Schlagwort: Kinderpornographie

  • Durchsuchungen nach dem Verdacht auf Kinderpornographie !

    Durchsuchungen nach dem Verdacht auf Kinderpornographie !

    Durchsuchungen nach dem Verdacht auf Kinderpornographie !

    Kiel

    Die Kieler Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft führten Donnerstag 16 Durchsuchungen in Kiel und Neumünster sowie den Kreisen Segeberg und Rendsburg-Eckernförde durch und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Hintergrund des Einsatzes sind Verfahren wegen des Verdachts des Besitzes und
    des Verbreitens von Kinderpornographie. Zu Festnahmen kam es nicht.

    Die Ermittlerinnen und Ermittler der “Ermittlungsgruppe Kipo” setzten die durch die Kieler Staatsanwaltschaft beantragten Beschlüsse ab 06:00 durch. Die 14 – 68 Jahre alten Tatverdächtigen gerieten zuvor nach intensiven Ermittlungen wegen des Besitzes von kinderpornographischem Material in den Fokus der Polizei. Bislang liegen keine Hinweise darauf vor, dass die Tatverdächtigen untereinander vernetzt sind oder gemeinsam vorgingen. Aufgrund fehlender Haftgründe beantragte die Kieler Staatsanwaltschaft im Vorfeld keine Haftbefehle. Die Tatverdächtigen werden sich in entsprechenden Gerichtsverfahren verantworten müssen. Es liegen bislang keine Erkenntnisse vor, dass die tatverdächtigen Personen die aufgefundenen Daten auch selbst herstellten und damit aktiven Missbrauch begingen.

    Sicherstellung von Datenträgern

    Bei den Durchsuchungen stellten die Beamtinnen und Beamten eine Vielzahl von Datenträgern sicher, die nun weiter ausgewertet werden müssen. Hierbei wird auch geprüft, ob und an welche anderen Personen das inkriminierte Material möglicherweise weiterverbreitet wurde.

    Die Auswertung wird aufgrund der Datenmengen eine erhebliche Zeit in Anspruch nehmen, so dass
    noch nicht gesagt werden kann, wann die Auswertungen abgeschlossen sein werden.

    Die aus derzeit 15 Beamtinnen, Beamten und Tarifbeschäftigten bestehende “Ermittlungsgruppe Kipo” wurde 2013 eingerichtet, gehört organisatorisch zum Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel und arbeitet im Rahmen der spezialisierten Sachbearbeitung dieses Deliktsfeldes eng mit den Dienststellen der Polizeidirektionen Kiel, Neumünster und Segeberg sowie dem Fachdezernat der
    Kieler Staatsanwaltschaft zusammen.

    Der Zuständigkeitsbereich erstreckt über den gesamten Bereich des Kieler Landgerichts, also die Städte Kiel und Neumünster und die Kreise Plön, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg.

    Der Gesetzgeber hat zum 01.07.2021 das anzuwendende Strafrecht im Deliktsfeld der Kinderpornographie verschärft. Der Besitz und die Verbreitung gelten gemäß §184 b seitdem als Verbrechen und werden
    mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr geahndet.

  • Kinderporno-Razzia bei 74 Hessen

    Kinderporno-Razzia bei 74 Hessen

    Razzia in Hessen

    Wiesbaden – Großeinsatz im Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern! Innerhalb einer Woche durchsuchten 254 Ermittler 74 private Wohnungen in Hessen. Der Vorwurf: Kindesmissbrauch und Erstellung, Besitz oder Verbreitung von Kinderpornos!

    Insgesamt 254 Ermittler der sogenannten BAO FOKUS des hessischen Landeskriminalamts (LKA) waren im Einsatz. Die Wohnungen und Häuser von 68 Männern und 6 Frauen wurden durchsucht.

    Eine Ermittlerin der BAO FOKUS sichtet Bild- und Videoaufnahmen.

    Die Beschuldigten sind 14 bis 80 Jahre alt, kommen aus Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Gießen und Kassel, außerdem aus den Landkreisen Offenbach, Main-Kinzig, Schwalm-Eder, Kassel, Wetterau, Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Vogelsberg, Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus, Limburg-Weilburg, Groß-Gerau und Bergstraße.

    Elf der Beschuldigten sollen Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht haben, 63 von ihnen sollen Kinder- oder Jugendpornos hergestellt, besessen oder verbreitet haben.

    Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen stehen die Männer und Frauen untereinander nicht in Kontakt.

    Polizei Hessen

  • Kreis Rendsburg-Eckernförde: Durchsuchungen nach Verdacht auf den Besitz von Kinderpornographie

    Kreis Rendsburg-Eckernförde: Durchsuchungen nach Verdacht auf den Besitz von Kinderpornographie

    Kiel / Kreis Plön / Kreis Rendsburg-Eckernförde – 

    Die Kieler Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft führten am Mittwoch knapp 30 Durchsuchungen in Kiel sowie den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde durch. Hintergrund des Einsatzes sind Verfahren wegen des Besitzes und des Verbreitens von Kinderpornographie.

    Die Ermittlerinnen und Ermittler der “Ermittlungsgruppe Kipo” setzten die durch die Kieler Staatsanwaltschaft beantragten Beschlüsse ab 06:00 Uhr mit Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektionen Kiel und Neumünster durch. Der Großteil der Durchsuchungen fand in Kiel statt.

    Zuvor gerieten die 16 – 58 Jahre alten Tatverdächtigen nach intensiven Ermittlungen wegen des Besitzes von kinderpornographischem Material in den Fokus der Polizei. Bislang liegen keine Hinweise darauf vor, dass die Tatverdächtigen untereinander vernetzt sind oder gemeinsam vorgingen. Aufgrund fehlender Haftgründe, wurden im Vorfeld keine Haftbefehle durch die Staatsanwaltschaft beantragt. Die Tatverdächtigen werden sich in entsprechenden Gerichtsverfahren verantworten müssen.

    Bei den Durchsuchungen stellten die Beamtinnen und Beamten eine Vielzahl von Datenträgern sicher, die nun weiter ausgewertet werden müssen. Hierbei wird auch geprüft, ob und an welche anderen Personen das inkriminierte Material möglicherweise weiterverbreitet wurde. Die Auswertung wird aufgrund der Datenmengen eine erhebliche Zeit in Anspruch nehmen, so dass noch nicht gesagt werden kann, wann die Auswertungen abgeschlossen sein werden.

    Es liegen bislang keine Erkenntnisse vor, dass die tatverdächtigen Personen die aufgefundenen Daten auch selbst herstellten und damit aktiven Missbrauch begingen.

    In einem Fall schließen sich weitere Ermittlungen an, da bei der Durchsuchung einer Wohnung in Kiel diverse Waffen und Betäubungsmittel aufgefunden wurden.

    Die aus derzeit zwölf Beamtinnen, Beamten und Tarifbeschäftigten bestehende “Ermittlungsgruppe Kipo” wurde 2013 eingerichtet, gehört organisatorisch zum Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel und arbeitet im Rahmen der spezialisierten Sachbearbeitung dieses Deliktsfeldes eng mit den Dienststellen der Polizeidirektionen Kiel, Neumünster und Segeberg sowie dem Fachdezernat der Kieler Staatsanwaltschaft zusammen. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt über den gesamten Bereich des Kieler Landgerichts, also die Städte Kiel und Neumünster und die Kreise Plön, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg.

    Der Gesetzgeber hat zum 01.07.2021 das anzuwendende Strafrecht im Deliktsfeld der Kinderpornographie verschärft. Der Besitz und die Verbreitung gelten gemäß §184 b seitdem als Verbrechen und werden mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr geahndet.

  • Kriminalpolizei durchsucht 36 Objekte aufgrund des Verdachts des Besitzes von Kinderpornographie

    Kriminalpolizei durchsucht 36 Objekte aufgrund des Verdachts des Besitzes von Kinderpornographie

    Kiel/Bad Segeberg – 

       - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der 
         Polizeidirektion Kiel -

    Im Verlauf des gestrigen Tages durchsuchten Beamtinnen und Beamte der Ermittlungsgruppe Kinderpornographie mit Unterstützung von Kräfte der Polizeidirektionen Bad Segeberg und Neumünster
    36 Wohnobjekte. Bei dieser konzentrierten Aktion stellten sie umfangreiches Beweismaterial sicher.

    In der Zeit von 06:00 Uhr bis 14:30 Uhr setzten die 46 Ermittlerinnen und Ermittler 36 von der Staatsanwaltschaft Kiel beantragte Durchsuchungsbeschlüsse um und durchsuchten sowohl Wohnungen als auch Einfamilienhäuser in den Bereichen der Polizeidirektionen Kiel und Bad Segeberg. Sie gehen zurzeit davon aus, dass es keine direkten Verbindungen bei den einzelnen Verfahren gibt.

    Eine Vielzahl der Verfahren sind Ausflüsse von Meldungen von Internetportalen an das National Center for Missing and Exploted Children (NCMEC). Von dort wurden diese Meldungen über das Bundeskriminalamt
    und das Landeskriminalamt an das Kommissariat 11 übersandt.

    Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Ermittlerinnen und Ermittler eine Vielzahl von Datenträgern sicher, die nun weiter ausgewertet werden müssen. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft werden, ob und an wen gegebenenfalls belastendes Material weitergeleitet wurde.

    Neben den Datenträgern fanden die Beamtinnen und Beamte in einzelnen Durchsuchungsobjekten kleinere Mengen von Betäubungsmitteln.

    Die 36 Beschuldigten im Alter von 14 bis 73 Jahren wurden wegen fehlender Haftgründe nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen.

  • Prozess gegen Fussballprofi Metzelder beginnt heute

    Prozess gegen Fussballprofi Metzelder beginnt heute

    Nach der Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen von Christoph Metzelder (40) im September 2019 wird am Donnerstag nun der Prozess wegen Besitzes und Weitergabe von Kinderpornos gegen den Ex-Fußball-Profi eröffnet

    Düsseldorf – Heute wird ihm der Prozess gemacht!

    Ex-Fußballprofi Christoph Metzelder (40) muss sich wegen „des Unternehmens, einer anderen Person Besitz an kinderpornographischen Schriften zu verschaffen in 29 Fällen und Besitzes kinderpornographischer und jugendpornographischer Schriften in einem weiteren Fall“ vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten.

    Ob und wie sich der ehemalige Fußball-Star (u.a. BVB, Real Madrid und Schalke 04) in dem aufsehenerregenden Prozess (Strafverfahrensnummer 126 Ds – 71 Js 1108/19 – 590/20) äußern wird, ist noch unklar.

    In einer Erklärung des Verwaltungsgerichtes im vergangenen Jahr hieß es: „Das in der Anklageschrift vom 27. August 2020 wiedergegebene Ermittlungsergebnis beruhte u.a. auf der geständigen Einlassung des Antragstellers, der Aussage einer Zeugin sowie sichergestellten Bilddateien.“

    Diese geständige Einlassung hatte aber „nur“ Metzelders erster Verteidiger in dessen Namen abgelegt, nicht der Ex-Fußballprofi persönlich.
    Die Verwertbarkeit dieser Einlassung steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Metzelders NEUER Verteidiger bestreitet jetzt die Vorwürfe, er unterstellt den Zeuginnen sogar Manipulation.

    Und er sagt, Metzelder sei zwar in Therapie, aber nicht pädophil.

    297 Kinder- und Jugendporno-Dateien hatten die Ermittler nach eigenen Angaben auf dem Handy von Christoph Metzelder gefunden.

    Im Zeitraum vom 9. Juli bis zum 1. September 2019 soll der Familienvater über die Kommunikationsplattform WhatsApp einer Zeugin zehn, einer weiteren Zeugin 16 Bild- und zwei Videodateien sowie einer dritten Zeugin eine Bilddatei mit kinderpornographischem Inhalt gesendet haben.

    Für den Prozess musste das Amtsgericht Düsseldorf wegen Corona besondere Vorkehrungen treffen. So dürfen nur 14 Journalisten in den Gerichtssaal, dazu weniger Zuschauer.
    Es herrscht strenges Handyverbot, die strengen Sicherheitsvorkehrungen erinnern eher an einen Terror-Prozess.

    https://blaulichtmyk.de/bewaehrungsstrafe-fuer-metzelder/