Schlagwort: Katastrophenschutz

  • THW Ahrweiler startet neue Grundausbildung – Mitmachen kann jeder

    THW Ahrweiler startet neue Grundausbildung – Mitmachen kann jeder

    Werde Teil des THW Ahrweiler

    Ab dem 14. Oktober bietet das Technische Hilfswerk (THW) in Ahrweiler allen Interessierten die Möglichkeit, an der Grundausbildung zur THW-Einsatzkraft teilzunehmen. Die Ausbildung vermittelt praktische Kenntnisse und bereitet auf den aktiven Einsatz im Bevölkerungsschutz vor.

    Vielfältige Ausbildungsinhalte

    Die Helferanwärter erlernen in der THW Ahrweiler Grundausbildung den sicheren Umgang mit Werkzeugen und Geräten, die im Einsatzalltag unverzichtbar sind. Dazu zählen Ketten, Seile und Leitern. Außerdem stehen Metall-, Holz- und Gesteinsbearbeitung auf dem Programm – sowohl mit Handwerkzeugen als auch mit Motorgeräten. Ebenso werden die Teilnehmer im richtigen Verhalten an Einsatzstellen geschult und auf mögliche Gefahren vorbereitet.

    Keine Vorkenntnisse nötig

    Mitmachen kann jeder, der Freude daran hat, anderen Menschen in Notlagen zu helfen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, und die Mitgliedschaft im THW ist kostenlos. Im Anschluss an die Grundausbildung stehen zahlreiche Spezialisierungen zur Auswahl, etwa als Kraftfahrer, Schweißer, Gruppenführer oder Feldkoch.

    Termine und Ablauf

    Die Grundausbildung findet dienstagabends von 19:00 bis 22:00 Uhr sowie an einigen Samstagen ganztags statt. Ausbildungsort ist die Unterkunft des THW Ahrweiler in der Sebastianstraße 122. Ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.

    Jetzt Teil des THW werden

    Das THW Ahrweiler lädt alle Interessierten ein, diese Gelegenheit zu nutzen. Wer sich engagiert, leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft, sondern erwirbt auch wertvolle Fähigkeiten. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Seite des THW Ahrweiler.

    Mehr aktuelle Meldungen

  • Bundesweiter Warntag: Sirenen-Probealarm in Rheinland-Pfalz am heutigen Donnerstag

    Bundesweiter Warntag: Sirenen-Probealarm in Rheinland-Pfalz am heutigen Donnerstag

    Bundesweiter Warntag: Rheinland-Pfalz testet über 3.400 Sirenen

    Am heutigen Donnerstag um 11 Uhr heulen in Rheinland-Pfalz die Sirenen: Der bundesweite Warntag findet statt. Ziel ist es, die Bevölkerung auf Ernstfälle vorzubereiten und die technischen Warnsysteme umfassend zu überprüfen.

    Sirenen kehren als wichtiges Warnmittel zurück

    Innenminister Michael Ebling (SPD) betont die zentrale Bedeutung der Sirenen: „Nur wenn alle Warnmittel zuverlässig zusammenspielen, können wir im Ernstfall die Bevölkerung schnell erreichen.“ In Rheinland-Pfalz investierten die Kommunen in den vergangenen Jahren gezielt in den Ausbau des Sirenennetzes. Die Anlagen, die lange als altmodisch galten, haben sich als unverzichtbarer Bestandteil im Mix der Warnmittel etabliert.

    Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe umfasst das Warnmittelkataster mittlerweile 3.458 betriebsfähige Sirenen im Land. Diese Zahl verdeutlicht, wie stark die Kommunen aufgerüstet haben, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.

    Teilnahme von Städten und Landkreisen

    Insgesamt beteiligen sich in Rheinland-Pfalz acht kreisfreie Städte sowie sieben Landkreise mit 42 Kommunen aktiv am Warntag. 22 Kommunen setzen dabei auf ihre eigenen Warnmöglichkeiten wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Ergänzend werden Warnmeldungen über Rundfunksender, digitale Anzeigetafeln sowie Warn-Apps wie NINA weitergeleitet.

    Die Entwarnung erfolgt laut Bundesamt gegen 11:45 Uhr. Damit soll ein realistischer Ablauf simuliert und die Reaktionsfähigkeit aller Beteiligten überprüft werden.

    Bedeutung für Bevölkerungsschutz

    Die Investitionen in Warnsysteme zeigen, wie ernst Rheinland-Pfalz den Bevölkerungsschutz nimmt. Der Warntag verdeutlicht, wie wichtig ein funktionierendes Zusammenspiel von Sirenen, Apps und klassischen Medien ist. Im Ernstfall zählt jede Sekunde, um die Bevölkerung zuverlässig zu erreichen und zu schützen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Sicherheitsthemen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Deutschland.

  • Wohnhausbrand in Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Wohnhausbrand in Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Nachtragsmeldung zum Wohnhausbrand in Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Am 11.06.2025, gegen 14:58 Uhr, gingen bei der Rettungsleitstelle Koblenz mehrere Notrufe über einen Dachstuhlbrand in der Kreuzstraße in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein.

    Vor Ort konnte die Meldung so bestätigt werden.

    Im weiteren Verlauf konnte ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Dachstuhl eines
    weiteren Mehrfamilienhauses nicht verhindert werden. Nach derzeitigem Stand wurden bei
    dem Brand keine Personen verletzt.

    Die Brandursache und Schadenshöhe sind derzeit unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an. In diesem Zusammenhang musste die Kreuzstraße und Landgrafenstraße für den Verkehr vollgesperrt werden.

    Neben der Polizeiinspektion Bad Neunahr-Ahrweiler befanden sich mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Ahrweiler, das THW und das DRK mit insgesamt ca. 150 Einsatzkräften vor Ort.

    Wohnhausbrand in Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Derzeit befinden sich Einsatzkräfte der Polizei sowie der Feuerwehr, auf Grund eines Wohnhausbrandes in der Kreuzstraße, in 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, im Einsatz.

    Hinweise auf verletzte Personen gibt es nicht. Die Einsatzmaßnahmen dauern an.

    Wir bitten derzeit von Anfragen abzusehen. Es wird unaufgefordert nachberichtet.

  • Landkreis Mayen-Koblenz baut Katastrophenschutz weiter aus

    Landkreis Mayen-Koblenz baut Katastrophenschutz weiter aus

    Die fatalen Überschwemmungen im Juli 2021, von denen das Ahrtal sowie Teile von Mayen-Koblenz betroffen waren, haben deutlich gemacht, wie wichtig ein funktionierendes Frühwarnsystem ist. Aus diesem Grund wird im Landkreis unter anderem der Ausbau des digitalen Sirenennetzes vorangetrieben. Die Stadt Mayen hat ihr Netz als erste Kommune mit zehn neuen Sirenen modernisiert. Gefördert wird die Installation digitaler Sirenen durch den Bund und das Land.

    Der Kreis reicht die Förderungen an die Kommunen weiter und stockt diese soweit auf, dass die Kommunen einzig einen Betrag von 6.000 Euro pro Sirenenstandort zu tragen haben. Der Förderbescheid für die Stadt Mayen konnte jüngst durch Landrat Dr. Alexander Saftig an den Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid übergeben werden.

    Landrat Dr. Alexander Saftig sieht den Ausbau des digitalen Sirenennetzes als wichtigen Schritt für den Katastrophenschutz im Kreis. „Deutschlandweit hat man Lehren aus den tragischen Ereignissen im Ahrtal gezogen. Dieses folgenschwere Ereignis hat uns verdeutlicht, wie wichtig der Katastrophenschutz und die rechtzeitige Warnung der Bevölkerung ist. Genau diesen Vorteil bringen die digitalen Sirenen mit sich und die Stadt Mayen hat hier eine wichtige Vorreiterrolle übernommen“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig.

    Oberbürgermeister Dirk Meid schloss sich den Worten des Landrates an und dankte dem Landkreis für die Überbringung des Förderbescheids. „Ich freue mich sehr, über die finanzielle Unterstützung. Mayen hatte als erste Kommune im Landkreis Mayen-Koblenz in digitale Sirenen investiert, als es noch keine Fördermöglichkeiten gab. In der kommunalen Familie war aber von Anfang an klar vereinbart, dass Mayen auch nachträglich partizipieren würde“, erklärte Meid.

    Das Besondere an den modernen Sirenen ist, dass sie bei Bedarf nicht nur angemessen laut aufjaulen, sie sind auch digital ansteuer- und für Sprachdurchsagen nutzbar. So können der Bevölkerung sofortige Verhaltensanweisungen gegeben werden, um der Gefahr richtig zu begegnen. Alte analoge Sirenen geben lediglich Heultöne wieder.

    Auch alle anderen Kommunen im Landkreis wollen ihr Sirenennetz in den kommenden Jahren modernisieren. Der vollständige Auf- und Umbau des Warnnetzes wird drei bis vier Jahre dauern. Die digitalen Sirenen werden dann ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung und nicht mehr zur Alarmierung der Feuerwehr eingesetzt.