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  • Bürgermeister Alfred Schomisch gestorben

    Bürgermeister Alfred Schomisch gestorben

    Bürgermeister Alfred Schomisch gestorben: Landkreis Mayen-Koblenz trauert

    Der Landkreis Mayen-Koblenz nimmt Abschied von Alfred Schomisch. Die Nachricht über seinen Tod trifft viele Menschen in der Region hart. Mit ihm verliert der Kreis eine Persönlichkeit, die über Jahre hinweg Verantwortung übernahm und dabei stets nah bei den Bürgerinnen und Bürgern blieb.

    Landrat Marko Boos reagierte sichtlich betroffen. Er sagte: „Die Nachricht vom Tod Alfred Schomischs hat mich tief getroffen. Für mich war er einer der nettesten, besten und menschlichsten Menschen.“ Zugleich sprach Boos der Familie sein aufrichtiges Beileid sowie sein tief empfundenes Mitgefühl aus.

    Ein Leben für die Heimat und die Menschen

    Alfred Schomisch prägte die Kommunalpolitik im Landkreis Mayen-Koblenz über Jahrzehnte. Als langjähriges Kreistagsmitglied und als stets gern gesehener Gast im Kreishaus genoss er große Wertschätzung. Viele beschrieben ihn als verbindlich, verlässlich und zugewandt. Er suchte den Austausch, hörte zu und blieb auch in schwierigen Momenten sachlich und respektvoll.

    Vor allem sein Einsatz als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel blieb im Landkreis sichtbar. Er brachte Fachkenntnis ein, und er packte Themen an, statt sie zu verschieben. Dabei setzte er sich mit Hingabe für seine Heimat ein und stellte die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt.

    Anerkennung über Parteigrenzen hinweg

    Alfred Schomisch erhielt Anerkennung weit über Parteigrenzen hinaus. Er verband Haltung mit Menschlichkeit, und er gewann Vertrauen durch klare Worte sowie durch konsequentes Handeln. Viele Wegbegleiter erinnern sich an seine ruhige Art, seinen Humor und seinen Blick für das Machbare. Gerade deshalb trifft die Nachricht besonders, weil sie überraschend kam.

    Mit dem heutigen Verlust trauert der Landkreis nicht nur um einen engagierten und fachkundigen Bürgermeister. Viele trauern auch um einen liebevollen Ehemann, Vater und Großvater. Sein Wirken bleibt, und seine Spuren zeigen sich in Projekten, Entscheidungen und Begegnungen, die Menschen nicht vergessen.

    Der Landkreis bewahrt ein ehrendes Andenken

    Der Landkreis Mayen-Koblenz will Alfred Schomisch ein ehrendes Andenken bewahren. In diesen Tagen rücken Zusammenhalt und Anteilnahme in den Vordergrund. Viele Gedanken gelten der Familie, den Freunden und allen, die ihm nahestanden.

    Weitere Nachrichten aus der Region findest Du in unseren Rubriken: MYK / KO, Rheinland-Pfalz und Verkehr. Offizielle Informationen zur Kreisverwaltung findest Du zudem bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie auf der Seite von Landrat Marko Boos.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Kreisverwaltung Mayen-Koblenz kritisiert Transdev wegen mangelhafter Schülerbeförderung

    Kreisverwaltung Mayen-Koblenz kritisiert Transdev wegen mangelhafter Schülerbeförderung

    Kreis MYK kritisiert massive Ausfälle bei der Schülerbeförderung

    Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz verurteilt die anhaltenden Missstände bei der Schülerbeförderung durch Transdev-Tochter VMR auf das Schärfste.

    Massive Verspätungen und Ausfälle

    Trotz Aufstockung des Fahrtenangebots seit Beginn des neuen Schuljahres kommt es weiterhin zu erheblichen Problemen.

    Busse fallen aus, fahren verspätet oder verfahren sich.

    In den Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz eskaliert die Situation.

    Folgen für Schüler und Eltern

    Schüler erreichen den Unterricht oft nicht rechtzeitig.

    Nach Schulschluss fehlt eine sichere Heimfahrt.

    Die Kreisverwaltung bewertet diese Ausfälle als schwerwiegenden Vertragsbruch.

    Landrat Marko Boos fordert Konsequenzen

    „Die Geduld ist aufgebraucht. Die Situation ist für Eltern absolut untragbar“, sagt Landrat Marko Boos.

    Er betont, dass die Verantwortung für funktionierende Schülerbeförderung allein beim Verkehrsunternehmen liegt.

    Transdev habe seine vertraglichen Pflichten wiederholt eklatant verletzt.

    Maßnahmen und rechtliche Schritte

    Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) will die Kreisverwaltung alle Maßnahmen ausschöpfen.

    „Wir prüfen alle rechtlichen Schritte – bis hin zu drastischen Konsequenzen für den Betreiber“, erklärt Boos.

    Ziel ist, die vertraglich zugesicherte Verkehrsleistung endlich durchzusetzen.