Schlagwort: Landkreis Mayen-Koblenz

  • Kruft – Einbruch in stillgelegtes Werksgelände

    Kruft – Einbruch in stillgelegtes Werksgelände

    Polizei umstellt Werksgelände in Kruft – Hubschrauber im Einsatz, eine Person festgenommen

    Am Mittwoch, den 11.02.2026, kam es am Ortseingang von Kruft zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 10:30 Uhr gingen bei der Polizeiinspektion Andernach Meldungen ein, dass mehrere Personen unberechtigt ein stillgelegtes Werksgelände betreten hätten.

    Da es in diesem Bereich in der Vergangenheit bereits wiederholt zu Kupferdiebstählen gekommen war, reagierten die Einsatzkräfte umgehend. Die Polizei umstellte das Gelände mit starken Kräften, zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber die Maßnahmen aus der Luft.

    Eine Person vor Ort angetroffen und festgenommen

    Im Verlauf des Einsatzes konnten die Beamtinnen und Beamten eine Person auf dem Gelände antreffen. Die Polizei nahm diese Person fest. Ob es sich um einen Zusammenhang mit den früheren Kupferdiebstählen handelt, klären derzeit die laufenden Ermittlungen.

    Weitere Personen, die möglicherweise ebenfalls das Gelände betreten hatten, konnten nach aktuellem Stand nicht unmittelbar gestellt werden. Die Polizei prüft nun, ob es Hinweise auf Fluchtwege oder weitere Beteiligte gibt.

    Ermittlungen laufen – Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Die Polizei umstellt Werksgelände in Kruft – und bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wer im Bereich des Ortseingangs Kruft verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich melden. Besonders wichtig sind Hinweise zu Personen, Fahrzeugen oder ungewöhnlichen Geräuschen rund um das stillgelegte Gelände.

    Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich direkt bei der Polizeiinspektion Andernach zu melden:

    Kontakt zur Polizei

    Polizeiinspektion Andernach
    Telefon: 02632 / 9210

    Gerade in Fällen wie diesem spielt die Aufmerksamkeit von Anwohnern, Spaziergängern oder Verkehrsteilnehmern eine entscheidende Rolle. Denn häufig führen kleine Details, wie ein Kennzeichen oder eine genaue Zeitangabe, zu wichtigen Ermittlungsansätzen.

    Mehr aktuelle Meldungen aus der Region findest Du auch in unseren Rubriken: News und Fahndungen.

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise bietet außerdem die Polizei Rheinland-Pfalz: polizei.rlp.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Bürgermeister Alfred Schomisch gestorben

    Bürgermeister Alfred Schomisch gestorben

    Bürgermeister Alfred Schomisch gestorben: Landkreis Mayen-Koblenz trauert

    Der Landkreis Mayen-Koblenz nimmt Abschied von Alfred Schomisch. Die Nachricht über seinen Tod trifft viele Menschen in der Region hart. Mit ihm verliert der Kreis eine Persönlichkeit, die über Jahre hinweg Verantwortung übernahm und dabei stets nah bei den Bürgerinnen und Bürgern blieb.

    Landrat Marko Boos reagierte sichtlich betroffen. Er sagte: „Die Nachricht vom Tod Alfred Schomischs hat mich tief getroffen. Für mich war er einer der nettesten, besten und menschlichsten Menschen.“ Zugleich sprach Boos der Familie sein aufrichtiges Beileid sowie sein tief empfundenes Mitgefühl aus.

    Ein Leben für die Heimat und die Menschen

    Alfred Schomisch prägte die Kommunalpolitik im Landkreis Mayen-Koblenz über Jahrzehnte. Als langjähriges Kreistagsmitglied und als stets gern gesehener Gast im Kreishaus genoss er große Wertschätzung. Viele beschrieben ihn als verbindlich, verlässlich und zugewandt. Er suchte den Austausch, hörte zu und blieb auch in schwierigen Momenten sachlich und respektvoll.

    Vor allem sein Einsatz als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel blieb im Landkreis sichtbar. Er brachte Fachkenntnis ein, und er packte Themen an, statt sie zu verschieben. Dabei setzte er sich mit Hingabe für seine Heimat ein und stellte die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt.

    Anerkennung über Parteigrenzen hinweg

    Alfred Schomisch erhielt Anerkennung weit über Parteigrenzen hinaus. Er verband Haltung mit Menschlichkeit, und er gewann Vertrauen durch klare Worte sowie durch konsequentes Handeln. Viele Wegbegleiter erinnern sich an seine ruhige Art, seinen Humor und seinen Blick für das Machbare. Gerade deshalb trifft die Nachricht besonders, weil sie überraschend kam.

    Mit dem heutigen Verlust trauert der Landkreis nicht nur um einen engagierten und fachkundigen Bürgermeister. Viele trauern auch um einen liebevollen Ehemann, Vater und Großvater. Sein Wirken bleibt, und seine Spuren zeigen sich in Projekten, Entscheidungen und Begegnungen, die Menschen nicht vergessen.

    Der Landkreis bewahrt ein ehrendes Andenken

    Der Landkreis Mayen-Koblenz will Alfred Schomisch ein ehrendes Andenken bewahren. In diesen Tagen rücken Zusammenhalt und Anteilnahme in den Vordergrund. Viele Gedanken gelten der Familie, den Freunden und allen, die ihm nahestanden.

    Weitere Nachrichten aus der Region findest Du in unseren Rubriken: MYK / KO, Rheinland-Pfalz und Verkehr. Offizielle Informationen zur Kreisverwaltung findest Du zudem bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie auf der Seite von Landrat Marko Boos.

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  • Infospot zum Thema Kindesmissbrauch in Koblenz

    Infospot zum Thema Kindesmissbrauch in Koblenz

    Infospot auf dem Zentralplatz Koblenz: Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

    Am Montag, den 30. Juni 2025, findet auf dem Koblenzer Zentralplatz eine wichtige Informationsveranstaltung zum Thema Kindesmissbrauch statt.

    Von 10 bis 17 Uhr klären verschiedene Institutionen über Schutz, Prävention und Hilfsangebote auf.

    Organisiert wird der sogenannte „Infospot“ von der Netzwerkkoordination Kinderschutz und Kindergesundheit der Stadt Koblenz und des Landkreises Mayen-Koblenz. Unterstützt wird die Aktion vom Sachgebiet Prävention der Polizei Koblenz sowie vom Kinderschutzbund Koblenz.

    Ziel ist es, die Öffentlichkeit für das Thema Kindesmissbrauch zu sensibilisieren. Aufklärung ist ein wesentlicher Schritt, um Missbrauchsfälle frühzeitig zu erkennen, zu verhindern oder zu beenden.

    Am Infostand erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger konkrete Informationen zum Schutz von Kindern und zur richtigen Reaktion bei Verdachtsfällen. Zudem wird aufgezeigt, an welche Stellen sich Betroffene oder Helfende wenden können, um Unterstützung zu erhalten.

    Das Thema Kindeswohl geht alle an – der Infospot lädt dazu ein, sich zu informieren, hinzuschauen und aktiv Verantwortung zu übernehmen.