Schlagwort: Kriminalinspektion Wittlich

  • Holzschuppen in Wittlich brennt nieder – Polizei ermittelt zur Brandursache

    Holzschuppen in Wittlich brennt nieder – Polizei ermittelt zur Brandursache

    Brand in Wittlich 

    In der Nacht zum 10. November 2025 kam es in Wittlich zu einem Brand, bei dem ein Holzschuppen vollständig zerstört wurde.

    Gegen 01:25 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Polizeiinspektion Wittlich alarmiert. Der Vorfall ereignete sich in
    der Belinger Straße 53.

    Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

    Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, stand der hinter einem Wohnhaus gelegene Schuppen bereits in Vollbrand.

    Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude erfolgreich
    verhindert werden.

    Der Schuppen selbst brannte jedoch vollständig ab. Verletzt wurde niemand.

    Brandursache noch unklar

    Nach ersten Ermittlungen und Befragungen der Anwohner konnte bislang keine eindeutige Ursache für den Brand festgestellt werden.

    Die Polizeiinspektion Wittlich hat die Tatörtlichkeit zunächst aufgenommen und Spuren gesichert. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Kriminalinspektion Wittlich.

    Schadenshöhe und Zeugenaufruf

    Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf eine niedrige fünfstellige Summe geschätzt.

    Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen oder möglichen Tätern nimmt die Polizeiinspektion Wittlich unter der Telefonnummer 06571 9260 oder per E-Mail an piwittlich@polizei.rlp.de entgegen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auf BlaulichtMYK.de und im Bereich Verkehr.

  • Finger weg von Weltkriegsmunition!

    Finger weg von Weltkriegsmunition!

    Unsachgemäßer Umgang mit Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg löst Polizeieinsatz aus

    Prüm

    Am Donnerstag, 21. August 2025, erhielt die Polizeiinspektion Prüm in den späten Abendstunden Hinweis darauf, dass ein 19-jähriger Mann aus Prüm mit Verletzungen, die auf einen unsachgemäßen Umgang mit Explosionsstoffen hindeuteten, ins örtliche Krankenhaus eingeliefert worden sei.

    Die aufgenommenen Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann eine Panzerfaust aus dem 2. Weltkrieg gefunden und mit nach Hause genommen hatte. Hier zündete der Treibsatz und verletzte den jungen Mann erheblich, aber nicht lebensgefährlich. Er konnte sich selbständig in Behandlung begeben. Dass die Sache für den jungen Mann nicht schlimmer endete, war dem glücklichen Umstand geschuldet, dass die eigentliche Sprengladung nicht umsetzte.

    Unter Hinzuziehung von Spezialisten wurde das von dem jungen Mann mit seiner Familie bewohnte Anwesen durch Beamte von Polizeiinspektion Prüm und Kriminalinspektion Wittlich durchsucht.

    Hier konnten weitere Munitionsreste aufgefunden und sichergestellt werden. Eine Gefahr für die Allgemeinheit, insbesondere für die unmittelbare Nachbarschaft kann nach Beendigung der Maßnahmen ausgeschlossen werden.

    Der junge Mann wird sich nun wegen Verdachts einer Straftat nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz zu verantworten haben.

    Seitens der Polizei ergeht der dringende Hinweis, Fundmunition nicht an sich zu nehmen.

    Trotz ihres Alters haben die Munitionskörper ihre Gefährlichkeit nicht verloren.

    Im Gegenteil:
    ihre starke Verwitterung macht sie noch gefährlicher. Schon durch die geringste Berührung kann eine Explosion ausgelöst werden. Wer Munition oder alte Kampfmittel findet, sollte den Kampfmittelräumdienst verständigen oder aber die örtliche Polizeiinspektion, die alles Weitere veranlasst.