Schlagwort: Moldau

  • Velbert: Betrunkener randaliert im Bus und bedroht Kinder mit Messer

    Velbert: Betrunkener randaliert im Bus und bedroht Kinder mit Messer

    Mann rastet im Linienbus völlig aus!

    Schock am frühen Donnerstagmorgen in Velbert: Ein 30 Jahre alter Mann aus der Republik Moldau hat in einem Bus des öffentlichen Nahverkehrs randaliert und mehrere Fahrgäste massiv bedroht. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll der Mann dabei auch drei Kinder beziehungsweise Jugendliche mit einem Messer eingeschüchtert haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurze Zeit später fest. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

    Velbert Bus Messer: Randalierer schreit herum und schlägt gegen Sitze

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmorgen (5. Februar 2026) gegen 7:50 Uhr in einem Bus der Linie 746. Übereinstimmende Zeugenaussagen beschreiben, dass der Mann plötzlich und ohne erkennbaren Grund laut herumschrie. Gleichzeitig schlug er gegen die Sitze und sorgte so für eine bedrohliche Situation im gesamten Fahrzeug.

    Zusätzlich soll der 30-Jährige Fahrgäste mit alkoholischen Getränken bespritzt haben. Damit eskalierte die Lage weiter, während andere Passagiere versuchten, Abstand zu halten und die Situation nicht weiter anzuheizen.

    Polizei trifft Mann und Kinder an Haltestelle „Christuskirche“ an

    Nachdem Zeugen den Notruf gewählt hatten, rückten Einsatzkräfte der Polizei sofort aus. Die Beamtinnen und Beamten trafen den Beschuldigten sowie die drei betroffenen Kinder beziehungsweise Jugendlichen an der Bushaltestelle „Christuskirche“ im Bus an. Die Kinder waren nach Angaben der Polizei 12 und 13 Jahre alt.

    Die Polizei stellte bei dem Mann ein Klappmesser sicher. Die Einsatzkräfte beschrieben ihn zudem als augenscheinlich erheblich alkoholisiert. Außerdem bestand der Verdacht, dass der Tatverdächtige möglicherweise auch unter Drogeneinfluss stand.

    Velbert Bus Messer: Festnahme nur mit Zwang und Einsatzstock möglich

    Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Die Polizistinnen und Polizisten mussten körperlichen Zwang anwenden, um ihn aus dem Bus zu bekommen. Dabei nutzten sie auch den Einsatzmehrzweckstock. Erst nach enormem Kraftaufwand gelang es, den Mann in den Streifenwagen zu bringen.

    Doch auch dort beruhigte sich der 30-Jährige nicht. Er schlug weiter um sich, bedrohte die Einsatzkräfte, sperrte sich gegen polizeiliche Maßnahmen und spuckte nach den Beamtinnen und Beamten. Auch auf der Wache setzte sich dieses aggressive Verhalten fort.

    Blutprobe angeordnet – Mann bis 17 Uhr in Gewahrsam

    Da der Tatverdächtige weiterhin aktiv Widerstand leistete, konnte die Polizei keinen Atemalkoholtest durchführen. Um die Beweise dennoch gerichtsfest zu sichern, ordnete die Polizei eine Blutprobe an, die unter Zwang entnommen wurde.

    Anschließend brachten die Einsatzkräfte den Mann auf richterliche Anordnung bis 17 Uhr in Polizeigewahrsam. Die Maßnahme diente sowohl der Ausnüchterung als auch der Verhinderung weiterer Straftaten.

    Mehrere Strafverfahren gegen den 30-Jährigen

    Gegen den Mann leitete die Polizei gleich mehrere Verfahren ein. Welche konkreten Tatvorwürfe am Ende im Raum stehen, hängt vom weiteren Verlauf der Ermittlungen ab. Klar ist jedoch: Die Eskalation im Bus und die Bedrohung der Kinder sorgen in Velbert für große Aufmerksamkeit und Besorgnis.

    Weitere Informationen will die Polizei nach Abschluss zusätzlicher Ermittlungen veröffentlichen.

    Mehr Meldungen aus der Region findest Du in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Präventionsinformationen findest Du außerdem bei der Polizei NRW.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Vier moldauische Staatsangehörige ins Herkunftsland abgeschoben

    Vier moldauische Staatsangehörige ins Herkunftsland abgeschoben

    Abschiebung vier moldauischer Staatsangehöriger

    Die Bundespolizei Freilassing hat am Dienstag, 25. November, insgesamt vier moldauische Staatsangehörige in ihr Herkunftsland zurückgeführt. Die Einsatzkräfte stellten zuvor mehrere Fälle unerlaubter Einreise sowie unerlaubten Aufenthalts fest. Die Maßnahmen erfolgten nach zwei gezielten Kontrollen auf der Autobahn A94 im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung.

    Kontrolle am Sonntag: Drei Moldauer überschreiten visumsfreien Aufenthalt

    Am Sonntag, 23. November, überprüften Beamte der Bundespolizei ein litauisches Fahrzeug mit sechs Insassen. Der 31-jährige Fahrer aus Rumänien zeigte einen gültigen Reisepass vor. Bei vier mitreisenden Moldauern fiel jedoch schnell auf, dass drei von ihnen den visumsfreien Bezugszeitraum deutlich überschritten hatten. Damit entstand der Verdacht auf unerlaubte Einreise und unerlaubten Aufenthalt.

    Gegen den Fahrer leiteten die Einsatzkräfte zusätzlich ein Verfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Weiterreise fortsetzen. Die drei Moldauer erhielten eine Meldeauflage und wurden vorübergehend entlassen. Parallel plante die Bundespolizeiinspektion Freilassing bereits ihre Abschiebung per Flug am 25. November ab München in die Republik Moldau.

    Erneute Kontrolle am Montag: Manipulierter Reisepass führt zu weiterer Abschiebung

    Bereits am folgenden Tag überprüften die Einsatzkräfte erneut ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung. Ein 20-jähriger Moldauer geriet ins Visier der Beamten, nachdem sein Reisepass mehrere herausgetrennte Seiten aufwies. Zudem fehlten sämtliche Ein- und Ausreisestempel. Die Bundespolizei ging deshalb von Verändern amtlicher Ausweise und einem weiteren Fall unerlaubter Einreise aus.

    Aufgrund der zeitlichen Nähe zur bereits geplanten Sammelabschiebung reservierten die Beamten vorsorglich einen Haftplatz in einer Abschiebehafteinrichtung. Dank schneller Bearbeitung konnte die Maßnahme allerdings ohne Haftantritt erfolgen. Der Mann wurde schließlich ebenfalls dem Rückführungsflug zugeführt.

    Rückführung erfolgt planmäßig per Flug nach Moldau

    Alle vier moldauischen Staatsangehörigen traten schließlich am Dienstagabend die Rückreise in ihr Herkunftsland an. Der Flug startete vom Flughafen München und fand ohne Zwischenfälle statt. Die Bundespolizei betonte nach Abschluss der Rückführung die Bedeutung konsequenter Kontrollen auf den Hauptreiserouten im Grenzgebiet.

    Weiterführende Informationen

  • Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    International wegen Totschlags gesucht

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim – 

    Am Montag, dem 14. Juli, hat die Bundespolizei auf der A93 bei Kiefersfelden einen flüchtigen Straftäter festgenommen. Der 35-jährige Mann wurde international wegen Totschlags gesucht.

    Kontrolle auf der A93 deckt Identitätsbetrug auf

    Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Kontrolle überprüften die Beamten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs. Der Beifahrer zeigte einen bulgarischen Ausweis vor.

    Doch schnell war klar: Das Dokument war eine Fälschung.

    Weitere gefälschte Papiere entdeckt

    Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten zudem einen bulgarischen Führerschein. Auch dieser stellte sich als gefälscht heraus. Die Beamten nahmen den Mann fest.

    Fingerabdrücke decken wahre Identität auf

    Die Identitätsprüfung per Fingerabdruck brachte Klarheit. Der Mann stammt aus der Republik Moldau. Er wird seit 2017 mit internationalem Haftbefehl gesucht. Der Vorwurf: Totschlag.

    Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro

    Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Sicherheitszahlung von 3.000 Euro an. Diese wurde geleistet. Der Beschuldigte wurde daraufhin dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt.

    Inhaftierung in München-Stadelheim

    Der Haftrichter ordnete die Inhaftierung an. Die Bundespolizei brachte den Mann in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort wartet er auf ein mögliches Auslieferungsverfahren an die Republik Moldau.