Schlagwort: Landfriedensbruch

  • Bewaffnete Jugendgruppe in Hermeskeil gestoppt – Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch

    Bewaffnete Jugendgruppe in Hermeskeil gestoppt – Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch

    Bewaffnete Jugendgruppe in Hermeskeil gestoppt: Polizei greift rechtzeitig ein

    Ein aufmerksamer Hinweis eines Jugendlichen führte am Freitagabend zu einem größeren Polizeieinsatz im Raum Hermeskeil. Die Polizei stoppte eine bewaffnete Jugendgruppe rechtzeitig, bevor es zu möglichen Ausschreitungen im Stadtgebiet kommen konnte. Der Vorwurf: versuchter Landfriedensbruch.

    Notruf eines Jugendlichen löst Polizeieinsatz aus

    Am Freitag, den 23.01.2026, gegen 17:35 Uhr informierte ein 15-jähriger Jugendlicher die Polizeiinspektion Hermeskeil über den Notruf. Er schilderte, dass sich in der Ortslage Morbach eine Gruppe von etwa 20 bis 30 Jugendlichen und Heranwachsenden versammelt habe. Diese Personen seien bewaffnet und hätten soeben einen Linienbus der VRT mit dem Ziel Hermeskeil bestiegen.

    Nach Angaben des Mitteilers plante die bewaffnete Jugendgruppe Hermeskeil aufzusuchen, um auf der Platzfläche des sogenannten „Neuen Markt“ zu randalieren und Sachbeschädigungen zu begehen. Die Polizei reagierte umgehend und leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein.

    Bus auf der B 327 gestoppt und kontrolliert

    Gegen 18:15 Uhr stellten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Hermeskeil den betreffenden Bus auf der B 327 in Höhe der Ortslage Malborn fest. Die Beamten leiteten das Fahrzeug zur Kontrollörtlichkeit Hermeskeil-Höfchen. Dort unterzogen sie den Bus sowie alle Insassen einer intensiven Kontrolle.

    Insgesamt trafen die Einsatzkräfte auf 31 Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Mehrere Streifenwagenbesatzungen aus umliegenden Dienststellen unterstützten die Maßnahmen vor Ort.

    Mehrere Messer sichergestellt – Ermittlungen laufen

    Bei der Durchsuchung der Personen und des Busses stellten die Beamten fünf Messer sicher, darunter auch sogenannte Einhandmesser. Zusätzlich fanden sie ein Tierabwehrspray. Baseballschläger oder Eisenstangen, wie zunächst gemeldet, entdeckten die Polizisten hingegen nicht.

    Die Polizei leitete gegen 28 Personen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Landfriedensbruch ein. Zudem registrierten die Beamten fünf Verstöße gegen das Waffengesetz. Hinweise zur konkreten Motivation der bewaffneten Jugendgruppe Hermeskeil prüft die Polizei derzeit noch.

    Polizei entlässt Gruppe nach Maßnahmen

    Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte die kontrollierten Personen. Unter polizeilicher Aufsicht entfernten sich die Jugendlichen und Heranwachsenden in kleinen Gruppen von der Kontrollörtlichkeit.

    Die Polizei Rheinland-Pfalz betont, dass sie bei Hinweisen auf bewaffnete Gruppen konsequent einschreitet, um Straftaten frühzeitig zu verhindern. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr. Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Verurteilung wegen Silvester-Krawallen in Bonn

    Verurteilung wegen Silvester-Krawallen in Bonn

    BGH bestätigt Urteile nach Silvesterkrawallen in Bonn-Medinghoven

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Urteile des Landgerichts Bonn gegen mehrere Jugendliche und Heranwachsende bestätigt, die an den schweren Silvesterkrawallen in Bonn-Medinghoven zum Jahreswechsel 2022/2023 beteiligt waren.

    Mit Beschlüssen vom 27. August 2025 wies der 2. Strafsenat die Rechtsmittel der Angeklagten zurück. Damit sind die Entscheidungen des Landgerichts rechtskräftig.

    Urteile des Landgerichts Bonn

    Das Landgericht hatte in zwei Strafverfahren drei Jugendliche wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs, Landfriedensbruchs und versuchter gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen.

    Zwei von ihnen – ein damals 17- und ein 19-Jähriger – erhielten Jugendstrafen von acht und sechs Monaten,
    die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Ein weiterer, damals 16-jähriger Angeklagter, musste 1.500 Euro an Geschädigte und eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

    Geplanter Angriff in der Silvesternacht

    Nach den Feststellungen des Gerichts hatten sich die Jugendlichen im Vorfeld über soziale Netzwerke verabredet, um in der Silvesternacht Straßensperren zu errichten und die Polizei gezielt anzugreifen.

    Kurz vor Mitternacht am 31. Dezember 2022 errichtete die Gruppe Barrikaden aus Müllcontainern am Europaring und setzte diese in Brand. Als die Polizei eintraf, griffen die Täter sie mit Steinen und Feuerwerkskörpern an.

    Erst der Einsatz einer Hundertschaft der Bereitschaftspolizei konnte die Ausschreitungen beenden. Mehrere Beamte wurden durch die Angriffe gefährdet, konnten jedoch Schlimmeres verhindern.

    Rechtskraft durch BGH-Beschluss

    Die Verurteilten legten Revision ein, doch der Bundesgerichtshof sah keine Rechtsfehler.

    Damit sind die Urteile des Landgerichts Bonn endgültig. Das Verfahren verdeutlicht, dass Angriffe auf Einsatzkräfte auch bei jugendlichen Tätern nicht folgenlos bleiben.

    Weitere Informationen zu Blaulicht-Themen finden Sie unter News, Deutschland und Verkehr.

  • Einsatz von Polizei und Rettungskräften nach Todesfall eskaliert

    Einsatz von Polizei und Rettungskräften nach Todesfall eskaliert

    Tumultartige Szenen in Neukölln: Einsatz von Polizei und Rettungskräften nach Todesfall eskaliert

    Berlin –

    Am späten Mittwochabend kam es vor einem Wohnhaus in der Silbersteinstraße in Berlin-Neukölln zu tumultartigen Szenen. Grund für den Polizeieinsatz war der Fund einer leblosen Frau in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses.

    Leblose Frau in Wohnung entdeckt

    Nach Informationen der Polizei wurde eine 68-jährige Frau in ihrer Wohnung ohne Lebenszeichen aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch die Polizisten und Rettungskräfte konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden. Die Todesursache ist bislang unklar.

    Polizei ermittelt – zunächst Verdacht auf Tötungsdelikt

    Da zunächst nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob es sich um ein Verbrechen handelte, bestand der Verdacht eines Tötungsdelikts. „Hinweise auf eine Fremdschuld ergaben sich jedoch nicht“, erklärte Polizeisprecherin Fiona Konrad am Donnerstag.

    Aufgebrachte Angehörige versammeln sich

    Das Gerücht über die ungeklärten Todesumstände verbreitete sich rasch unter Verwandten und Bekannten der Verstorbenen. Innerhalb kürzester Zeit versammelten sich zahlreiche Personen vor dem Wohnhaus. Die aufgebrachte Menge reagierte emotional auf die Nachricht vom Tod ihrer Angehörigen.

    Polizei sichert Rettungseinsatz

    Um die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit zu schützen, musste die Polizei mit mehreren Einsatzkräften vor Ort eingreifen. Die Situation eskalierte, als einige Angehörige versuchten, eine Polizeisperre vor dem Hauseingang zu durchbrechen.

    Handgemenge mit Verletzungen

    Infolge des Gedränges kam es zu einem Handgemenge zwischen Angehörigen und Polizisten.
    Zusätzliche Verstärkung mit Helmen und Maschinenpistolen wurde angefordert, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Während des Einsatzes wurde eine Polizistin am Knie verletzt. Trotz der Verletzung konnte sie ihren Dienst fortsetzen.

    Polizei beruhigt aufgebrachte Menge

    Nach einer angespannten Situation gelang es den Einsatzkräften, die aufgebrachten Personen zu beruhigen. Die Polizei sicherte die weiteren Ermittlungen zum Todesfall ab.

    Ermittlungen und Anzeigen

    Im Zuge des Einsatzes wurden mehrere Anzeigen aufgenommen. Die Vorwürfe umfassen Landfriedensbruch, tätlichen Angriff auf Polizeibeamte sowie gefährliche Körperverletzung. Zudem wurde eine Anzeige wegen Beleidigung gegen zwei Personen gestellt.

    Todesursache weiterhin unklar

    Die Ermittlungen zur genauen Todesursache der 68-jährigen Frau dauern an. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.

  • Vermummte randalieren im Viertel

    Vermummte randalieren im Viertel

    Vermummte randalieren im Viertel

    Bremen

    Am Freitagabend zündeten vermummte Personen im Ortsteil Ostertor Pyrotechnik, setzten eine Mülltonne in Brand und beschädigten die Scheibe eines Immobilienbüros. Die Polizei ermittelt wegen einem besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs.

    Die etwa 20-köpfige Gruppe zog gegen 20 Uhr durch den Ostertorsteinweg, skandierte lautstarke Parolen und hinterließ Flugblätter mit Aussagen wie, “Bullenschweine raus aus unseren Wohnungen” und “für einen offensiven Antifaschismus”. Kurz nach den begangenen Straftaten löste sich die Meute auf und flüchtete. Die Feuerwehr löschte die brennende Mülltonne, an der Scheibe des Immobilienbüros entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro. Die Einsatzkräfte stellten erste Beweise sicher, der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

  • Ermittlungen zu Schlägerei nach TikTok-Challenge – insgesamt acht Tatverdächtige ermittelt

    Ermittlungen zu Schlägerei nach TikTok-Challenge – insgesamt acht Tatverdächtige ermittelt

    Ermittlungen zu Schlägerei nach TikTok-Challenge – insgesamt acht Tatverdächtige ermittelt

    Dortmund

    Insgesamt acht Tatverdächtige konnte die Polizei nunmehr nach akribischer Ermittlungsarbeit identifizieren. Neben den beiden schwer verletzten Beteiligten kamen drei weitere männliche Jugendliche (14, 16 und 17 Jahre) aus Hamm.
    Aus Münster wurden ebenfalls drei Tatverdächtige ermittelt (zwei 17- und ein 19-Jähriger).

    Am 02.01.24, gegen 19:40 Uhr, war es in der Nähe eines Schnellrestaurants auf der Münsterstraße in Hamm zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen aus dem Raum Münster, Warendorf und Hamm gekommen. Hierbei waren zwei 16-Jährige schwer und ein 19-Jähriger leicht verletzt
    worden.

    Aufgrund der umfänglichen Ermittlungsarbeiten war die Zuständigkeit für dieses Verfahren auf das Polizeipräsidium Dortmund übertragen worden. Hierzu arbeiteten Polizeibeamte aus Dortmund und Hamm in den Strukturen einer Mordkommission gemeinsam an dem Fall.

    Durch die Beamten wurde hierzu vorhandenes Videomaterial ausgewertet. Zudem konnte noch weiteres Beweismaterial sichergestellt werden. Hierbei handelte es sich unter anderem um Schlagwerkzeuge und Messer, die allerdings bei der Tat nicht eingesetzt wurden.

    Die Gruppierungen hatten sich teilweise über den Social-Media-Dienst “Tiktok” mittels Videobotschaften gegenseitig provoziert. Die Provokationen gipfelten schließlich in den wechselseitig begangenen Auseinandersetzungen am 02.01.2024, die einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst hatten. Seit dem Einschreiten der Polizei war es zu keinem weiteren Aufeinandertreffen gekommen.

    Das Verfahren wird nunmehr an die zuständige Staatsanwaltschaft Dortmund – Außenstelle Hamm – abgegeben. Der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung und besonders schwerer Fall des Landfriedensbruches.

  • Landfriedensbruch und Angriff auf Polizeibeamte – Wer kennt diesen Mann?

    Landfriedensbruch und Angriff auf Polizeibeamte – Wer kennt diesen Mann?

    Landfriedensbruch und Angriff auf Polizeibeamte – Wer kennt diesen Mann?

    Tempelhof-Schöneberg – 

    Mit der Veröffentlichung eines Bildes sucht die Polizei einen bislang unbekannten Mann, der am 08. August 2021 gegen 17.15 Uhr an einem besonders schweren Landfriedensbruch auf einem Spielplatz in Berlin-Schöneberg, Mansteinstraße 10, beteiligt gewesen sein soll. Dabei soll er einen Polizeibeamten mit einem Faustschlag schwer im Gesicht verletzt haben. Vorausgegangen waren polizeiliche Maßnahmen am Rande einer Versammlung der linksalternativen Szene.

    Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

    • circa 30-40 Jahre
    • schlanke Gestalt, kurze Haare oder Glatze
    • längliches Gesicht mit großen Ohren und langer Nase
    • Bekleidung: schwarzes Basecap, schwarzer Kapuzenpullover mit langem Arm
    • schwarze Sneaker mit schwarzer Sohle, schwarze Socken, schwarze knielange Hose
    • schwarzer Rucksack mit weißem/hellem Schriftzug auf Vorderseite

    Die Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei fragen:

    • Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des Tatverdächtigen machen?

    Hinweise nimmt das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes unter den Telefonnummern (030) 4664-952310 (während der Bürodienstzeit) und (030)-4664-909909 (außerhalb der Bürodienstzeit) oder per E-Mail entgegen. Selbstverständlich können sich Zeuginnen und Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden oder die Internetwache nutzen.

  • Schwerem Landfriedensbruch in Hamburg-Altstadt

    Schwerem Landfriedensbruch in Hamburg-Altstadt

    Hamburg – Tatzeit: 04.03.2023, 13:33 Uhr bis 18:12 Uhr; Tatort: Hamburg-Altstadt, Mönckebergstraße

    Nachdem am vorvergangenen Wochenende Polizeibeamte in der Mönckebergstraße aus einer größeren Menschengruppe heraus angegriffen worden sind, bitten die Ermittler nun um Mithilfe aus der Bevölkerung.

    Die bislang 21 aus diesem Einsatz resultierenden Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzungen, werden zentral bei dem für Jugendkriminalität zuständigen Landeskriminalamt der Region Mitte I (LKA 114) bearbeitet.

    Durch Sofortmaßnahmen am Einsatztag sowie mittels Auswertung bereits vorliegender Fotos und Videos konnten nach heutigem Stand ein strafunmündiges Kind (12), fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 17 sowie ein Heranwachsender als Tatverdächtige ermittelt werden.

    Die Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen, die Hinweise zu Tätern und/oder dem Tatgeschehen geben können. Diese werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Insbesondere werden Zeugen, die im Besitz von Film- oder Fotoaufnahmen von dem Tatgeschehen sind, gebeten, dieses der Polizei für die weiteren Ermittlungen zur Verfügung zu stellen.