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  • Neues Koblenzer Krankenhaus

    Neues Koblenzer Krankenhaus

    Neues Koblenzer Krankenhaus: Stadt Koblenz treibt „Gesundheitscampus am Kemperhof“ voran

    In Koblenz nimmt das Thema „neues Koblenzer Krankenhaus“ wieder Fahrt auf. Die Stadt Koblenz und das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) wollen die nächsten Schritte zügig anstoßen. Dabei geht es um die sogenannte Ein-Standort-Lösung. Sie soll die beiden Koblenzer GKM-Krankenhäuser künftig an einem Standort bündeln.

    Konkret will die Stadt ab Donnerstag das Baurecht auf den Weg bringen. Der Bebauungsplan trägt den Titel „Gesundheitscampus am Kemperhof“. Außerdem landet das Vorhaben im städtischen Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität. Damit startet das formale Verfahren, das am Ende Planungsrecht schaffen soll.

    Was die Stadt jetzt plant

    Beim Projekt „neues Koblenzer Krankenhaus“ zählen vor allem Tempo und Struktur. Stadt und Klinikverbund wollen Baurecht schaffen, parallel planen und zugleich Genehmigungen vorbereiten. So sollen einzelne Arbeitsschritte nicht erst nacheinander laufen, sondern sich sinnvoll ergänzen. Genau das beschreibt das Ziel, „auf die Tube zu drücken“.

    Für viele Bürgerinnen und Bürger bleibt jedoch entscheidend, was als Nächstes passiert. Ein Bebauungsplan läuft in der Regel über mehrere Stationen. Dazu gehören Beratungen in Gremien, die öffentliche Auslegung sowie die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Erst danach fällt eine verbindliche Entscheidung.

    Ein-Standort-Lösung am Kemperhof: Darum geht es

    Die Ein-Standort-Lösung verbindet die Zukunft des Klinikverbunds mit dem Bereich rund um den Kemperhof. Der Standort in Moselweiß spielt dabei eine zentrale Rolle. Dort sollen die Koblenzer Krankenhausstrukturen zusammenlaufen. Ziel bleibt eine langfristig tragfähige Lösung für Versorgung, Abläufe und Infrastruktur.

    Ob und wie schnell das neue Koblenzer Krankenhaus am Ende steht, hängt nun stark vom Verfahren ab. Wichtig bleiben klare Zeitpläne, transparente Informationen und belastbare Beschlüsse. Gleichzeitig erwarten viele Menschen, dass die Stadt die Öffentlichkeit eng einbindet. Denn ein Gesundheitscampus verändert nicht nur den Klinikalltag, sondern auch Verkehr, Flächennutzung und das direkte Umfeld.

    Mehr Hintergründe aus Rheinland-Pfalz findest Du auch in unserer Rubrik RLP sowie unter Deutschland. Weitere aktuelle Meldungen gibt es auf der Startseite.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Neubau der Pfaffendorfer Brücke: Stahlmontage 2025 abgeschlossen – Anschlussarbeiten schreiten voran

    Neubau der Pfaffendorfer Brücke: Stahlmontage 2025 abgeschlossen – Anschlussarbeiten schreiten voran

    Neubau der Pfaffendorfer Brücke 

    Der Neubau der Pfaffendorfer Brücke Koblenz macht große Fortschritte.

    In den vergangenen Wochen erfolgte der Einhub weiterer, tonnenschwerer Stahlbauteile.

    Nachdem bereits im Juni die ersten Elemente auf der Schlossseite montiert wurden, stand nun die Pfaffendorfer Seite im
    Fokus der Arbeiten.

    Stahlbauteile per Schiff aus Mannheim angeliefert

    Die neuen Stahlsegmente wurden über den Rhein aus Mannheim transportiert und mit einem Gittermast-Raupenkran auf einem
    Ponton präzise eingehoben.

    Diese aufwendige Maßnahme erforderte millimetergenaue Arbeit auf dem Wasser.

    Den Abschluss bildete ein rund 280 Tonnen schweres Bauteil, das nun die Verbindung zur Pfaffendorfer Seite
    herstellt.

    „Damit haben wir rund 60 Prozent des Stahls für den gesamten Überbau der neuen Brücke bereits verbaut“, erklärt Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter
    des Tiefbauamtes Koblenz.

    In den kommenden Wochen werden die neuen Bauteile verschweißt und verschlossert, um die Tragstruktur
    weiter zu festigen.

    Vorschau: Brückenschluss in der Flussmitte für 2026 geplant

    Für Anfang 2026 sind weitere Stahlanlieferungen vorgesehen.

    Dann sollen die noch fehlenden Elemente in der Mitte des Rheins eingehoben werden.

    „Ziel ist es, die Stahlbaukonstruktion bis Mitte kommenden Jahres zu schließen.
    Dann steht die tragende Konstruktion der neuen Brücke“, kündigt Mifka
    an.

    Parallel laufende Arbeiten an den Uferbereichen

    Neben der eigentlichen Flussbrücke gehen auch die Arbeiten an den Anbindungen weiter.

    An der Ostrampe, die künftig als Zufahrt von der Emser Straße dienen wird, entsteht derzeit eine neue Stahlkonstruktion,
    auf der bald erste Betonfertigteile
    verlegt werden.

    Auf der Schlossseite erfolgt parallel der Ausbau der Anschlussbereiche an das bestehende Straßennetz.

    Informationen zum Großbauprojekt

    Das Tiefbauamt Koblenz informiert regelmäßig über den Fortschritt des Projekts. Interessierte finden aktuelle Informationen und Visualisierungen unter koblenz-baut.de/pb.

    Weitere regionale Nachrichten finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/, blaulichtmyk.de/verkehr/ und blaulichtmyk.de/deutschland/.

  • Pfaffendorfer Brücke: Neue Stahlbauteile treffen bald in Koblenz ein

    Pfaffendorfer Brücke: Neue Stahlbauteile treffen bald in Koblenz ein

    Pfaffendorfer Brücke: Erneute Ankunft der Stahlbauteile steht bevor

    Die Arbeiten am Neubau der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz schreiten weiter voran. Bereits im Juni 2025 trafen die ersten Stahlbauteile aus Mannheim per Schiff ein und wurden erfolgreich eingehoben. Inzwischen sind die Schweiß- und Verschlosserungsarbeiten weitestgehend abgeschlossen, sodass nun der erste kleine Querverschub Mitte September erfolgt.

    Herausforderungen beim Einhub

    Die Dimensionen der Bauteile stellen die Bauleitung vor besondere Herausforderungen.
    Tiefbauamtsleiter Dr.-Ing. Kai Mifka erklärt: „Die Stahlbauteile sind so groß, dass es kaum möglich ist, sie direkt mit einem Kran vom Wasser aus einzuheben. Deshalb erfolgt das Einheben von der nördlichen Seite, wo der Weg für den Kran am kürzesten ist. Damit auch die südlichen Brückenteile eingesetzt werden können, müssen die Bauteile nach dem Einhub von Norden nach Süden verschoben werden.“

    Neue Lieferung im Oktober

    Ab Anfang bis Mitte Oktober werden weitere Stahlbauteile für die Pfaffendorfer Brücke in Koblenz eintreffen. Auf der Schlossseite werden zusätzliche Elemente eingesetzt, während erstmals auch Stahlteile für die Pfaffendorferseite angeliefert werden. Im Anschluss erfolgen erneut die Verschlosserungs- und Schweißarbeiten, die für die Stabilität der Brücke entscheidend sind.

    Sichtbarer Fortschritt für die Bevölkerung

    Wie bereits bei der ersten Lieferung können Bürgerinnen und Bürger den Einhub auf den bekannten Kanälen von Koblenz baut mitverfolgen. Ein genauer Termin wird jedoch erst kurzfristig veröffentlicht, da die Arbeiten stark von den Gegebenheiten vor Ort abhängen.

    Informationen für Interessierte

    Das Großprojekt zählt zu den wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen in der Region und sorgt für eine deutliche Verbesserung der Verkehrsanbindung. Ausführliche Informationen sowie visuelle Darstellungen zum Projekt „Neubau Pfaffendorfer Brücke“ sind auf koblenz-baut.de verfügbar. Für Rückfragen stehen die Projektverantwortlichen unter info-pfaffendorferbruecke@stadt.koblenz.de sowie koblenzbaut@stadt.koblenz.de zur Verfügung.

    Weitere Meldungen zu Bau- und Verkehrsprojekten in der Region finden Sie in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland.