Schlagwort: Ordnungsamt Koblenz

  • Jugendschutz-Kontrollen in Koblenz: Mehrere Verstöße bei Testkäufen aufgedeckt

    Jugendschutz-Kontrollen in Koblenz: Mehrere Verstöße bei Testkäufen aufgedeckt

    Jugendschutz Kontrollen Koblenz: Behörden decken Verstöße auf

    Im Rahmen gezielter Maßnahmen haben mehrere Behörden am 21. April umfassende Jugendschutz Kontrollen in Koblenz durchgeführt. Das Ordnungsamt der Stadt Koblenz arbeitete dabei eng mit Polizeikräften des Gemeinsamen Sachgebietes Jugend sowie Mitarbeitenden des Jugendamtes zusammen. Ziel war es, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) im Stadtgebiet konsequent zu überprüfen.

    Testkäufe mit minderjährigen Jugendlichen

    Die Einsatzkräfte führten sogenannte Testkäufe durch, um mögliche Verstöße aufzudecken. Hierbei kamen freiwillige Testpersonen zum Einsatz: Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 Jahren. Diese wurden im Vorfeld umfassend vorbereitet und nahmen mit Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten an der Maßnahme teil.

    Im Fokus stand die Frage, ob Verkaufsstellen die gesetzlichen Vorgaben beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren an Minderjährige einhalten. Die Jugendschutz Kontrollen in Koblenz richteten sich insbesondere an Supermärkte, Kioske und Tankstellen.

    Sechs Verstöße bei zwanzig Kontrollen festgestellt

    Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte zwanzig Betriebe im Stadtgebiet. Dabei stellten sie sechs Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz fest. In diesen Fällen verkaufte das Personal alkoholische Getränke oder Tabakwaren an die minderjährigen Testpersonen, obwohl dies gesetzlich verboten ist.

    Die Behörden leiteten gegen die betroffenen Mitarbeitenden ordnungsrechtliche Schritte ein. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben künftig konsequenter sicherzustellen.

    Weitere Kontrollen bereits angekündigt

    Die Stadt Koblenz kündigte an, auch in Zukunft unangekündigte Jugendschutz Kontrollen in Koblenz durchzuführen. Dadurch wollen die Verantwortlichen den Schutz von Kindern und Jugendlichen stärken und gesundheitliche Risiken durch Alkohol- und Tabakkonsum reduzieren.

    Weitere Informationen zum Thema Jugendschutz stellt die Polizei Rheinland-Pfalz bereit. Auch das Bundesgesundheitsministerium informiert über die gesetzlichen Regelungen.

    Aktuelle Meldungen zu ähnlichen Themen finden Sie zudem auf BlaulichtMYK News, im Bereich Deutschland sowie unter Verkehr.

    Die konsequente Durchführung solcher Kontrollen zeigt deutlich: Die Behörden nehmen den Jugendschutz ernst und setzen klare Zeichen gegen Verstöße.

  • Parkplatzfrust in der Weißer Gasse Koblenz: Knöllchen trotz Unwissen

    Parkplatzfrust in der Weißer Gasse Koblenz: Knöllchen trotz Unwissen

    Weißer Gasse Koblenz: Parkchaos sorgt für Ärger bei Anwohnern und Autofahrern

    Die Parkplatzsituation in der Weißer Gasse in der Koblenzer Altstadt sorgt seit Wochen für Unmut. Anwohner finden kaum freie Stellflächen, während auswärtige Autofahrer regelmäßig Knöllchen kassieren. Offiziell jedoch gilt: Alles ist rechtens. Die Stadt Koblenz sieht keinen Handlungsbedarf – trotz zahlreicher Missverständnisse.

    Baustelle sorgt für reines Anwohnerparken

    Seit Beginn der Baustelle für den Anbau an der Clemens-Brentano-Realschule plus gilt in der Weißer Gasse ausschließlich Anwohnerparken. Das betrifft nicht nur den linken Abzweig an der Hohenfelder Straße, sondern auch den weiteren Verlauf in Richtung Parkhaus sowie die kaum einsehbare Weißernonnengasse. Genau hier beginnt das Problem.

    Viele Autofahrer erkennen die Regelung nicht sofort. Die entscheidenden Schilder stehen nur an einer Stelle. Wer weiter in die Straße hineinfährt, sucht vergeblich nach einem erneuten Hinweis. Das führt dazu, dass täglich Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Straße Knöllchen verteilen.

    Ordnungsamt: Beschilderung ist eindeutig

    „Die Leute kapieren es nicht“, sagt ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes offen. Beschwerden über fehlende Schilder höre man häufig. Mehr Hinweisschilder würden jedoch nur zur sogenannten Schilderblindheit führen. Besonders während des Weihnachtsmarktes habe sich die Situation zugespitzt. Statt ins nahegelegene Parkhaus zu fahren, stellten viele ihre Fahrzeuge auf jeden freien Platz.

    Ein junger Autofahrer zeigt sich verwundert, als man ihn anspricht. Er hat sogar ein Online-Parkticket gelöst. „Warum geht das dann überhaupt?“, fragt er. Die Erklärung: Vor der Baustelle durften hier auch Nicht-Anwohner parken. Die digitale Parkfreigabe wurde bislang offenbar nicht vollständig angepasst.

    Anwohner zeigen Verständnis

    Viele Anwohner berichten, dass Falschparker meist nicht absichtlich handeln. Spricht man sie an, fahren sie oft sofort weg. Auch Autofahrer reagieren dankbar, wenn man sie vor einem Bußgeld warnt. Das zeigt: Das Problem liegt weniger im Fehlverhalten als in der fehlenden Klarheit.

    Stadt Koblenz kündigt kleine Nachbesserungen an

    Laut Stadt ist die Beschilderung nach der Straßenverkehrsordnung korrekt und gut erkennbar. Dennoch prüft die Straßenverkehrsbehörde gemeinsam mit dem Kommunalen Servicebetrieb, ob durch ein besseres Ausrichten der Schilder die Sichtbarkeit verbessert werden kann.

    Bis dahin bleibt die Lage in der Weißer Gasse Koblenz Parken weiterhin angespannt. Wer Ärger vermeiden will, sollte konsequent auf nahegelegene Parkhäuser ausweichen.

    Weitere Meldungen rund um Verkehr und Ordnung findest Du auch in unserem Verkehrsressort sowie in den aktuellen News.

    Offizielle Informationen stellt unter anderem die Stadt Koblenz bereit. Hinweise zu Verkehrsregeln veröffentlicht auch die Polizei Rheinland-Pfalz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Koblenz startet groß angelegte Präventionsaktion gegen Taschendiebstahl

    Koblenz startet groß angelegte Präventionsaktion gegen Taschendiebstahl

    Koblenz verstärkt Sicherheit: Große Aktion gegen Taschendiebstahl in der Adventszeit

    Stadt und Polizei bündeln Kräfte für mehr Sicherheit im Weihnachtsgeschäft

    Die Taschendiebstahl Prävention Koblenz rückt auch 2025 in den Mittelpunkt der städtischen Sicherheitsarbeit. Am Dienstag, 2. Dezember 2025, entsenden Polizei und Ordnungsamt erneut zahlreiche Kräfte in die Innenstadt, um Besucherinnen und Besucher während des vorweihnachtlichen Trubels wirksam vor Langfingern zu schützen.

    Die breit angelegte Maßnahme zählt seit 2004 zu den festen Säulen der lokalen Präventionsarbeit und hat sich als erfolgreiches Konzept etabliert.

    Die Adventszeit lockt jedes Jahr zehntausende Menschen in die Koblenzer Innenstadt. Mit dem Start des Weihnachtsmarktes beginnt für den Handel die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Doch wo dichtes Gedränge herrscht, tauchen auch Taschendiebe vermehrt auf. Besonders gefährdet sind Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Märkte sowie Busse und Bahnen. Obwohl Kriminelle ganzjährig aktiv sind, steigt die Zahl der Delikte im Dezember nachweislich an.

    Offizielle Eröffnung und Vorstellung der Kampagne „Stop Pickpockets“

    Der Präventionstag startet mit einer Eröffnung durch Polizeipräsident Jürgen Süs und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs. Anschließend stellt die Geschäftsstelle der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ die europaweit bekannte Kampagne „Stop Pickpockets“ vor. Das Konzept der Bundespolizei findet bereits in 15 EU-Staaten und der Schweiz Anwendung und wird seit 2023 auch in Koblenz genutzt.

    Information, Aufklärung und Präsenz im gesamten Stadtgebiet

    Nach der Präsentation sind Mitarbeitende des Ordnungsamts, Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater sowie Polizeikräfte in der Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Sie suchen das Gespräch mit Händlerinnen und Händlern, erklären aktuelle Diebstahlmaschen und geben praktische Hinweise zur Vorbeugung. Zusätzlich verteilen sie Informationsmaterial.

    Auch der öffentliche Nahverkehr unterstützt die Taschendiebstahl Prävention Koblenz. Rund 100 Busse der Koblenzer Verkehrsbetriebe zeigen auf ihren Bildschirmen Warnhinweise zu den häufigsten Tricks der Täter. Das Einkaufszentrum Forum Mittelrhein beteiligt sich ebenfalls und blendet entsprechende Hinweise auf seinen digitalen Displays ein.

    Weitere Maßnahmen: Alkoholprävention und klare Regeln

    Parallel zur Diebstahlsprävention informieren Polizei und Ordnungsamt über verantwortungsbewussten Alkoholkonsum auf dem Weihnachtsmarkt. Besucherinnen und Besucher erhalten Flyer, die über geltende Promillegrenzen und Risiken aufklären.

    Wichtige Verhaltenstipps gegen Taschendiebe

    • Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie wirklich benötigt wird.
    • Wertsachen körpernah und verteilt aufbewahren – ideal in verschlossenen Innen- oder Gürteltaschen.
    • Im Gedränge besonders aufmerksam bleiben.
    • Sich bei Abhebungen am Automaten nicht ablenken lassen.
    • Taschen immer geschlossen und körpernah tragen.
    • Keine Wertsachen unbeaufsichtigt liegen lassen.
    • Bei Remplern oder Ablenkungen misstrauisch reagieren.
    • PIN niemals im Portemonnaie notieren.
    • Zahlungskarten bei Verlust sofort über den Sperr-Notruf 116 116 sperren.
    • In Gefahrensituationen oder bei Straftaten sofort die 110 wählen.

    Weitere Informationen und die häufigsten Maschen finden Interessierte auf der offiziellen Kampagnenseite unter www.stop-pickpockets.eu.

    Weitere Hintergründe und regionale Sicherheitsmeldungen

    Aktuelle regionale Nachrichten und Entwicklungen finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/news/, blaulichtmyk.de/deutschland/ und blaulichtmyk.de/verkehr/.

  • Polizei Koblenz kontrolliert Tuning und Poserszene

    Polizei Koblenz kontrolliert Tuning und Poserszene

    Polizei und Ordnungsamt kontrollieren Tuner- und Poserszene in Koblenz

    Koblenz, 18.07.2025 – Am Freitagabend führten die Polizeidirektion Koblenz und das Ordnungsamt der Stadt Koblenz erneut gezielte Kontrollen im Bereich der Altstadt sowie am Peter-Altmeier-Ufer durch. Im Fokus standen Fahrzeuge der Tuning– und Poserszene sowie Verstöße im Personenverkehr.

    Fünf Fahrzeuge mit erloschener Betriebserlaubnis

    In fünf Fällen wurden Fahrzeuge festgestellt, deren Umbauten nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprachen. Die technischen Veränderungen führten zum Erlöschen der jeweiligen Betriebserlaubnis.

    Mehrere Fahrer durch unnötigen Lärm aufgefallen

    Mehrere Fahrzeugführer wurden wegen unnötiger Lärmbelästigung kontrolliert. Typische Verhaltensweisen der sogenannten „Poser“ wie lautes Motoraufheulen, quietschende Reifen oder übermäßige Musiklautstärke waren Gegenstand der Beanstandungen.

    Verstöße im Personenbeförderungsverkehr festgestellt

    Auch der gewerbliche Personenbeförderungsverkehr wurde durch das Ordnungsamt überprüft. Dabei wurden mehrere Verstöße dokumentiert – unter anderem gegen genehmigungspflichtige Vorschriften.

    Falschparker behinderten Rettungswege

    Ein besonderer Kontrollschwerpunkt lag auf Falschparkern. Mehrere Fahrzeuge blockierten unerlaubt Rettungswege oder speziell gekennzeichnete Parkplätze. Diese Verstöße wurden umgehend geahndet.

    Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet

    Gegen alle auffälligen Verkehrsteilnehmer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Polizei und Ordnungsamt kündigten weitere gemeinsame Kontrollen an, um die Verkehrssicherheit und den Lärmschutz in Koblenz nachhaltig zu verbessern.

     

  • Schulwegkontrollen durch Polizei und Ordnungsamt an Koblenzer Grundschulen

    Schulwegkontrollen durch Polizei und Ordnungsamt an Koblenzer Grundschulen

    Polizei Koblenz kontrolliert Schulwege vor Ferienbeginn – positive Bilanz an Grundschulen

    Kurz vor den Sommerferien führte die Polizeiinspektion Koblenz 1 gemeinsam mit dem Ordnungsamt gezielte Schulwegkontrollen durch. Die Maßnahmen fanden am 25. und 26. Juni 2025 statt.

    Kontrollen an zwei Koblenzer Grundschulen

    Die Kontrollen wurden an der Freiherr-vom-Stein-Grundschule im Rauental sowie an der Pestalozzi-Grundschule in der Goldgrube durchgeführt. Ziel war es, die Verkehrssicherheit der Schulkinder zu verbessern und das Verhalten der Eltern zu beobachten.

    Ergebnisse im Rauental

    • Drei Parkverstöße wurden vom Ordnungsamt geahndet.

    • Zwei Verwarnungen wegen fehlender Kindersicherung wurden ausgesprochen.

    • Eine Anzeige erfolgte wegen Fehlverhaltens am Fußgängerüberweg.

    Ergebnisse in der Goldgrube

    • Vier Parkverstöße wurden festgestellt.

    • Zwei Verwarnungen wegen der Sicherungspflicht von Kindern wurden ausgesprochen.

    Viele Kinder kommen eigenständig zur Schule

    Die Polizei stellte erfreut fest: Die meisten Kinder kamen zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zur Schule. Nur wenige Eltern fuhren ihre Kinder mit dem Auto.

    Positive Resonanz auf Kontrollen

    Die Aktion wurde von Eltern, Lehrern und den Kindern positiv aufgenommen. Die Schulwegkontrollen trugen dazu bei, das Sicherheitsbewusstsein aller Beteiligten zu stärken.