Schlagwort: Lichterfelde

  • Brennende Frau in Lichterfelde entdeckt – Rettungshubschrauber im Einsatz

    Brennende Frau in Lichterfelde entdeckt – Rettungshubschrauber im Einsatz

    Hubschrauber bringt Schwerverletzte ins UKB

    In der Carstennstraße im Berliner Ortsteil Lichterfelde ereignete sich am Donnerstagabend ein dramatischer Vorfall. Eine brennende Frau in Lichterfelde sorgte für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Auf dem Boden zeugen noch verbrannte Kleidungsreste und weißes Löschpulver von der schrecklichen Szene.

    Nachbarn greifen sofort ein

    Nach ersten Informationen bemerkten Anwohner die Frau, die in Flammen stand, und reagierten umgehend. Mehrere Nachbarn eilten herbei, leisteten Erste Hilfe und löschten das Feuer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte. Ihr schnelles Eingreifen verhinderte offenbar Schlimmeres.

    Kurz darauf trafen Polizei und Rettungsdienst ein. Die Einsatzkräfte übernahmen die medizinische Versorgung der schwer verletzten Frau direkt vor Ort.

    Rettungshubschrauber landet in Lichterfelde

    Aufgrund der schweren Brandverletzungen alarmierte die Leitstelle zusätzlich einen Rettungshubschrauber. Die Frau wurde in das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) nach Marzahn geflogen. Das UKB gilt als eines der größten und modernsten Verbrennungszentren Europas und verfügt über spezialisierte Intensivstationen für Brandverletzte.

    Weitere Informationen zum Krankenhaus finden Interessierte auf der offiziellen Website des Unfallkrankenhauses Berlin.

    Polizei ermittelt zu den Hintergründen

    Wie es zu dem Vorfall kam, ist bislang unklar. Die brennende Frau in Lichterfelde wurde schwer verletzt, zu möglichen Ursachen oder einem Fremdverschulden liegen derzeit keine bestätigten Angaben vor.

    Die Polizei Berlin hat die Ermittlungen aufgenommen und sicherte Spuren am Einsatzort. 

    Weitere aktuelle Meldungen aus Berlin finden Sie in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News. Auch Berichte zu Einsätzen im Straßenverkehr lesen Sie unter Verkehr.

    Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Sobald neue Informationen vorliegen, berichten wir weiter über die brennende Frau in Lichterfelde.

  • Stromausfall in Berlin: Brandanschlag legt Südwesten lahm

    Stromausfall in Berlin: Brandanschlag legt Südwesten lahm

    Stromausfall in Berlin: Mutmaßlicher Brandanschlag legt Südwesten lahm – 45.000 Haushalte ohne Strom

    Berlin erlebt seit Samstag, dem 3. Januar 2026, einen großflächigen Stromausfall in Berlin. Im Südwesten der Hauptstadt sitzen rund 45.000 Haushalte ohne Elektrizität. Viele Wohnungen bleiben dadurch auch ohne Heizung und Warmwasser. Zudem trifft die Störung etwa 2.200 Gewerbebetriebe. Der Netzbetreiber rechnet damit, dass die vollständige Wiederversorgung erst am Donnerstag, dem 8. Januar, wieder steht.

    Nach bisherigen Erkenntnissen brannte es an einer Kabeltrasse auf einer Strombrücke. Mehrere Leitungen fielen aus, und Einsatzkräfte sicherten den Bereich. Parallel laufen die Reparaturen, denn Techniker müssen neue Kabel setzen und die Versorgung Schritt für Schritt stabilisieren. Laut aktuellen Angaben kehrten bereits erste Haushalte ins Netz zurück. Insgesamt liefen bis zuletzt etwa 7.000 Anschlüsse wieder.

    Polizei prüft Bekennerschreiben – Staatsschutz ermittelt

    Die Ermittler gehen von einem politisch motivierten Angriff aus. Der Staatsschutz führt die Ermittlungen und prüft ein Bekennerschreiben, das eine linksextreme Gruppe für sich beansprucht. Medienberichten zufolge hält man das Schreiben für plausibel, allerdings läuft die Authentizitätsprüfung weiter. Am Tatort sicherten Kräfte außerdem Spuren im Schnee, die jetzt in die Auswertung gehen.

    In der Debatte taucht der Name „Vulkangruppe“ auf. Diese Gruppierung soll seit 2011 immer wieder Sabotage gegen technische Infrastruktur angekündigt oder für sich reklamiert haben. In der Vergangenheit nannte sie unter anderem Angriffe auf Strom- und Kommunikationsanlagen. Auch der Brandanschlag auf das Tesla-Werk in Grünheide im Jahr 2024 spielte in diesem Kontext bereits eine Rolle.

    Alltag im Ausnahmezustand: Einrichtungen und Familien betroffen

    Der Stromausfall in Berlin trifft nicht nur Privathaushalte. Auch soziale Einrichtungen geraten unter Druck, weil Beleuchtung, Kühlung, Kommunikation und teils auch Heizsysteme ausfallen. Betroffene Bezirke müssen daher improvisieren. Viele Menschen laden Handys bei Freunden, organisieren warmes Essen außer Haus oder weichen vorübergehend aus. Gleichzeitig wächst die Sorge, weil die Temperaturen im Januar deutlich fallen können.

    Der Netzbetreiber informiert laufend über die Lage, und die Polizei bittet um Hinweise, falls jemand verdächtige Beobachtungen rund um Anlagen oder Baustellen machte. Wer im betroffenen Bereich lebt, sollte wichtige Geräte stromlos schalten, Taschenlampen bereitlegen und sich über offizielle Kanäle auf dem Laufenden halten.

    Weitere Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Berlin-Themen bündeln wir unter Berlin, und weitere Lagemeldungen rund um Infrastruktur und Einsatzfolgen findest Du in Verkehr.

    Offizielle Infos und Services bietet der Netzbetreiber auf stromnetz.berlin. Hinweise nimmt auch die Polizei Berlin entgegen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Radfahrer tot in Berlin-Teltow: Auto fährt in Menschengruppe

    Radfahrer tot in Berlin-Teltow: Auto fährt in Menschengruppe

    Radfahrer tot in Berlin-Teltow: Auto fährt in Menschengruppe – Fahrer festgenommen

    Ort & Zeit: Berlin-Lichterfelde/Teltow, Sonntagvormittag (07.09.2025, ca. 10:43 Uhr)

    Erst Fußgänger erfasst, dann tödlicher Zusammenstoß mit Radfahrer

    An der Stadtgrenze zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow kam es am Sonntag zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Autofahrer fuhr nach ersten Erkenntnissen zunächst auf dem Ahlener Weg in eine Gruppe von Fußgängern. Rettungskräfte versorgten drei Verletzte, davon eine Person schwer. Wenige hundert Meter weiter – im Bereich Lichterfelder Allee / Paul-Gerhard-Straße in Teltow – erfasste derselbe Wagen einen Radfahrer. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Wagen kam anschließend an einer Baustellenabsicherung zum Stehen; Einsatzkräfte nahmen den Fahrer fest.

    Die Polizei Berlin und die Polizei Brandenburg sichern Spuren und prüfen den genauen Ablauf. Hinweise auf einen technischen Defekt oder auf Alkoholeinfluss bestätigen die Behörden bislang nicht. Zeugenaussagen deuten auf eine Auseinandersetzung im Fahrzeug hin, was einen Fahrfehler begünstigt haben könnte. Offiziell gilt: Die Ermittlungen laufen.

    Großaufgebot von Rettungskräften – Absperrungen im Baustellenbereich

    Die Berliner Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Kräfte der Rettungsdienste betreuten Betroffene und sperrten den Bereich weiträumig ab. Im Baustellenbereich der Lichterfelder Allee arbeitete die Polizei an der Unfallaufnahme; Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

    Anwohner berichteten von lauten Schreien und einem abrupt zum Stillstand kommenden Fahrzeug. Die Ermittler prüfen, ob der Fahrer verbotswidrig einen gesperrten Abschnitt befuhr. Klar ist: Der Vorfall fordert ein Todesopfer und mehrere Verletzte – ein tragischer Tag für alle Beteiligten.

    Hintergrund: Sicherheit für Radfahrende und Baustellenverkehr

    Der Fall „Radfahrer tot in Berlin-Teltow“ trifft eine Stadt, in der der Radverkehr stark wächst. Unübersichtliche Baustellenbereiche, provisorische Verkehrsführungen und dichter Ausflugsverkehr erhöhen das Risiko. Behörden mahnen, Tempo anzupassen, Ablenkungen zu vermeiden und besondere Vorsicht an Einmündungen und Querungen zu wahren.

    Unsere Redaktion ordnet den Vorfall ein und berichtet nach, sobald die Polizei neue Fakten veröffentlicht. Leserinnen und Leser finden fortlaufende Deutschland-News auch in unserer Rubrik Deutschland. Thematisch passende Hintergründe zu schweren Radunfällen in der Hauptstadt bieten zudem unsere Beiträge zu schweren Radunfällen in Berlin sowie die Übersicht unter dem Schlagwort Unfall Berlin.

    Zeugenaufruf & Hinweise

    Wer den Vorfall „Radfahrer tot in Berlin-Teltow“ beobachtet hat oder Videos besitzt, soll sich bei den zuständigen Polizeidienststellen melden. Nutzen Sie dafür die offiziellen Kontaktwege der Polizei Berlin oder der Polizei Brandenburg.

    Hinweis der Redaktion: Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald die Behörden neue Details veröffentlichen.