Schlagwort: Notruf

  • Häusliche Gewalt in Hagen: 36-Jähriger greift Ehefrau an

    Häusliche Gewalt in Hagen: 36-Jähriger greift Ehefrau an

    Häusliche Gewalt in Hagen: Polizei schreitet nach Angriff auf Ehefrau ein

    Bei einem schweren Fall von häuslicher Gewalt in Hagen griff ein 36-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag seine Ehefrau an und verletzte sie erheblich. Die Frau wählte den Polizeinotruf, nachdem der Streit in der gemeinsamen Wohnung eskalierte. Auslöser war eine Auseinandersetzung über den Haushalt, die sich bereits verbal zuspitzte und schließlich in körperliche Gewalt überging.

    Frau berichtet von Schlägen und Morddrohung

    Die Hagenerin schilderte der Streifenwagenbesatzung, dass ihr Ehemann ihr zwei Mal ins Gesicht schlug. Anschließend attackierte er sie mehrfach mit einem Staubsaugerrohr. Während des Angriffs beleidigte er sie massiv und bedrohte sie mit dem Tod. Laut ihren Angaben kam es bereits in der Vergangenheit zu ähnlichen Übergriffen. Dieses Mal entschied sie sich, ihre Situation zu ändern, und erstattete Anzeige.

    Eine Rettungswagenbesatzung brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus, wo sie medizinisch versorgt wurde. Die Polizei sicherte Spuren und dokumentierte die Verletzungen.

    Täter erhält Rückkehrverbot und verweigert weitere Angaben

    Der 36-Jährige verließ die Wohnung vor dem Eintreffen der Polizei. Die Beamten konnten ihn später erreichen und antreffen. Er behauptete, es habe lediglich verbale Streitigkeiten gegeben, und erklärte, seine Frau sei gestürzt. Weitere Angaben verweigerte er und verwies auf seinen Anwalt.

    Die Polizei verhängte ein zehntägiges Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung. Der Mann übergab seine Haus- und Wohnungsschlüssel freiwillig. Die Beamten informierten ihn darüber, dass bei Missachtung der Wohnungsverweisung ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro droht.

    Drogenvortest positiv – Ermittlungen laufen

    Ein freiwilliger Drogenvortest zeigte den Konsum zweier verschiedener Substanzen an. Zudem stellten die Einsatzkräfte einen Atemalkoholwert von 0,2 Promille fest. Gegen den Mann laufen nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung auf sexueller Grundlage.

    Weitere Informationen zu Polizeimeldungen finden Leserinnen und Leser unter blaulichtmyk.de/news/ sowie unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Offizielle Hinweise stellt zudem die Polizei bereit.

  • Badeunfall im Freibad Höxter – 11-Jähriger in kritischem Zustand

    Badeunfall im Freibad Höxter – 11-Jähriger in kritischem Zustand

    Badeunfall im Freibad Höxter – 11-Jähriger in kritischem Zustand

    Höxter

    Am Montagnachmittag, 11. August, kam es im Freibad Höxter zu einem schweren Badeunfall.

    Ein 11-jähriger Junge aus Höxter-Lütmarsen musste nach einem Vorfall im Wasser reanimiert werden.
    Er befindet sich weiterhin in einem kritischen Gesundheitszustand.

    Gegen 14:30 Uhr bemerkten Badegäste, dass der Junge regungslos im Wasser trieb. Sie zogen ihn sofort aus dem Becken, begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten den Notruf ab.

    Kurz darauf trafen Rettungskräfte ein, übernahmen die Reanimation und forderten einen Rettungshubschrauber an. Dieser brachte den Jungen in eine Spezialklinik.

    Einsatzkräfte der Polizei sicherten den Rettungseinsatz ab.

    Auf Anweisung des Bürgermeisters wurde das Freibad geräumt. Notfallseelsorger betreuten Angehörige und anwesende Badegäste. Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf und befragte Zeugen zum Geschehen. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einem tragischen Unglücksfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

  • Suche nach vermisstem 13-Jährigem im Hamburger Stadtparksee

    Suche nach vermisstem 13-Jährigem im Hamburger Stadtparksee

    Suche nach vermisstem 13-Jährigem im Hamburger Stadtparksee – Großaufgebot im Einsatz

    Am Mittwochabend, dem 6. August 2025, rückten Polizei und Feuerwehr zu einem großen Rettungseinsatz in den Hamburger Stadtpark aus. Hintergrund war die Suche nach einem vermissten Jungen im Stadtparksee.

    Fahrrad und Kleidung am Ufer gefunden

    Die Eltern des 13-jährigen Jungen hatten die Polizei alarmiert. Ihr Sohn war am Abend nicht wie vereinbart nach Hause gekommen. Erste Suchmaßnahmen der Polizei führten zu einem beunruhigenden Fund:

    Am Ufer des Stadtparksees lagen das Fahrrad und die Kleidung des Jungen.

    Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

    Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an. Darunter befanden sich Taucher, Sanitäter, ein Notarzt sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Auch moderne Technik wurde eingesetzt:

    Drohnen mit Wärmebildkameras flogen über den See.

    Auf Booten durchkämmten die Retter die Wasserfläche. Zusätzlich kam ein Sonargerät zum Einsatz, um den Grund des Stadtparksees zu untersuchen.

    Suche bleibt zunächst erfolglos

    Trotz stundenlanger Suche konnte der Junge nicht gefunden werden. Gegen Mitternacht wurde die Aktion zunächst abgebrochen. Die Suche soll am heutigen Donnerstag fortgesetzt werden.

    Die Polizei Hamburg bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

  • Rettungseinsatz im Hafen Germersheim

    Rettungseinsatz im Hafen Germersheim

    Rettungseinsatz im Hafen Germersheim

    Mainz

    Am Nachmittag des 6. August 2025 ging bei der Wasserschutzpolizei Germersheim ein Notruf ein. Eine Person sei im Hafenbereich Germersheim im Rhein in Lebensgefahr geraten.

    Großangelegte Rettungsaktion auf dem Rhein

    Unmittelbar nach Eingang der Meldung begann ein umfangreicher Rettungseinsatz. Neben dem Polizeiboot der Wasserschutzpolizei Germersheim waren sechs weitere Boote im Einsatz. Diese kamen von umliegenden Feuerwehren. Auch ein Rettungshubschrauber, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren beteiligt.

    Sportbootführer reagiert geistesgegenwärtig

    Während die Suche lief, meldete sich ein Sportbootführer. Er hatte kurz zuvor eine Person aus dem Wasser gezogen. Der Gerettete erklärte, dass er seinem angeleinten Hund hinterhergesprungen war. Das Tier war zuvor ins Hafenbecken gesprungen.

    Im Wasser verließen den Mann jedoch schnell die Kräfte. Seine Begleiterin setzte einen Notruf ab. Der Sportbootführer hörte die Rufe und handelte schnell. Mit seinem Beiboot erreichte er den Mann rechtzeitig und zog ihn aus dem Wasser.

    Kein Schaden für Mensch und Tier

    Dank des schnellen Handelns kam es zu keinem Schaden. Sowohl der Mann als auch sein Hund blieben unverletzt.

    Die Wasserschutzpolizei dankt dem Sportbootführer für sein couragiertes Eingreifen. Der Einsatz konnte so schnell beendet werden.

  • PKW-Brand auf der A31/A2

    PKW-Brand auf der A31/A2

    KW Brand im Dreieck A31
    A2
    Bottrop

    Am Sonntagnachmittag gegen 17:00 Uhr gingen bei der Feuerwehr Bottrop zahlreiche Notrufe ein,
    in denen von einem brennenden PKW auf der Autobahn berichtet wurde.

    Daraufhin rückten von der Hauptfeuerwache in Bottrop zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge sowie ein Tanklöschfahrzeug zum Autobahndreieck A31 / A2 aus. Zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen alarmiert. Bereits beim Auffahren auf die Autobahn war eine ca. 10m hohe Rauchsäule zu erkennen, welche auch in Teilen des Bottroper Stadtgebiets sichtbar war. Ein PKW stand auf dem Zubringer von der A31 zur A2 Fahrtrichtung Hannover im Vollbrand.

    Um das Fahrzeug zu löschen wurde der Zubringer für ca. 25 Minuten voll gesperrt. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell mit einem C-Rohr unter Kontrolle bringen. Zusätzlich wurden einige über die angrenzende Lärmschutzwand ragende Bäume mit Wasser besprüht, um ein Brennen durch aufsteigende Funken zu verhindern.

    Nachdem der PKW gelöscht war, konnten die benutzten Geräte eingepackt und der Zubringer wieder für den Verkehr geöffnet werden. Die beiden Insassen hatten das Fahrzeug eigenständig verlassen und blieben glücklicherweise unverletzt.

  • Kind in PKW eingeschlossen – erfolgreiche Rettung zusammen mit Vierjähriger

    Kind in PKW eingeschlossen – erfolgreiche Rettung zusammen mit Vierjähriger

    Kind in PKW eingeschlossen 

    Bochum

    Sommerhitze kann zur Gefahr werden – schnelles Handeln schützt Kind vor möglichen Folgen

    Die Temperaturen steigen. In den kommenden Tagen erwarten Meteorologen über 30 Grad. Damit wächst auch die Gefahr im Straßenverkehr. Fahrzeuge können sich bei direkter Sonneneinstrahlung schnell aufheizen. Besonders Kinder sind gefährdet.

    Einsatz in Bochum-Gerthe: Kind versehentlich im Auto eingeschlossen

    Am Mittwochmittag gegen 14:15 Uhr wurde die Feuerwehr Bochum alarmiert. Der Einsatzort: Ein Parkplatz an der Lothringer Straße im Stadtteil Gerthe. Eine junge Mutter hatte versehentlich ihr Auto verriegelt. Ihre vierjährige Tochter befand sich noch im Fahrzeug.

    Eigene Öffnungsversuche der Mutter scheitern – Feuerwehr rückt aus

    Die Mutter versuchte mehrfach, das Auto zu öffnen. Auch ein Ersatzschlüssel war nicht verfügbar. In ihrer Not wählte sie den Notruf. Sofort wurden Einsatzkräfte der Hauptfeuer- und Rettungswache zur Stelle beordert.

    Fahrzeug im Schatten – Kind unverletzt und gut gelaunt

    Zum Glück stand der Kleinwagen im Schatten. Das Kind zeigte sich entspannt und sogar fröhlich, als die Feuerwehr eintraf. Gemeinsam mit dem Einsatzleitdienst planten die Kräfte eine zerstörungsfreie Öffnung.

    Kindersitz blockiert Türöffnung – Einsatzkräfte handeln geschickt

    Ein einfaches Öffnen der Tür durch das Kind war nicht möglich. Der Kindersitz war gut gesichert. Die Vierjährige konnte sich nicht selbst befreien.

    Rettung mit Draht und Geduld – Tochter wird zur Heldin

    Mit viel Geschick griff ein Feuerwehrmann nach dem Schlüssel auf dem Beifahrersitz. Mithilfe eines gebogenen Drahtes wurde dieser der Tochter gereicht. Die Einsatzkräfte gaben klare Anweisungen. Das Kind reagierte schnell und drückte den Funkschlüssel. Die Tür war wieder geöffnet.

    Glücklicher Ausgang – keine Schäden, keine Verletzungen

    Das Fahrzeug konnte ohne Beschädigungen geöffnet werden. Mutter und Tochter blieben unverletzt. Der Schrecken war groß, doch die Erleichterung überwog. Dank des umsichtigen Handelns aller Beteiligten ging der Einsatz glimpflich aus.

  • Mann bedroht Reisende mit Schreckschusswaffe

    Mann bedroht Reisende mit Schreckschusswaffe

    Mann bedroht Reisende mit Schreckschusswaffe

    Berlin

    Montagabend nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, nachdem er Reisende mit einer Schreckschusswaffe am Bahnhof Messe-Nord bedroht haben soll.

    Gegen 22:30 Uhr soll ein Mann auf dem Bahnsteig zwei Reisende zunächst verbal beleidigt und anschließend eine Waffe aus seiner Bauchtasche gezogen haben. Die zwei Reisenden wählten in einem Zug in Richtung des Bahnhofs Messe-Nord den Notruf.

    Auch der Mann mit der Waffe stieg in den Zug und konnte am Bahnhof Messe-Nord von alarmierten Einsatzkräften der Polizei Berlin vorläufig festgenommen werden.

    Bei der Durchsuchung des 30-jährigen Deutschen fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe mit Munition und stellten diese als Beweismittel sicher. Eine Atemalkoholmessung ergab 2,10 Promille und
    ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Einer Blutentnahme durch einen Arzt stimme der
    30-Jährige freiwillig zu.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung gegen den wegen ähnlicher Delikte polizeibekannten Mann ein. Da der Mann seinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, entließen die Einsatzkräfte ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

  • Schneller Notruf rettet Leben (Milbertshofen)

    Schneller Notruf rettet Leben (Milbertshofen)

    Schneller Notruf rettet Leben (Milbertshofen)

    München

    Mittwoch, 31. Januar 2024, 5.29 Uhr, Kantstraße

    Am frühen Morgen erlitt ein 31-Jähriger einen Herzstillstand. Seine Lebensgefährtin rettete ihm, angeleitet durch einen Disponenten am Telefon das Leben.

    Kurz vor halb sechs Uhr morgens ging in der Leitstelle München ein Notruf ein. Die Dame schilderte hoch emotional, dass ihr Lebensgefährte nicht mehr erweckbar sei und keine Lebenszeichen mehr habe. Sofort alarmierte der Disponent den Rettungsdienst und die Feuerwehr zu der Wohnung. Er erfragte bei der Frau den genauen Gesundheitszustand und entschied die Frau am Telefon eine Reanimation anzuleiten. Die Lebensgefährtin konnte trotz ihres Ausnahmezustands die Maßnahmen sehr gut umsetzen. Als die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr läuteten, konnte sogar das Öffnen der Tür koordiniert und unschädlich für den jungen Mann durchgeführt werden. Ein Notarztteam, ein Rettungswagenteam und eine HLF-Besatzung führten die Reanimation weiter und intensivierten die Maßnahmen. Anschließend transportierten sie ihn in eine Münchner Klinik.

    Für die Lebensretterin wurde das Kriseninterventionsteam hinzugezogen, um der Frau in den schweren Stunden beizustehen.

    Nach stundenlangem Bangen erreichte die Einsatzkräfte die beste Nachricht des Tages. Nach einigen Eingriffen und weiteren Maßnahmen in der Klinik sitzt der junge Mann nun in seinem Bett und kann mit seiner Freundin ein ganz normales Gespräch führen.

  • Notruf missbraucht

    Notruf missbraucht

    Erfurt

    Am Donnerstagnachmittag erlaubte sich eine Person einen üblen Streich. Über den Polizeinotruf hatte diese angegeben, dass an einer Erfurter Schule ein Amoklauf stadtfinden soll. Mehrere Streifenwagen kamen daraufhin an der betroffenen Schule zum Einsatz, da von einer Gefahrensituation für die Lehrerschaft und Schüler ausgegangen werden musste. Vor Ort konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Bei dem Notruf hatte es sich um einen Scherzanruf gehandelt. Die Ermittlungen zu dem Anrufer dauern an. Gefahrensituation oder Straftaten vorzutäuschen stellt keinen Scherz dar, sondern löst umfangreiche Maßnahmen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Entsprechende Einsätze können dem Verursacher in Rechnung gestellt werden. Zudem macht man sich strafbar wegen Notrufmissbrauchs und/oder Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Das Strafgesetzbuch sieht hier Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren vor. 

  • Selbsternannte Klimaschützer missbrauchen Notruf-App

    Selbsternannte Klimaschützer missbrauchen Notruf-App

    Essen –Selbsternannte Klimaschützer missbrauchen Notruf-App – Am Dienstagabend (20. Dezember) wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei über die Notruf-App nora zu mehreren mutmaßlich dringenden Einsätzen im Stadtgebiet gerufen.

    Im Nachgang bekannte sich eine Gruppe von selbsternannte Umweltaktivisten zu den Taten.

    Gegen 20 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei gemeinsam zur Oberhauser Straße im Stadtteil Frintrop aus. Über die Notruf-App nora waren zuvor ein vermeintlicher Gasaustritt in einem Wohnhaus und eine blutüberströmte Person gemeldet worden. Am Einsatzort trafen die Beamten jedoch weder auf einen Verletzten, noch konnte ein Gasaustritt festgestellt werden.

    Im Nachgang kontaktierte der Nutzer der App die Leitstellen mit der folgenden Nachricht über die Chatfunktion der Notruf-App:

    “Ihr dachtet es wäre ein Notfall, doch der wahre Notfall – die drohende Klimakatastrophe – durch die Millionen von Menschen sterben werden, wird von unseren Politikern konsequent ignoriert. Wir werden diese Form des Protests fortsetzen, bis unsere Bundesregierung effektive Gesetze erlässt um die Klimakatastrophe zu verhindern.”

    Im Laufe des Abends wurden weitere Notrufe im Stadtgebiet abgesetzt, zu denen mehrere Einsatzkräfte entsandt wurden. Es handelte sich unter anderem um einen vermeintlichen Einbruch mit bewaffneten Tätern und einen weiteren vermeintlichen Gasaustritt. In allen Fällen wurde eine Vielzahl an Rettungskräften zu den jeweiligen Einsatzorten entsandt. Diese standen für diese Zeit nicht für mögliche andere Einsatzlagen zur Verfügung.

    Werden bewusst falsche Notrufe über die Notruf-App nora abgesetzt, hat dies dieselben Konsequenzen wie ein telefonischer Notrufmissbrauch über die Rufnummern 112 und 110. Die jeweilige Leitstelle entsendet, dem Anlass entsprechend, eine Vielzahl von Einsatzkräften zum angegebenen Einsatzort. Diese Beamten können zeitgleich nicht für tatsächliche Einsatzlagen zur Verfügung stehen.

    Wer die Notruf-App missbräuchlich nutzt, macht sich strafbar.

    Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Missbrauchs von Notrufen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen kommt eine Gruppe von selbsternannten Umweltaktivisten aus Süddeutschland in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

  • Scheunenbrand in Burgen

    Scheunenbrand in Burgen

    Burgen, Mosel

     

    Derzeit steht eine Scheune in der Ortslage Burgen in Vollbrand. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort im Einsatz. Aufgrund der Löscharbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Brandursache ist bislang noch ungeklärt.

    Wir bitten vorerst von weiteren Presseanfragen abzusehen.

  • Kuh aufgrund Verkehrssicherheit erschossen

    Kuh aufgrund Verkehrssicherheit erschossen

    Kuh flüchtet über B224 und muss aus Sicherheitsgründen erlegt werden

     

    Essen –  Eine entlaufene Kuh hat gestern Abend (11. Mai) für einen größeren Polizeieinsatz im Essener Süden gesorgt.
    Das Tier musste am Ende in der Werdener Innenstadt erlegt werden, weil es ein erhebliches und unkalkulierbares Sicherheitsrisiko darstellte.
    Gegen 19:30 Uhr erreichte die Polizei ein Notruf, dass auf der Heidhauser Straße eine Kuh frei herumlaufen würde. 
    Mehrere Streifenwagen eilten daraufhin zur B224, wo das Tier unkontrolliert in Fahrtrichtung Werden über die Straße rannte.
    Ein Steifenwagen folgte dem Tier, während ein weiterer vorneweg fuhr, um den Gegenverkehr zu warnen.
    Ebenso versuchte man so, das Schritttempo der Kuh zu verlangsamen.

    Nachdem das Tier einen kurzen Abstecher in einen Seitenweg unternommen und dabei einige Zäune/Absperrungen übersprungen hatte, rannte es wieder auf die B224. Während die Polizei den Verkehr sperrte, trafen die örtliche Bauernschaft sowie die Feuerwehr und der zuständige Jagdausübungsberechtigte ein.
    Das Tier, das mittlerweile in die Brückstraße gelaufen war, ließ sich weder einfangen noch beruhigen.
    Durch die kilometerlange Flucht und die Hektik und den Lärm des Straßenverkehrs stand es vermutlich unter hohem Stress.
    Das Tier stellte eine erhebliche Sicherheitsgefahr für die Passanten dar (mittlerweile hatten sich zahlreiche Schaulustige eingefunden).
    Zudem war ebenfalls ein großer Sachschaden zu befürchten (geparkte Autos, Schaufenster, etc).

    Da der Bauer, dem die Kuh gehörte, keine andere Möglichkeit sah, gab er dem Jagdausübungsberechtigten das Einverständnis, die Kuh zu erlegen.
    Anschließend wurde das tote Tier mit einem Hänger abtransportiert.

    Insgesamt waren fünf Kühe von einer Weide an der Preutenborbeckstraße geflohen – vermutlich hatte ein freilaufender Hund die Tiere aufgescheucht.
    Drei der Kühe konnten wohlbehalten in ihre Stallungen gebracht werden, eine Kuh musste erlegt werden.
    Die fünfte Kuh ist noch flüchtig, sie ist vermutlich in Richtung Hespertal gelaufen.

    Ob die Kuh möglicherweise Schäden angerichtet hat, konnte noch nicht abschließend ermittelt werden.
    Eine Streifenwagenbesatzung beklagte einen defekten Seitenspiegel, der durch einen Stoß mit dem Horn entstanden ist.

    symbolbild

     

    https://blaulichtmyk.de/kollision-einer-kuh-mit-geparktem-fahrzeug-wer-haftet/

  • Belohnung – Gefährliche Körperverletzung Bielefeld

    Belohnung – Gefährliche Körperverletzung Bielefeld

    Bewusstlos nach Attacke – Zeugen gesucht
    Gefährliche Körperverletzung am Lindemann-Platz

    Bielefeld / Sennestadt – Am Sonntag, 02.05.2021, wurde ein Passant im Bereich des Lindemann-Platzes niedergeschlagen und verlor das Bewusstsein.
    Die Polizei sucht Zeugen.

    Ein 38-jähriger Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock wurde gegen 19:30 Uhr von Unbekannten hinterrücks angegriffen und verlor daraufhin das Bewusstsein.
    Das Opfer wurde vor Ort behandelt und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

    Ein 54-jähriger Bielefelder hatte den bewusstlosen Mann gefunden und den Notruf gewählt.
    Drei Personen standen zu diesem Zeitpunkt um den am Boden liegenden Mann und liefen in Richtung Elbeallee fort, als sie den Melder bemerkten.
    Der Bielefelder leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
    Ob es sich bei den drei Personen um die Täter der gefährlichen Körperverletzung handelt, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

    Die drei Personen werden wie folgt beschrieben:
     – männlich
     – circa 20 bis 25 Jahre alt
     – rund 180 cm groß.

    Bestandteil der Ermittlungen ist die Klärung, in welcher Verbindung die drei Männer zu der gefährlichen Körperverletzung stehen.

    Der Arbeitgeber des 38-Jährigen lobt nun eine Belohnung von insgesamt 1000 Euro für Hinweise, die zur Identifizierung des oder der Täter führen, aus.
    Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt.
    Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

    Zeugen melden sich mit Hinweisen zum Tatgeschehen bei dem zuständigen Kriminalkommissariat 14 unter: 0521/545-0.

    https://blaulichtmyk.de/gefaehrliche-koerperverletzung-vor-supermarkt/

  • BMW auf A95 in Flammen

    BMW auf A95 in Flammen

    BMW auf A95 in Flammen

    München – Donnerstag, 1. April 2021, 18.21 Uhr; BAB 95 Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr wurden am frühen Donnerstagabend auf die A 95 alarmiert. 
    Ein brennender Pkw auf der Autobahn war via Notruf an die Integrierte Leitestelle gemeldet worden. 
    Ein 7er BMW brannte bei Eintreffen der Einsatzkräfte lichterloh. 


    Zwei Atemschutztrupps konnten das Fahrzeug zügig löschen.
    An dem BMW entstand ein Totalschaden.
    Beide Insassen des Fahrzeuges konnten unverletzt aus ihrem Fahrzeug flüchten. Die A95 war während des Einsatzes stadteinwärts auf eine Spur verengt. 

  • Trickdiebe boten Senioren Coronatest an

    Trickdiebe boten Senioren Coronatest an

    Bonn 

    Die Bonner Polizei erhielt am Dienstag (09.02.2021) gegen 17:05 Uhr Kenntnis von einem Trickdiebstahl in Alt Godesberg. Dort hatten sich zwei bislang unbekannte Tatverdächtige unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung eines älteren Ehepaares verschafft und diese bestohlen.

    Zur Tatzeit hatte sich eine Frau dem 87-jährigen Geschädigten im Hausflur als Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes vorgestellt, die derzeit in dem Mehrparteienhaus Coronatests durchführen würde.
    Nachdem ihr Einlass in die Wohnung des Ehepaares gewährt wurde, verwickelte die Frau den 87-Jährigen und dessen Ehefrau in ein Gespräch. Diesen Zeitraum nutzte ein zwischenzeitlich ohne Kenntnis der Senioren eingetretener und noch unbekannter männlicher Mittäter der Frau, um die Wohnung nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Hierbei nahm er Schmuck sowie einen vierstelligen Bargeldbetrag an sich, den das Ehepaar in der Wohnung aufbewahrte.
    Die Tatverdächtige wies die Senioren schließlich auf eine kurze Wartezeit für den vermeintlichen Coronatest hin und verließ mit dem Mittäter unbemerkt die Wohnung.

    Die Senioren bemerkten schließlich den Diebstahl und informierten die Polizei, die erste Ermittlungen aufnahm.

     

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    Die tatverdächtige Frau wird als etwa 1,60-1,65 m groß, ca. 30-45 Jahre alt, mit offenen, dunkelbraunen Haaren und mitteleuropäischem Erscheinungsbild beschrieben.
    Sie sprach akzentfrei deutsch und war mit einem dunklen Mantel, einer blauen Jeans mit Rissen am Knie sowie einer weißen FFP2-Maske bekleidet. Zu ihrem Mittäter liegen bislang keine Beschreibungsmerkmale vor.

    Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und bittet um Hinweise zu den Tatverdächtigen.
    Wer die beschriebene Frau gestern in männlicher Begleitung in Alt Godesberg gesehen hat, wird gebeten, sich unter 0228 15-0 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

     

    Die Bonner Polizei nimmt den Tathergang zum Anlass, um erneut vor Gefahren an der Haustür zu warnen.

    Grundsätzlich gilt:

       -	Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Sie sind 
    grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die 
    Wohnung zu lassen. 
       -	Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür genau an, zum 
    Beispiel durch den Türspion oder das Fenster. Benutzen Sie die 
    Türsprechanlage. 
       -	Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre. Ist 
    keine Türsperre vorhanden, öffnen Sie nicht. Sprechen Sie durch die 
    geschlossene Tür. 
       -	Lassen Sie unaufgefordert kommende Vertreter, Verkäufer oder 
    mutmaßliche Amtsträger nicht in Ihre Wohnung - lassen Sie sich einen 
    Ausweis zeigen und kontaktieren sie den vermeintlichen Auftraggeber 
    im Zweifel telefonisch. Recherchieren Sie vorher selber eine 
    Telefonnummer. 
       -	Wenden Sie sich über den Notruf 110 an die Polizei, wenn Sie den
    geringsten Zweifel haben. Dort wird man den Sachverhalt mit Ihnen 
    erörtern und Ihnen wichtige Verhaltenshinweise geben.