Schlagwort: Kindertagesstätte

  • Erzieher aus Grebenhain in U-Haft – Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen

    Erzieher aus Grebenhain in U-Haft – Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen

    Erzieher in Untersuchungshaft – Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen führte man am Dienstag (24.02.) einen 34-jährigen deutschen Staatsangehörigen dem zuständigen Ermittlungsrichter vor. Das Gericht erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von schutzbefohlenen Kindern in sechs Fällen sowie wegen des Herstellens kinderpornographischer Inhalte.

    Der bislang nicht vorbestrafte Beschuldigte machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Seitdem befindet sich der Mann in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Mit der Entscheidung des Gerichts steht der Erzieher aus Grebenhain nun im Zentrum umfangreicher Ermittlungen.

    Darknet-Ermittlungen führten zur Festnahme

    Den Maßnahmen gingen Ermittlungen auf einschlägigen Plattformen im Darknet voraus. Diese führten zunächst zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornographischer Inhalte gegen den aus dem Vogelsbergkreis stammenden Mann.

    Im weiteren Verlauf beantragte die Staatsanwaltschaft Gießen einen Durchsuchungsbeschluss. Die Kriminalpolizei Osthessen vollstreckte diesen am Montag (23.02.). Dabei stellten die Beamten zahlreiche Datenträger sowie weitere Beweismittel sicher.

    Sichtung der Datenträger bringt schwere Vorwürfe ans Licht

    Bei einer ersten Auswertung entdeckten die Ermittler diverses Bild- und Videomaterial. Nach aktuellem Stand soll der Beschuldigte, der bis zu seiner Festnahme als Erzieher in einer Kindertagesstätte in Grebenhain tätig war, insgesamt sechs Jungen im Alter von etwa vier Jahren während seiner Berufsausübung sexuell missbraucht haben. Dabei soll er entsprechendes Bildmaterial angefertigt haben.

    Die Identität der betroffenen Kinder klären die Behörden derzeit noch nicht abschließend.  

    Ermittlungen dauern an – weitere Taten nicht ausgeschlossen

    Polizei und Staatsanwaltschaft werten die sichergestellten Datenträger umfassend aus und führen zahlreiche Zeugenvernehmungen durch. Nach aktuellem Stand schließen die Ermittlungsbehörden weitere Übergriffe nicht aus.

    Aus ermittlungstaktischen Gründen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Beteiligten geben die Behörden derzeit keine weiteren Details bekannt. Die Polizei steht im engen Austausch mit den Betroffenen und gewährleistet in Zusammenarbeit mit zuständigen Fachstellen eine umfassende Betreuung und Unterstützung.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Hessen und ganz Deutschland finden Sie in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

  • Praktikant zeigt Kindern in Kita Gewaltvideo – Kripo ermittelt

    Praktikant zeigt Kindern in Kita Gewaltvideo – Kripo ermittelt

    Praktikant zeigt Kindern in Marsberger Kindertagesstätte Gewaltvideo

    In Marsberg sorgt ein schwerwiegender Vorfall in einer Kindertagesstätte für Aufsehen. Ein 14-jähriger Schüler steht im Verdacht, Kindern während seines Praktikums Gewaltdarstellungen auf seinem Handy gezeigt zu haben. Nach bisherigen Informationen handelt es sich um ein Tötungsvideo, das mehrere Kinder später ihren Eltern beschrieben haben.

    Eltern informieren Polizei

    Am 06. Oktober 2025 erhielt die Polizei in Marsberg entsprechende Hinweise. Eltern meldeten sich, nachdem ihre Kinder von dem verstörenden Video berichtet hatten. Der Jugendliche war als Praktikant in einer Kindertagesstätte im Stadtgebiet Marsberg eingesetzt. Der Vorfall soll sich bereits Ende September ereignet haben.

    Schule bringt den Fall zur Anzeige

    Die Schule des Tatverdächtigen reagierte umgehend, nachdem sie von dem möglichen Vorfall erfahren hatte, und erstattete Anzeige. Die Polizei bestätigte, dass die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen hat. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem genauen Ablauf und den Hintergründen der Tat.

    Ermittlungen zum Tatablauf laufen

    Die Ermittler prüfen derzeit, wie der 14-Jährige in den Besitz des Videos kam und unter welchen Umständen er es den Kindern zeigte. Auch wird untersucht, welche Kinder die Aufnahmen gesehen haben und welche psychologischen Folgen der Vorfall für sie haben könnte. Die Polizei steht im engen Austausch mit der Kita-Leitung und den Eltern der betroffenen Kinder.

    Nach Angaben der Polizei wird geprüft, ob sich der Jugendliche möglicherweise wegen des Verbreitens von Gewaltdarstellungen strafbar gemacht hat. Da er erst 14 Jahre alt ist, greift das Jugendstrafrecht. Weitere Details zum Inhalt des Videos oder zur Identität des Jugendlichen gibt die Polizei derzeit nicht bekannt. 

    Hinweise zu ähnlichen Vorfällen nimmt die Polizei Nordrhein-Westfalen entgegen. Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region finden Sie unter BlaulichtMYK News oder in der Rubrik Deutschland.

  • Täterfestnahme nach Diebstählen aus Kindergärten

    Täterfestnahme nach Diebstählen aus Kindergärten

    Täterfestnahme nach Diebstählen aus Kindergärten

    VG Hamm (Sieg)

    Im Zeitraum von Samstag, 14.06.2025, bis Dienstag, 17.06.2025, kam es in der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) zu zwei Diebstählen aus Kindertagesstätten.

    Der Täter stieg hierbei in die Kindergärten in Etzbach und Fürthen ein und entwendete verschiedene Gegenstände.

    Im Rahmen von Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizeiinspektion Altenkirchen konnte der Beschuldigte am Samstag, 21.06.2025, gegen 02.30 Uhr, während der Ausführung seiner dritten Tat in der Kindertagesstätte in Pracht festgenommen werden.

    Bei dem Täter handelt es sich um einen 36-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Das Motorrad, mit dem er nach Pracht fuhr, war nicht versichert. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

  • Polizei räumt Kita in Erfttal

    Polizei räumt Kita in Erfttal

    Polizei räumt Kita in Erfttal

    Neuss

    Am Freitag (16.5.), waren gegen 9.30 Uhr Hinweise auf eine mögliche Gefahrenlage in einer Kindertagesstätte an der Harffer Straße in Neuss-Erfttal eingegangen.

    Die daraufhin alarmierte Polizei traf alle Maßnahmen, um die Gefahr auszuschließen.

    So wurde das Gebäude evakuiert und durchsucht.

    Hinweise auf eine konkrete Gefahr lagen zu keinem Zeitpunkt vor.

    Der Betrieb der Einrichtung konnte mittlerweile wieder normal aufgenommen werden.

    Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls übernommen.

  • Mudersbach – versuchter Einbruch in leerstehende Kindertagesstätte

    Mudersbach – versuchter Einbruch in leerstehende Kindertagesstätte

    Versuchter Einbruch in leerstehende Kindertagesstätte

    Mudersbach

    Zwischen Sonntag, 27.04.2025, 15:00 Uhr und Dienstag, 29.04.2025, 10:30 Uhr hebelten unbekannte Täter ein rückwärtiges Fenster an einer ehemaligen Kindertagesstätte in der Josefstraße in Mudersbach auf.

    Aus dem leeerstehenden Gebäude wurde nichts entwendet.

    Hinweise zu dem vorgenannten Ereignis, insbesondere zu Personen und/oder Fahrzeugen zu
    der tatrelevanten Zeit an der genannten Örtlichkeit nimmt die Kriminalinspektion Betzdorf
    telefonisch unter 02741/926-0 oder per Mail an kibetzdorf@polizei.rlp.de 
    entgegen.

  • Brand in Kindertagesstätte

    Brand in Kindertagesstätte

    Brand in Kindertagesstätte

    Sensweiler

    Am Mittwoch, 13.12.2023, kam es gegen 13:27 Uhr durch Auslösung des Brandmeldealarms zu einem Einsatz in der Kindertagesstätte in Sensweiler. Es stellt sich heraus, dass während Dachdeckerarbeiten
    bei der Nutzung eines Gasbrenners zwischen zwei Deckenbalken der Sporthalle ein Feuer ausbrach.

    Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen in der Sporthalle. Nachdem das Feuer durch eine Erzieherin entdeckt wurde, wurden alle 18 Kinder aus der Kindertagesstätte evakuiert. Alle Personen konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Durch die Freiwillige Feuerwehr der VG Herrstein-Rhaunen konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass sich das Feuer nicht auf weitere Teile des Gebäudes ausbreitete. Die Feuerwehr war mit ca. 40 Einsatzkräften vor Ort. Weiterhin befanden sich zwei Notärzte, zwei Rettungsdienstbesatzungen sowie eine Streife der PI Idar-Oberstein im Einsatz.