Schlagwort: Mineralöl

  • Ölverschmutzung auf der Saar: Großalarm für Feuerwehr und Polizei bei Kanzem und Serrig

    Ölverschmutzung auf der Saar: Großalarm für Feuerwehr und Polizei bei Kanzem und Serrig

    Ölverschmutzung auf der Saar: Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei

    Am Sonntag, den 25. Januar 2026, kam es am späten Nachmittag zu einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Polizei auf der Saar. Eine großflächige Ölverschmutzung auf der Saar sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen im Bereich der Stauhaltungen Kanzem und Serrig. Einsatzkräfte reagierten schnell, um eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung zu verhindern.

    Güterschiff als Ursache der Gewässerverunreinigung

    Nach bisherigen Erkenntnissen verursachte ein Güterschiff die Ölverschmutzung auf der Saar. Das Schiff befand sich in Bergfahrt, als aus bislang ungeklärter Ursache Mineralöl in das Gewässer austrat. Die Verunreinigung breitete sich rasch über eine größere Fläche aus und machte ein sofortiges Eingreifen der Einsatzkräfte erforderlich.

    Die alarmierten Feuerwehren der Verbandsgemeinden Konz sowie Saarburg-Kell übernahmen umgehend die ersten Sicherungsmaßnahmen. Sie brachten mehrere Ölsperren auf dem Wasser aus, um das ausgetretene Mineralöl zu binden und eine weitere Ausdehnung zu verhindern. Zusätzlich leuchteten sie die Einsatzstellen großflächig aus, um auch in den Abendstunden effektiv arbeiten zu können.

    Leckage lokalisiert und Austritt gestoppt

    Im weiteren Verlauf des Einsatzes gelang es den Einsatzkräften, die Ursache der Ölverschmutzung auf der Saar eindeutig zu lokalisieren. Die Leckage am betroffenen Güterschiff stellten sie fest und stoppten den weiteren Austritt von Mineralöl erfolgreich. Damit verhinderten sie einen noch größeren Umweltschaden.

    Parallel dazu sicherten Kräfte der Wasserschutzpolizei den Schiffsverkehr und unterstützten die Maßnahmen auf dem Wasser. Weitere Informationen zum Thema Einsätze und Umweltgefahren findest Du auch im Bereich News sowie unter Verkehr.

    Schifffahrt zeitweise vollständig gesperrt

    Aufgrund der umfangreichen Reinigungs- und Sicherungsarbeiten sperrten die Behörden beide betroffenen Stauhaltungen vollständig für die Schifffahrt. Die Sperrung bestand bis zum heutigen Tag um 14 Uhr. Erst nach Abschluss der Maßnahmen und einer Kontrolle der Wasseroberfläche gaben die Verantwortlichen die Saar wieder frei.

    Die zuständigen Behörden, darunter die Polizei Saarland sowie die örtlichen Feuerwehren, prüfen nun den genauen Hergang des Vorfalls. Auch mögliche umweltrechtliche Konsequenzen stehen im Fokus der Ermittlungen. Weitere regionale Polizeimeldungen findest Du jederzeit unter Deutschland.

  • Gewässerverunreinigung durch Mineralöl an der Mosel

    Gewässerverunreinigung durch Mineralöl an der Mosel

    Gewässerverunreinigung durch Mineralöl an der Mosel

    Nittel

    Nach der Mitteilung eines Zeugen kam es am gestrigen Donnerstag, dem 25.01.2024, gegen 11.45 Uhr in Höhe der Ortslage Nittel (Moselkm. 216,300) zu einer Gewässerverunreinigung.

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    Demnach gelangte Mineralöl über den Einleiter der “Nittelerbach” in die Mosel. Eine Absuche des Bachverlaufs nach einer Einleitstelle bzw. einem Verursacher durch Polizei, Feuerwehr und Mitarbeiter der VG-Werke verlief negativ.

    Für insgesamt ca. vier Stunden floss Mineralöl in die Mosel. Die eingeleitete Menge kann nicht näher definiert werden, wird jedoch auf 5 bis 10 Liter geschätzt. Zeugen, die Angaben zum Verursacher machen können, werden gebeten, sich bei der Wasserschutzpolizei Trier unter der 0651 – 938190 zu melden.