Schlagwort: Oldenburg

  • Vier Tote in Oldenburg-Osternburg

    Vier Tote in Oldenburg-Osternburg

    Polizei geht von Familiendrama aus

    Am heutigen Vormittag hat die Polizei in Oldenburg im Stadtteil Osternburg eine schockierende Entdeckung gemacht. In einem Wohnhaus fanden die Einsatzkräfte insgesamt vier tote Personen. Nach den bisherigen Ermittlungen deutet vieles darauf hin, dass es sich um ein tragisches Familiendrama handelt.

    Polizei: Mann tötet Frau und zwei Kinder

    Nach den Erkenntnissen von Polizei und Staatsanwaltschaft soll ein Mann zunächst seine Lebenspartnerin und zwei in der Wohnung befindliche Kinder getötet haben. Im Anschluss beging der mutmaßliche Täter offenbar Suizid. Die Ermittler haben Spuren gesichert und die Kriminalpolizei führt die weiteren Untersuchungen.

    Keine weiteren Details aus Rücksicht auf Angehörige

    Die Behörden betonen, dass sie derzeit keine weiteren Auskünfte zu den Hintergründen geben können. Dies geschehe aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen und aus Gründen der Pietät. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Polizei bitten die Öffentlichkeit um Verständnis, dass genauere Informationen – etwa zu den näheren Umständen des Geschehens – zurückgehalten werden.

    Reaktionen und laufende Ermittlungen

    Die Nachricht von den vier Toten in Oldenburg hat in der Region für Bestürzung gesorgt. Viele Anwohner zeigten sich fassungslos über die Tragödie. Die Ermittlungsbehörden stehen weiterhin im engen Austausch und prüfen Hintergründe sowie mögliche Motive. Weitere Informationen werden bekanntgegeben, sobald dies mit Rücksicht auf die Angehörigen möglich ist.

    Aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auch direkt auf der Webseite der Polizei Niedersachsen sowie auf blaulichtmyk.de.

  • Schwerer Verkehrsunfall – Pkw durchbricht Brückengeländer

    Schwerer Verkehrsunfall – Pkw durchbricht Brückengeländer

    Schwerer Verkehrsunfall mit verletztem Fahrer

    Oldenburg

    Am Mittwochmorgen um 05.25 Uhr ist es in der Westersteder Straße in Bad Zwischenahn zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

    Ein Pkw Audi befuhr die Westersteder Straße in Richtung Rostrup. Unmittelbar vor der Bahnbrücke kam der Pkw aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach das Brückengeländer und kam vor den Bahngleisen zum stehen.

    Der 61-jährige Fahrer wurde leicht verletzt in die Klinik verbracht.

    Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch das Abschleppunternehmen mittels eines
    Krans geborgen. Der Bahnverkehr musste zeitweise eingestellt werden.

  • Brutale Tierquälerei im Schlachthof aufgedeckt

    Brutale Tierquälerei im Schlachthof aufgedeckt

    Massive Tierschutzverstöße im Schlachthof Elsfleth aufgedeckt: ANINOVA erstattet Strafanzeige

    Elsfleth, Landkreis Wesermarsch –

    Die Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) hat erschütterndes Videomaterial aus dem Schlachthof Elsfleth bei Oldenburg veröffentlicht. Die Aufnahmen, die zwischen August und September 2024 entstanden, dokumentieren schwere Verstöße gegen den Tierschutz. Schafe und Rinder werden dort beim Zutrieb und bei der Schlachtung massiv gequält. ANINOVA hat bereits das Veterinäramt Brake und die Staatsanwaltschaft Oldenburg informiert und Strafanzeige erstattet.

    Elektroschocks und Misshandlung: Brutale Tierquälerei im Schlachthof

    Die versteckten Videoaufnahmen zeigen gravierende Misshandlungen der Tiere. Beim Zutrieb zum Schlachthof werden Schafe und Rinder wiederholt mit Elektroschocks traktiert, getreten und geschlagen. In einem dokumentierten Fall wurde ein Rind 160-mal mit einem Elektrotreiber geschockt, sogar ins Gesicht. Laut Jan Peifer, dem Vorstand von ANINOVA, ist dies gesetzlich verboten und in höchstem Maße tierquälerisch. Auch die Anlieferung der Tiere erfolgt unter katastrophalen Bedingungen: Veraltete Gänge führen dazu, dass Rinder panisch steckenbleiben oder sich verletzen.

    Fehlbetäubungen: Tiere zeigen Anzeichen von Bewusstsein bei der Schlachtung

    Im Inneren des Schlachthofs dokumentieren die Aufnahmen gravierende Fehlbetäubungen. Mehrfach ist zu sehen, wie Schafe nach der Betäubung noch kontrollierte Bewegungen zeigen, den Kopf heben oder die Augen bewegen. Dennoch wird ihnen die Kehle durchtrennt, während sie vermutlich bei vollem Bewusstsein sind. “Es ist kaum auszuhalten, was den Tieren hier angetan wird”, so Peifer. Auch bei Rindern kommt es zu Fehlbetäubungen, wodurch sie den Schmerz der Schlachtung miterleben.

    Tierschutz nicht gewährleistet: Tierärztliches Gutachten fordert Schließung

    Das Bildmaterial hat das Team von ANINOVA an die Organisation „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V.“ übergeben. Ein Kurzgutachten der Tierärzte bestätigt die schweren Verstöße. Die Veterinäre fordern die sofortige Schließung des Schlachthofs, da die Mitarbeiter offensichtlich nicht über die nötige Sachkunde verfügen. Besonders schockierend: Auf den Aufnahmen ist der amtliche Tierarzt entweder nicht zu sehen oder greift bei Tierquälerei nicht ein. “Hier versagt das Kontrollsystem auf allen Ebenen”, kritisiert Peifer.

    Schlachthof wirbt mit Tierwohl – Realität zeigt Tierquälerei

    Trotz schwerer Missstände präsentiert sich der Schlachthof Elsfleth öffentlich als Vorbild für Tierschutz und Transparenz. Fernseh-Teams wurden regelmäßig eingeladen, um die vermeintlich „tierfreundliche“ Schlachtung zu dokumentieren. ANINOVA zeigt sich empört über die Diskrepanz zwischen Image und Realität. Die Aufnahmen belegen klar, dass es im Schlachthof Elsfleth an Tierschutz und moralischer Verantwortung fehlt.

    ANINOVA fordert Konsequenzen: Politik zum Handeln aufgefordert

    ANINOVA fordert von der Politik klare Maßnahmen gegen Missstände in Schlachthöfen. Obwohl Tierschutzorganisationen immer wieder Verstöße in deutschen Schlachthöfen aufdecken, bleiben Konsequenzen oft aus. Eine verpflichtende Videoüberwachung, die bereits diskutiert wurde, wird selten umgesetzt.