Schlagwort: Jugendkriminalität

  • Spektakuläre Verfolgungsjagd in Essen: Jugendliche flüchten mit gestohlenem Mercedes

    Spektakuläre Verfolgungsjagd in Essen: Jugendliche flüchten mit gestohlenem Mercedes

    Verfolgungsjagd in Essen: Gestohlener Mercedes kracht in Vorgarten

    Eine nächtliche Verfolgungsjagd in Essen mit einem gestohlenen Auto hat am frühen Morgen des 17. April für erhebliche Schäden und einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Mehrere Jugendliche versuchten, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen – mit gefährlichen Folgen.

    Polizei entdeckt verdächtiges Fahrzeug

    Gegen 2 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizei Gelsenkirchen auf der Schemannstraße ein verdächtiger Mercedes auf. Der Fahrer wirkte ungewöhnlich jung, weshalb die Beamten eine Kontrolle durchführen wollten.

    Doch statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und flüchtete. Die Einsatzkräfte reagierten sofort, schalteten Blaulicht und Martinshorn ein und nahmen die Verfolgung auf.

    Gefährliche Flucht durch mehrere Straßen

    Der Flüchtende ignorierte sämtliche Anhaltesignale und setzte seine Fahrt über die Achternbergstraße in Richtung Essen fort. Auf Essener Stadtgebiet missachtete er gleich mehrfach rote Ampeln und raste mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Verkehr.

    Die Verfolgungsjagd in Essen mit dem gestohlenen Auto endete schließlich in der Meerbeckshofstraße. Dort verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mülltonnenbox. Der Mercedes kam in einem Vorgarten zum Stillstand und hinterließ massive Schäden.

    Jugendliche flüchten – Polizei stellt mehrere Personen

    Unmittelbar nach dem Unfall verließen mehrere Personen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück. Die Polizei konnte jedoch drei Jugendliche stellen:

    • ein 13-jähriger Junge aus Gelsenkirchen
    • ein 14-jähriges Mädchen aus Gelsenkirchen
    • ein 13-jähriger Junge aus Dortmund

    Die 14-Jährige wurde in eine Jugendhilfeeinrichtung gebracht, während die beiden Jungen ihren Erziehungsberechtigten übergeben wurden.

    Weitere Täter weiterhin auf der Flucht

    Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, konnten drei weitere Personen – darunter der mutmaßliche Fahrer – entkommen.

    Die Polizei führt die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs weiter.

    Gestohlenes Fahrzeug sichergestellt

    Bei dem verunfallten Fahrzeug handelt es sich um eine Mercedes E-Klasse, die bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. März in Lünen gestohlen worden war. Die Beamten stellten das Auto sicher.

    Weitere Informationen stellt die Polizei unter polizei.nrw bereit.

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  • Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Andernach

    Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Andernach

    Kriminalstatistik der Polizei Andernach für das Jahr 2025

    Die Polizeiinspektion Andernach ist für die Sicherheit von rund 85.000 Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt Andernach sowie in den Verbandsgemeinden Weißenthurm und Pellenz zuständig. Die jetzt veröffentlichten Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik 2025 zeichnen ein insgesamt positives Bild der Sicherheitslage im Dienstgebiet.

    Von den im Jahr 2025 im Polizeipräsidium Koblenz registrierten 61.992 Straftaten entfielen 4.062 Fälle auf den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Andernach. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Straftatenaufkommen damit um 7,6 Prozent beziehungsweise um 335 Taten.

    Die Aufklärungsquote lag bei 59,4 Prozent und damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres mit 61,3 Prozent.

    Häufigkeitszahl bleibt unter dem Landesdurchschnitt

    Ein wichtiger Wert zur Einordnung der Sicherheitslage ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Sie bildet die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner ab. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Andernach lag diese Zahl bei 4.779 und damit erneut niedriger als im Vorjahr mit 5.173.

    Gleichzeitig blieb sie deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt von 5.427 Fällen.

    Im Jahr 2025 erfasste die Polizei insgesamt 1.949 tatverdächtige Personen. Davon waren 1.465 männlich und 484 weiblich.

    Zudem wurden 1.112 Menschen Opfer einer Straftat. Unter ihnen befanden sich 603 männliche und 509 weibliche Opfer. 214 Opfer waren Kinder oder Jugendliche.

    Rückgänge bei Rohheitsdelikten und Sexualdelikten

    Bei den Rohheitsdelikten registrierte die Polizei 803 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den einfachen Körperverletzungen gingen die Zahlen um 6,4 Prozent zurück. Bei gefährlichen Körperverletzungen sank die Fallzahl von 134 Fällen im Jahr 2024 auf 115 Fälle im Jahr 2025. Das entspricht einem Minus von 14,2 Prozent. In diesem Deliktsbereich erreichte die Polizei eine hohe Aufklärungsquote von 89,2 Prozent.

    Deutlich rückläufig entwickelten sich auch die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Nach 135 Fällen im Jahr 2024 wurden im Jahr 2025 noch 82 Fälle erfasst. Das entspricht einem Rückgang von 39,3 Prozent. Ein großer Teil dieser Delikte steht im Zusammenhang mit dem Verbreiten pornografischer Inhalte über soziale Medien und andere digitale Plattformen. Die Aufklärungsquote lag hier bei 81,7 Prozent.

    Unterschiedliche Entwicklung bei Diebstahl und Einbruch

    Bei den allgemeinen Diebstahlsdelikten stellte die Polizei einen leichten Anstieg fest. Die Zahl stieg von 749 Fällen im Jahr 2024 auf 777 Fälle im Jahr 2025. Auch die Wohnungseinbruchsdiebstähle nahmen leicht zu und lagen bei 33 Fällen, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht. Gleichzeitig gingen die Tageswohnungseinbrüche um 8,3 Prozent zurück.

    Positiv entwickelte sich die Lage bei Diebstählen an oder aus Kraftfahrzeugen. Hier sank die Zahl der Fälle um 18,8 Prozent auf 177. Auch Sachbeschädigungen gingen zurück. Die Polizei registrierte 22 Fälle weniger, was einem Rückgang von 4,6 Prozent entspricht.

    Weniger Betäubungsmitteldelikte und sinkende Jugendkriminalität

    Im Bereich der Betäubungsmittelverstöße verzeichnete die Polizei einen deutlichen Rückgang. Die Zahl der erfassten Straftaten sank um 54,7 Prozent auf 114 Fälle. Die Aufklärungsquote lag dabei bei 93,1 Prozent.

    Auch bei der Jugenddelinquenz zeigte sich 2025 eine positive Entwicklung. Die Polizei führte im Stadtgebiet Andernach im Verlauf des Jahres verstärkte Schwerpunktkontrollen mit besonderem Blick auf Jugendkriminalität durch. Diese zivilen und uniformierten Maßnahmen wirkten sich nach Angaben der Polizei positiv auf die Entwicklung der Fallzahlen aus.

    So gingen Eigentumsdelikte, die von jugendlichen oder heranwachsenden Tatverdächtigen begangen wurden, um 34 Prozent beziehungsweise 41 Fälle zurück. Bei einer Serie von Kioskeinbrüchen konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. In diesem Bereich sank die Fallzahl um 84 Prozent auf 8 Fälle.

    Im Zusammenhang mit Graffiti wurde im Jahr 2025 nur noch ein Fall jugendlichen oder heranwachsenden Tätern zugeordnet. Nach Ermittlungen zu einer Tatserie aus dem Jahr 2024 in der Läufstraße in Andernach reduzierte sich die Fallzahl um 33 Fälle beziehungsweise 97 Prozent.

    Auch Vandalismusfälle gingen um 29 Prozent auf 24 Fälle zurück

    Gewalttaten sanken im Vergleich zu 2024 um 9 Prozent auf 107 Fälle. Im Vergleich zu 2023 ergibt sich sogar ein Rückgang von 28 Prozent. Randalierende Personen oder öffentliche Streitigkeiten traten im Jahr 2025 um 45 Prozent seltener auf und lagen bei 120 Fällen. Damit verzeichnete die Polizei in der Dreijahresbetrachtung den niedrigsten Wert. Ebenfalls rückläufig entwickelten sich Beleidigungen mit einem Minus von 31 Prozent auf 18 Fälle sowie Verstöße gegen das Waffengesetz mit einem Rückgang von 62 Prozent auf 5 Fälle.

    Polizeileitung zieht positive Bilanz

    Polizeioberrat Martin Hoch, Leiter der Polizei Andernach, erklärte, dass im Kalenderjahr 2025 weniger Straftaten registriert wurden und die Straftatenbelastung im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sei. Die weiterhin hohen Aufklärungsquoten und die damit verbundenen Ermittlungserfolge seien Ausdruck professioneller Polizeiarbeit.

    Zugleich verwies Hoch auf die positive Entwicklung im Bereich der Jugendkriminalität. Nach seinen Angaben registrierte die Polizei 2025 erfreulicherweise weniger Fälle als im Vorjahr. Er führte diesen Trend unter anderem auf die verstärkten Kontrollen zurück, die gemeinsam mit der Stadt Andernach durchgeführt wurden. Die weitere Entwicklung werde die Polizei beobachten und bei Bedarf erneut mit verstärkten Maßnahmen reagieren.

    Die Kriminalstatistik 2025 Andernach zeigt damit, dass die Sicherheitslage in Andernach, Weißenthurm und Pellenz weiterhin stabil bleibt. Die gesunkene Häufigkeitszahl, die hohe Aufklärungsquote und die rückläufige Jugendkriminalität unterstreichen diese Entwicklung. Auch im direkten Vergleich mit dem Landesdurchschnitt bestätigt die Kriminalstatistik 2025 Andernach ein insgesamt sicheres Umfeld. Damit liefert die Kriminalstatistik 2025 Andernach ein klares Bild einer Region mit rückläufiger Straftatenbelastung.

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  • Morddrohung gegen Polizeihund

    Morddrohung gegen Polizeihund

    Polizeieinsatz in der Fruchthallstraße eskaliert am Samstagabend

    Kaiserslautern – Ein Polizeieinsatz in der Fruchthallstraße hat am Samstagabend für erhebliche Unruhe gesorgt. Gleich mehrere Personen fielen den Einsatzkräften negativ auf, sodass die Situation innerhalb kurzer Zeit eskalierte. Die Polizei musste mehrfach eingreifen und mehrere Maßnahmen durchsetzen.

    Alkoholisierter Mann ignoriert Platzverweis

    Zunächst erregte ein alkoholisierter Mann die Aufmerksamkeit der Beamten. Die Einsatzkräfte sprachen ihm einen Platzverweis aus, den er jedoch konsequent ignorierte. Daraufhin griff die Polizei ein und nahm den Mann vorübergehend in Gewahrsam, um weitere Störungen zu verhindern.

    17-Jähriger sorgt erneut für Probleme

    Parallel dazu bemerkten die Beamten einen Minderjährigen, der rauchte. Der 17-Jährige war den Einsatzkräften bereits bekannt, da er an diesem Abend nicht zum ersten Mal auffällig wurde. Auch ihm erteilte die Polizei einen Platzverweis.

    Doch anstatt den Anweisungen zu folgen, reagierte der Jugendliche aggressiv. Er drohte sogar damit, den Polizeidiensthund der Beamten zu töten. Diese Drohung verschärfte die Situation zusätzlich und machte ein konsequentes Eingreifen erforderlich.

    Weitere Eskalation durch Jugendliche

    Eine zunächst unbeteiligte 17-Jährige mischte sich plötzlich in den Polizeieinsatz in der Fruchthallstraße ein. Sie verweigerte ebenfalls die Anweisungen der Beamten und zeigte sich zunehmend aggressiv. Als sie schließlich begann, um sich zu schlagen, nahmen die Einsatzkräfte die Jugendliche fest.

    Doch damit nicht genug: Eine Verwandte der festgenommenen Jugendlichen griff ebenfalls in das Geschehen ein und störte die polizeilichen Maßnahmen. Die Situation drohte weiter zu eskalieren, doch die Einsatzkräfte behielten die Kontrolle.

    Polizei bringt Lage unter Kontrolle

    Die Beamten reagierten entschlossen und konnten die Lage schließlich stabilisieren. Mehrere Personen mussten sich polizeilichen Maßnahmen unterziehen. Der Polizeieinsatz in der Fruchthallstraße endete erst, nachdem alle Beteiligten unter Kontrolle gebracht wurden.

    Die Verantwortlichen müssen sich nun wegen verschiedener Delikte verantworten. Dazu zählt unter anderem der Verdacht des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Konsequenzen für die Beteiligten

    Die Polizei leitete entsprechende Verfahren ein. Insbesondere das aggressive Verhalten sowie die Drohung gegen den Diensthund stellen schwerwiegende Vorwürfe dar. Die Ermittlungen dauern an.

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    Offizielle Informationen und Hinweise zum Thema Widerstand gegen Polizeibeamte stellt auch die Polizei Deutschland bereit.

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  • Aggressiver 21-jähriger landet im Polizeigewahrsam

    Aggressiver 21-jähriger landet im Polizeigewahrsam

    21-jähriger Tatverdächtiger festgenommen – Untersuchungshaft nach Gewaltdelikt

    Nach einem bereits öffentlich bekannten Einsatz haben Ermittler einen entscheidenden Durchbruch erzielt. Die Polizei identifizierte einen 21-jährigen Mann als mutmaßlichen Hauptaggressor und nahm ihn nach intensiven Ermittlungen fest. Das Amtsgericht Koblenz setzte einen Untersuchungshaftbefehl in Vollzug. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

    Gezielte Ermittlungen führten zum Haftbefehl

    Das Gemeinsame Sachgebiet Jugendkriminalität der Polizeiinspektion Betzdorf trieb die Ermittlungen mit hoher Intensität voran. Die Beamten erhärteten den bestehenden Tatverdacht Schritt für Schritt. Zeugenaussagen, Spuren und weitere Erkenntnisse bestätigten die Rolle des 21-Jährigen als Hauptaggressor. Auf dieser Grundlage beantragte die Polizei einen Untersuchungshaftbefehl.

    Die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Koblenz folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft an. Damit reagierten die Justizbehörden konsequent auf die Schwere der Vorwürfe und die vorliegenden Ermittlungsergebnisse.

    Festnahme am frühen Morgen in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

    Kräfte der Polizeiinspektion Betzdorf trafen den Tatverdächtigen am Morgen des 23. Dezember an seiner Wohnanschrift in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain an. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann ohne Zwischenfälle fest. Anschließend führten sie ihn der zuständigen Ermittlungsrichterin vor.

    Nach der richterlichen Entscheidung brachten die Beamten den 21-Jährigen direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Dort bleibt er bis auf Weiteres in Haft. Die Ermittlungen dauern an, da die Polizei mögliche weitere Beteiligte und Hintergründe prüft.

    Polizei setzt klares Zeichen gegen Gewalt

    Mit der schnellen Festnahme setzt die Polizei ein deutliches Signal gegen Gewaltkriminalität. Die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz trug maßgeblich zum Ermittlungserfolg bei. Die Behörden betonen, dass sie Straftaten konsequent verfolgen und Täter zur Verantwortung ziehen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Fahndungen und Deutschland.

    Offizielle Hinweise stellen zudem die Polizei Rheinland-Pfalz sowie die Staatsanwaltschaft Koblenz bereit.

  • Elfjährige vor Schule erstochen – mutmaßliche Täterin erst 12 Jahre alt

    Elfjährige vor Schule erstochen – mutmaßliche Täterin erst 12 Jahre alt

    Elfjährige vor Schule erstochen – mutmaßliche Täterin erst 12 Jahre alt

    Ein schweres Gewaltverbrechen erschüttert derzeit Polen. In der Stadt Jelenia Góra fand man eine elfjährige Schülerin tot in unmittelbarer Nähe ihrer Schule. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass eine zwölfjährige Mitschülerin das Mädchen mit einem Messer angegriffen haben soll. Der Fall sorgt landesweit für Entsetzen und löst intensive Debatten aus.

    Wie BILD.de berichtet, beobachteten Zeugen am Montagnachmittag einen Streit zwischen zwei Mädchen nahe einer Grundschule. Kurz darauf fanden Einsatzkräfte die Elfjährige leblos an einem Bachufer. Rettungskräfte konnten dem Kind nicht mehr helfen.

    Messer sichergestellt – Ermittler rekonstruieren Tatablauf

    Die Polizei sicherte am Tatort ein Jagdmesser mit fester Klinge. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verursachte dieses Messer die tödlichen Stichverletzungen. Ermittler untersuchen nun, wie die mutmaßliche Täterin an die Waffe gelangte und welche Rolle ein möglicher Streit spielte.

    Zeugenaussagen führten die Beamten schnell zu einer zwölfjährigen Schülerin derselben Schule. Die Polizei brachte das Mädchen noch am selben Tag zu einer Befragung. Aufgrund ihres Alters übernahm ein Familiengericht das weitere Verfahren.

    Gemeinde unter Schock – psychologische Hilfe organisiert

    Die Tat erschütterte die gesamte Schulgemeinschaft. Lehrkräfte beschrieben das Opfer als fröhliches und hilfsbereites Kind. Eltern und Mitschüler reagierten mit Trauer und Fassungslosigkeit. Viele Familien suchten unmittelbar nach dem Vorfall Unterstützung.

    Das polnische Innenministerium entsandte mehrere Psychologen nach Jelenia Góra. Die Fachkräfte betreuen seitdem betroffene Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Der Bürgermeister kündigte zudem einen offiziellen Trauertag an.

    Vergleichbare Fälle lösen europaweite Diskussionen aus

    Der Fall erinnert an ähnliche Gewalttaten unter Kindern in Europa. Besonders der Mord an der zwölfjährigen Luise in Freudenberg im Jahr 2023 löste intensive Diskussionen aus. Über diesen Fall berichtete unter anderem ZDFheute.

    Experten fordern seitdem verstärkte Präventionsprogramme an Schulen. Sie setzen dabei auf frühzeitige Konflikterkennung, Schulsozialarbeit und psychologische Betreuung. Auch dieser aktuelle Fall zeigt, wie wichtig solche Maßnahmen bleiben.

     

  • Menschenraub – 15-Jähriger zweimal festgenommen in nur sieben Tagen

    Menschenraub – 15-Jähriger zweimal festgenommen in nur sieben Tagen

    15-Jähriger zweimal festgenommen in Berlin – Polizei fasst jungen Serientäter erneut

    Berlin – 11. Oktober 2025

    Die Berliner Polizei hat einen 15-Jährigen innerhalb von nur sieben Tagen zweimal festgenommen. Der Jugendliche aus Georgien sorgte in der Hauptstadt für Aufsehen, weil er erst stahl und kurz darauf wegen Menschenraubs auffiel.

    15-Jähriger zweimal festgenommen: Polizei stoppt ersten Diebeszug

    Am 3. Oktober stoppte die Polizei in Berlin den jungen Täter, nachdem er mit einem gestohlenen VW Polo einen Unfall gebaut hatte. Der Wagen war voller Diebesgut – darunter Handtaschen, Geldbörsen und Schmuck. Die Beamten durchsuchten das Auto und stellten zahlreiche gestohlene Gegenstände sicher. Nach der Kontrolle übergab man den Jugendlichen an den Jugendnotdienst Berlin.

    Berlin: Polizei nimmt 15-Jährigen erneut wegen Menschenraubs fest

    Nur eine Woche später griff die Polizei den 15-Jährigen erneut auf. Einsatzkräfte eilten zu einem Hostel in Berlin-Marzahn, weil dort drei Männer gegen ihren Willen eingeschlossen waren. Einer von ihnen erlitt eine Gesichtsverletzung. Die Polizisten befreiten die Opfer und nahmen den Jugendlichen gemeinsam mit einem 45-jährigen Komplizen fest. Diesmal lautete der Vorwurf auf erpresserischen Menschenraub.

    Die Polizei brachte den jungen Täter direkt in Gewahrsam. Nach Angaben der Berliner Polizei laufen die Ermittlungen weiter.

    Ermittler in Berlin prüfen Motive des Jugendlichen

    Die Ermittler wollen jetzt herausfinden, warum der Jugendliche in so kurzer Zeit wieder kriminell wurde. Sie vermuten, dass ein Netzwerk hinter ihm steht. Der Fall „15-Jähriger zweimal festgenommen in Berlin“ zeigt, wie gefährlich jugendliche Intensivtäter handeln können. Experten fordern mehr Prävention und strengere Konsequenzen, um solche Wiederholungsfälle zu stoppen.

  • Raubdelikt im Dorneburger Park: Polizei fahndet nach vier Jugendlichen

    Raubdelikt im Dorneburger Park: Polizei fahndet nach vier Jugendlichen

    Raubdelikt im Dorneburger Park: Polizei fahndet nach vier Jugendlichen

    Herne

    Sie griffen einen 15-jährigen Herner an, verlangten seine Tasche – am Ende flüchteten sie jedoch ohne Beute.

    Die Kriminalpolizei fahndet nach einem Raubdelikt am Donnerstagabend, 14. August, in Wanne-Eickel nach vier Jugendlichen.

    Gegen 20.50 Uhr sprachen die vier Jugendlichen den 15-Jährigen im Dorneburger Park (Kurhausstraße) an und forderten seine Tasche. Als dieser sich weigerte, schlugen sie auf ihn ein. Letztendlich flüchteten sie ohne Beute.

    So werden die Täter beschrieben:

    – alle männlich, zwischen 17 und 18 Jahren alt, 170-180 cm groß, alle dunkel gekleidet, – drei mit laut Zeugenbeschreibung “südländischem Aussehen”, – den vierten beschrieben Zeugen mit “deutschem Aussehen” und einem Tattoo auf dem Oberarm.

    Das Herner Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter den Rufnummern 02323 950-8505 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.

  • Polizei Andernach intensiviert Kontrollen zur Bekämpfung von Jugendkriminalität

    Polizei Andernach intensiviert Kontrollen zur Bekämpfung von Jugendkriminalität

    Präsenz und Prävention durch Polizei und Stadt werden fortgesetzt

    Andernach

    Am Freitag, den 09.05.2025, war die Polizei Andernach gemeinsam mit Kräften des kommunalen Vollzugdienstes der Stadt Andernach in den Abendstunden und der Nacht im Einsatz,
    um die Schwerpunktkontrollen gegen Jugendkriminalität
    fortzuführen.

    Bierbörse und gutes Wetter sorgen für Menschenandrang

    Aufgrund des sehr guten Wetters und des Beginns der 3. Andernacher Bierbörse war im Vorfeld mit einem erhöhten Personenaufkommen in der Stadt zu rechnen.

    In den Kontrollfokus wurden Örtlichkeiten gezogen, an denen es zurückliegend zu jugendtypischen Delikten kam, insbesondere wurden der Domplatz, der Römerpark sowie der Bereich Läufstraße/Obere Wallstraße und die Hochstraße berücksichtigt.

    Während in den frühen Abendstunden kaum polizeilich relevantes Personenaufkommen im Innenstadtbereich wahrnehmbar war, wurden in den späteren Abendstunden vermehrte Kontrollen
    von Jugendgruppen durchgeführt.

    Insgesamt wurden 29 Personen kontrolliert, es erfolgten 4 Durchsuchungsmaßnahmen
    sowie 13 Platzverweise.

    Zunehmender Handlungsbedarf am späteren Abend

    In diesem Zusammenhang wurden die Einsatzkräfte gegen 00:00 Uhr während der Fußstreife in
    der Innenstadt durch Zeugen auf eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich der
    Oberen Wallstraße aufmerksam gemacht, wobei eine Jugendliche durch einen Faustschlag
    leicht verletzt wurde.

    Durch das schnelle Hinzueilen der Kontrollkräfte wurden weitere Übergriffe verhindert.

    Ein Strafverfahren wurde eingeleitet und erste Tatverdächtige identifiziert.
    Der Hintergrund der Körperverletzung wird noch
    ermittelt.

    Polizei Andernach bleibt aktiv

    Die Polizei Andernach und die Stadt werden auch künftig weitere Kontrollen vornehmen, um Straftaten und Ordnungsstörungen im öffentlichen Raum zu
    verhindern. 

  • Jugendliche manipulieren Baustelle in Andernach – Polizei greift ein

    Jugendliche manipulieren Baustelle in Andernach – Polizei greift ein

    Weiterführung der Kontrollen zur vorbeugenden Bekämpfung von Jugendkriminalität

    Andernach

    Am 24.04.2025, wurden im Nachtdienst Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Gegen 00:10 Uhr wurde durch eine Streife im Baustellenbereich der Straße St. Thomaser-Hohl eine Gruppe von Jugendlichen festgestellt, die dort augenscheinlich die Baustellenbeschilderung abmontierten und auf andere Gegenstände schlugen.

    Beim Erblicken der Beamten flüchteten diese zunächst in unbekannte Richtung. Einer der Jugendlichen konnte gestellt werden.

    Im Rahmen der Überprüfung der Baustelle wurde festgestellt, dass die Jugendlichen dort
    Verkehrsschilder umgestellt und umgeworfen hatten. Zu Straftaten kam es nicht.
    Da der gestellte Jugendliche erst 12 Jahre alt war, wurde er seinen Eltern
    übergeben.

    Die zwei anderen Geflüchteten, ebenfalls Kinder, konnten im Nachgang ermittelt werden.