Schlagwort: Mordfall

  • Mordfall „Amy Lopez“: Anklage erhoben

    Mordfall „Amy Lopez“: Anklage erhoben

    Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 81-Jährigen

    Im sogenannten Mordfall Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen 81-jährigen Mann erhoben. Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, die damals 24-jährige amerikanische Touristin am 26. September 1994 in Koblenz brutal ermordet zu haben.

    Die junge Frau wurde damals in der Nähe des Felsenwegs am Aufgang zur Festung Ehrenbreitstein getötet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft richten sich die Ermittlungen gegen einen Mann, der am 23. Februar 2026 festgenommen wurde und sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet.

    Brutale Tat im General-von-Aster-Zimmer

    Laut Anklageschrift soll der damals 49-jährige Beschuldigte die ortsunkundige Touristin unter einem Vorwand in das sogenannte General-von-Aster-Zimmer unterhalb der oberen Festungsanlage gelockt haben. Dort habe er die junge Frau gefesselt, entkleidet und sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen.

    Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter Amy Lopez anschließend mit mehreren Messerstichen tötete. Zudem soll er mit einem Stein auf das Opfer eingeschlagen und sie gewürgt haben.

    Nach der Tat soll der Mann mit seinem Fahrrad geflohen sein und Tatwaffe, Handschellen sowie weitere Gegenstände des Opfers im Rhein entsorgt haben.

    DNA-Spuren belasten den Angeschuldigten

    Im Mordfall Amy Lopez spielten moderne DNA-Analysen eine entscheidende Rolle. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konnten mithilfe neuer Untersuchungsmethoden DNA-Spuren am Hosenbund und am linken Oberschenkel des Opfers gesichert werden.

    Die Spuren stimmen laut Ermittlern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit der DNA des Angeschuldigten überein. Auch an dem mutmaßlichen Tatstein wurde eine Mischspur gefunden, die auf den Beschuldigten hinweist.

    Zusätzlich hat der Mann die Tat nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen über seinen Verteidiger pauschal eingeräumt. Gegenüber einem psychiatrischen Sachverständigen soll er ebenfalls zugegeben haben, Amy Lopez getötet und sich sexuell an ihr vergangen zu haben.

    Gutachter sieht volle Schuldfähigkeit

    Ein forensisch-psychiatrisches Gutachten kommt bislang zu dem Ergebnis, dass der Beschuldigte zur Tatzeit voll schuldfähig gewesen sei. Hinweise auf eine Einschränkung oder Aufhebung der Schuldfähigkeit lägen derzeit nicht vor.

    Die Staatsanwaltschaft prüft außerdem eine mögliche Sicherungsverwahrung. Dabei spielen insbesondere das hohe Alter des Angeschuldigten, sein Gesundheitszustand sowie die mögliche Dauer einer Freiheitsstrafe eine Rolle.

    Landgericht Koblenz entscheidet über Hauptverfahren

    Nun muss die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Koblenz über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Außerdem wird geprüft, ob die U-Haft fortdauert.

    Dem Angeschuldigten droht im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz findest Du auch unter https://blaulichtmyk.de/deutschland/ sowie im Bereich https://blaulichtmyk.de/news/.

    Weitere Informationen veröffentlicht die Staatsanwaltschaft Koblenz sowie das Landgericht Koblenz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Kaiserslautern: Mordfall Diana Bodi beschäftigt Ermittler auch nach fünf Jahren

    Kaiserslautern: Mordfall Diana Bodi beschäftigt Ermittler auch nach fünf Jahren

    Mordfall Diana Bodi in Kaiserslautern: Ermittler hoffen auch nach fünf Jahren auf entscheidenden Hinweis

    Der Mordfall Diana Bodi lässt die Ermittler beim Polizeipräsidium Westpfalz auch fünf Jahre nach der Tat nicht los. Am 14. Dezember 2020 entdeckten Passanten die Leiche der 48-jährigen Frau in der Staubörnchenstraße in Kaiserslautern, unweit der Mall, in einer Seitenstraße.

    Schnell stand fest: Diana Bodi kam gewaltsam ums Leben.

    Identität erst nach intensiven Ermittlungen geklärt

    Zunächst konnten die Beamten die Identität der Toten nicht feststellen. Erst durch umfangreiche kriminalpolizeiliche Maßnahmen und eine Vermisstenanzeige aus Ungarn erhärtete sich der Verdacht. Die Ermittler identifizierten die Frau schließlich als Diana Bodi aus Ózd in Ungarn. Die Kriminalpolizei übernahm den Fall und richtete eine Sonderkommission ein.

    Überwachungsvideo rückt unbekannten Mann in den Fokus

    Im Zuge der Ermittlungen werteten die Beamten zahlreiche Spuren aus. Eine entscheidende Rolle spielte dabei eine Überwachungskamera des Parkhauses Central in der Rosenstraße, das sich in unmittelbarer Nähe des Leichenfundorts befindet. Auf den Aufnahmen ist ein Mann zu sehen, der mehrfach am Parkhaus vorbeiläuft und einen Einkaufswagen hinter sich herzieht.

    Auf der unteren Ablage des Wagens lag ein auffälliges Bündel. Nach Einschätzung der Ermittler könnte es sich dabei um die verpackte Leiche von Diana Bodi handeln. Die Identität des Mannes ist bis heute ungeklärt.

    Neues Ermittlerteam prüft alte und neue Spuren

    Mittlerweile arbeitet sich ein neues Team der Kriminalpolizei intensiv in den Mordfall Diana Bodi Kaiserslautern ein. Die Beamten überprüfen frühere Ermittlungsansätze, analysieren vorhandenes Beweismaterial erneut und suchen gezielt nach möglichen Versäumnissen.

    Das Ziel bleibt klar: den Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

    Auch nach fünf Jahren geben die Ermittler nicht auf. Sie setzen weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung, die den entscheidenden Durchbruch bringen könnten.

    Polizei bittet erneut um Hinweise aus der Bevölkerung

    Deshalb wendet sich die Polizei Kaiserslautern erneut an die Öffentlichkeit. Wer kann Angaben zu dem Mann auf den Überwachungsvideos machen? Wer hat im Dezember 2020 verdächtige Beobachtungen im Bereich der Staubörnchenstraße oder der Rosenstraße gemacht?

    Weitere Informationen sowie Fahndungsfotos stellt die Polizei Rheinland-Pfalz online zur Verfügung: Zur offiziellen Polizeiveröffentlichung.

    Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgesetzt

    Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgelobt. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 0631 369-13312 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du unter https://blaulichtmyk.de/news/, https://blaulichtmyk.de/deutschland/ sowie im Bereich Fahndungen.

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  • Fabian (8†) wurde angezündet – Fall heute bei Aktenzeichen

    Fabian (8†) wurde angezündet – Fall heute bei Aktenzeichen

    Mordfall Fabian (8†) aus Güstrow: Ermittler nennen neue Details – Fabian wurde angezündet – Heute „Aktenzeichen XY“

    Die Ermittler in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten mit Hochdruck am Mordfall des achtjährigen Fabian aus Güstrow. Nach aktuellem Stand tötete der Täter den Jungen am 10. Oktober und legte den Leichnam anschließend in einem Waldstück bei Klein Upahl ab. Zudem besteht der dringende Verdacht, dass der Täter die Leiche anzündete, um Spuren zu verwischen. Vier Tage später, am 14. Oktober, entdeckte eine Spaziergängerin den Körper. Heute bittet die Polizei über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ die Bevölkerung um Hinweise.

    Was bisher feststeht

    • Fabian blieb am 10. Oktober wegen Unwohlseins zu Hause. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr dürfte die Tat passiert sein.
    • Der Fundort liegt nahe Klein Upahl, westlich von Güstrow.
    • Spuren deuten darauf hin, dass der Täter Feuer legte, vermutlich zur Spurenvernichtung.
    • Ein Sexualdelikt schließen die Ermittler nach aktuellem Stand aus.

    Zeugenaufruf: Was Sie melden sollten

    Melden Sie alle Beobachtungen vom 10. Oktober im Raum Güstrow/Klein Upahl – auch vermeintliche Kleinigkeiten. Relevant sind unter anderem:

    • Ungewöhnliche Fahrzeuge oder Anhänger auf Feld- und Waldwegen,
    • Personen mit Brandgeruch an Kleidung oder Gegenständen,
    • Auffällige Aktivitäten rund um den Fundbereich oder Entsorgungsanlagen,
    • Bekannte, die am 10. Oktober plötzlich Abwesenheiten, Verletzungen oder Verhaltensänderungen zeigten.

    So geben Sie Hinweise

    Während der heutigen Sendung von „Aktenzeichen XY“ ist eine Hotline geschaltet. Außerhalb der Sendezeit erreichen Sie die Ermittler über das Polizeipräsidium Rostock oder über die Staatsanwaltschaft Rostock. Nutzen Sie bei akuten Hinweisen den Notruf 110.

    Hintergrund und heutige TV-Fahndung

    Die Ermittler bündeln Hinweise und setzen auf die Reichweite von „Aktenzeichen XY“, um neue Zeugen zu erreichen. Die Sendung schildert den Tag des Verschwindens, die Zeitleiste bis zum Fund am 14. Oktober sowie die wesentlichen offenen Fragen. Ziel ist es, die Beobachtungen vom 10. Oktober (11–15 Uhr) präzise einzuordnen und weitere Ansatzpunkte zu gewinnen.

    Wo Sie mehr erfahren

    Einordnung: Warum jetzt jeder Hinweis zählt

    Ermittler prüfen strukturiert jede Spur – von Fahrzeugbewegungen bis zu Aktivitäten an Entsorgungsstandorten. Die Öffentlichkeit spielt in solchen Fällen eine entscheidende Rolle, weil gerade kleine Beobachtungen das Puzzleteil liefern können, das die Tatzeit, die Route oder den Täterkreis eingrenzt. Geben Sie Hinweise lieber einmal zu viel als zu wenig ab.

    Service & weitere Berichterstattung

    Aktuelle Entwicklungen lesen Sie bei uns in der Rubrik Deutschland und im News-Ticker. Hinweise und Fahndungen aus ganz Deutschland finden Sie außerdem gebündelt unter Fahndungen.

    Hinweis der Redaktion: Wir berichten faktenbasiert, verzichten auf Spekulationen und verlinken ausschließlich auf offizielle Stellen und seriöse Informationsquellen.

  • Neue Wendung im Mord an Fabian (8): Polizei wühlt sich durch Müllberge

    Neue Wendung im Mord an Fabian (8): Polizei wühlt sich durch Müllberge

    Mord an Fabian (8): Polizei durchsucht Mülldeponie

    Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) schafft die Ermittlungsarbeit eine neue, bedeutende Wendung. Die Polizei durchsuchte am Donnerstagvormittag eine Mülldeponie in der Nähe der Stadt, wo in einer Halle Müllberge systematisch untersucht wurden – die Maßnahme steht im direkten Zusammenhang mit dem Mordfall.

    Durchsuchung der Deponie – gezielte Spurensicherung

    Ein Großaufgebot der Bereitschaftspolizei rückte zur Deponie an, die unter anderem eine Halle umfasst.

    In weißen Schutzanzügen und mit Suchstäben durchkämmten die Einsatzkräfte die Müllberge Stück für Stück.

    Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Rostock bestätigte den Einsatz und den Zusammenhang mit dem Mordfall. Weitere Details wollte sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgeben.

    Nach Informationen der Medien suchten die Ermittler gezielt nach Gegenständen, die mit dem Mord an Fabian und der Tat in Verbindung stehen könnten – darunter mutmaßlich Kleidungsstücke.

    Hintergrund des Falls

    Der achtjährige Fabian wurde am 10. Oktober 2025 als vermisst gemeldet.

    Vier Tage später entdeckte eine Spaziergängerin seine Leiche in einem Waldstück bei Klein Upahl, südwestlich von Güstrow.
    Die Obduktion ergab, dass er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Ermittler sprechen von Fremdverschulden.  

    Bereits zuvor durchsuchte die Polizei ein landwirtschaftliches Gelände in der Gemeinde Reimershagen, etwa zwölf Kilometer vom Fundort entfernt, wegen eines Zeugenhinweises. Bislang gab es keine Festnahme.

    Warum eine Mülldeponie?

    Die Wahl des Einsatzortes deutet darauf hin, dass die Ermittler Spuren sichern wollen, die im Zusammenhang mit dem Täter oder der Tat stehen: etwa Kleidung, Tatwerkzeuge oder andere Beweismittel, die entsorgt worden sein könnten.

    In Müllanlagen ist eine große Bandbreite an Material – für Ermittler also eine Herausforderung, aber auch potenzielle Goldgrube.

    Die Handlung zeigt: Im Fall Fabian (8)“ suchen die Behörden systematisch nach Hinweisen, die einen Tatverdächtigen benennen oder zumindest den Tatablauf rekonstruieren können.

    Lage und Ausblick

    Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck. Eine Festnahme steht noch aus. Jede Spur könnte entscheidend sein.

    Die Redaktion von blaulichtmyk.de/news/ wird über neue Entwicklungen berichten.

  • Mordfall Fabian L. († 8) aus Güstrow – Polizei durchsucht Bauernhof bei Reimershagen

    Mordfall Fabian L. († 8) aus Güstrow – Polizei durchsucht Bauernhof bei Reimershagen

    Mordfall Fabian aus Güstrow – Ermittler setzen neue Spur frei

    Der Mordfall Fabian aus Güstrow nehmen eine neue Wendung. In der norddeutschen Kleinstadt Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) sorgte der gewaltsame Tod des achtjährigen Jungen bundesweit für Entsetzen.

    Fundort, Ermittlungen und neue Spur

    Der Junge war am 10. Oktober als vermisst gemeldet worden. Am 14. Oktober entdeckte eine Spaziergängerin die Leiche nahe Klein Upahl, rund zwölf Kilometer südlich von Güstrow. Ein Obduktionsbefund bestätigte: Der Junge wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. 

    Am 20. Oktober durchsuchte die Polizei auf Grundlage eines Zeugenhinweises einen Bauernhof im Ortsteil Reimershagen. Dieser Hof liegt etwa zwölf Kilometer vom Leichenfundort entfernt. 

    Was ist bisher bekannt?

    • Fabian lebte in Güstrow. Am Tag seines Verschwindens meldete ihn seine Mutter als vermisst. 
    • Spürhunde verfolgten zunächst eine Fährte bis nahe einen Busbahnhof, gingen dann aber in einem Waldstück verloren. 
    • Die Fundstelle zeigte Hinweise auf Brandspuren – u. a. verbrannte Grashalme und Ruß in der Umgebung.  
    • Die Ermittler gehen von einer engen Verbindung zum Umfeld des Jungen aus.
    • Bisher fehlt ein Tatverdächtiger oder eine Festnahme. Polizei und Staatsanwaltschaft äußern sich aus ermittlungstaktischen Gründen nur zurückhaltend.  

    Was bedeutet die Durchsuchung im Bauernhof-Bereich?

    Mit der Hausdurchsuchung bei dem Bauernhof in Reimershagen verfolgen die Ermittler die Hoffnung, neue Spuren zu sichern – z. B. Fahrzeug- oder Werkstattspuren, DNA-Material oder Hinweise auf Bewusstseinslagen des Tatortes. Der Hof liegt in direkter Nähe zum Wohnort eines Beteiligten im Umfeld des Jungen, was seine Relevanz erhöhen könnte.  

    Allerdings: Der Einsatz allein bedeutet nicht automatisch eine unmittelbare Festnahme oder einen klaren Tatverdacht gegen eine bestimmte Person. Die Behörden betonen, dass noch keine offiziellen Angaben zu konkreten Abläufen gemacht werden. 

    Welche offenen Fragen bleiben?

    Die zentrale Frage bleibt: Wer hat Fabian getötet und wie gelangte er an den Fundort? Offen ist unter anderem:

    • Wann und wie verließ Fabian die Wohnung genau – warum war er ohne sein Handy unterwegs? 
    • Ob und wie die Brandspuren am Fundort in Zusammenhang mit dem Tatgeschehen stehen. 
    • Wo genau der Tatort lag – war es der Fundort oder wurde die Leiche später dort abgelegt? 
    • Wie die Spur zur Familie oder einem engeren Umfeld des Kindes führt. Profiler weisen auf hohe Wahrscheinlichkeit familiärer Bindung hin. 

    Was heißt das für die Aufklärung?

    Die neue Spur im Bauernhof-Umfeld könnte entscheidend sein. Im Mordfall Fabian aus Güstrow liegt damit möglicherweise eine Wende: Wenn die Ermittler dort entscheidendes Tatmaterial finden, erhöht sich die Chance erheblich, den Täter zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.

    Dennoch bleibt: Ein Täter wurde bislang nicht ermittelt, die Untersuchung richtet sich weiterhin gegen unbekannt. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Hinweise. Jeder Hinweis kann im Mordfall Fabian den Ausschlag geben.

    Wie geht es weiter?

    Die Polizei wertet weiter das Umfeld des Jungen systematisch aus, spricht mit Zeugen, durchsucht weitere Objekte und prüft digitale Spuren (z. B. Handy- und Fahrzeugdaten). Parallel arbeiten Forensiker an der weiteren Auswertung und Spurensicherung am Fundort. 

    Wenn Sie Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an die zuständige Ermittlungsbehörde in Mecklenburg-Vorpommern.

  • Verdächtiger nach Attentat auf Charlie Kirk festgenommen

    Verdächtiger nach Attentat auf Charlie Kirk festgenommen

    Festnahme nach Attentat auf Charlie Kirk

    US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass die Behörden einen Verdächtigen festgenommen haben, der mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter dem tödlichen Anschlag auf Charlie Kirk steckt. Das Attentat hatte den US-Podcaster und Unterstützer Trumps das Leben gekostet.

    Was bisher bekannt ist

    Der Vorfall ereignete sich während einer öffentlichen Diskussion auf dem Campus der Utah Valley University in Orem. Laut Trumps Angaben veröffentlichte die Polizei zuvor Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Diese Materialien führten schließlich zur Festnahme eines Mannes, den ein enger Vertrauter „verraten“ haben soll. Der Name der festgenommenen Person bleibt bislang geheim, ebenso das Motiv. Die Ermittlungen dauern an.

    Reaktionen & rechtlicher Rahmen

    Donald Trump äußerte die Hoffnung, dass der Täter mit der vollen Härte des Gesetzes, möglicherweise inklusive Todesstrafe, bestraft wird. In Utah ist die Todesstrafe noch immer rechtlich vorgesehen. Die reichliche Anzahl an Hinweisen – über 7.000 Tipps gingen nach dem Attentat bei den Behörden ein – zeigt, wie groß das öffentliche Interesse an Aufklärung ist.

    Folgende Schritte

    Die Ermittler sollen um 15:00 Uhr ihrer Zeit eine offizielle Stellungnahme abgeben. Die Verhöre des Verdächtigen laufen. Weiterhin bleibt offen, ob und wann Name oder Motiv veröffentlicht werden. Die Sicherheitsbehörden in Utah und der Bund werden zusammenarbeiten, um alle Aspekte des Falls zu untersuchen.

    Bedeutung für die Öffentlichkeit

    Dieses Ereignis wirft Fragen zu politischer Gewalt und Sicherheit öffentlicher Figuren in den USA auf. Es zeigt erneut, wie schnell sich Hinweise sammeln lassen, wenn Videos und Bilder verbreitet werden, und wie wichtig Zeugenaussagen sind.

    Ausblick

    Die Aufmerksamkeit wird sich jetzt auf die laufende Untersuchung richten. Wichtige Aspekte bleiben:

    • Erklärung des Motivs
    • Konkrete Beweise, die zur Identifizierung geführt haben
    • Details zum Ablauf des Anschlags und zur Festnahme
  • Urteil im Hamburger Fall einer Wasserleiche !

    Urteil im Hamburger Fall einer Wasserleiche !

    Urteil im Hamburger Fall einer Wasserleiche !

    Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig hat die Revision eines wegen Totschlags Verurteilten verworfen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Hamburg rechtskräftig.

    Elf Jahre und neun Monate Freiheitsstrafe

    Das Landgericht Hamburg hatte den Angeklagten wegen Totschlags zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von elf Jahren und neun Monaten verurteilt. Dabei wurden weitere Strafen aus früheren Urteilen einbezogen. Zur Kompensation einer rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung gelten sieben Monate als vollstreckt.

    Tat im Jahr 2013 – Leiche erst 2023 gefunden

    Laut den Feststellungen des Landgerichts begann der Angeklagte Ende 2012 eine Beziehung mit der späteren 28-jährigen Getöteten. Als sie ihm im März 2013 androhte, die Beziehung öffentlich zu machen, tötete er sie. Er befestigte die Leiche an einer Metallplatte und versenkte sie in einem Kanal. Erst im Januar 2023 konnten Überreste der Frau sichergestellt werden.

    BGH sieht keine Rechtsfehler

    Die Revision des Angeklagten richtete sich gegen das Urteil des Landgerichts. Der Bundesgerichtshof prüfte das Verfahren, fand jedoch keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten. Damit bleibt die Strafe bestehen.

  • Mordfall Ulrich Zilker in München

    Mordfall Ulrich Zilker in München

    Mordfall Ulrich Zilker in München: Polizei verfolgt erste Spur

    Stand: 29. Juli 2025

    Im Münchner Stadtteil Obermenzing sorgt ein grausamer Fund für Entsetzen: Der 62-jährige Ulrich Zilker wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden – offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens.

    Ein Angehöriger hatte am Montagmorgen die Polizei alarmiert, nachdem er den Senior reglos entdeckt hatte. Die Einsatzkräfte fanden den Mann mit schweren Kopfverletzungen in seinem Haus. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Tötungsdelikt.

    Nach Angaben der Ermittler liegen erste Spuren vor, die auf ein gewaltsames Eindringen hindeuten könnten. Die Hintergründe der Tat sind jedoch noch unklar.
    Eine Sonderkommission wurde eingerichtet, um Zeugenhinweise auszuwerten und den Täter zu fassen.

    Zilker war evt zu Gast in der “Deutschen Eiche”

    Das 62jährige Opfer Ulrich Zilker

     

    Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung:

    Wer in der Nacht zum Montag im Bereich Obermenzing verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich beim Polizeipräsidium München melden.

     

  • Zweiter Mordfall in Mannheim: Erneut Frauenleiche entdeckt

    Zweiter Mordfall in Mannheim: Erneut Frauenleiche entdeckt

    Zweiter Mordfall in Mannheim: Erneut eine Frauenleiche entdeckt

    In Mannheim sorgt ein weiterer schockierender Mordfall für Aufsehen. Am Montagmorgen wurde die Leiche einer 51-jährigen Frau in der Nähe der Pferderennbahn im Stadtteil Friedrichsfeld entdeckt. Der Fund ereignete sich nur 20 Kilometer vom Tatort eines früheren Mordes, bei dem eine Joggerin getötet wurde.

    Polizei bestätigt Verdacht auf Kapitalverbrechen

    Laut Polizeisprecherin Yvonne Schäfer deutet alles darauf hin, dass die 51-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei und Rechtsmedizin Heidelberg untermauern diesen Verdacht. Die genauen Umstände und das Tatgeschehen sind jedoch noch unklar. Schäfer sagte: „Für die weiteren Ermittlungen wurde die Sonderkommission (Soko) Ramus eingerichtet.“

    Parallelen zum Mord an Joggerin vor vier Wochen

    Vor genau vier Wochen wurde in der Region eine 36-jährige Joggerin brutal ermordet. Ihre Leiche wurde im Lampertheimer Wald, nördlich von Mannheim, entdeckt. Auch damals war es ein Montag. Die Nähe der beiden Tatorte – nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt – lässt die Behörden mögliche Zusammenhänge prüfen.

    Details zum Mord an der Joggerin

    Die getötete Joggerin war Mutter von zwei Kindern im Alter von 5 und 7 Jahren. Am Tag ihres Todes hatte sie ihr Auto in der Nähe des Tatorts abgestellt und war joggen gegangen. Ihr Mörder lauerte nur etwa
    800 Meter entfernt, stach dreimal auf sie ein. Spaziergänger fanden die Leiche mittags auf einem Waldweg, versteckt zwischen Bäumen und Ästen. Die Polizei sicherte Spuren, darunter auch das Fahrzeug der Frau.

    Soko Ramus nimmt Ermittlungen auf

    Die neu eingerichtete Sonderkommission Ramus hat bereits intensive Ermittlungen aufgenommen.
    Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Morden besteht, ist derzeit Gegenstand der Untersuchung. Die Polizei hält sich mit weiteren Details bislang zurück, um den Ermittlungsprozess nicht zu gefährden.

    Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in der Region

    Angesichts der beiden Mordfälle herrscht in Mannheim und Umgebung eine erhöhte Alarmbereitschaft. Die Polizei hat ihre Präsenz in den betroffenen Gebieten verstärkt und bittet die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

    Polizei fordert zur Mithilfe auf

    Die Ermittler der Soko Ramus appellieren an die Bevölkerung, jegliche verdächtigen Personen oder Ereignisse zu melden. Hinweise können entscheidend sein, um die Morde aufzuklären und den oder die Täter zu fassen. Jeder noch so kleine Hinweis kann von großer Bedeutung sein.  

  • Massen-DNA Untersuchung im Mordfall Seckin Caglar (16)

    Massen-DNA Untersuchung im Mordfall Seckin Caglar (16)

    Köln

    Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

    Mehr als 31 Jahre nach dem Mord an Seckin Caglar (16) in Köln-Poll haben die Cold-Case Ermittler jetzt auch diesen Fall neu aufgerollt. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Köln setzt das erfahrene Kriminalisten-Team rund um Leiter Markus Weber dabei ab Mitte März auf eine DNA-Reihenuntersuchung, die Aufschluss über den Täter geben und neue Erkenntnisse zu dem schrecklichen Verbrechen liefern soll. Grundlage für den Massengentest ist ein vom Amtsgericht Köln erlassener Beschluss.

    Der Fall

    Am 16. Oktober 1991 machte sich die damals 16-jährige Seckin Caglar von ihrer Ausbildungsstätte auf der Siegburger Straße in Köln-Poll auf den Heimweg. An diesem Mittwochabend stieg sie gegen 18.40 Uhr an der Haltestelle ” Salmstaße” in die Stadtbahn Linie 7. Nur zwei Minuten später verließ das Mädchen die Bahn an der Station ” Poll-Autobahn”, wo sie üblicherweise ein Familienmitglied abholte. An diesem Abend aber verpasste Seckins Vater seine Tochter um wenige Minuten und wartete vergebens.

    Erst am nächsten Morgen fand man wenige Meter von dem Ort, wo sie die Bahn verlassen hatte, Seckins Leiche. Entblößt und erdrosselt hinter einem Gebüsch auf dem sonst sicheren Heimweg. “Dass ihr Mörder seit mehr als 31 Jahren nicht ermittelt wurde, ist bis heute eine große Belastung für die Familie. Ein Anspruch also an uns, weiter zu machen und neuen Spuren nachzugehen. Aufgeben ist keine Option “, so Leiter Markus Weber.

    DNA-Reihenuntersuchung

    In den Fokus der Kriminalbeamten rücken nun als erstes 355 Männer, die zum Tatzeitpunkt zwischen 14 – 75 Jahre alt waren und zum damaligen Tatzeitpunkt Bezug zum Stadtteil Poll hatten. Mit einem persönlich adressierten Einladungsschreiben wird dieser Personenkreis in den kommenden Tagen aufgefordert, an zwei Terminen (18./26.3) in der Janusz-Korczak-Schule eine Speichelprobe abzugeben und damit die Suche nach dem Täter zu unterstützen. “Mit Hilfe neuer wissenschaftlicher Methoden wird die DNA heutzutage so gut analysiert, dass neben dem Spurenverursacher auch mit ihm verwandte Personen erkannt werden können,” erklärt Weber den Umstand, dass die Reihenuntersuchung in diesem Fall erst über drei Jahrzehnte später möglich ist.

    Aktionen und Termine der Polizei Köln

    Die Polizei Köln wird ab Mittwoch (8.März) in mehreren Aktionen die Bevölkerung mit Plakaten und Flyern zur Mithilfe und Unterstützung aufrufen sowie über die DNA-Reihuntersuchung aufklären, um eventuelle Vorbehalte abzubauen. Auf Grund des hohen Interesses wird die Polizei Köln eine eigene Internetseite einrichten, um hier Betroffene oder Interessierte über den Ablauf der DNA -Reihenuntersuchung zu informieren und zu sensibilisieren. Neben einer Info-Sammlung wird hier auch ein Video zum Verfahren der Speichelabgabe abrufbar sein ( https://koeln.polizei.nrw/MK-Caglar ).

    Alle Aktionen werden auf den Social-Media-Kanälen der Polizei Köln veröffentlicht und können dort aktuell verfolgt werden.

    Am 8./9. März werden uniformierte und zivile Beamtinnen und Beamte in einer groß angelegten Plakat-Aktion in Poll unterwegs sein. Zeitgleich werden in den Stadtbahnen der KVB-Linie 7 Swing-Cards (Hängeflyer) mit einem QR-Code verteilt, um auf diesem Wege nicht nur Kölnerinnen und Kölner, sondern auch Stadtbesucher und Berufspendler zu erreichen. Am 10. März folgt auf dem Marktplatz an der Salmstraße ein Pressetermin, an dem sich neben Polizeipräsident Falk Schnabel auch der Bruder zugegen sein wird. Die beiden Termine für die
    DNA-Entnahme finden am 18. März und 26.März ab 10 Uhr in der Städtischen Katholischen Grundschule auf der Siegburger Straße statt.