Schlagwort: Mayen-Koblenz

  • Aufgefundener Zigarettenautomat in Kerben-Minkelfeld

    Aufgefundener Zigarettenautomat in Kerben-Minkelfeld

    Aufgefundener Zigarettenautomat in Kerben-Minkelfeld gibt Polizei Rätsel auf

    In Kerben-Minkelfeld hat ein Zeuge am Freitagnachmittag, 20. März 2026, einen beschädigten Zigarettenautomaten an einem ehemaligen Schweinestall entdeckt. Kurz darauf rückte eine Streife der Polizei Mayen aus, stellte den Automaten an der gemeldeten Örtlichkeit fest und sicherte ihn. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen brachen unbekannte Täter den Automaten gewaltsam auf. Danach nahmen sie sowohl die Zigaretten als auch die Geldkassette an sich.

    Der Fall wirft für die Ermittler gleich mehrere Fragen auf. Vor allem die Größe und das hohe Gewicht des Zigarettenautomaten sprechen dafür, dass die Täter nicht zu Fuß unterwegs waren. Deshalb geht die Polizei derzeit davon aus, dass die Unbekannten den Automaten mit einem Kraftfahrzeug nach Kerben-Minkelfeld transportierten und dort ablegten. Genau dieser Punkt steht nun im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen.

    Polizei sucht Zeugen nach Fund in Kerben-Minkelfeld

    Die Beamten bitten die Bevölkerung jetzt um Mithilfe. Wer am Freitag, 20. März 2026, in oder rund um 56295 Kerben-Minkelfeld verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei der Polizei melden. Besonders wichtig sind Hinweise auf verdächtige Personen, auffällige Fahrzeuge oder Beobachtungen, die mit dem Transport des Zigarettenautomaten zusammenhängen könnten.

    Ebenso interessiert die Polizei, woher der sichergestellte Automat ursprünglich stammt. Deshalb kann auch jede Beobachtung hilfreich sein, die auf einen möglichen ursprünglichen Standort hindeutet. Schon kleine Details können den Ermittlern dabei helfen, die Tat besser einzugrenzen und die Herkunft des Automaten zu klären.

    Ermittlungen laufen nach Diebstahl aus dem Automaten

    Nach ersten Erkenntnissen öffneten die Täter den Zigarettenautomaten mit Gewalt. Anschließend entnahmen sie den gesamten Inhalt von Wert. Damit entstand nicht nur ein Sachschaden am Automaten selbst. Hinzu kommt auch der Verlust der Tabakwaren und der Geldkassette. Noch ist offen, wann genau die Täter den Automaten an den späteren Fundort brachten und wie lange er dort bereits lag.

    Die Polizeiinspektion Mayen nimmt Hinweise unter der offiziellen Kontaktseite der Polizeiinspektion Mayen entgegen.

    Weitere Meldungen im Überblick

    Weitere regionale Polizeimeldungen findest Du auch in den Bereichen MYK / KO, RLP und Fahndung.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

    Symbolfoto

  • Tödlicher Motorradunfall auf der L92 zwischen Adenau und Herschbroich

    Tödlicher Motorradunfall auf der L92 zwischen Adenau und Herschbroich

    Tödlicher Motorradunfall auf der L92 

    Am 01.03.2026 kam es um 14:10 Uhr zu einem tödlichen Motorradunfall auf der L92 zwischen Adenau und Herschbroich. Ein 22-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Mayen-Koblenz verlor nach ersten Erkenntnissen aufgrund eines Fahrfehlers die Kontrolle über sein Fahrzeug.

    Motorradfahrer verliert Kontrolle

    Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war kein weiteres Fahrzeug an dem tödlichen Motorradunfall auf der L92 beteiligt. Der junge Mann stürzte mit seinem Motorrad, kollidierte mit der Schutzplanke und wurde anschließend eine Böschung hinabgeschleudert.

    Die dabei erlittenen Verletzungen waren so schwer, dass der 22-Jährige noch an der Unfallstelle verstarb.

    L92 vollständig gesperrt

    Im Zuge der Unfallaufnahme sperrten die Einsatzkräfte die L92 zwischen Adenau und Herschbroich vollständig. Die Straßenmeisterei Adenau richtete eine örtliche Umleitung ein, um den Verkehr umzuleiten.

    Die Sperrmaßnahmen dauern für die Zeit der polizeilichen Maßnahmen an.

    Ermittlungen laufen

    Die zuständigen Behörden untersuchen weiterhin die genauen Umstände des tödlichen Motorradunfalls auf der L92. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Informationen der Polizei Rheinland-Pfalz finden Sie zudem auf der offiziellen Webseite unter polizei.rlp.de.

  • Schwerer Unfall auf der B 262 zwischen Mendig und Kottenheim – Straße dicht!

    Schwerer Unfall auf der B 262 zwischen Mendig und Kottenheim – Straße dicht!

    Nachtrag zum Schwerer Unfall auf der B 262

    Am 18.02.2026 gegen 9 Uhr ereignete sich auf der B 262 zwischen den Anschlussstellen Kottenheim und Mendig ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von einem PKW und zwei LKW.

    Nach ersten vorläufigen Ermittlungen kam der unfallbeteiligte PKW aus noch ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit zwei entgegenkommenden LKW. Hierbei wurde der Fahrer des PKW schwer verletzt eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.

    Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

    Durch umfangreiche Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt werden.

    Die Sperrung dauert nach wie vor an, Umleitungen sind ausgeschildert.

    B 262 bei Mendig nach Unfall mit zwei Lkw und Pkw voll gesperrt

    Auf der Bundesstraße 262 hat sich am heutigen Tag ein größerer Verkehrsunfall ereignet. Der Unfall passierte zwischen der Anschlussstelle Mendig und Kottenheim. Nach derzeitigen Informationen sind zwei Lastkraftwagen sowie ein Pkw in das Geschehen verwickelt.

    Die Einsatz- und Rettungskräfte befinden sich aktuell vor Ort. Sie sichern die Unfallstelle, koordinieren die Maßnahmen und kümmern sich um die weitere Lage vor Ort. Weitere Details zum genauen Unfallhergang oder zu möglichen Verletzten liegen derzeit noch nicht vor.

    B 262 aktuell gesperrt – Verkehr wird umgeleitet

    Die B 262 ist zum jetzigen Zeitpunkt vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen im betroffenen Bereich mit erheblichen Behinderungen rechnen. Autofahrer sollten den Streckenabschnitt nach Möglichkeit weiträumig umfahren und den Anweisungen der Polizei folgen.

    Da sich die Einsatzlage noch entwickelt, kann die Sperrung nach aktuellem Stand noch längere Zeit andauern. Auch der Schwerlastverkehr muss sich auf Verzögerungen einstellen.

    Einsatzkräfte vor Ort – es wird nachberichtet! 

    Weitere Updates folgen, sobald Polizei oder Rettungskräfte neue Details veröffentlichen.

    Offizielle Informationen

    Aktuelle Hinweise und Meldungen veröffentlichen die Behörden in der Regel über ihre offiziellen Kanäle. Informationen können unter anderem über die Webseiten der Polizei sowie über regionale Warn- und Informationssysteme bekanntgegeben werden.

    Mehr Meldungen aus der Region findest Du jederzeit in unserer Rubrik News sowie im Bereich Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Spay: Unbekannte versprühen Reizgas während Karnevalsveranstaltung

    Spay: Unbekannte versprühen Reizgas während Karnevalsveranstaltung

    Spay: Unbekannte versprühen Reizgas während Karnevalsveranstaltung – 59 Betroffene in Dorfhalle

    In Spay im Landkreis Mayen-Koblenz ist eine Karnevalsveranstaltung am Sonntagabend, 15.02.2026, abrupt eskaliert. Gegen 22:26 Uhr setzten bislang unbekannte Täter in der Dorfhalle Reizgas ein. Nach aktuellem Stand sprühten sie das Mittel mitten in der Halle, nachdem es zuvor innerhalb einer Personengruppe zu Streitigkeiten gekommen war. Viele Gäste reagierten sofort mit Husten, brennenden Atemwegen und deutlichen Reizungen.

    Weil sich die Beschwerden rasch häuften, räumten Verantwortliche die Dorfhalle. Einsatzkräfte organisierten anschließend die Versorgung vor Ort. Die Feuerwehr richtete dafür im Gerätehaus eine Verletztensammelstelle ein. Dort untersuchte der Rettungsdienst zahlreiche Betroffene, während weitere Helfer die Lage in und um die Halle absicherten. Insgesamt behandelten die Einsatzkräfte 59 Personen. Neun Verletzte brachten Rettungswagen vorübergehend in umliegende Krankenhäuser, damit Ärzte sie weiter untersuchen und versorgen.

    Zum aktuellen Gesundheitszustand der Betroffenen liegen der Polizei derzeit keine konkreten Angaben vor. Die Ermittler prüfen nun, wer das Reizgas versprühte und wie es zu dem Angriff kam. Außerdem klärt die Polizei, ob die Streitigkeiten direkt mit der Tat zusammenhingen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein, und sie arbeiten weiter an der Identifizierung der Täter.

    Die Polizei bittet Zeugen sowie weitere Geschädigte um schnelle Hinweise. Wer Beobachtungen zum Streit, zu verdächtigen Personen oder zu Auffälligkeiten rund um die Dorfhalle gemacht hat, soll sich umgehend melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Boppard unter der Telefonnummer 06742/809-0 entgegen. Zudem empfiehlt die Polizei, bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Mehr Hintergründe und weitere Meldungen aus der Region findest Du auch hier: Schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden bei Mayen, Öffentlichkeitsfahndung – Wer kennt den Mann sowie Verkäufer ersticht Chefin bei NEW YORKER.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gesundheitsamt MYK bietet kostenfreie MMR-Impfungen für Kinder und Erwachsene an

    Gesundheitsamt MYK bietet kostenfreie MMR-Impfungen für Kinder und Erwachsene an

    Gesundheitsamt MYK bietet kostenfreie MMR-Impfungen an

    Der Schutz vor Masern, Mumps und Röteln bleibt ein zentrales Thema für die öffentliche Gesundheit im Kreis Mayen-Koblenz. Das Gesundheitsamt MYK reagiert auf die weiterhin bestehenden Risiken und bietet regelmäßig eine kostenfreie MMR-Impfung für Kinder und Erwachsene an. Damit setzt die Behörde ein klares Zeichen für Prävention und Gesundheitsschutz.

    Masern gelten keineswegs als harmlose Kinderkrankheit. Eine Infektion führt häufig zu schweren Komplikationen und kann langfristige Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Zwar hat das seit März 2020 geltende Masernschutzgesetz gemeinsam mit flächendeckenden Impfungen die Fallzahlen deutlich reduziert, dennoch registrieren Behörden immer wieder regionale Ausbrüche – vor allem bei ungeimpften Personen.

    Impfangebote an zwei Standorten im Kreis MYK

    Um den Zugang zur Impfung möglichst einfach zu gestalten, organisiert das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz monatliche Impfsprechstunden. Am Standort Koblenz, Mainzer Straße 60a, findet die öffentliche Impfaktion grundsätzlich jeden zweiten Donnerstag im Monat statt. Der nächste Termin wurde wegen des Schwerdonnerstags auf Mittwoch, den 11. Februar, von 14 bis 15 Uhr verlegt.

    Parallel dazu bietet das Gesundheitsamt auch am Standort Mayen, Bannerberg 6, am Mittwoch, 11. Februar, von 14 bis 15 Uhr eine kostenfreie MMR-Impfung an. Das Angebot richtet sich an Kinder ab dem zwölften Lebensmonat sowie an Erwachsene ohne ausreichenden Impfschutz.

    Was Teilnehmende beachten müssen

    Für die Impfung benötigen Interessierte lediglich ihren Impfausweis. Eine vorherige Anmeldung ist wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Minderjährige unter 18 Jahren müssen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder Sorgeberechtigten vorlegen.

    Während der Impfsprechstunden führt das Gesundheitsamt ausschließlich Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln durch. Weitere Schutzimpfungen sowie allgemeine Impf- oder Reiseimpfberatungen finden im Rahmen dieses Angebots nicht statt.

    Kontakt und weiterführende Informationen

    Bei Rückfragen oder für weitere Informationen steht das Gesundheitsamt MYK per E-Mail unter gesundheitsamt@kvmyk.de zur Verfügung. Ergänzende Hinweise zum Thema Impfschutz bietet auch das Robert Koch-Institut.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Kreis findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland.

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  • Polizei Koblenz sucht weiter Kopf und Tatwerkzeug nach Leichenfund

    Polizei Koblenz sucht weiter Kopf und Tatwerkzeug nach Leichenfund

    Polizei Koblenz sucht weiter Kopf und Tatwerkzeug nach Leichenfund

    Ein schwerer Blaulicht-Einsatz in Monreal im Landkreis Mayen-Koblenz beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin intensiv. Nach dem grausamen Fund einer weiblichen Leiche in einem Waldgebiet laufen die Ermittlungen mit Hochdruck. Die Einsatzkräfte suchen nach wie vor nach dem fehlenden Kopf der Frau sowie nach dem mutmaßlichen Tatwerkzeug.

    Wie die Polizei mitteilt, entdeckte ein Spaziergänger den Leichnam in der Nähe von Monreal. Der Körper wies massive Verletzungen auf, zudem fehlten Kopf und Hände. Daraufhin rückten zahlreiche Polizeikräfte, Kriminaltechniker und Spezialisten der Spurensicherung an. Auch ein Hubschrauber unterstützte die umfangreichen Suchmaßnahmen. Einen ausführlichen 

    Nach Angaben der Ermittler identifizierten die Behörden die Tote inzwischen eindeutig. Es handelt sich um eine 32 Jahre alte Frau aus Eritrea. Die Polizei prüft derzeit intensiv, wo sich der eigentliche Tatort befindet. Sowohl der Fundort der Leiche als auch frühere Funde von Körperteilen könnten Teil eines komplexen Tatgeschehens sein.

    Polizei sucht Kopf und Tatwerkzeug nach Leichenfund in Monreal

    Der Fall sorgt auch überregional für großes Aufsehen und reiht sich in mehrere schwere Gewaltverbrechen ein, über die regelmäßig im Bereich Deutschland sowie im Ressort News berichtet wird. Besonders die Brutalität der Tat erschüttert viele Menschen in der Region nachhaltig.

    Parallel dazu richtet sich der Fokus der Ermittlungen auf das persönliche Umfeld der Getöteten. Der Lebensgefährte der Frau hält sich aktuell im Ausland auf. Die Polizei steht mit internationalen Behörden in Kontakt und prüft mögliche Zusammenhänge. Hinweise aus der Bevölkerung spielen dabei weiterhin eine zentrale Rolle.

    Die Polizei Rheinland-Pfalz bittet dringend um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen im Raum Monreal und Umgebung. Wer relevante Informationen liefern kann, soll sich direkt an die Polizei Rheinland-Pfalz wenden. Auch scheinbar nebensächliche Details könnten für die Ermittlungen entscheidend sein.

    Der aktuelle Bericht aus Monreal zeigt erneut, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Medien und Bevölkerung ist. Weitere Updates zu laufenden Ermittlungen und Fahndungen findest Du jederzeit im Bereich Fahndungen.

    Die Ermittler setzen ihre Suchmaßnahmen fort und hoffen auf neue Erkenntnisse in den kommenden Tagen. Sobald gesicherte Informationen vorliegen, werden die Behörden die Öffentlichkeit erneut informieren.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

     

  • Vogelgrippe: Stallpflicht im Landkreis Mayen-Koblenz und Koblenz-Stadtgebiet bis Ende November

    Vogelgrippe: Stallpflicht im Landkreis Mayen-Koblenz und Koblenz-Stadtgebiet bis Ende November

    Geflügelpest: Stallpflicht im Landkreis Mayen-Koblenz und Koblenz-Stadtgebiet

    Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat eine sofortige Stallpflicht für sämtliches Geflügel im Landkreis Mayen-Koblenz und im Stadtgebiet Koblenz angeordnet.

    Diese Maßnahme soll die Ausbreitung der hochpathogenen Geflügelpest (H5N1) verhindern.

    Die Verfügung gilt vorerst bis zum 30. November 2025.

    Verordnung zum Schutz vor der Geflügelpest

    Alle Geflügelhalter müssen ihre Tiere – darunter Hühner, Enten, Gänse, Truthühner, Wachteln, Fasane und Laufvögel – in geschlossenen Ställen oder abgeschirmten Unterständen halten.

    Damit reagiert das Veterinäramt auf den seit Oktober 2025 zunehmenden Ausbruch des Virus in zahlreichen Bundesländern.

    Besonders betroffen sind Wildvögel, vor allem Kraniche, doch auch mehrere Geflügelbetriebe meldeten bereits Fälle.

    „Das Risiko einer Einschleppung durch Wildvögel ist derzeit sehr hoch“, erklärt Dr. Simone Nesselberger, Abteilungsleiterin des Veterinäramtes. Die Aviäre Influenza könne schnell ganze Bestände gefährden und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.

    Beim Menschen wurde bislang kein Krankheitsfall festgestellt.

    Begleitende Sicherheitsmaßnahmen

    Geflügelhalter müssen an allen Stalleingängen und für Gerätschaften geeignete Desinfektionsmöglichkeiten bereitstellen.

    Der Handel mit Geflügel über Märkte, Börsen oder mobile Händler ist verboten – ebenso die Ausrichtung solcher Veranstaltungen.
    Auch das Verfüttern von Eierschalen ist untersagt.

    Nesselberger mahnt zur Vorsicht:

    „Fremde Personen sollten keinen Zutritt zu den Beständen erhalten. Nur Tierärzte dürfen diese derzeit betreten.“ Halter sollen Schutzkleidung wie Overalls und Einmalstiefel nutzen und bei der Versorgung der Tiere gesonderte Kleidung tragen.

    Meldepflicht bei Krankheitsanzeichen

    Wer innerhalb von 24 Stunden mehr als zwei Prozent Tierverluste oder auffällige Veränderungen der Legeleistung bemerkt, muss dies unverzüglich dem Veterinäramt melden. Diese Maßnahme schützt die Tiergesundheit und verhindert eine weitere Verbreitung des Virus.

    „Die Aufstallung ist entscheidend, um große und kleine Geflügelhaltungen gleichermaßen zu schützen“, betont Nesselberger.

    „Die Anordnung dient dem Schutz der Tiere und indirekt auch dem Schutz der Menschen.“

    Weitere Informationen

    Die vollständige Verfügung steht unter www.kvmyk.de. Ansprechpartner für Rückfragen ist Thomas Brunnhübner, Referatsleiter im Veterinäramt, unter Tel. 0261/108-458.

    Aktuelle regionale Nachrichten finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/news/ und blaulichtmyk.de/deutschland/.

  • Erdbeben in der Eifel: Deutlich spürbare Erschütterung in der Nacht zum Freitag

    Erdbeben in der Eifel: Deutlich spürbare Erschütterung in der Nacht zum Freitag

    Erdbeben in der Eifel erschüttert Ochtendung und Umgebung

    Mitten in der Nacht zum Freitag (31. Oktober) erlebte die Eifel ein deutlich spürbares Erdbeben. Gegen 1.55 Uhr bebte die Erde im Raum Ochtendung im Landkreis Mayen-Koblenz – und weckte zahlreiche Menschen aus dem Schlaf. Nach Angaben des Landesamts für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz erreichte das Beben eine Stärke von 2,7 auf der Richterskala.

    Stärkstes Beben seit 2023

    Das Landesamt bestätigte, dass es sich um das stärkste Beben in der Region seit dem Jahr 2023 handelt. Das Epizentrum lag in rund zehn Kilometern Tiefe unter der Erdoberfläche. Besonders betroffen war die Gemeinde Ochtendung, doch auch aus Koblenz und umliegenden Orten gingen zahlreiche Meldungen über spürbare Erschütterungen ein.

    Bewohner berichten über lautes Grollen

    Viele Anwohnerinnen und Anwohner schilderten, sie seien von einem lauten Grollen und einem plötzlichen Schlag geweckt worden. Auf dem Portal Erdbebennews meldeten sich in der Nacht Dutzende Betroffene. Eine Bewohnerin aus Ochtendung berichtete: „Ein Schlag, dann Grollen. Das Haus knirschte. Ein Wackeln spürte ich nicht.“

    Erdbeben in der Eifel kein seltenes Phänomen

    Die Eifel gehört zu den Regionen in Deutschland, in denen es immer wieder zu leichten bis mittleren Erdbeben kommt. Ursache ist die geologische Aktivität im sogenannten Osteifel-Vulkanfeld, das noch heute durch Restvulkanismus geprägt ist. Bereits in der Vergangenheit registrierten die Messstationen des Landesamtes wiederholt kleinere Erdstöße.

    Keine Schäden gemeldet

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es bei dem Erdbeben in der Eifel zu keinen Schäden an Gebäuden oder der Infrastruktur. Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr blieben wachsam, es gingen jedoch keine Notrufe mit Schadensmeldungen ein. Das Polizeipräsidium Koblenz bestätigte am frühen Morgen, dass keine Einsätze im Zusammenhang mit dem Beben erforderlich waren.

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  • Geflügelpest im Kreis Mayen-Koblenz: Kranich positiv auf H5N1 getestet

    Geflügelpest im Kreis Mayen-Koblenz: Kranich positiv auf H5N1 getestet

    Geflügelpest im Kreis Mayen-Koblenz 

    Im Kreis Mayen-Koblenz wurde ein am Rheinufer in Koblenz verendeter Kranich positiv auf den Erreger der Geflügelpest (Aviäre Influenza, Subtyp H5N1) getestet.

    Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz bestätigte den Befund nach einer Laboranalyse.

    Weitere tote oder erkrankte Kraniche aus Thür und Bendorf werden derzeit untersucht.

    Eine Probe ging zur abschließenden Bestätigung an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das nationale Referenzlabor für Tierseuchen.

    Virus breitet sich in Deutschland weiter aus

    Das FLI stuft das Risiko für Ausbrüche der Geflügelpest im Kreis Mayen-Koblenz und bundesweit derzeit als hoch ein.

    Besonders im Herbst, während der Zugzeit vieler Wildvögel, steigt die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Virusverbreitung.
    Laut Institut sind Tauben und Singvögel kaum empfänglich für das Virus und tragen zur Ausbreitung nur geringfügig bei.

    Veterinäramt ruft Geflügelhalter zu Wachsamkeit auf

    Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz appelliert an alle Geflügelhalter, die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten.

    Besonders gefährdet sind Betriebe mit Zugang zu offenen Gewässern oder Freilaufhaltung.

    Leiter Thomas Brunnhübner betont:
    „Der beste Schutz gegen eine Einschleppung des Virus ist die strikte Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen.“

    Empfohlene Schutzmaßnahmen:

    • Geflügel möglichst im Stall halten (gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung).
    • Fütterung nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen.
    • Futter, Einstreu und Geräte wildvogelsicher lagern.
    • Nur frisches Leitungswasser zum Tränken verwenden, kein Oberflächenwasser.
    • Keine Speisereste oder Grünfutter von Feldern verfüttern.
    • Stalleigene Kleidung und Schuhe verwenden.
    • Geräte regelmäßig reinigen und desinfizieren.
    • Konsequente Schadnagerbekämpfung.
    • Neuzugänge in Quarantäne halten.
    • Zugang zur Geflügelhaltung absichern.

    Was ist die Geflügelpest?

    Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine hochansteckende Virusinfektion, die insbesondere Hühner, Puten, Enten und Gänse betrifft. Hochpathogene Stämme wie H5N1 führen häufig zu schweren Krankheitsverläufen mit hoher Sterblichkeit.

    Das Virus überträgt sich durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln oder über kontaminierte Materialien wie Futter, Kleidung oder Gerätschaften. Auf Oberflächen kann der Erreger bei 20 °C bis zu einer Woche, bei 4 °C sogar bis zu einem Monat überleben.

    Was tun bei Verdacht oder Tierfund?

    Bei Krankheitsanzeichen wie Atemnot, Apathie, Durchfall oder plötzlichen Todesfällen müssen Geflügelhalter sofort das zuständige Veterinäramt informieren.

    Jeder Verdacht auf eine Tierseuche ist meldepflichtig.

    Tote oder kranke Wildvögel dürfen nicht angefasst werden. Funde von toten Wasservögeln oder Greifvögeln sind unter Angabe von Fundort und Datum per E-Mail an veterinaerdienst@kvmyk.de zu melden.

    Keine Gefahr für den Menschen

    Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts besteht für Menschen bei Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln kein nennenswertes Risiko.

    Eine Übertragung auf den Menschen erfordert engen Kontakt mit infiziertem Geflügel.

    Registrierungspflicht für Geflügelhalter

    Alle Geflügelhalter – auch Hobbyhalter – müssen ihre Tierhaltung beim Veterinäramt registrieren.

    Die Online-Erfassung ist über das Serviceportal Rheinland-Pfalz möglich. Die Kreisverwaltung beobachtet die Lage kontinuierlich und
    informiert über aktuelle Entwicklungen.

  • Diebstahl und versuchter Diebstahl aus Kfz in Mendig

    Diebstahl und versuchter Diebstahl aus Kfz in Mendig

    Einbruch in Transporter in Mendig in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2025

    Mendig, Industriestraße und Pellenzstraße

    In der Nacht vom 07. auf den 08. Juli 2025 kam es in Mendig zu mehreren Fällen von Kfz-Kriminalität. Bislang unbekannte Täter machten sich an zwei Transportern zu schaffen. Ein Einbruch führte zu einem erheblichen Diebstahlschaden.

    In der Industriestraße verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu einem geparkten Mercedes-Sprinter. Sie hebelten eine Schiebetür auf und entwendeten mehrere hochwertige, akkubetriebene Werkzeuge der Marke Hilti. Der entstandene Sachschaden ist erheblich.

    In einem weiteren Fall versuchten vermutlich dieselben Täter, einen VW-Crafter auf dem Netto-Parkplatz in der Pellenzstraße aufzubrechen. Der Versuch, über die Hecktür in das Fahrzeug einzudringen, misslang jedoch.

    Die Polizei Mayen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Wer hat in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Industriestraße oder Pellenzstraße beobachtet?

    Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer der Polizeiinspektion Mayen zu melden.

  • Storchennachwuchs in MYK

    Storchennachwuchs in MYK

    Erneut Storchennachwuchs im Landkreis Mayen-Koblenz – Artenschutz zeigt Wirkung

    Die Stiftung für Natur und Umwelt des Landkreises Mayen-Koblenz feiert einen neuen Erfolg.
    In diesem Frühjahr konnten drei Weißstorchenpaare beim Brüten beobachtet werden. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt für den lokalen Naturschutz.

    Die Stiftung hat gezielt Lebensräume ökologisch aufgewertet.

    Feuchtbiotope mit offenen Grünflächen bieten ideale Bedingungen. Weißstörche finden hier reichlich Nahrung. Frösche, Mäuse, Regenwürmer und Kleintiere sind in großer Zahl vorhanden.

    Auch viele weitere Vogelarten profitieren. Die Flächen dienen als Brut- und Rastgebiete. Sie fördern die biologische Vielfalt in der Region. Die Sparkasse Koblenz unterstützt das Storchenprojekt finanziell.

    Ohne diese Hilfe wären viele Maßnahmen nicht möglich.

    Besucherinformation:

    Menschen, die die Storchenplattformen besuchen, werden um Rücksicht gebeten.
    Bitte halten Sie ausreichend Abstand zu den Nestern. Störungen können den Bruterfolg gefährden.

    Ein positives Zeichen für den Naturschutz

    Pascal Badziong, Erster Kreisbeigeordneter und Vorsitzender der Stiftung, äußert sich erfreut:

    „Drei brütende Paare im Landkreis – das ist ein schöner Erfolg. Unsere Maßnahmen zeigen Wirkung. Die intakte Natur in Mayen-Koblenz ist ein wertvolles Gut.“

    Der Weißstorch war in Rheinland-Pfalz lange selten. Dank gezielter Schutzmaßnahmen kehrt er zurück. Diese Entwicklung ist ein starkes Symbol für die Wirksamkeit des lokalen Naturschutzes.

    Dank an Unterstützer

    Ein besonderer Dank gilt der Stiftung für Natur und Umwelt. Sie engagiert sich konsequent für Artenvielfalt und Lebensräume.  Ebenso wird die Sparkasse Koblenz gewürdigt. Sie ist ein zuverlässiger Partner des Natur- und Artenschutzes im Landkreis. 

  • Landkreis Mayen-Koblenz will bis 2040 klimaneutral werden !

    Landkreis Mayen-Koblenz will bis 2040 klimaneutral werden !

    Landkreis Mayen-Koblenz will bis 2040 klimaneutral werden !

    KREIS MYK.

    Unter dem Motto “Klimaneutraler Landkreis 2040” wurde in der Stadt- und Kongresshalle Vallendar der erste Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft im Landkreis Mayen-Koblenz (MYK) gesetzt.

    Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr – auch die Menschen in der Region spüren seine Auswirkungen.

    Aus diesem Grund hat der Landkreis Mayen-Koblenz wichtige Ziele formuliert: Bis 2040 soll MYK klimaneutral werden, wobei die Kreisverwaltung bereits bis 2035 diesen Meilenstein erreichen will. Grundlage dafür ist ein Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2022.

    Landrat Dr. Alexander Saftig eröffnete die Auftaktveranstaltung mit deutlichen Worten:

    „Klimaneutralität ist mehr als nur eine Idee oder ein Konzept – es ist eine Verpflichtung, der wir uns als Gemeinschaft stellen müssen und wollen.

    Wir stehen an einem entscheidenden Punkt, an dem wir darüber nachdenken müssen, welches Erbe wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen möchten”, betonte der Kreischef. Aus diesem Grund hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz seit besagtem Beschluss auch bereits intensiv daran gearbeitet, dem Ziel Klimaneutralität näherzukommen. So hat das Klimaschutzmanagement im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Transferstelle Bingen und Sweco begonnen, ein „Integriertes Vorreiterkonzept“ zu entwickeln. Dieses Konzept zielt darauf ab, das bestehende Klimaschutzkonzept zu überarbeiten und den Weg
    zu einem klimaneutralen Landkreis zu ebnen.

    Die Auftaktveranstaltung in Vallendar bot Raum für Experten aus verschiedenen Bereichen sowie für politische Entscheidungsträger, Verwaltungsmitarbeiter und Bürger der Region. Michael Münch von der Transferstelle Bingen/Sweco GmbH skizzierte in seinem überaus anschaulichen Vortrag den Prozess zur Erarbeitung eines umfassenden Konzepts für einen klimaneutralen Landkreis. Beginnend mit einer Bestandsanalyse werden Maßnahmen definiert, die bis 2040 zur Klimaneutralität beitragen sollen.

    Andreas Göbel, geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz, hob im Anschluss die Vorreiterrolle und die Vorbildfunktion des Landkreises Mayen-Koblenz in Sachen Klimaschutz hervor
    und sprach über die Bedeutung der Kommunikation bei diesem Vorhaben.

    Wadim Pfaff, Umweltmanager bei der Firma Finzelberg aus Andernach, präsentierte in seinem
    Gastvortrag das Engagement seines Unternehmens auf dem Weg zur CO2-Neutralität bis 2025.

    Eine Podiumsdiskussion, an der auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong teilnahm, bildete den Abschluss der Veranstaltung und zeigte, dass der Weg zur Klimaneutralität nur gemeinsam erfolgreich bestritten werden kann.

    „In Mayen-Koblenz haben wir uns engagiert auf den Weg gemacht. Aber wir brauchen auf diesem
    Weg alle Akteure: Bürger, Wirtschaft und Politik”, unterstrich der Erste Kreisbeigeordnete bei
    der Auftaktveranstaltung, die den Beginn einer wichtigen Reise für Mayen-Koblenz auf dem Weg
    zur Klimaneutralität bedeutet.

    Alle Akteuren einig 

    Denn letztlich ist allen Akteuren klar, dass Klimaschutz und Klimaanpassung keine Sprintaufgaben sind, sondern einen langfristigen, koordinierten und entschlossenen Einsatz aller Beteiligten erfordern. So ist gemäß des Kreistagsbeschlusses von 2022 beispielsweise auch angedacht, in regelmäßigen Abständen ein „Energie- und Klimaforum“ im Landkreis durchzuführen. Die erste Veranstaltung dieser Art soll nach aktueller Planung im ersten Quartal 2025 stattfinden. Dort soll dann auch das Ergebnis des Vorreiterkonzeptes für einen klimaneutralen Landkreis Mayen-Koblenz präsentiert und erste
    Maßnahmen und weitere Schritte mit den Akteuren zur Disposition gestellt werden.

  • Großdemonstration von Landwirten: Kreisverwaltung weist auf massive Verkehrsbeeinträchtigungen am Montag zu erwarten

    Großdemonstration von Landwirten: Kreisverwaltung weist auf massive Verkehrsbeeinträchtigungen am Montag zu erwarten

    Großdemonstration von Landwirten: Kreisverwaltung weist auf massive Verkehrsbeeinträchtigungen am Montag zu erwarten

    Mayen-Koblenz –

    Aufgrund der angekündigten Großdemonstration von Landwirten, die mit Traktorenkonvois und Straßenblockaden einhergehen soll, wird es am Montag, 8. Januar, voraussichtlich zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen in Teilen des Landkreises Mayen-Koblenz sowie rund um die Stadt Koblenz kommen. Darauf weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin und bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.

    Insbesondere in Auf- und Abfahrten sowie Kurven- und Kreuzungsbereichen sollte die Verkehrslage besonders im Blick gehalten werden, um mögliche Verkehrsunfälle zu vermeiden. Grundsätzlich ist es ratsam, alle nicht absolut notwendigen Fahrten zu vermeiden. Es ist damit zu rechnen, dass die Beeinträchtigungen ganztätig bestehen.

    Die Kreisverwaltung weist zudem darauf hin, dass die Durchfahrt für Noteinsatzfahrzeuge, wie zum Beispiel Ärzte, Rettungsfahrzeuge, Feuerwehren und Polizei jederzeit möglich ist. Die Teilnehmer, Helfer, Ordner und sonstige Beteiligte der Demonstration müssen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung beachten und genießen insbesondere kein Vorrecht im Straßenverkehr;
    die Straßenverkehrsvorschriften sind uneingeschränkt zu beachten.

    Nach Informationen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bleiben die Schulen geöffnet und der Unterricht findet statt. Es ist jedoch auch mit erheblichen Einschränkungen, Verspätungen
    und kompletten Fahrtausfällen im Schüler- und Linienverkehr im Landkreis und der Region zu rechnen.

    Die ADD teilt fernen mit, dass bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern die
    Erziehungs- beziehungsweise Sorgeberechtigten über den Schulbesuch und die Anreise entscheiden.

  • Kreisverwaltung weist auf Einschränkungen  in der Ausländerbehörde ab April hin

    Kreisverwaltung weist auf Einschränkungen in der Ausländerbehörde ab April hin

    KREIS MYK. Die Verfahrensabläufe in der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz werden aus personellen Gründen ab dem 1. April neu geregelt. Nachfolgende Neuerungen gilt es zu beachten:

    • Eine Vorsprache bei den Mitarbeitenden der Ausländerbehörde erfolgt ausschließlich nach Terminvergabe. Eine Vorsprache ohne Termin ist leider nicht mehr möglich. Bei der Bearbeitung von Terminen wird jedoch eine Priorisierung vorgenommen.
    • Für die telefonische Erreichbarkeit der Ausländerbehörde wird eine Hotline mit der Rufnummer 0261/108-788 eingerichtet. In dieser Hotline kann das entsprechende Anliegen ausgewählt werden und der Anrufer wird automatisch zum richtigen Sachbearbeitenden weitergeleitet.
    • Kunden, die ausschließlich Unterlagen abgeben möchten, können diese entweder per Post schicken, in den Hausbriefkasten der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz oder in einem eigens im Bereich der Ausländerbehörde im Kreishaus aufgestellten Briefkasten hinterlegen.
    • Schriftliche Anfragen sind ausschließlich per Mail an das E-Mail-Postfach der Ausländerbehörde an auslaenderbehoerde@kvmyk.de oder an abh@kvmyk.de zu stellen und werden in der Regel innerhalb einer Woche durch die Ausländerbehörde beantwortet.
    • Im Zugangsbereich der Ausländerbehörde wird eine Terminkontrolle eingerichtet, die nur von Kunden mit einem entsprechenden Termin passiert werden kann. Kunden die ohne Termin vorsprechen, werden ohne Angabe von Gründen zurückgewiesen.

    Für die getroffenen Maßnahmen sowie voraussichtlich längere Wartezeiten bittet die Kreisverwaltung um Verständnis.

  • Unterbringungssituation von Geflüchteten in Mayen-Koblenz ist am Limit

    Unterbringungssituation von Geflüchteten in Mayen-Koblenz ist am Limit

    Kommunale Familie fühlt sich alleine gelassen und fordert mehr Hilfe von Bund und Land – Errichtung kleiner regionaler Gemeinschaftsunterkünfte in MYK geplant.

    KREIS MYK. Die Unterbringungssituation von Flüchtlingen im Landkreis Mayen-Koblenz ist am Limit. Der Landkreis und die angehörenden Kommunen stoßen an die Grenzen ihrer Kapazitäten bei der Beschaffung von dezentralem Wohnraum für geflüchtete Menschen: Nachdem MYK neben bislang gut 2500 Ukrainern und in 2022 knapp 500 Menschen aus aller Welt aufgenommen hat, ist davon auszugehen, dass dem Landkreis im ersten Halbjahr 2023 bis zu 600 weitere geflüchtete Menschen zugewiesen werden. Im engen Schulterschluss mit der Kreisspitze appellieren die hauptamtliche Bürgermeisterin sowie die hauptamtlichen Bürgermeister deshalb dringend an das Land und den Bund, den Kommunen mehr Hilfe zukommen zu lassen. „Wer Zuflucht sucht, bekommt sie. Die kommunale Familie im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt ihre Verantwortung sehr ernst und auch wahr. Bund und Land aber tun dies nicht oder machen zu wenig“, betonen die kommunalen Vertreter unisono und sind zu einem konstruktiven Austausch sowie zur gemeinsamen Findung von Lösungen bereit. Konkret fordern sie, dass gesetzliche Hürden abgebaut und die Möglichkeiten von Rückführungen besser ausgeschöpft werden.

    Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versucht die kommunale Familie die Aufnahme von Flüchtlingen in MYK zu bewältigen. Es fehle aber nicht nur zunehmend an geeignetem bezahlbarem Wohnraum, sondern auch an finanziellen Mitteln und Personal für die Integration vor Ort. Deutschland leiste einen Löwenanteil an Aufnahme von Flüchtlingen in Europa. Bislang konnte diese Situation in großen Teilen nur durch die Unterstützung in der Gesellschaft gestemmt werden. „Wir sind froh, dass es eine so große Akzeptanz und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung gibt. Ohne das ehrenamtliche Engagement von Privatpersonen und Initiativen wäre die Lage kaum zu bewältigen. Dankbar sind wir auch jedem Mayen-Koblenzer, der bezahlbaren Wohnraum für Geflüchtete anbietet und auch künftig zur Verfügung stellen kann“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong. Trotz fehlender Hilfen von Bund und Land werden aber weder der Landkreis noch die kreisangehörigen Kommunen die Hände in den Schoß legen. Um den absehbar steigenden Zahlen an Zuweisungen geflüchteter Menschen und dem gleichzeitigen Mangel an geeignetem dezentralem Wohnraum entgegenzuwirken, planen die Städte und Verbandsgemeinden mit Hilfe des Landkreises und je nach Möglichkeit die Errichtung von regionalen Lösungen. Das Bestreben der kommunalen Familie ist es, feste Gebäude, wie zum Beispiel Hotels und Pensionen, aber auch Pfarrhäuser oder Büro- und Gewerbeimmobilien, zu einer Flüchtlingsunterkunft umzufunktionieren. In der engeren Überlegung steht aber auch die Errichtung von Wohnmöglichkeiten (z.B. Tiny-House oder Container-Lösungen) auf dafür geeigneten Flächen. Dabei haben Bürgermeisterin sowie die Bürgermeister und Kreisspitze von Anfang an im Blick, dass die jeweiligen Einrichtungen eine überschaubare Größenordnung einnehmen und stets angepasst an die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort sein werden.

    „Die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in geeignetem, klassischem Wohnraum im Landkreis Mayen-Koblenz wird auch weiterhin unser oberstes Ziel bleiben. Diesbezügliche Bemühungen dürfen und werden auch künftig nicht unterbleiben. Doch ohne die alternativen regionalen Unterbringungsmöglichkeiten, die einen Übergang zum dezentralen Wohnen bilden, wird es absehbar nicht mehr gehen“, sagt der Kreisgruppenvorsitzende Thomas Przybylla.

    Wie seit jeher, stehen die Städte und Verbandsgemeinden sowie der Landkreis auch bei der bevorstehenden finanziellen und personellen Herausforderung zur Schaffung von mehr Unterbringungsmöglichkeiten geschlossen zusammen und arbeiten Hand in Hand.