Schlagwort: Limburg

  • Umfangreiche Kontrollmaßnahme in der Limburger Waffenverbotszone

    Umfangreiche Kontrollmaßnahme in der Limburger Waffenverbotszone

    Umfangreiche Kontrollmaßnahme in der Limburger Waffenverbotszone

    Limburg

    Seit dem 01. August 2024 gilt der Bahnhofsplatz in Limburg, der Bahnhof Limburg mit allen Bahnsteigen und angrenzende Teilbereiche der Innenstadt als Waffenverbotszone.

    Am Mittwoch, dem 14.08.2024, trafen sich nun mehrere Entscheidungsträger von Kreis, Stadt und Polizei auf dem Bahnhofsplatz in Limburg, um sich vor Ort ein Bild von der praktischen Umsetzung der damit verbundenen Einsatzmaßnahmen zu machen.

    An diesem Abend fand eine gemeinsame Kontrolle von Ordnungsamt, Bundespolizei und Landespolizei statt.

    Kräfte der Polizeidirektion Limburg-Weilburg wurden durch das Hessische Polizeipräsidium Einsatz unterstützt. Nach einer Einsatzbesprechung in den Räumlichkeiten der Polizeidirektion Limburg-Weilburg begaben sich die Kontrollkräfte an den am Bahnhofsplatz gelegenen Polizeiposten.

    Hier wurden sie bereits vom Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Westhessen Felix Paschek begrüßt, der zu dem Termin auch den Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Limburg-Weilburg Jörg Sauer, den 1. Stadtrat der Stadt Limburg, Michael Stanke und den Leiter der Bundespolizeiinspektion Frankfurt, Leitenden Polizeidirektor Rocco Stein eingeladen hatte. Die Leiterin der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, Polizeidirektorin Mona Mai war bei der Begrüßung und den anschließenden Kontrollen ebenfalls vor Ort.

    Während der bis circa 0:00 Uhr andauernden Maßnahmen wurden 86 Personen kontrolliert.

    Hierbei konnte ein Mann festgestellt werden, welcher deutlich sichtbar am Gürtel ein Messer bei sich trug. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet und das Messer sichergestellt. Darüber hinaus kam es zu einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und in zwei Fällen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis von Fahrzeugen. Während einer Kontrolle wurden die Einsatzkräfte beleidigt,
    sodass eine entsprechende Strafanzeige gefertigt wurde.

    Die große Anzahl von Entscheidungsträgern und der rege Austausch dieser mit den eingesetzten
    Kräften unterstreicht die gute Zusammenarbeit aller Institutionen.

    Die vom Polizeipräsidium Westhessen bei Stadt und Landkreis angeregte Waffenverbotszone ist Teil des im März unterzeichneten 10-Punkte-Plans von Polizei und Stadt zur Steigerung der Sicherheit auf Limburgs Straßen. Von allen Beteiligten wurde die neu eingerichtete Waffenverbotszone als ein
    wichtiger Baustein der Limburger Sicherheitsarchitektur beschrieben.

    Gemeinsame Streifengänge von Stadt und Landespolizei gab es auch schon in der Vergangenheit,
    wobei diese als Teil des 10-Punkte-Plans entsprechend intensiviert wurden.

    Aus diesem “Kontroll-Duo” soll nun aber auch immer öfter ein “Kontroll-Trio” werden.

    Teile der Waffenverbotszone liegen nämlich im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei. Aus diesem Grund waren am Mittwochabend auch Kräfte der Bundespolizei in die Maßnahmen eingebunden und führten im Bahnhof Limburg intensivierte Überwachungsmaßnahmen durch.

    Leitender Polizeidirektor Rocco Stein führte aus, dass “Bahnhofsvorplatz und Bahnhofsgebiet einen gemeinsamen kriminalgeografischen Raum darstellen. Die Waffenverbotszone stärkt die Sicherheit der Menschen im Umfeld des Bahnhofs und richtigerweise auch im Bahnhof selbst.”

    Polizeipräsident Felix Paschek wies auf Erfolge der Wiesbadener Waffenverbotszone hin.

    Die Erfahrungen der Polizei in Wiesbaden zeigen, dass die Waffenverbotszone dort ein wirksames Instrument zur Steigerung der Sicherheit auf der Straße darstellt. Diese polizeilichen Erfahrungen werden eindrücklich durch eine wissenschaftliche Evaluation der Justus-Liebig-Universität in Gießen gestützt, welche eindeutig gezeigt habe, dass diese als Erfolgsmodell bezeichnet werden muss.

    “Waffenverbotszonen führen dazu, dass weniger Messer auf der Straße mitgeführt werden – egal ob von Straftätern oder bei jungen Menschen, die sich mit Messern vermeintlich schützen wollen. Und wenn ich kein Messer dabeihabe, kann ich es auch nicht einsetzten! Das schützt mögliche Opfer vor schwersten Verletzungen aber auch potenzielle Täter vor ihrer eigenen Courage. Es gibt keinen vernünftigen Grund, abends ein Messer mitzuführen.”, führte Paschek aus.

    1. Stadtrat Michael Stanke erläuterte: “Die Ausweisung einer Waffenverbotszone gehört zu einem ganzen Paket an Maßnahmen, die wir bereits umsetzen oder noch umsetzen werden, um das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt zu stärken. Ich bin überzeugt davon, dass die Waffenverbotszone, wie auch in anderen Städten, Wirkung zeigen wird.”
    Der Erste Kreisbeigeordnete, Jörg Sauer führte weiter aus: “Die Waffenverbotszone ist einer der sicherlich noch weiter erforderlichen Schritte, um sowohl das Sicherheitsgefühl der Menschen als auch die tatsächliche Sicherheit zu stärken.”

    Allgemeine Informationen zur Waffenverbotszone

    Die Waffenverbotszone umfasst das Gelände des Bahnhofs mit allen Bahnsteigen, den Bahnhofsplatz mit dem Verkehrskreisel am Kreuzungspunkt mit der Weiersteinstraße und der Schiede, die obere Bahnhofsstraße (zwischen Schiede und Neumarkt), die Werner-Senger-Straße (zwischen der Graupfortstraße und der Einmündung der oberen Bahnhofstraße), die Graupfortstraße (von der Schiede bis zum Zugangsbereich der Marienschule), den ZOB Nord einschließlich des darüber befindlichen Parkhauses, die Fußgängerunterführung vom Bahnhofsplatz zum ZOB Süd sowie dessen Verkehrsflächen.

    Das Führen von Waffen, das betrifft auch Messer mit einer feststehenden oder feststellbaren Klinge mit einer Klingenlänge von über vier Zentimetern, ist in dem Geltungsbereich in der Zeit von 20 bis 5 Uhr verboten. Ausnahmen gelten dabei unter anderem für die Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehr und Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes.

    Wer gegen die Auflagen der Waffenverbotszone verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann. Nach Wiesbaden und Frankfurt ist der Bereich rund um den Limburger Bahnhof die dritte ausgewiesene Waffenverbotszone in Hessen.

    Aktuell wird in Marburg und Gießen die Ausweisung solcher Zonen in Betracht gezogen. Grundsätzlich auch außerhalb von Waffenverbotszonen verboten und strafbar nach dem Waffengesetz sind
    Spring- und Fallmesser, Faustmesser und Butterflymesser.

    Ebenso ist nach dem Waffengesetz das Mitführen von sogenannten Einhandmessern in der Öffentlichkeit verboten; andere Messer hingegen sind erst mit einer Klingenlänge von mehr als zwölf Zentimetern nicht mehr zulässig.

  • Waffenverbotszone rund um den Limburger Bahnhof

    Waffenverbotszone rund um den Limburger Bahnhof

    Waffenverbotszone rund um den Limburger Bahnhof

    Limburg

    Ab dem 1. August 2024 sind der Bahnhofsplatz in Limburg und das nahe Umfeld Waffenverbotszone.
    Die Ausweisung durch den Landkreis ist von der Stadt beantragt worden und Bestandteil eines
    Zehn-Punkte-Plans, der zusammen mit der Landespolizei umgesetzt wird. Dazu gehört auch die Ausweitung und Modernisierung der Videoschutzanlage, was bereits geschehen ist.

    Weniger mitgeführte Messer im öffentlichen Raum, das ist das erklärte Ziel einer Waffenverbotszone. “Wir wollen den Bahnhofsplatz und sein Umfeld noch einmal mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken und deutlich machen: Hier nicht!”, unterstreicht Limburgs 1. Stadtrat Michael Stanke. Die Erfahrungen der Polizei aus bereits bestehenden Waffenverbotszonen ist eindeutig, die Zahl der schnell einsatzbereiten Waffen nimmt in solchen Verbotszonen sofort ab, dabei geht es vor allem um Stichwaffen.

    “Jedes Messer weniger auf der Straße ist ein Stück mehr Sicherheit für uns alle”

    verdeutlicht daher auch Felix Paschek, Präsident des Polizeipräsidiums Westhessen. Allgemein ist eine Zunahme von Stichwaffen zu verzeichnen, die bei Auseinandersetzungen eingesetzt werden. Mit der Waffenverbotszone ist das Mitführen grundsätzlich verboten, das trifft auf alle Arten von Messern zu.

    In einer solchen Zone können zudem verdachtsunabhängige Personenkontrollen von Sicherheitskräften vorgenommen werden. Eine solche Rechtsgrundlage für Kontrollen bestand rund um den Bahnhof nach dem Hessischen Sicherheits- und Ordnungsgesetz auch schon vorher.
    Neu ist nun: Werden Messer bei den Kontrollen festgestellt, werden sie sofort eingezogen.

    Auch Landrat Michael Köberle, der die Ausweisung der Waffenverbotszone zum 1. August veranlasst hat, macht deutlich:

    “Ich befürworte die Waffenverbotszone in Limburg ausdrücklich. Leider ist die Einrichtung einer solchen Zone notwendig geworden, die der Landkreis Limburg-Weilburg zum
    1. August 2024 angeordnet hat. Dabei geht es um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie um die Unterstützung der Sicherheitsbehörden.”

    “Mit der Waffenverbotszone und dem Zehn-Punkte-Plan setzen wir unsere Anstrengungen fort, dem Sicherheitsbedürfnis unserer Bürgerinnen und Bürger Rechnung zu tragen”, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Der Bereich rund um den Bahnhof ist seit vielen Jahren ein gefühlter Angstraum. Der Bürgermeister verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Anstrengungen der Stadt, die in den zurückliegenden Jahren das Personal im Ordnungsamt deutlich erhöht hat.

    Die Waffenverbotszone umfasst das Gelände des Bahnhofs mit allen Bahnsteigen, den Bahnhofsplatz
    mit dem Verkehrskreisel am Kreuzungspunkt mit der Weiersteinstraße und der Schiede, die obere Bahnhofsstraße (zwischen Schiede und Neumarkt), die Werner-Senger-Straße (zwischen der Graupfortstraße und der Einmündung der oberen Bahnhofstraße), die Graupfortstraße (von der Schiede bis zum Zugangsbereich der Marienschule), den ZOB Nord einschließlich des darüber befindlichen Parkhauses, die Fußgängerunterführung vom Bahnhofsplatz zum ZOB Süd sowie dessen Verkehrsflächen.

    Das Führen von Waffen, das betrifft auch Messer mit einer feststehenden oder feststellbaren Klinge mit einer Klingenlänge von über vier Zentimetern, ist in dem Geltungsbereich in der Zeit von 20 bis 5 Uhr verboten. Ausnahmen gelten dabei unter anderem für die Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehr, Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes. Wer gegen die Auflagen der Waffenverbotszone verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann.

    Waffenverbotszone ist Teil eines Zehn-Punkte-Plans

    Die Einrichtung einer Waffenverbotszone ist Teil eines Zehn-Punkte-Plans, den die Stadt und die Polizei im März dieses Jahres vereinbart hatten. “Jeder einzelne Punkt trägt dazu bei, Limburg ein wenig sicherer zu machen”, verdeutlicht der 1. Stadtrat. Starke Präsenz der Sicherheitskräfte, Bekämpfung der Jugendkriminalität, intensivere Kontrollen von Rasern, Posern und Tunern – das alles sind Bausteine des Zehn-Punkte-Plans.

    Nicht alles davon ist neu, er baut durchaus auf bereits praktizierten, erfolgreichen Maßnahmen der Zusammenarbeit auf – dazu zählen beispielsweise die gemeinsamen Streifengänge, die polizeilichen Schwerpunktmaßnahmen im Rahmen der Aktion “Sicheres Limburg” und die Videoschutzanlage,
    die im Herbst 2022 erweitert wurde und deren alte Kameras mit neuer Technik versehen wurden.

    Zu den konkreten Projekten gehört auch die Reaktivierung des freiwilligen Polizeidienstes mit etwa zehn freiwilligen Polizeihelfern. Während der Corona-Pandemie ist der freiwillige Polizeidienst in Limburg quasi zum Erliegen gekommen.

    Die Bekämpfung der Jugendkriminalität ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen des Zehn-Punkte-Plans, da gerade jugendliche Intensivtäter die Sicherheit im öffentlichen Raum erheblich beeinflussen. Ebenfalls findet sich in dem Plan die Einrichtung eines “Runden Tisches”, um Intensivstraftäter stärker und erfolgreicher in den Blick zu nehmen.

    Nach Wiesbaden und Frankfurt ist der Bereich rund um den Limburger Bahnhof die dritte ausgewiesene Waffenverbotszone in Hessen.

    Aktuell wird in Marburg und Gießen die Ausweisung solcher Zonen in Betracht gezogen. Grundsätzlich auch außerhalb von Waffenverbotszonen verboten und strafbar nach dem Waffengesetz sind Spring- und Fallmesser, Faustmesser und Butterflymesser.

    Ebenso ist nach dem Waffengesetz das Mitführen von sogenannten Einhandmessern in der Öffentlichkeit verboten; andere Messer hingegen sind erst mit einer Klingenlänge von mehr als zwölf Zentimetern nicht mehr zulässig.

  • In Bäckereifiliale eingebrochen

    In Bäckereifiliale eingebrochen

    In Bäckereifiliale eingebrochen

    Limburg

    In der Nacht von Montag auf Dienstag sind Unbekannte in eine Bäckereifiliale in Elbtal eingebrochen und haben hohen Sachschaden hinterlassen. Die Täter begaben sich auf das Grundstück eines Supermarktes in der Mainzer Landstraße und hebelten dort mit roher Gewalt die Zugangstür zu dessen Bäckereifiliale auf.

    Im Inneren versuchten sie noch eine weitere Tür zu öffnen, was offenbar misslang. Aus der Verkaufstheke entwendeten die Unbekannten Bargeld, wobei sie mehrere Behältnisse beschädigten. Anschließend verschwanden die Einbrecher mit ihrer Beute im Wert von knapp 300 EUR. An Sachschaden hinterließen sie allerdings einiges, dieser wird auf 10.000 EUR geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06431/ 9140-0 um Hinweise.

  • Mit Machete zugestochen

    Mit Machete zugestochen

    Mit Machete zugestochen

    Limburg

    Am Donnerstagnachmittag ist ein Mann in Limburg bei einem Streit mit einer Machete schwer verletzt worden.

    Der 45-Jährige war in einem Mehrfamilienhaus im Marienbader Ring mit anderen in Streit geraten. Dieser setzt sich offenbar auch im Vorgarten des Gebäudes fort. Anwohner beobachteten, wie sich mehrere Männer lautstark stritten, bis einer davon zu einem Pkw ging und sich mit einem Schlagstock und einer Machete bewaffnete.

    Anschließend soll der Täter auf den 45-Jährigen eingeschlagen und dann sogar mit der Machete zugestochen haben. Hierbei wurde der Angegriffene schwer verletzt. Seine Kontrahenten brachten ihn in den Mercedes, aus dem zuvor die Waffen geholt worden waren und fuhren ihn in das Limburger Krankenhaus. Ein Mann begleitete den Verletzten in die Notaufnahme, die anderen verschwanden mitsamt dem Täter, der zugestochen hatte. Im Krankenhaus wurde der Schwerverletzte notoperiert, weitere Behandlungen sind notwendig. Die Polizei konnte den 44-jährigen Täter im Nachhinein ermitteln, seine Wohnung wurde auf richterliche Anordnung durchsucht. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06431/ 9140-0 um Hinweise.

  • Toter bei Brand in Seniorenzentrum

    Toter bei Brand in Seniorenzentrum

    Toter bei Brand in Seniorenzentrum

    Limburg, Gartenstraße, Montag, 15.07.2024, 06:45 Uhr

    Bei einem Zimmerbrand in einem Limburger Seniorenzentrum ist in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Mann verstorben, drei Menschen wurden verletzt.

    Gegen 03:45 Uhr gingen mehrere Notrufe ein, da es in dem Gebäude in der Gartenstraße brannte. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten zu dem Wohnheim und holten die Bewohner aus dem
    bereits verrauchten Gebäude.

    Das vom Feuer betroffene Zimmer konnte zunächst nicht eingesehen oder betreten werden. Die Feuerwehr gelangte unter Vollschutz schließlich in das Zimmer und konnte den Brand löschen. Hierbei fanden die Einsatzkräfte die Leiche des 61-jährigen Bewohners.

    Bei den Evakuierungsmaßnahmen wurden ein Pfleger und zwei Polizeibeamte verletzt. Sie mussten für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwölf Bewohnerinnen und Bewohner wurden ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht, als leicht verletzt eingestuft, bedurften darüber hinaus aber zunächst keiner weiteren medizinischen Behandlung. Das Gebäude wurde von der Feuerwehr gelüftet und kontrolliert. Anschließend gaben die Einsatzkräfte das Seniorenzentrum wieder als bewohnbar frei. Nach bisherigen Ermittlungen ist das Rauchen im Zimmer als Brandursache einzustufen. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden.

  • Junger Mann auf Gehweg verprügelt

    Junger Mann auf Gehweg verprügelt

    Junger Mann auf Gehweg verprügelt

    Limburg

    Wie die Polizei erst jetzt erfuhr, ist in Limburg am Montagabend ein junger Mann auf dem Gehweg
    beim ZOB angegriffen und verprügelt worden.

    Der 18-Jährige war mit einem Begleiter in der Graupfortstraße in Richtung des Parkhauses am ZOB unterwegs, als er auf eine circa sechsköpfige Gruppe traf. Ein Unbekannter aus der Gruppe soll dem jungen Mann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, sodass dieser zu Boden ging.

    Dort soll der Angreifer weiter zugeschlagen haben, während andere den 18-Jährigen dabei festgehalten hätten. Anschließend liefen die Unbekannten davon. Die Polizei ermittelt und bittet unter der Rufnummer 06431/ 9140-0 um Hinweise.

  • Jugendliche in Bahn sexuell belästigt

    Jugendliche in Bahn sexuell belästigt

    Jugendliche in Bahn sexuell belästigt

    Limburg –

    Am Montagmorgen ist eine Jugendliche in der Regionalbahn von Wilsenroth nach Limburg sexuell belästigt worden.

    Die 17-Jährige stieg in Wilsenroth in die RB 90 nach Limburg. In Frickhofen setzte sich gegen viertel nach sechs ein Mann direkt gegenüber der Jugendlichen. Der Unbekannte begann schnell an seinem Genitalbereich zu manipulieren. Zudem versuchte er sie am Bein zu berühren und machte unangebrachte Bemerkungen.

    Weitere Personen im Abteil schritten nicht ein, obwohl die 17-Jährige dem Unbekannten zu verstehen gab, dass sie den Kontakt nicht haben wolle. Der Täter wird beschrieben als 40-50 Jahre alt, 170-180 cm groß, dunkelhäutig, schwarze kurze lockige Haare, schwarzer Rucksack mit “DAKINE” in weißer Schrift, geflochtene schwarze Schuhe, blaue Jeans, dunkelblaue Softshell-Jacke.

    Die Polizei ermittelt und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 06431/ 9140-0 (Landespolizei) oder 06431/ 584610 (Bundespolizei) entgegen.

  • Öffentlichkeitsfahndung – Bandendiebe gesucht

    Öffentlichkeitsfahndung – Bandendiebe gesucht

    Öffentlichkeitsfahndung mit Bildmaterial der Videoüberwachung

    Limburg

    Bandendiebe gesucht – Öffentlichkeitsfahndung mit Bildmaterial der Videoüberwachung, Limburg, Joseph-Schneider-Straße, Samstag, 17.02.2024, 16:30 Uhr

    Nachdem im Februar drei Bandendiebe bei einem Elektronikfachmarkt in Limburg mehrere Mobiltelefone entwendet haben, wendet sich die Polizei nun mit Bildern der Videoüberwachung an die Öffentlichkeit. Die Tat ereignete sich am Samstag, dem 17.02.2024, gegen 16:30 Uhr.

    Die bisher unbekannten Täter hatten sich in das Geschäft im Limburger Einkaufszentrum WerkStadt an der Joseph-Schneider-Straße begeben. Zwei Täter (Mann und Frau) lenkten einen Verkäufer geschickt ab, sodass es ihnen möglich war, zwei neue I-Phone 15 Pro Max gegen Attrappen auszutauschen.

    Die Attrappen sind äußerlich dem Original so ähnlich, dass ein Unterschied nicht zu erkennen ist. Daher blieb der Austausch zunächst unbemerkt und die Täter konnten mit dem Diebesgut das Geschäft verlassen. Ein dritter Täter (Mann) sicherte etwas entfernt die Tat ab.
    Der Wert der Beute beträgt circa 2800,00EUR.

    Die drei Unbekannten traten in gleicher Weise im Bereich Bad Nauheim und Hanau ebenfalls auf.

    Da bisherige Ermittlungen nicht auf die Spur der Täter führten, wurde von der Limburger Staatsanwaltschaft ein Beschluss zur Veröffentlichung der Aufzeichnungen beim Amtsgericht erwirkt.

    Wer die Personen auf den Bildern wiedererkennt oder Angaben zu deren Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich mit der Limburger Polizei unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 in Verbindung zu setzen.

  • Polizeibeamte angegriffen und verletzt

    Polizeibeamte angegriffen und verletzt

    Polizeibeamte angegriffen und verletzt

    Limburg

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat eine Frau in der Limburger Innenstadt Polizeibeamte unvermittelt angegriffen und verletzt.

    Mehrere Anrufer hatten die Frau der Polizei gemeldet, da sie immer wieder auf die Fahrbahn und vor fahrende Fahrzeuge rennen würde. Streifen der Bundes- und Landespolizei fuhren daraufhin in die Innenstadt und fanden die beschriebene Frau in der “Schiede”.

    Sie lief vor der Streife der Bundespolizei weg, konnte aber wenig später von den Beamten der Landespolizei auf dem Gehweg sitzend angesprochen werden. Nach der ersten Frage schlug die Frau unvermittelt mit der Faust zu und traf einen Beamten im Gesicht. Gegen die nun folgende Festnahme wehrte sie sich heftig und biss einem Bundespolizisten in den Arm. Beide Polizisten mussten im Anschluss medizinisch behandelt werden. Die 25-Jährige befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation und schrie wild umher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie in einer Fachklinik untergebracht. Entsprechende Strafverfahren leiteten die Beamten ein.

  • 16-jähriges Mädchen erneut vermisst

    16-jähriges Mädchen erneut vermisst

    16-jähriges Mädchen erneut vermisst

    Limburg

    16-jähriges Mädchen seit Donnerstag, 27.06.2024, 10 Uhr erneut vermisst.

    Seit Donnerstagvormittag wird die 16-jährige Jessica Kuschke aus Selters erneut vermisst. Jessica verließ zuletzt am Mittwoch gegen 16 Uhr ihre Wohnanschrift und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Ein letzter Kontakt fand am Donnerstagmorgen statt. Bisherige Such- und Ermittlungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.

    Jessica ist schlank, wiegt etwa 45 Kilogramm und ist 1,70 Meter groß. Sie hat schulterlange blonde Haare und eine Zahnspange im Oberkiefer. Über ihre aktuelle Bekleidung ist nichts bekannt.

    Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten nimmt die Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  • Schüsse bei Hochzeitskorso – Jugendlicher löst Polizeieinsatz aus

    Schüsse bei Hochzeitskorso – Jugendlicher löst Polizeieinsatz aus

    Schüsse bei Hochzeitskorso – Jugendlicher löst Polizeieinsatz aus

    Limburg

    Ein Jugendlicher hat am Samstag in Limburg-Eschhofen mit einer Schreckschusspistole geschossen und so einen Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 14.45 Uhr gingen mehrere Notrufe ein, dass im Industriegebiet Süd eine Person aus einem roten Ford heraus mit einer Pistole mehrere Schüsse in die Luft abgeben würde. Mehrere Streifen fuhren zu dem genannten Gebiet und leiteten eine Fahndung in den umliegenden Straßen ein. Die Beamten konnten die beschriebene Person in dem roten Ford in der Londoner Straße antreffen. Bei einem 15-jährigen Mitfahrer der insgesamt vier Fahrzeuginsassen stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe fest. Entsprechende Platzpatronen und weitere Feuerwerkskörper fanden die Polizisten bei der Durchsuchung des Fahrzeugs auf und stellten diese sowie die Schreckschusswaffe sicher. Der Jugendliche muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

  • Sexueller Übergriff in Niederbrechen

    Sexueller Übergriff in Niederbrechen

    Sexueller Übergriff in Niederbrechen

    1. Sexueller Übergriff,

    Brechen, Niederbrechen, Limburger Straße, Montag, 27.05.2024, 19 Uhr

    Der Polizei wurde am Montagabend ein sexueller Übergriff im Brechener Ortsteil Niederbrechen angezeigt.

    Eine Mitarbeiterin eines Lebensmittelmarktes in der Limburger Straße wurde gegen 19 Uhr von einem unbekannten Mann zunächst angesprochen. Dann drückte der Mann sie gegen die Wand und bedrängte sie auf sexuelle Art. Anschließend setzte er seinen Einkauf fort und verließ das Geschäft in unbekannte Richtung.

    Der Mann wird als 25 bis 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und mit südländischem Erscheinungsbild beschrieben. Er soll schwarze lockige Haare, welche die Augenbrauen und die Ohren bedeckten, gehabt haben. Bekleidet sei er mit einer schwarzen Sweatjacke mit der Aufschrift “Bollywood”, einem grauen
    T-Shirt sowie blauen Jeans gewesen sein.

    Die Kriminalpolizei in Limburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Wer hat den Vorfall beobachtet oder kann Hinweise auf den Täter geben? Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer (06431) 9140-0 entgegengenommen.

  • Vermisstensuche der Kriminalpolizei – 14-jähriger Zamir ZMARAI aus Runkel vermisst

    Vermisstensuche der Kriminalpolizei – 14-jähriger Zamir ZMARAI aus Runkel vermisst

    Vermisstensuche der Kriminalpolizei – 14-jähriger Zamir ZMARAI aus Runkel vermisst

    Limburg

    Seit Dienstag, den 07.05.2024, um 17:00 Uhr wird der 14-jährige Zamir ZMARAI aus Runkel vermisst. Der Vermisste verließ am Nachmittag das Elternhaus in der Heerstraße und ist seitdem unbekannten Aufenthalts.

    Zamir ist 1,70 Meter groß, schlank und hat schwarze mittellange Haare sowie einen leichten Oberlippenbart.

    Zuletzt war er mit einem Pullover mit bunten Quadraten, einer schwarzen Hose und schwarzen Sneakern der Marke “Nike” bekleidet.

    Die Ermittler der Kriminalpolizei können eine Gesundheitsgefahr für den Jugendlichen nicht ausschließen. Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die Limburger Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (06431) 9140 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  • Speedmarathon 2024 – Polizei zieht Bilanz

    Speedmarathon 2024 – Polizei zieht Bilanz

    Speedmarathon 2024 – Polizei zieht Bilanz

    Limburg

    Trotz widriger Witterungsbedingungen am vergangenen Freitag zieht die Polizei zum diesjährige Speedmarathon eine positive Bilanz.

    Die konzentrierte Aktion zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr erwies sich als äußerst wirksam, auch unter den herausfordernden Bedingungen des Regenwetters. Die intensive Präsenz der über 750 Polizistinnen und Polizisten an mehr als 200 Messstellen auf den hessischen Straßen führte zu einem deutlichen Rückgang von Geschwindigkeitsverstößen.

    Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll unterwegs waren. Sie haben maßgeblich zur Verkehrssicherheit beigetragen.

    Insgesamt zeigt das Ergebnis des Speedmarathons einmal mehr, dass konsequente Verkehrsüberwachung in Kombination mit verantwortungsvollem Verhalten der Verkehrsteilnehmer einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Verkehrsunfällen und zur Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen leistet.

    Im Zeitraum von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr durchfuhren rund 240.000 Fahrzeuge die mehr
    als 200 im Vorfeld über die Medien bekannt gegebenen Messstellen.

    5.909 Fahrerinnen und Fahrer überschritten mit ihren Fahrzeugen die jeweils geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen und wurden “geblitzt”. Dies entspricht einer Beanstandungsquote, das Verhältnis der Fahrzeuge, die zu schnell fuhren, zu allen gemessenen Fahrzeugen, von rund 2,5 Prozent.

    4.665 Fahrzeugführer wurden mit Überschreitungen bis zu 20 km/h gemessen, was ein Verwarnungsgeld bis 55 Euro zur Folge hat. Mit einem Bußgeld sowie ggfs. Punkten im Fahreignungsregister des
    Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg müssen 831 Fahrer rechnen. Negative Ausreißer gab es allerdings auch. Die Polizistinnen und Polizisten erwischten 30 Raser. Die fuhren so schnell, dass sie für mindestens vier Wochen auf ihren Führerschein verzichten müssen.

    Im Polizeipräsidium Südosthessen, in der Dudenhöfer Straße in Seligenstadt, erwischte es außerorts einen Pkw-Fahrer.

    Die Messtechnik erfasste den Wagen bei erlaubten 70 km/h mit 113 Stundenkilometer: 320 Euro,
    ein Punkt sowie ein vierwöchiges Fahrverbot.

    Auf der Autobahn 480 im Landkreis Gießen besteht in der Zufahrttangente auf die A 5 in Richtung Kassel ein Tempolimit von 80 km/h. Polizisten stoppten einen mit 90 Sachen geblitzten Pkw. Für diesen Geschwindigkeitsverstoß kommt auf den Fahrer ein Verwarnungsgeld zu. Da kein Versicherungsschutz für den Wagen bestand, entstempelten Polizisten das Kennzeichen und untersagten die Weiterfahrt. Hart für zwei weitere Insassen: Sie hatten über eine Mitfahrzentrale in Gießen eine Fahrt nach Berlin gebucht, die nun nach nur wenigen Kilometern auf der Tank- und Rastanlage Reinhardshain/Süd endete.

    Mehr als doppelt so schnell als erlaubt, war ein Pkw-Fahrer in Bad Nauheim (Wetteraukreis) unterwegs. Er hatte seinen Wagen auf 77 km/h beschleunigt, obwohl innerorts lediglich 30 Stundenkilometer erlaubt waren. Den Raser erwartet ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro, ein Punkt in Flensburg sowie ein Fahrverbot von vier Wochen.

    Einen traurigen Geschwindigkeitsrekord stellte ein Autofahrer in Kassel auf. Seine Messung brachte es innerorts auf der Wolfhagerstraße bei erlaubten 50 km/h auf 100 Stundenkilometer. Dies hat ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot zur Folge.

    “Der Speedmarathon” ist eine seit Jahren etablierte Initiative zur Steigerung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen.

    Durch intensive Geschwindigkeitskontrollen, präventive Maßnahmen und länderübergreifende Zusammenarbeit trägt der Speedmarathon dazu bei, das Bewusstsein für die Risiken von nicht angepasster und überhöhter Geschwindigkeit zu schärfen und letztendlich Leben zu retten. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Unterstützung bei der Durchführung dieser wichtigen Aktion und ermutige gleichzeitig alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, auch über den Speedmarathon hinaus stets umsichtig und verantwortungsbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen – gemeinsam können wir die Straße für alle sicherer machen!”, macht Stefan Holewa, der Leiter der gemeinsamen Aktion der hessischen Polizei mit teilnehmenden Kommunen deutlich.

  • Frau in Brechen getötet

    Frau in Brechen getötet

    Frau in Brechen getötet

    Limburg

    Brechen, Am Werschberg, Mittwoch, 17.04.2024, 12:20 Uhr

    Am Mittwochmittag ist in Brechen eine Frau in ihrem Haus getötet worden.

    Die Polizei wurde gegen 12:20 Uhr in die Straße “Am Werschberg” gerufen, da dort in einem Zweifamilienhaus ein Mann seine Mutter mit einem Messer getötet haben soll.

    Sofort eilten Streifen
    zum Tatort und konnten die leblose 75-Jährige sowie den tatverdächtigen 55-Jährigen antreffen.

    Die Beamten nahmen den Sohn fest, Rettungsdienst und Notarzt konnten nach erfolgloser Reanimation nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Kriminalpolizei ist im Einsatz und ermittelt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wegen eines Tötungsdeliktes.

    Die Limburger Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 06431/ 9140-0 entgegen.

  • Speedmarathon 2024 – Polizei gibt Blitzstellen bekannt

    Speedmarathon 2024 – Polizei gibt Blitzstellen bekannt

    Speedmarathon 2024 – Polizei gibt Blitzstellen bekannt

    Limburg

    Die hessische Polizei nimmt auch dieses Jahr am Roadpol – Speedmarathon teil. Bei dieser länderübergreifenden Verkehrssicherheitsinitiative liegt der Fokus auf der Überwachung der Geschwindigkeit, um Unfälle aufgrund von nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren und das Risiko von schweren Verletzungen oder gar Todesfällen im Straßenverkehr zu minimieren.

    Der Speedmarathon findet am Freitag, 19.04.2024, in der Zeit von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr statt.

    Während dieser Zeit werden etwa 750 Polizistinnen und Polizisten sowie kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 200 Messstellen in Hessen die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge kontrollieren.

    Die diesjährigen Blitzstellen in Hessen können über den folgenden Link eingesehen bzw. heruntergeladen werden: https://k.polizei.hessen.de/355122556

  • Mit Teppichmesser verletzt

    Mit Teppichmesser verletzt

    Mit Teppichmesser verletzt 

    Limburg

    Am Montagabend ist es in Limburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein Mann auch mit einem Teppichmesser verletzt wurde.

    Die Polizei wurde gegen 21:05 Uhr in die Frankfurter Straße gerufen, da es dort zu einer Schlägerei gekommen sei, eine Person würde bluten. Sofort eilten mehrere Streifen zum Tatort und konnte den verletzten Mann sowie weitere Männer antreffen. Der 26-Jährige hatte eine Wunde am Rücken und gab an, von einem Unbekannten in den Rücken gestochen worden zu sein.

    Die Besatzung eines Rettungswagens kümmerte sich um den Verletzten und brachte ihn anschließend in eine Klinik. Eine weitere Streife konnte den beschrieben Tatverdächtigen kurz darauf in der Nähe entdecken und festnehmen. Das Teppichmesser fanden die Beamten neben dem Festgenommenen auf dem Boden liegend und stellten es sicher. Auch der 54-jährige Mann war verletzt, er bedurfte allerdings keiner direkten medizinischen Behandlung.

    Offenbar waren der 54-Jährige und der 26-Jährige samt seinen Begleitern in Streit geraten. Hierbei soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein, wonach der 54-Jährige den 26-Jährigen mit dem Teppichmesser am Rücken verletzt haben soll.

    Die Limburger Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 06431/ 9140-0 entgegen.

  • Speedmarathon am 19.04.2024

    Speedmarathon am 19.04.2024

    Speedmarathon am 19.04.2024

    Limburg

    ROADPOL – Speedmarathon am 19.04.2024 / Hessische Polizei und Kommunen im Einsatz für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

    Am 19.04.2024 bündeln die hessische Polizei und die teilnehmenden Kommunen ihre Ressourcen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Im Zeitraum von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr führen Polizei und
    Kommunen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch, um auf die Gefahren überhöhter oder
    nicht angepasster Geschwindigkeiten hinzuweisen.

    Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa aus dem Polizeipräsidium Mittelhessen leitet die polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen.

    Er macht deutlich:

    “Der Europäische Speedmarathon ist eine bedeutende Maßnahme, die von verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam durchgeführt wird, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Bewusstsein für die Gefahren zu schnellen Fahrens im Straßenverkehr zu schärfen. Seit seiner Einführung hat sich der Speedmarathon zu einer jährlich wiederkehrenden Aktion entwickelt, die darauf abzielt, das Tempo auf den Straßen zu drosseln. Dadurch können einerseits die Anzahl der Verkehrsunfälle reduziert und andererseits die Folgen der Unfälle abgemildert werden”.

    Bekanntgabe der Messstellen

    Um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen zu lenken und die Botschaften des Speedmarathon zu verbreiten, gibt die hessische Polizei im Vorfeld grundsätzlich sämtliche hessischen Messstellen am 19.04.2024, zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr, bekannt. Ausdrücklich ist jedoch darauf hinzuweisen, dass an diesem Tag, wie an jedem anderen auch, zusätzlich unangekündigte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, um auch nicht einsichtige Verkehrsteilnehmer zu Rücksichtnahme und Einhaltung der Verkehrsregeln anzuhalten.

    Geschwindigkeit ist Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle Eine der zentralen Botschaften des Speedmarathon ist die Erkenntnis, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für tödliche Verkehrsunfälle ist. Mit der Aktion ermutigen die hessische Polizei und die Kommunen alle Verkehrsteilnehmer dazu, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und die Geschwindigkeitsbegrenzungen stets einzuhalten sowie das Fahrverhalten den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.

    Zeichen für Sicherheit im Straßenverkehr setzen

    Stefan Holewa appelliert an die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: “Setzen Sie ein
    starkes Zeichen für mehr Sicherheit auf den Straßen und erinnern Sie sich an die Verantwortung, die jeder einzelne von uns im Straßenverkehr hat, nämlich Unfälle zu verhindern und damit die Sicherheit im Straßenverkehr für alle zu erhöhen!”.

    Modernste Verkehrsüberwachungstechnik im Einsatz

    Die Polizei Hessen setzt für die Geschwindigkeitsüberwachung auf modernste Verkehrsüberwachungstechnik.

    Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Handlasermessgeräten, mobilen und stationären Geschwindigkeitsmessgeräten sowie zivilen Polizeifahrzeugen, die mit geeichter Messtechnik
    ausgerüstet sind und die Verstöße per Video beweissichernd aufnehmen. Ebenso kommen Geschwindigkeitsmessanhänger zum Einsatz.

    Social-Media-Kanäle im Einsatz für Menschenleben

    Die Hessischen Polizistinnen und Polizisten begleiten den Speedmarathon 2024 über ihre
    Social-Media-Kanäle und machen Verkehrsteilnehmer unter dem Hashtag “#Speedmarathon” auf die häufigste Todesursache im Straßenverkehr aufmerksam.

    Hintergrundinformationen zu ROADPOL (European Roads Policing Network)

    “Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!” ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. ROADPOL steht für “European Roads Policing Network”. Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von europäischen Verkehrspolizeien handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in Münster. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweite Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten.

    ROADPOL geht davon aus, dass die Verkehrsüberwachung und -prävention einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung der Zahl von Verkehrsunfallopfern leisten wird.

    Die zentralen Ziele des Netzwerkes sind: – Reduzierung von Verkehrsopfern auf europäischen Straßen – Zusammenführung, Zusammenarbeit und Austausch praktischer Erfahrungen der Straßenverkehrsbehörden und Verkehrspolizeien in Europa – Organisation und Koordination europaweiter Einsätze und Kampagnen – Unterstützung und Förderung von Forschungsinitiativen im Bereich der Verkehrssicherheit

  • Verfassungsfeindliche Parolen und Gesten während Feierlichkeit

    Verfassungsfeindliche Parolen und Gesten während Feierlichkeit

    Verfassungsfeindliche Parolen und Gesten während Feierlichkeit

    Limburg

    Am Freitag, den 08.03.2024 wurde die Polizeistation Weilburg über einen Vorfall während einer Feier in Weilburg-Odersbach informiert und leitete daraufhin Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

    Die Taten selbst sollen sich bereits in der Nacht zum 01.03.2024 ereignet haben. An dem besagten Abend fand in den Räumlichkeiten des Forstamtes Weilburg eine angemeldete Feier statt. Dabei kam es ersten Ermittlungen zufolge in dem Gebäude zu diversen Sachbeschädigungen. Darüber hinaus besteht gegen einige der Teilnehmer der Veranstaltung der Verdacht, verfassungswidrige Parolen skandiert und verbotene Handzeichen gezeigt zu haben. Auch könnte es während der Feier zum Abspielen von in Deutschland indizierter Musik gekommen sein.

    Nach Bekanntwerden des Sachverhaltes am Freitag wurden durch die zuständige Kriminalpolizei der Polizeidirektion Limburg-Weilburg umgehend Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der vermeintlichen Taten, eingeleitet. Diese dauern aktuell an.