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  • Feuerwehr rettet gestürztes Pferd von vereistem Hof

    Feuerwehr rettet gestürztes Pferd von vereistem Hof

    Feuerwehr rettet gestürztes Pferd von vereistem Hof

    Ein tierischer Rettungseinsatz forderte am Abend des 28. Dezember 2025 die Feuerwehr. Gegen 18:40 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte zu einem besonderen Hilfeleistungseinsatz: Ein Pferd war auf einem vereisten Hof gestürzt und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Die Situation stellte für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar, da bei Großtieren stets besondere Vorsicht und Fachkenntnis erforderlich sind.

    Die Besitzerin des Pferdes reagierte vorbildlich und betreute das Tier bis zum Eintreffen der Feuerwehr sowie einer hinzugezogenen Tierärztin. Sie beruhigte das Pferd und sorgte dafür, dass es möglichst wenig Stress ausgesetzt war. Diese erste Betreuung erwies sich als wichtiger Faktor für den späteren Einsatzerfolg.

    Tierärztliche Unterstützung und erste Rettungsversuche

    Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle verschafften sich die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Tierärztin einen Überblick über die Lage. Die Veterinärin verabreichte dem Pferd zunächst Medikamente, um Schmerzen zu lindern und eine sichere Rettung zu ermöglichen. Anschließend versuchten alle Beteiligten, das Tier behutsam dazu zu bewegen, selbstständig aufzustehen. Trotz großer Anstrengungen blieb dieser Versuch jedoch erfolglos.

    Aufgrund der weiterhin kritischen Lage entschieden sich die Verantwortlichen für den Einsatz schwerer Technik. Die Feuerwehr forderte einen Rüstwagen mit Kran nach, um eine sichere und kontrollierte Rettung des Tieres zu gewährleisten.

    Rettung mit Kran und Großtierhebegeschirr

    Nach dem Eintreffen des Rüstwagens bauten die Einsatzkräfte ein spezielles Großtierhebegeschirr unter dem gestürzten Pferd ein. Diese Maßnahme erforderte präzises Arbeiten, Ruhe und eine enge Abstimmung zwischen Feuerwehr und Tierärztin. Mithilfe des Krans hob die Feuerwehr das Pferd schließlich langsam und kontrolliert an.

    Der Einsatz zeigte schnell Wirkung: Das Pferd kam sicher auf die Beine und konnte stabil stehen. Erleichterung machte sich bei allen Beteiligten breit, denn die Rettung verlief ohne weitere Komplikationen. Laut Angaben der Einsatzkräfte geht es dem Tier sehr gut.

    Einsatz endet erfolgreich

    Nach der erfolgreichen Rettung übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder an die Besitzerin. Die Einsatzkräfte bedankten sich ausdrücklich für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Solche Einsätze verdeutlichen, wie wichtig spezialisierte Ausrüstung, Erfahrung und Teamarbeit sind.

    Weitere aktuelle Meldungen zu Einsätzen der Feuerwehr findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Informationen rund um die Arbeit der Feuerwehren stellt auch der Deutsche Feuerwehrverband bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Kran stürzt 50 Meter von A10-Brücke – Bauarbeiter (56†) stirbt

    Kran stürzt 50 Meter von A10-Brücke – Bauarbeiter (56†) stirbt

     

    Brückeunglück – Bauarbeiter (56) stirbt bei tragischem Unfall

    Ein tragischer Arbeitsunfall hat sich am Freitagvormittag (31. Oktober 2025) auf der Tauernautobahn A10 zwischen Trebesing und Seeboden ereignet. Während laufender Bauarbeiten kippte ein auf einer Autobahnbrücke eingesetzter Kran und stürzte rund 50 Meter in die Tiefe. Das schwere Fahrzeug krachte in das Bachbett des Steinbrückenbaches, einem Seitenarm der Lieser. Der 56-jährige Bauarbeiter aus dem Bezirk Spittal an der Drau befand sich im Führerhaus und wurde dabei tödlich verletzt. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte kam für ihn jede Hilfe zu spät.

    Schwieriger Rettungseinsatz in unwegsamem Gelände

    Unmittelbar nach dem Unfall alarmierten Zeugen die Einsatzkräfte. Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung rückten sofort aus, ebenso der Rettungshubschrauber. Da sich die Unglücksstelle in extrem steilem und dicht bewaldetem Gelände befand, gestaltete sich der Zugang äußerst schwierig. Der Notarzt musste per Seilwinde vom Hubschrauber abgeseilt werden, um zum Unfallort zu gelangen. Auch Feuerwehrleute kämpften sich mit spezieller Ausrüstung den Hang hinunter, um den eingeklemmten Mann zu erreichen. Trotz aller Bemühungen konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Ein Arbeitskollege, der den Absturz mit ansehen musste, erlitt einen Schock und wurde vor Ort betreut.

    Polizei ermittelt Unfallursache – viele Fragen noch offen

    Wie es zu dem tragischen Absturz kommen konnte, ist derzeit noch völlig unklar. Die Landespolizeidirektion Kärnten hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert Spuren an der Unfallstelle. Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt, ein Problem mit der Abstützung oder möglicherweise ein Fahrfehler zum Unglück geführt haben könnte. Auch die Baustellenleitung und der Kranhersteller sollen in die Untersuchungen einbezogen werden. Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die den Bereich am Freitag gegen 9:30 Uhr passierten, könnten bei der Rekonstruktion des Hergangs helfen.

    Verkehrsbehinderungen und großräumige Sperrungen

    Wegen der komplizierten Bergungsarbeiten musste die A10 zeitweise vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es im gesamten Raum Seeboden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die ASFINAG rät Autofahrern, den Bereich weiterhin zu meiden und sich über die aktuelle Verkehrslage auf asfinag.at zu informieren. Während des Einsatzes sorgte die Polizei für eine weiträumige Umleitung über die Bundesstraße B100. Erst am Nachmittag konnte die Strecke wieder freigegeben werden, nachdem alle Trümmerteile geborgen und die Brücke überprüft worden waren.

    Großaufgebot der Einsatzkräfte im Einsatz

    Mehrere Feuerwehren aus der Region, darunter auch die FF Gmünd, standen mit zahlreichen Fahrzeugen und Spezialgerät im Einsatz. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Bergrettung sorgten sie für eine reibungslose Koordination der Rettungsmaßnahmen. Auch ein Kriseninterventionsteam wurde hinzugezogen, um die Angehörigen und Kollegen des Verstorbenen zu betreuen. Die Einsatzkräfte lobten die enge Zusammenarbeit aller Organisationen, die unter den schwierigen Bedingungen ihr Möglichstes taten.

    Experten warnen vor Gefahren bei Arbeiten auf Brücken

    Arbeiten auf hochgelegenen Baustellen bergen immer ein enormes Risiko. Besonders bei Kranarbeiten auf Brücken sind sichere Abstützungen, präzise Kommunikation und regelmäßige technische Überprüfungen unerlässlich. Fachleute betonen, dass schon kleine Fehler oder unvorhersehbare Bewegungen des Untergrunds fatale Folgen haben können. Auch Witterungseinflüsse wie Windböen oder Temperaturschwankungen spielen eine wichtige Rolle. Der aktuelle Vorfall auf der A10 verdeutlicht erneut, wie gefährlich diese Arbeit ist und wie wichtig strenge Sicherheitsvorkehrungen bleiben.


    Mehr aktuelle Meldungen und Hintergründe finden Sie in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland. Offizielle Informationen stellt die Polizei Kärnten bereit.

  • Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät

    Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät

    Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät

    München

    Am Dienstag, dem 5. August 2025, stürzte im Münchner Westen ein großer Baum auf ein geparktes Fahrzeug. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit einem umfangreichen Einsatz vor Ort.

    Baum fällt auf Straße und beschädigt Kleintransporter

    Gegen 16:33 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Technische Hilfeleistung – Baum auf Straße“ zur Siegererstraße alarmiert. Dort war ein rund zehn Meter langer Baum plötzlich umgestürzt. Der Stamm fiel auf einen neben der Straße geparkten Van. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt.

    Einsatz erfordert Spezialgerät

    Vor Ort erkannte die Feuerwehr schnell: Der Einsatz war größer als zunächst gemeldet. Der Gruppenführer forderte ein Wechselladerfahrzeug mit Kran und Lademulde nach. Mithilfe eines Holzgreifers und unter Einsatz von Kettensägen wurde der Baum stückweise entfernt. Die Arbeit gestaltete sich wegen der engen Platzverhältnisse schwierig. Nach etwa 75 Minuten war der Einsatz beendet.

    Schaden in fünfstelliger Höhe

    Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache für das Umstürzen des Baumes ist derzeit unklar. Die Feuerwehr München war mit etwa zehn Einsatzkräften vor Ort.

  • Kran wird kurzerhand zum Rettungsmittel (Altstadt-Lehel)

    Kran wird kurzerhand zum Rettungsmittel (Altstadt-Lehel)

    Kran wird kurzerhand zum Rettungsmittel (Altstadt-Lehel)

    München

    Bei einem Sturz auf einer Baustelle hat sich ein Bauarbeiter am gestrigen Nachmittag verletzt.
    Die Feuerwehr nutzte vorhandene Möglichkeiten, um den Mann so schonend wie möglich zu retten.

    Nachdem ein Bauarbeiter auf dem Dach einer Baustelle stürzte und sich schwer am Knie verletzte,
    wurde zunächst der Rettungsdienst in die Münchner Innenstadt alarmiert. Da sich die Unfallörtlichkeit als sehr unwegsam erwies, entschlossen sich die Rettungskräfte, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) zur Tragehilfe nachzufordern.

    Nach einer kurzen Begutachtung der Situation durch den Gruppenführer des HLF war aber klar,
    dass Muskelkraft aufgrund der engen Platzverhältnisse nicht ausreichen würde. Ein Zugführer und die Drehleiter (DL) wurden hinzugezogen.

    Letztendlich wurde der Verletzte in die Schleifkorbtrage der DL gelegt und mit dem vorhandenen Kran der Baufirma vom Dach gerettet. Dabei kamen die Anschlagmittel des HLF und der DL zum Einsatz, die für einfache Rettungen aus Höhen und Tiefen ausgelegt sind. Der Kranfahrer leistete hier wertvolle Hilfe
    und brachte seinen Kollegen zügig und sicher auf Erdgleiche.

    Nach etwa einer Stunde konnte der Patient mit dem Rettungswagen in eine Münchner Klinik gebracht werden.