersbach: Unbekannte schießen Reh

    Illegale Wilderei bei Urmersbach: Unbekannte schießen Reh

    Reh bei Urmersbach erschossen – Polizei bittet um Hinweise

    Ein erschütternder Fall von illegaler Wilderei beschäftigt derzeit die Polizei im Landkreis Mayen-Koblenz. Am 04.01.2026 entdeckten Spaziergänger außerhalb von Urmersbach ein totes Reh auf einer Wiese. Der Fundort lag in der Verlängerung der Straße „Im Holzweg“. Schnell stellte sich heraus: Das Tier wurde nicht Opfer eines Unfalls, sondern gezielt beschossen.

    Zwei Schüsse – Reh verendete an schweren Verletzungen

    Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte eine unberechtigte Person das Reh mit zwei Schüssen. Das Tier verendete schließlich an diesen Verletzungen. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Tat in den Morgenstunden des 04. Januar 2026 ereignete. Hinweise auf eine berechtigte Jagdausübung liegen derzeit nicht vor.

    Der Vorfall erfüllt den Tatbestand der Jagdwilderei und stellt zugleich einen gravierenden Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Solche Taten sorgen nicht nur für großes Tierleid, sondern gefährden auch Spaziergänger und Anwohner.

    Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung

    Die Polizei Mayen richtet sich nun mit einem dringenden Appell an die Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Straße „Im Holzweg“ oder auf angrenzenden Feld- und Waldwegen bemerkt hat, soll sich umgehend melden.

    Besonders relevant sind Beobachtungen von Fahrzeugen, die ungewöhnlich abgestellt waren, sowie Personen mit Waffen oder Jagdausrüstung. Auch scheinbar unbedeutende Hinweise können für die Ermittlungen entscheidend sein.

    So erreichst Du die Polizei

    Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter 02651 / 801-0 entgegen. Alternativ können Zeugen ihre Beobachtungen per E-Mail an KIMayen@polizei.rlp.de senden.

    Illegale Jagd kein Kavaliersdelikt

    Die Polizei Rheinland-Pfalz weist erneut darauf hin, dass Wilderei konsequent verfolgt wird. Neben strafrechtlichen Konsequenzen drohen empfindliche Geldstrafen sowie der Entzug von Waffen- und Jagderlaubnissen. Weitere Informationen stellt die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

    Aktuelle Fahndungen und weitere Polizeimeldungen findest Du auch in unserem Bereich Fahndungen. Überregionale Entwicklungen berichten wir regelmäßig unter News sowie bei sicherheitsrelevanten Themen im Ressort Verkehr.

    Die Polizei hofft nun auf die Unterstützung der Bevölkerung, um die verantwortliche Person schnell zu ermitteln und weitere Taten dieser Art zu verhindern.

  • Fremd gejagt – Hirsch erschossen

    Fremd gejagt – Hirsch erschossen

    Fremd gejagt – Hirsch bei Dahlem-Kronenburg erschossen

    Dahlem-Kronenburg. Ein schockierender Vorfall erschütterte am frühen Freitagmorgen (17. Oktober) das Jagdgebiet bei Dahlem-Kronenburg. Gegen 7 Uhr hörte ein Zeuge zwei Schüsse, die offensichtlich nicht vom Jagdpächter selbst abgegeben wurden. Als dieser der Sache nachging, machte er eine grausame Entdeckung: Ein Hirsch lag leblos im Revier.

    Zeuge hört Schüsse – Jagdpächter entdeckt toten Hirsch – Hirsch erschossen Dahlem-Kronenburg

    Der Jagdpächter überprüfte sofort das Gebiet, nachdem ihn der Hinweis des Zeugen erreicht hatte. Dabei stieß er auf das erlegte Tier, das offenbar durch die Schüsse getötet wurde. Da die Schüsse nicht aus seiner Waffe stammten, liegt der Verdacht auf eine unerlaubte Jagd nahe. Die Polizei wurde umgehend informiert und nahm die Ermittlungen auf.

    Ermittlungen wegen Jagdwilderei eingeleitet

    Aktuell gibt es keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Jagdwilderei. Dabei prüfen die Beamten auch, ob möglicherweise in der Umgebung verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet wurden. Die Tat sorgt in der Region für große Empörung, denn illegale Jagd stellt nicht nur ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz dar, sondern gefährdet auch die Arbeit verantwortungsbewusster Jägerinnen und Jäger.

    Polizei bittet um Hinweise

    Wer am Freitagmorgen im Bereich Dahlem-Kronenburg verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Jeder Hinweis kann entscheidend sein, um den Täter zu finden und weitere Fälle von Wilderei zu verhindern.