Schlagwort: Nestlé Rückruf

  • Babynahrung-Rückruf: Sorge vor Giftstoff Cereulid

    Babynahrung-Rückruf: Sorge vor Giftstoff Cereulid

    Danone ruft Aptamil-Babynahrung in Deutschland zurück: Mindestens drei Chargen betroffen

    Der Lebensmittelkonzern Danone hat in Deutschland einen Rückruf von Babynahrung der Marke Aptamil gestartet. Mindestens drei Chargen sollen betroffen sein. Das geht aus einem Schreiben des Unternehmens an einen Großhändler hervor, über das die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bestätigte am Donnerstag, dass bestimmte Chargen von Danone-Produkten zurückgezogen werden.

    Nach Angaben aus dem Schreiben betrifft der Rückruf Produkte, die zwischen Mai und August 2025 hergestellt wurden. Eltern, die entsprechende Ware zu Hause haben, sollten die Chargennummern prüfen und die betroffenen Produkte vorsorglich nicht mehr verwenden.

    Hintergrund: Verdacht auf Verunreinigung mit Cereulid

    Der Danone-Rückruf steht im Zusammenhang mit einem größeren Skandal rund um einen möglichen Giftstoff in Säuglingsnahrung. Im Mittelpunkt steht der Stoff Cereulid, der Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Nach bisherigen Informationen wurde Cereulid in einer Zutat nachgewiesen, die von einem Lieferanten aus China stammen soll.

    Der Skandal begann bereits im Januar, als der Konkurrent Nestlé in rund 60 Ländern Chargen seiner Säuglingsnahrung zurückrief. Damals bestand der Verdacht, dass Produkte mit Cereulid belastet sein könnten. Die Verbraucherorganisation Foodwatch erhebt jedoch schwere Vorwürfe: Laut Foodwatch habe Nestlé schon Wochen vorher von der Gefahr gewusst.

    Foodwatch kritisiert „stille Rückrufe“ ohne öffentliche Warnung

    Besonders kritisch sieht Foodwatch die Informationspolitik in Deutschland und Österreich. Dort soll es laut Organisation lediglich einen „stillen Rückruf“ gegeben haben – ohne breite öffentliche Warnung. Dadurch könnten Familien die betroffenen Produkte weiter genutzt haben, ohne von einem möglichen Risiko zu wissen.

    Weitere Hersteller betroffen – Ermittlungen in Frankreich laufen

    Inzwischen betrifft der Skandal nicht nur Nestlé, sondern auch andere französische Hersteller wie Lactalis und Danone. In Frankreich prüfen Ermittler derzeit einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Tod von zwei Säuglingen und zurückgerufenen Babynahrungsprodukten.

    Danone selbst hatte bereits am vergangenen Freitag einen Rückruf für bestimmte Märkte angekündigt, nannte dabei jedoch keine konkreten Länder oder Marken. Nun steht fest: Auch Deutschland ist betroffen.

    Betroffene Produkte: 

    • Aptamil Pronutra Pre (1,2 Kilogramm) mit Mindesthaltbarkeitsdatum 19.11.2026
    • Aptamil Pronutra 1 DE (800 Gramm) mit Mindesthaltbarkeitsdatum 10.11.2026
    • Aptamil Profutura Duo Pre D (800 Gramm) mit Mindesthaltbarkeitsdatum 20.04.2027

    Was Eltern jetzt tun sollten

    Eltern, die Aptamil-Produkte zu Hause haben, sollten:

    • die Chargenangaben auf der Verpackung prüfen,
    • betroffene Ware nicht mehr verwenden,
    • bei Unsicherheiten direkt beim Hersteller oder im Handel nachfragen,
    • bei Beschwerden oder Symptomen ärztlichen Rat einholen.

    Aktuelle Informationen zu Rückrufen finden Verbraucher außerdem über offizielle Stellen wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie über das Portal Lebensmittelwarnung.de.

    Weitere Nachrichten rund um Verbraucherschutz und Rückrufe findest Du auch in unserem Bereich Deutschland sowie unter News.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Nestlé ruft Säuglingsnahrung in Deutschland zurück – Achtung Lebensgefahr!

    Nestlé ruft Säuglingsnahrung in Deutschland zurück – Achtung Lebensgefahr!

    Rückruf von Nestlé Säuglingsnahrung: Beba und Alfamino vorsorglich aus dem Handel genommen

    Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat in Deutschland einen vorsorglichen Rückruf mehrerer Säuglingsnahrungsprodukte gestartet. Betroffen sind bekannte Marken wie Beba und Alfamino. Das Unternehmen teilte in Frankfurt am Main mit, dass der Schutz von Babys und Kleinkindern oberste Priorität habe.

    Welche Produkte vom Rückruf betroffen sind

    Der Rückruf umfasst ausschließlich bestimmte Chargen der Produkte Beba, Beba expert HA, Beba expert Comfort+, Beba Supreme, Beba AR sowie Alfamino. Nestlé nahm diese Chargen in enger Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden aus dem Handel. Verkauft wurden die betroffenen Produkte ausschließlich in Deutschland.

    Eltern sollten unbedingt die Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten prüfen. Diese Angaben finden sich auf der Verpackung und in der offiziellen Rückrufinformation des Herstellers.

    Mögliche Verunreinigung durch Cereulid

    Grund für den Nestlé Rückruf der Säuglingsnahrung ist das mögliche Vorhandensein von Cereulid. Dabei handelt es sich um ein Toxin, das vom Bakterium Bacillus cereus gebildet wird. Nach Angaben des Unternehmens könnte eine Zutat eines Zulieferers betroffen gewesen sein, die bei der Herstellung einzelner Chargen verwendet wurde.

    Bislang liegen laut Nestlé keine bestätigten Erkrankungen oder gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang mit den betroffenen Produkten vor. Dennoch entschied sich der Konzern aus Vorsicht für diesen Schritt.

    Wichtige Hinweise für Eltern

    Eltern und Erziehungsberechtigte sollten die betroffenen Produkte nicht mehr verwenden und ihre Kinder damit nicht weiter füttern. Nestlé bittet darum, die Säuglingsnahrung an die jeweilige Verkaufsstelle zurückzubringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon vollständig erstattet.

    Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten oder Unsicherheiten empfiehlt das Unternehmen, umgehend einen Kinderarzt oder eine medizinische Fachkraft zu kontaktieren.

    Verbraucherservice und weitere Informationen

    Für betroffene Familien hat Nestlé einen Verbraucherservice eingerichtet. Dieser ist telefonisch unter +49 (0) 800 2344 944 erreichbar. Die Servicezeiten liegen montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr sowie sonntags von 8 bis 18 Uhr.

    Weitere Hinweise zu Produktrückrufen und Verbraucherschutz finden Leser auch beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie beim Bundesinstitut für Risikobewertung.

    Mehr aktuelle Verbraucher- und Sicherheitsmeldungen

    Aktuelle Nachrichten zu Rückrufen und Sicherheitswarnungen veröffentlicht unsere Redaktion regelmäßig unter News und im Bereich Deutschland. Weitere relevante Meldungen finden sich außerdem in der Rubrik Verkehr.