Schlagwort: Luftrettung

  • Schwerer Verkehrsunfall auf L239 – Drei Personen schwer verletzt

    Schwerer Verkehrsunfall auf L239 – Drei Personen schwer verletzt

    Rettungshubschrauber im Einsatz – schwerer Verkehrsunfall auf der Ratinger Landstraße  

    Mettmann

    Am Mittwochmittag, dem 30. April 2025, kam es in Mettmann im Ortsteil Metzkausen zu einem
    schweren Verkehrsunfall.

    Drei Personen erlitten dabei schwere Verletzungen. Der Unfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Ratinger Landstraße (L239).

    Eine 54-jährige Autofahrerin aus Mettmann war mit ihrem Skoda in Richtung Innenstadt unterwegs.
    Auf Höhe der Einmündung „Am Hoshof“ verlor sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über
    ihr Fahrzeug. Der Skoda geriet in den Gegenverkehr.

    Frontalzusammenstoß mit Fahrschulauto – drei Schwerverletzte

    Im Gegenverkehr kollidierte der Skoda frontal mit einem Fahrschulfahrzeug. Am Steuer des Fahrschulwagens saß ein 25-jähriger Fahrschüler.
    Der 47-jährige Fahrlehrer befand sich auf dem Beifahrersitz. Beide Männer stammen ebenfalls
    aus Mettmann.

    Alle drei Insassen beider Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt.
    Besonders kritisch war zunächst der Zustand des jungen Fahrschülers.

    Rettungshubschrauber im Einsatz – glücklicherweise keine Lebensgefahr

    Die Einsatzkräfte der Feuerwehr forderten vorsorglich einen Rettungshubschrauber an.
    Der 25-Jährige wurde umgehend per Luftrettung in ein Krankenhaus transportiert.

    Später am Nachmittag kam die Entwarnung:
    Es bestand doch keine Lebensgefahr für den jungen Mann.

    Die 54-jährige Skodafahrerin und der 47-jährige Fahrlehrer wurden mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch sie wurden stationär aufgenommen.

    Vollsperrung der L239 für mehrere Stunden

    Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Ratinger Landstraße vollständig.
    Die Sperrung dauerte bis in den Nachmittag hinein. Der Verkehr wurde weiträumig
    umgeleitet.

    Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine konkreten Angaben
    vor.

  • Weitere Details zum Unglück in Mendig !

    Weitere Details zum Unglück in Mendig !

    Unglück in Mendig – Nachtragsmeldung zum Rettungseinsatz im Bereich “Auf Stürmerisch”

    Am gestrigen Sonntagabend kam es in Mendig “Auf Stürmerisch” zu einem größeren Rettungseinsatz, an dem u.a. Kräfte der Feuerwehr und der Bergwacht beteiligt waren.

    Etwa gegen 19.00 Uhr beabsichtigte eine Streifenwagenbesetzung der Polizei Mayen im Bereich Mendig ein Kleinkraftrad und ein Leichtkraftrad zu kontrollieren, welche mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren.

    Auf die Anhaltesignale des Streifenwagens reagierten die Fahrer der Fahrzeuge nicht und versuchten,
    sich der Kontrolle zu entziehen. Nach wenigen hundert Metern ließen die insgesamt drei Personen im Alter von 16 bis 19 Jahren die beiden Fahrzeuge an einem Waldrand im Bereich “Auf Sürmerisch” zurück und entfernten sich zu Fuß in unbekannte Richtung.

    Die weitere Absuche der Polizei verlief zunächst erfolglos. Es stellte sich heraus, dass eines der
    beiden Fahrzeuge im polizeilichen Fahndungssystem als gestohlen einliegt.

    Etwa 10 Minuten später setzten die Personen selbst einen Notruf bei der integrierten Leitstelle ab und teilten mit, dass alle drei Personen in einen mehrere Meter tiefen Schacht gestürzt und verletzt worden seien. Die Örtlichkeit konnte in der Folge lokalisiert werden. In einem aufwendigen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht konnten die Personen gerettet werden.
    Der Einsatz dauerte bis etwa 23.00 Uhr an.

    Die drei Personen wurden teils durch die Luftrettung in unterschiedliche Krankenhäuser verbracht. Eine Person erlitt schwerste Kopfverletzungen, die beiden weiteren Jugendlichen wurden schwer verletzt.

    Zum konkreten Ablauf des Geschehens, zu den Verletzungen sowie zur Sicherung des besagten Schachts können wir derzeit noch keine Angaben machen, die diesbezüglichen Ermittlungen der Kriminal- und Polizeiinspektion Mayen dauern an. Entgegen der polizeilichen Erstmeldung dürfte der Schacht mehr als 20 Meter tief sein.

     

    Jugendliche nach Sturz in zehn Meter tiefen Schacht in Mendig schwer verletzt

     

  • Mit Rettungswinde bis zu zwölf Minuten schneller

    Mit Rettungswinde bis zu zwölf Minuten schneller

    Mit Rettungswinde bis zu zwölf Minuten schneller

    München

    • Gemeinnützige ADAC Luftrettung zieht in Hamburg positive Bilanz
    • Crew des ADAC Rettungshubschraubers kann mit Winde effektiver helfen
    • Seit Start des Probebetriebs am BG Klinikum Hamburg 91 Spezialeinsätze
    • Rettung auch in unwegsamem Gelände möglich
    • Interimsvergabe des Stationsbetriebs durch die Behörde für Inneres und Sport

    “Christoph Hansa” bleibt bis zum 30. Juni 2025 gelb. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung hat die Ausschreibung der Freie und Hansestadt Hamburg zum Interimsbetrieb der Luftrettungsstation am
    BG Klinikum Hamburg gewonnen. Für die Zeit danach führt die zuständige Behörde für Inneres und
    Sport ein Hauptvergabeverfahren für einen dauerhaften mehrjährigen Betrieb des
    Rettungshubschraubers durch.

    Zum heutigen Start der Interimsphase hat die Crew von “Christoph Hansa” eine erste Bilanz ihrer Einsätze mit Rettungswinde gezogen – mit einer solchen war die Maschine auf Initiative und Kosten
    der ADAC Luftrettung nachdem Jahrhunderthochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
    ausgestattet worden.

    Ergebnis der mit Spannung erwarteten Auswertung von Einsätzen mit Winde auch im urbanen Umfeld: Unter den rund 1400 Alarmierungen von “Christoph Hansa” seit Beginn des Probetriebs Ende September 2022 waren bis heute 91 Spezialeinsätze. “Diese hohe Zahl unterstreicht, dass unsere Entscheidung für einen notarztbesetzen Rettungshubschrauber mit Winde in Hamburg zur kontinuierlichen Verbesserung der akutmedizinischen Versorgung der Bevölkerung aus der Luft richtig war”, betont Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung.

    Für die Crew von “Christoph Hansa” ist die Winde mit ihrem 90 Meter langen Stahlseil schon jetzt eine große Hilfe im täglichen Kampf um Menschenleben geworden. “Die Winde hat sich gut bewährt, mit ihr können wir den Notarzt noch schneller und unkomplizierter an den Einsatzort bringen”, erklärt Stationsleiter und Pilot Michael Gomme. So kann der Notarzt auch an schwer erreichbaren Orten wie
    etwa auf Containerbrücken, im Watt, bei Hochwasser, im Waldgebiet oder im städtischen Bereich an engen Straßen und Plätzen abgesetzt werden und Menschen in Not versorgen.

    Eindrucksvoll dabei der Blick auf den Faktor Zeit: Die Auswertung der Spezialeinsätze mit Winde hat einen Zeitvorteil für die Patienten von bis zu zwölf Minuten durch das Absetzen des medizinischen Personals mit der Winde ergeben – gegenüber einem herkömmlichen Einsatz mit einem Rettungshubschrauber, bei dem der Notarzt mangels Landemöglichkeit nur weiter entfernt vom Patienten abgesetzt werden kann.

    Einer Frau, die mitten im Hamburger Hauptbahnhof einen Krampfanfall erlitten hatte, konnte so im Sommer schnell und effektiv geholfen werden. “Bei einem anderen Einsatz konnten wir zum Beispiel
    einen schwer verletzten Mountain-Biker aus unwegsamem Terrain zeitgerecht retten”, berichtet Gomme.

    Zusammengefasst befand sich unter den Windeneinsätzen das gesamte Spektrum medizinischer Indikationen, darunter auch vier Reanimationen und zwei Patientenrettungen per Winde mit Verdacht auf Wirbelsäulenfraktur, berichtet Notarzt Dr. Markus Stuhr. In ein bis zwei Fällen pro Monat wurde
    die Winde auch bei Wasserrettungen eingesetzt. Die Erfahrungen der Crew fließen nun in eine wissenschaftliche Publikation ein.

    Um mit der Winde noch schneller beim Patienten zu sein, hat die ADAC Luftrettung 2022 als erste Organisation in Deutschland auch eine Winden-Sofortbereitschaft eingeführt. Dadurch können die
    Crews ohne Umrüstung der Kabine und Zwischenlandung direkt nach der Alarmierung zu Windeneinsätzen fliegen und haben so im Notfall mehrere Minuten Zeitersparnis. Erstmals erfolgreich in der Praxis umgesetzt hatten die Luftretter das neue Konzept bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal.

    Die Crew von “Christoph Hansa” besteht bei Windeneinsätzen aus drei Personen: Neben Pilot und Notarzt übernimmt nun der Notfallsanitäter (TC HEMS) zusätzlich die Funktion als Windenoperator an Bord – im Fachjargon TC HHO genannt, was für Technical Crew Member Helicopter Hoist Operator steht. Aktuell sind bei den fliegenden Gelben Engeln neben Hamburg fünf weitere Stationen mit einer Rettungswinde ausgestattet: Murnau, München, Straubing, Sande und Imsweiler. Die Zahl der Einsätze mit Rettungswinde ist über die Jahre stetig gestiegen.

    Die Hamburger Crew besteht aus drei Piloten der ADAC Luftrettung, denen Stationsleiter Michael Gomme vorsteht, 15 Notärztinnen und Notärzte des BG Klinikums Hamburg, geleitet von Dr. Tim Lange, sowie fünf Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern des BG Klinikums, geleitet von Jörn Öllrich. Die Einsatzbereitschaft beginnt täglich um 8 Uhr und dauert bis Sonnenuntergang, spätestens 21 Uhr. Hubschrauberführende Leitstelle ist die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg (Notruf 112).

    Über die ADAC Luftrettung gGmbH

    Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,2 Millionen Einsätzen.

    Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. “Gegen die Zeit und für das Leben” lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in
    eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz.

    Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung
    und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

    Über das BG Klinikum Hamburg

    Das BG Klinikum Hamburg gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken und steht seit 1959 mit seinen 9 Fachabteilungen für Spitzenmedizin in Norddeutschland. Als überregionales Trauma-Zentrum sorgt es für die qualifizierte Versorgung von Schwerverletzten im Akutbereich, so wie der kompetenten Weiterbehandlung durch eine frühestmögliche Rehabilitation und die ambulante Behandlung mit dem Ziel einer Rückkehr in den Lebens- und Berufsalltag.

    Seit mehr als 30 Jahren ist der Rettungstransporthubschrauber des ADAC am BG Klinikum Hamburg stationiert. Das BG Klinikum Hamburg stellt seitdem die medizinische Besatzung des Hubschraubers.

  • Schwerer Unfall A48 – Internistischen Notfall bei 26jähriger Frau

    Schwerer Unfall A48 – Internistischen Notfall bei 26jähriger Frau

    Vollsperrung nach Verkehrsunfall

    Koblenz – Rübenach – 

    Am 03.07.2023, gegen 18.24 Uhr, kam es auf der BAB 48 auf der Richtungsfahrbahn Trier, bei Kilometer 24, zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand, kam eine 26 Jahre alte Frau aus dem
    Rhein-Erft-Kreis auf Grund eines internistischen Notfalls mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und stoppte im Grünstreifen.

    Da die Fahrerin kurzzeitig nicht ansprechbar war, landete ein Hubschrauber der ADAC Luftrettung auf
    der Richtungsfahrbahn Trier, sodass diese für 30 Minuten gesperrt werden musste.

    Die junge Frau wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Fremdschaden ist nicht entstanden. Der Schaden am Pkw beträgt etwa 500EUR. Aufgrund von Zeugenangaben dürfte eine Unfallbeteiligung Dritter auszuschließen sein.