Schlagwort: Kriminalfall

  • Polizei Bremen fahndet nach unbekannter Geldwäscherin

    Polizei Bremen fahndet nach unbekannter Geldwäscherin

    Ermittler suchen unbekannte Frau nach Geldwäsche

    Die Polizei Bremen fahndet nach einer bislang unbekannten Frau, die im Zusammenhang mit mehreren Geldwäschedelikten steht. Staatsanwaltschaft und Ermittler bitten nun öffentlich um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Bankkonto mit gefälschtem Ausweis eröffnet

    Nach aktuellen Erkenntnissen eröffnete die Tatverdächtige im September 2025 ein Bankkonto unter falscher Identität. Dafür nutzte sie einen verfälschten Personalausweis, um die Kontoeröffnung zu ermöglichen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau gezielt vorging, um das Konto für illegale Zwecke zu nutzen.

    Im weiteren Verlauf gingen über dieses Konto Gelder aus verschiedenen Betrugsstraftaten ein. Insgesamt handelt es sich um einen Betrag im fünfstelligen Bereich. Die Polizei Bremen fahndet nach der Täterin wegen des Verdachts der Geldwäsche.

    Foto aus Bankfiliale veröffentlicht

    Während der Kontoeröffnung wurde ein Foto der Frau aufgenommen. Dieses Bild liegt den Ermittlern vor und wurde nun zur Fahndung freigegeben. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte die Identität der Verdächtigen bislang nicht geklärt werden.

    Die Behörden hoffen daher auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer die abgebildete Person erkennt oder Angaben zu ihrer Identität machen kann, wird gebeten, sich zu melden.

    Hinweise an die Polizei Bremen

    Zeugen erreichen den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362-3888.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie in unserem Bereich News sowie unter Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt auch die Polizei Bremen bereit.

    Ermittlungen dauern an

    Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Die Polizei prüft mögliche Verbindungen zu weiteren Betrugsfällen. Jeder Hinweis kann entscheidend sein, um die Identität der Frau zu klären und weitere Straftaten zu verhindern.

    Mehr zum Thema finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Bestatter vergewaltigt Kollegin neben Leiche

    Bestatter vergewaltigt Kollegin neben Leiche

    Nürnberg (Bayern) – Ungeheurer Fall um Bestatter

    Bestatter Bodo G. (69) wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er seine Kollegin (41) neben einem offenen Sarg mit einer Leiche vergewaltigt haben soll.

    Mehr als vier Monate nahm sich Richter Claas Werner vom Landgericht Nürnberg-Fürth Zeit, um den Fall zu beurteilen, in dem Aussage gegen Aussage stand. Bodo G. beteuerte bis zum Schluss seine Unschuld. Seine Ex-Mitarbeiterin habe ein benutztes Kondom aus seinem Badezimmer-Mülleimer verwendet, um fingierte Spuren im Abschiedsraum zu hinterlassen.

    Die Nebenklägerin Susanne B. (Name geändert): „Nach einer Abschiedsfeier rief er mich an, er wollte mit mir dort Sex haben. Er hat mich immer begrapscht, jeden Tag!“

    Übergriffe in der Aussegnungshalle

    Angeklagt war Bodo G. wegen drei Missbrauchsfällen im Frühjahr 2022: vor dem Urnen-Lager, in der Aussegnungshalle und auf der Holzpalette eines Sarg-Innenausstatters.

    Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Doch laut Justizsprecherin Tina Haase nach dem Urteil gegenüber der BILD:

    „Die zweite Strafkammer hat den Angeklagten der Vergewaltigung in zwei Fällen und sexueller Nötigung schuldig gesprochen.“

    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Für Susanne B. ist das klare Urteil eine Genugtuung. Bodo G. hatte sie zu Beginn des Prozesses verbal angegriffen:

    „Was die Dame von sich gelassen hat, ist beschämend – nur weil sie keinen Bock zu arbeiten hatte.“

    Er behauptete außerdem, sie sei lesbisch und habe sich an seine Frau herangemacht.

    Opfer leidet unter posttraumatischer Belastungsstörung

    Richter Claas Werner konfrontierte den Angeklagten mit belastenden Aussagen:

    „Sie sollen gesagt haben: ‘Mir juckt der Schwanz’.“

    Bodo G. bestritt das: Seine Frau sei 18 Jahre jünger, er habe keine Seitensprünge nötig. Auch die Geschichte mit dem angeblich gestohlenen benutzten Kondom überzeugte das Gericht nicht.

    „Wenn Sie sterilisiert sind, wozu benutzen Sie dann noch Kondome?“

    Bodo G. hat sein Unternehmen inzwischen verlassen. Susanne B. befindet sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung in Behandlung.

    Fotos des Angeklagten bei BILD

  • Amoklauf an Schule in Graz: Mehrere Tote nach Schusswaffenangriff

    Amoklauf an Schule in Graz: Mehrere Tote nach Schusswaffenangriff

    Amoklauf an Schule in Graz: Mehrere Tote nach Schusswaffenangriff

    Ein tragisches Ereignis erschüttert Österreich. In Graz kam es zu einem Amoklauf an einer Schule. Das Innenministerium bestätigte am Vormittag, dass es mehrere Todesopfer gegeben hat.

    Die Tat ereignete sich im Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) an der Dreierschützengasse. Die Polizei reagierte rasch und leitete einen großangelegten Einsatz ein.

    Laut einem Bericht der Website krone.at begann der Angriff gegen 10 Uhr. Der mutmaßliche Täter eröffnete das Feuer im Schulgebäude. Die Informationen sind bislang nicht offiziell bestätigt.

    Wie oe24.at berichtet, forderte der Angriff mindestens neun Todesopfer. Darunter sollen sich vier Mädchen aus einer 5. Klasse befinden. Auch drei Jungen aus einer 8. Klasse kamen ums Leben. Eine weitere Schülerin wurde offenbar außerhalb des Gebäudes erschossen.

    Die Polizei gab bekannt, dass der Täter ein Schüler der betroffenen Schule war. Nach der Tat beging er offenbar Selbstmord. Die Einsatzkräfte fanden seine Leiche auf einer Schultoilette.

    Mehrere Teams der Spezialeinheit Cobra rückten umgehend aus. Sie sind weiterhin im Einsatz in der steirischen Landeshauptstadt Graz. Die Lage vor Ort bleibt angespannt, aber unter Kontrolle.

    Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ermittler versuchen derzeit, das Motiv des Schützen zu klären. Die Schule wurde abgesperrt und weiträumig gesichert.

    Ein Kriseninterventionsteam kümmert sich um die psychologische Betreuung der Betroffenen. Auch Eltern und Angehörige werden derzeit professionell begleitet.