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  • 17-Jähriger bei Messerattacke getötet – Polizei fahndet mit Phantombild

    17-Jähriger bei Messerattacke getötet – Polizei fahndet mit Phantombild

    Tödliche Messerattacke am Schweriner Schlosspark-Center: Polizei fahndet mit Phantombild nach flüchtigem Täter

    Die schreckliche Messerattacke in Schwerin sorgt weiterhin für Bestürzung und Entsetzen.
    Ein 17-jähriger Jugendlicher verlor dabei sein Leben. Der mutmaßliche Täter ist noch immer auf der Flucht. Die Polizei fahndet jetzt mit einem Phantombild nach ihm.

    Beschreibung des Tatverdächtigen

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird der Täter wie folgt beschrieben:

    • Alter: Etwa 20 bis 27 Jahre alt

    • Dunkle Haare und ein Dreitagebart zum Tatzeitpunkt

    • Bekleidung: Helle Hose und schwarze Jacke

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung des Mannes.

    Das Phantombild kann hier abgerufen werden:

    https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Fahndungen/Fahndungen-nach-Personen/?id=208390&processor=processor.sa.pressemitteilung

    Polizei fahndet mit Hochdruck

    Der Marienplatz in Schwerin, an dem das Schlosspark-Center liegt, gilt als einer der gefährlichsten Orte Mecklenburg-Vorpommerns. Aufgrund dieser Einstufung wird er als einziger öffentlicher Platz im Bundesland videoüberwacht.

    Trotz der Kameras konnte der Täter jedoch nicht eindeutig identifiziert werden. Der Angriff ereignete sich gegen 18 Uhr an einem Seiteneingang des Schlosspark-Centers, einem Bereich ohne Videoüberwachung. Dort kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der afghanische Jugendliche niedergestochen wurde.

    Vergebliche Rettungsversuche

    Rettungssanitäter kämpften verzweifelt um das Leben des Jugendlichen. Trotz aller Bemühungen erlag er rund eine Stunde nach der Attacke seinen schweren Verletzungen.

    Erfolglose Durchsuchung des Centers

    Nach der Messerattacke soll der Täter in das Schlosspark-Center geflüchtet sein. Polizeibeamte riegelten das Einkaufszentrum sofort ab und durchsuchten alle Geschäfte. Dennoch gelang es dem mutmaßlichen Täter, unerkannt zu entkommen.

    Hintergründe des Streits noch unklar

    Bisher gibt es keine Informationen zur Tatwaffe oder zu den genauen Hintergründen des Streits. Auch ein mögliches Motiv bleibt bislang im Dunkeln.

    Zeugenaufruf der Polizei

    Die Polizei Schwerin sucht weiterhin nach Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können. Ein Hinweisportal für das Hochladen von Fotos und Videos wurde im Internet eingerichtet.

    Wer Informationen zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Mannes hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Schwerin zu melden. Die entsprechende Telefonnummer lautet: 0385 5180 4800.