Schlagwort: Löschschaum

  • Taxi fängt während der Fahrt Feuer: Mercedes brennt in Schneppenbaum komplett aus

    Taxi fängt während der Fahrt Feuer: Mercedes brennt in Schneppenbaum komplett aus

    Mercedes steht an der Uedemer Straße in Vollbrand

    Schneppenbaum. Ein Fahrzeugbrand hat am späten Mittwochabend (18.02.2026) einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Um 23:06 Uhr alarmierte die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau mit dem Einsatzstichwort „Fahrzeugbrand groß“ zur Uedemer Straße in Schneppenbaum.

    Vor Ort brannte ein Taxi der Marke Mercedes, das während der Fahrt in Brand geraten war. Nach Angaben der Feuerwehr bemerkte der Fahrer zuvor einen technischen Defekt, als er aus Richtung Uedem kommend unterwegs war. Er reagierte geistesgegenwärtig, stellte das Fahrzeug im Bereich des Friedhofs rechtzeitig ab und verließ es. Der Fahrer blieb unverletzt.

    Fahrgäste befanden sich nicht an Bord. Dadurch blieb der Vorfall ohne Personenschaden – dennoch entstand erheblicher Sachschaden.

    Fahrzeug stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand

    Als die ersten Einsatzkräfte an der Uedemer Straße eintrafen, stand das Taxi bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Zwei Trupps gingen unter schwerem Atemschutz mit Schnellangriffseinrichtungen vor.

    Die Einsatzkräfte brachten das Feuer zügig unter Kontrolle und löschten den Brand anschließend vollständig ab. Zur Unterstützung setzte die Feuerwehr auch Löschschaum ein.

    Taxi brennt vollständig aus – Betriebsstoffe laufen aus

    Der Mercedes brannte bei dem Einsatz komplett aus. Im Anschluss kümmerte sich die Feuerwehr um die Gefahrenabwehr an der Einsatzstelle. Auslaufende Betriebsstoffe streute die Feuerwehr ab, um weitere Risiken zu verhindern.

    Zusätzlich stellte die Feuerwehr Warnschilder auf. Damit sollten Verkehrsteilnehmer auf mögliche Gefahrenstellen aufmerksam gemacht werden, die durch Rückstände oder Verschmutzungen auf der Fahrbahn entstehen konnten.

    Hinweise für Verkehrsteilnehmer

    Die Feuerwehr bittet in solchen Fällen grundsätzlich darum, Einsatzstellen weiträumig zu umfahren und besondere Vorsicht walten zu lassen. Gerade nach Fahrzeugbränden können Öl, Schaumreste oder Löschwasser die Fahrbahn rutschig machen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region findest Du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen und Präventionstipps rund um Brände und technische Hilfeleistungen bietet außerdem der Deutsche Feuerwehrverband.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Brennender PKW sorgt für Verkehrsbeeinträchtigung im Feierabendverkehr

    Brennender PKW sorgt für Verkehrsbeeinträchtigung im Feierabendverkehr

    Brennender PKW sorgt für Verkehrsbeeinträchtigung im Feierabendverkehr

    Dortmund

    Am gestrigen Nachmittag wurden die Kräfte der Feuerwache 3 zu einem PKW-Brand auf
    der Hannöverschen Straße alarmiert.

    Bereits auf der Anfahrt konnte eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt werden.

    Die Insassen konnten den PKW eigenständig vor Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen, so dass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung und die Verkehrsabsicherung konzentrieren konnten.

    Das Feuer wurde mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle gebracht und abschließend mit Löschschaum vollständig gelöscht. An dem Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

    Die Hannöversche Straße war für die Dauer des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt, was zu längeren Staus führte. Mehrere Verkehrsteilnehmer fuhren trotz klar erkennbarer Absperrung in die Einsatzstelle und gefährdeten durch ihr Verhalten die dort tätigen Einsatzkräfte – ein Verhalten, das nicht nur unverantwortlich ist, sondern auch eine Ordnungswidrigkeit darstellt.

    Die Maßnahmen der Feuerwehr konnten nach 30 Minuten beendet werden. Im Einsatz befanden sich 10 Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Neuasseln)

  • Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser nach Großbrand in Kottenheim gelangt in die Nette

    Nach dem Großbrand am vergangenen Samstag im Industriegebiet Kottenheim gelangte
    kontaminiertes Löschwasser in die Nette.

    Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert über die Folgen und Schutzmaßnahmen.

    Das Löschwasser mit wassergefährdenden Stoffen floss über die Niederschlagsentwässerung
    eines Industriegrundstücks in die Nette. Über ein verrohrtes Gewässer wurde das Wasser in die
    August-Horch-Straße und weiter in die Nette
    geleitet.

    Besonders Hundebesitzer werden dringend gebeten, ihre Tiere in den kommenden Tagen nicht aus
    der Nette trinken zu lassen.

    Die wassergefährdenden Stoffe könnten die Gesundheit der Tiere gefährden.

    Zudem ist in den nächsten 72 Stunden zwischen Trimbs und der Mündung der Nette mit vermehrtem Fischsterben zu rechnen. Die Verwirbelung von Löschschaum kann Schaumteppiche auf der Wasseroberfläche bilden.

    Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde der Bereitschaftsdienst der Unteren Wasserbehörde alarmiert.

    Gemeinsam mit dem Umweltzug des Landkreises Mayen-Koblenz und dem Technischen Hilfswerk wurden erste Schutzmaßnahmen eingeleitet.

    Auf dem Industriegelände wurde der Schmutz- und Niederschlagswasserkanal mit einer Kanalblase abgedichtet.

    Außerdem wurde eine zweite Kanalblase an der Einleitstelle in die Nette installiert.

    Diese Maßnahmen sollen Restmengen im Kanalsystem auffangen und absaugen.
    Da eine vollständige Aufnahme der Schadstoffe aus einem Fließgewässer kaum möglich ist,
    wurden vorsorglich drei Ölsperren in der Nette aufgestellt.

    Die Ölsperren dienen dazu, mögliche Rückstände von Löschschaum und anderen Schadstoffen zurückzuhalten und aufzunehmen. Die Arbeitsgemeinschaft Nette (ARGE Nette) wurde über die
    Lage informiert und in die weiteren Maßnahmen eingebunden.

    Alle Fischereipächter und Wasserrechtsinhaber entlang der Nette wurden ebenfalls über den Vorfall informiert. Die Prüfung weiterer Schutzgebiete, wie des Thürer Bachs und der Thürer Wiesen, ergab keine Gefährdung.

    Die Sanierung des betroffenen Industriegrundstücks wird durch ein spezialisiertes Fachunternehmen durchgeführt.

    Die Arbeiten starten nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

    Die Ölsperren bleiben bis zum Ende der Sanierungsmaßnahmen in der Nette installiert und werden regelmäßig kontrolliert.

    Die ordnungsgemäße Entsorgung des kontaminierten Löschwassers ist sichergestellt.