Schlagwort: Osnabrück

  • Tödliche Schüsse in Bramsche: Vater und Tochter sterben in Wohnhaus

    Tödliche Schüsse in Bramsche: Vater und Tochter sterben in Wohnhaus

    Schüsse in Gartenstadt 

    Am gestrigen Montag gegen 12:20 Uhr erreichte die Polizei ein Notruf wegen mehrerer Schussgeräusche und Schreie aus einem Wohnhaus im Stadtteil Gartenstadt.

    Aufgrund dieser Meldung löste die Polizei umgehend einen Großeinsatz aus. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten zur gemeldeten Adresse aus.

    Wohnhaus und Straßen abgesperrt

    Vor Ort sperrten die Einsatzkräfte zunächst das betroffene Wohnhaus sowie die umliegenden Straßen ab. Die Maßnahmen dienten dem Schutz unbeteiligter Dritter und der Gefahrenabwehr. Anschließend betraten Spezialkräfte der Polizei das Gebäude und durchsuchten es systematisch.

    Im Inneren des Hauses fanden die Beamten zwei Personen auf. Dabei handelte es sich um einen 86 Jahre alten Mann sowie seine 62-jährige Tochter.

    Beide Personen verstorben

    Der 86-Jährige konnte nur noch leblos aufgefunden werden. Die 62-jährige Frau wies lebensgefährliche Verletzungen auf. Rettungskräfte versorgten sie notärztlich vor Ort, dennoch erlag sie noch am Einsatzort ihren schweren Verletzungen.

    Im Wohnhaus stellten die Einsatzkräfte zudem eine Schusswaffe sicher. Die Polizei leitete unmittelbar eine umfangreiche Spurensuche und Spurensicherung ein.

    Legal besessene Waffen

    Ersten Erkenntnissen zufolge besaß der 86-Jährige mehrere Schusswaffen legal. Der Landkreis Osnabrück bestätigte als zuständige Waffenbehörde, dass der Mann Sportschütze gewesen sei.

    Die Hintergründe der Schüsse in Gartenstadt sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten gemeinsam an der Aufklärung des Geschehens.

    Weitere Informationen will die Polizei nach Abschluss erster Ermittlungsmaßnahmen bekannt geben. Auch die Staatsanwaltschaft Niedersachsen ist in die Ermittlungen eingebunden.

    Aktuelle Meldungen zu Einsätzen und Ermittlungen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.

  • Frontal gegen Baum: 27-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf der L 811 bei Ostbevern

    Frontal gegen Baum: 27-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf der L 811 bei Ostbevern

    Tödlicher Unfall auf der L 811 bei Ostbevern: 27-Jähriger stirbt nach Frontalcrash gegen Baum

    Ostbevern. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstag (17.02.2026) gegen 16:15 Uhr in Ostbevern auf der L 811 zwischen Lengerich und Ostbevern-Brock ereignet. Ein 27-jähriger Mann aus Warendorf erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle verstarb.

    Transporter kommt beim Überholen von der Fahrbahn ab

    Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 27-Jährige mit einem Transporter von Lengerich in Richtung Brock. Als er einen vor ihm fahrenden Pkw überholte, geriet er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn. Der Transporter prallte anschließend frontal gegen einen Straßenbaum.

    Der Fahrer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Ein Notarzt versorgte ihn noch vor Ort, doch der Mann starb trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen an der Unfallstelle.

    Beifahrer schwer verletzt – Rettungshubschrauber angefordert

    Auch der 31-jährige Beifahrer aus Beelen verletzte sich bei dem Unfall schwer. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Osnabrück. Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam für den Transport der Verletzten nicht mehr zum Einsatz.

    Unfallaufnahmeteam im Einsatz – L 811 stundenlang gesperrt

    Für die Unfallaufnahme zog die Polizei ein Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzu. Während der Arbeiten sperrten Einsatzkräfte die Landstraße 811 für mehrere Stunden vollständig. Dadurch kam es in dem Bereich zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

    Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.

    Polizei ermittelt zur Unfallursache

    Warum der Transporter während des Überholvorgangs nach links von der Fahrbahn abkam, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

    Weitere Nachrichten aus der Region findest Du jederzeit unter https://blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Verkehr.

    Offizielle Informationen zu Einsätzen und Warnmeldungen gibt es unter anderem bei der Polizei NRW.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Killer nach Flucht aus Psychiatrie in Bremen gefasst

    Killer nach Flucht aus Psychiatrie in Bremen gefasst

    Killer in Bremen festgenommen

    Am Donnerstagmorgen schlugen schwer bewaffnete Einsatzkräfte am Bremer Hauptbahnhof zu:

    Sie nahmen den gesuchten Killer Alhindi B. (35) fest. Der Sudanese war zuvor aus der
    geschlossenen Ameos-Klinik Osnabrück geflohen. Die Polizei hatte eindringlich davor gewarnt, ihn anzusprechen.

    Hintergrund: Messermord in Fredenbeck

    Bereits 2019 hatte er in einer Flüchtlingsunterkunft im niedersächsischen Fredenbeck einen Landsmann bei einem Streit mit einem Messer attackiert. Das Opfer, ein 47-jähriger Mann erlag seinen Verletzungen. Ein Gericht ordnete daraufhin seine Unterbringung in der Psychiatrie an.

    Flucht aus der Ameos-Klinik

    Vor wenigen Tagen gelang dem Verurteilten die Flucht aus der geschlossenen Abteilung der Klinik in Osnabrück. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine unverschlossene Tür die Flucht ermöglicht haben. Die Klinik steht seit Jahren wegen Personalmangel und Überlastung in der Kritik.  

    Bundesweite Fahndung mit Erfolg

    Nach der Flucht startete die Polizei eine bundesweite Öffentlichkeitsfahndung mit Foto. Zahlreiche Hinweise gingen ein, unter anderem aus Hamburg, Düsseldorf und Osnabrück. Auch Wildkamera-Aufnahmen prüften die Ermittler.

    Zielfahnder der Polizeidirektion Lüneburg setzten moderne Technik wie GPS-Ortung und Mini-Kameras ein, um den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln. Am Donnerstagmorgen griff schließlich ein Mobiles Einsatzkommando am Bremer Hauptbahnhof zu. 

    Sicherheitsfragen bleiben offen

    Die erfolgreiche Festnahme wirft erneut ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage in geschlossenen Psychiatrien. Besonders die Ameos-Klinik in Osnabrück steht in der Kritik. Experten fordern eine umfassende Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen und bessere Arbeitsbedingungen für das Personal.

    Weitere Informationen

  • Killer flieht aus geschlossener Psychiatrie – Polizei warnt dringend

    Killer flieht aus geschlossener Psychiatrie – Polizei warnt dringend

    Killer flieht aus Psychiatrie

    In Osnabrück ereignete sich am Dienstagvormittag (23.09.2025) ein Fluchtfall aus einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung. Der 35-jährige entkam und befindet sich aktuell auf der Flucht.

    Hintergrund des Falls

    Der Mann hatte zuvor in einem Gerichtsurteil eine Unterbringung in der Psychiatrie erhalten, nachdem er einen Mann (47) mit einem Küchenmesser tödlich verletzt hatte. Er stach im Jahr 2019 in Fredenbeck, Niedersachsen, auf sein Opfer ein. Das Opfer erlag später seinen Verletzungen.  

    Flucht aus der Klinik

    Die Klinik alarmierte die Polizei, nachdem festgestellt wurde, dass eine Tür nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Es ist nicht geklärt, wann genau die Flucht bemerkt wurde. Ein erster Fahndungsversuch rund um die Klinik verlief ergebnislos.

    Beschreibung und Warnung der Polizei

    Die Polizei warnt eindringlich: Nähern Sie sich dem Gesuchten nicht. Aufgrund seiner Erkrankung könne von ihm eine Gefahr ausgehen. Bei Sichtung rufen Sie umgehend den Notruf 110.

    Beschreibung: ca. 1,70 m groß, schlank, dunkle Kleidung, Brille, lockiges schwarzes Haar, Drei-Tage-Bart mit Schnurrbart, gepflegtes Erscheinungsbild.

    Öffentlichkeitsfahndung läuft

    Die Polizei hat ein Fahndungsfoto veröffentlicht und sucht bundesweit nach ihm. Wer Hinweise gibt, sollte sich umgehend melden.

    Hinweis: Diese Pressemitteilung stammt aus öffentlich zugänglichen Informationen und soll die Bevölkerung warnen sowie bei der Suche helfen.

  • Mann zieht Messer bei Abschiebung

    Mann zieht Messer bei Abschiebung

    Flughafen Hamburg: – SEK alarmiert

    Hamburg – Im Ausreisegewahrsam am Flughafen kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 42-jähriger Mann, der gemeinsam mit seiner 9-jährigen Tochter abgeschoben werden sollte, zog nach ersten Informationen ein Messer und drohte, sich selbst zu verletzen. Die Polizei alarmierte daraufhin Spezialkräfte. Nach rund einer Stunde endete der Einsatz ohne Verletzte.

    Der Einsatz im Überblick

    • Zeitpunkt: gegen 5:40 Uhr
    • Ort: Ausreisegewahrsam im Transitbereich des Flughafens Hamburg
    • Betroffene: Vater (42) und seine Tochter (9)
    • Lage: Mann drohte mit einem Messer, um die Rückführung zu verhindern
    • Maßnahmen: Polizei vor Ort, SEK in Bereitschaft
    • Ausgang: Situation deeskaliert, Mann kommt in eine psychiatrische Klinik; das Mädchen steht unter Obhut des Jugendamts

    Die Polizei Hamburg sicherte den Bereich. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) blieb in Bereitschaft, musste jedoch nicht mehr eingreifen. Ein Amtsarzt ordnete anschließend die Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Einrichtung an. Das Jugendamt übernahm die weitere Betreuung der Tochter.

    Hintergrund: Was bedeutet Ausreisegewahrsam?

    Der Ausreisegewahrsam ist eine besondere Form der kurzfristigen Unterbringung, die in der Regel im Transitbereich eines Flughafens oder in einer gesicherten Einrichtung vollzogen wird. Ziel ist es, die organisierte Ausreise sicherzustellen. Die Maßnahme unterliegt dem Aufenthaltsrecht und ist zeitlich begrenzt. In diesem Zusammenhang sprechen Behörden von einem besonders sensiblen Umfeld, in dem es auf sichere Abläufe und geschulte Einsatzkräfte ankommt.

    Relevanz für die öffentliche Sicherheit

    Der Vorfall verdeutlicht, warum Sicherheitsbehörden an Verkehrsknotenpunkten konsequent vorgehen. Die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg ist für den Luftsicherheitsbereich zuständig und arbeitet eng mit der Landespolizei zusammen. Das vorrangige Ziel: Deeskalation, Schutz Unbeteiligter und rechtskonforme Durchführung polizeilicher Maßnahmen.

    Einordnung und weitere Hinweise

    Die Behörden prüfen nach solchen Lagen routinemäßig, wie Personen im Gewahrsam an gefährliche Gegenstände gelangen konnten. Gleichzeitig verweisen Sicherheitsbehörden auf bestehende Verbotszonen und auf konsequente Kontrollen an neuralgischen Orten. Für Bürgerinnen und Bürger gilt: Wer eine akute Gefahrensituation bemerkt, wählt sofort 110.

    Weiterführende Informationen

    Mehr Themen bei uns

    Weitere bundesweite Fälle und Hintergründe findest du in unserer Rubrik Deutschland.

     

  • Schwerer Verkehrsunfall 2-jähriges Kind seinen Verletzungen erlegen und verstorben

    Schwerer Verkehrsunfall 2-jähriges Kind seinen Verletzungen erlegen und verstorben

    Am 05.07.2025, gegen 18:14 Uhr, ereignete sich auf der A33 in Fahrtrichtung Osnabrück ein schwerer Verkehrsunfall.

    Ein mit fünf Personen besetzter Peugeot fuhr an der Anschlussstelle Stukenbrock-Senne auf die A33 in Fahrtrichtung Osnabrück auf.
    Der Fahrer wechselte vom rechten auf den linken Fahrstreifen und übersah einen von hinten kommenden Pkw. Der 34-jährige Ukrainer wurde durch den Zusammenstoß leicht, die 26-jährige ukrainische Beifahrerin schwer verletzt.
    Durch die Kollision wurde zudem ein 6-jähriges Mädchen leicht, ein 2-jähriges Mädchen schwer und ein weiteres 2-jähriges Mädchen in dem Peugeot lebensgefährlich verletzt.

    Das lebensgefährlich verletzte Mädchen ist seinen Verletzungen erlegen und verstorben.

    In dem sich von hinten nähernden Opel befand sich ein 24-jähriger Mann aus Borgentreich.
    Dieser blieb durch den Zusammenstoß unverletzt.
    Die beiden Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Außerdem wurde durch Aufprall ein weiteres Fahrzeug (VW Crafter) leicht beschädigt.

    Der 48-jährige Fahrzeugführer aus Bad Salzuflen blieb ebenfalls unverletzt. Die Fahrbahn blieb für die Dauer der Unfallaufnahme vollgesperrt.
    Eine Ableitung an der Anschlussstelle Stukenbrock-Senne wurde mit Unterstützung der Autobahnmeisterei eingerichtet. Zur Unfallaufnahme wurde ein Verkehrsunfallteam aus Münster und ein Sachverständiger hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird polizeilich auf 30000 EUR geschätzt. Gegen 00:30 h wurde die Richtungsfahrbahn Osnabrück wieder freigegeben.

  • Polizei zieht rollende Zeitbombe auf der A1 aus dem Verkehr

    Polizei zieht rollende Zeitbombe auf der A1 aus dem Verkehr

    Schwertransport mit gravierenden Mängeln gestoppt

    Osnabrück

    Ein Sattelzug mit massiven Sicherheitsmängeln hätte für eine Katastrophe sorgen können – doch aufmerksame Polizisten der Osnabrücker Autobahnpolizei verhinderten Schlimmeres.

    Auf der A1 fiel ihnen am Dienstagabend eine Sattelzugmaschine auf, die mit abgelaufenen österreichischen Kurzzeitkennzeichen unterwegs war.

    Noch schwerwiegender:

    Der dazugehörige Sattelauflieger, der mit französischen Kennzeichen versehen war, war bereits seit 2022 abgemeldet – und damit ebenfalls nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

    Die Kontrolle brachte alarmierende Verstöße ans Licht:

    Die Ladung – zwei Sattelmaschinen mit einem Gesamtgewicht von rund 16 Tonnen – war kaum gesichert. Zudem überstieg die Fahrzeughöhe mit 4,36 Metern die zulässige Grenze von vier Metern. Als wäre das nicht genug, war ein Reifen des Aufliegers völlig abgefahren und stellte ein enormes Sicherheitsrisiko dar.

    Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und leiteten mehrere Straf- und Bußgeldverfahren ein. Geplant war eine Fahrt vom Rhein-Erft-Kreis zum Hafen Wilhelmshaven, wo das Gespann samt Ladung verschifft werden sollte – doch daraus wird nichts: Die Fähre am Morgen musste ohne den Sattelzug ablegen.

    Die Bilanz: Ein Transport, der in dieser Konstellation niemals hätte rollen dürfen – gestoppt, bevor es zu spät war.

  • Marmelade als Potenzmittel

    Marmelade als Potenzmittel

    Osnabrücker Zöllner stellen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz fest

    Osnabrück

    Im Rahmen der Postabfertigung haben Beamte des Zollamts Lohne (Oldenburg) in einem Paket aus Russland am 10. März 2025 ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz festgestellt.

    Da bei einem abzufertigenden Paket Unregelmäßigkeiten auftraten, wurde dieses im Beisein von Zollbeamten durch den Empfänger des Paketes geöffnet. Hierbei kamen 40 Marmeladengläser zum Vorschein. Nach Auskunft des Paketempfängers sollte es sich bei der Marmelade um Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel handeln.

    Da die Zöllner Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen des Mannes hatten, entschlossen sie sich dazu, die zuständige Marktüberwachungsbehörde über die Einfuhr zu unterrichten.

    Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz

    In dem folgenden Prüfverfahren durch die Marktüberwachungsbehörde stellte sich heraus, dass sich in den Marmeladengläsern der verschreibungspflichtige potenzfördernde Wirkstoff Sildenafil befand.
    Er unterliegt dem deutschen Arzneimittelgesetz und darf daher nicht einfach so zugesetzt beziehungsweise verkauft werden.

    Somit liegt ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz vor und die Einfuhr ist verboten.
    “Im Ausland und über Online-Plattformen werden zahlreiche Nahrungs- beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel mit potenzfördernden Zusatzstoffen angeboten.

    Mediziner und Verbraucherorganisationen warnen regelmäßig, dass die Einnahme ohne ärztliche Beratung gesundheitliche Schädigungen hervorrufen kann”, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

    Die Arzneimittel wurden sichergestellt und zur weiteren Bearbeitung an die zuständige Marktüberwachungsbehörde abgegeben. 

  • Kabelverteilerstation beschädigt – Zeugen gesucht

    Kabelverteilerstation beschädigt – Zeugen gesucht

    Kabelverteilerstation beschädigt – Zeugen gesucht

    Osnabrück

    Am Mittwochmorgen, in dem Zeitraum von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr wurde eine Kabelverteilerstation
    von bislang unbekannten Tätern an der Kreuzung Hauptstraße/Thiener Straße beschädigt.

    Ob ein Fahrzeug involviert war, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Die Polizei Bersenbrück bittet nun Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, sich telefonisch unter 05439/9690 zu melden.

  • Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannter bezahlte mehrfach mit Falschgeld

    Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannter bezahlte mehrfach mit Falschgeld

    Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannter bezahlte mehrfach mit Falschgeld

    Osnabrück

    Die Polizei Osnabrück fahndet öffentlich nach einem jungen Mann, der in zwei Fällen in einer Filiale einer Fastfood-Kette mit Falschgeld bezahlt hat. In einem dieser Fälle wurde der Geldschein als Fälschung erkannt, dennoch gelang dem Täter die Flucht. Das sichergestellte Falschgeld wird derzeit kriminaltechnisch auf Spuren untersucht. Der Täter wird anhand des beigefügten Bildes wie folgt beschrieben:

       - männlich
       - geschätztes Alter: zwischen 15 und 20 Jahren
       - blaues Oberteil mit "Louis Vuitton"-Logo
       - Cap, vorne beige, hinten schwarz, mit einem Motiv von zwei 
         Tigern
       - Umhängetasche in Schachbrettmuster, grau
       - kurze Haare

    Hinweise zu der gesuchten Person nimmt die Polizei Osnabrück unter 0541/327-3303 oder -2115 entgegen.

  • Geschäftsführer aus der Baubranche wegen Vorenthaltung von Arbeitsentgelt verurteilt

    Geschäftsführer aus der Baubranche wegen Vorenthaltung von Arbeitsentgelt verurteilt

    Osnabrücker Zoll deckt hinterzogene Beträge von mehr als 235.000 Euro auf

    Osnabrück

    Das Amtsgericht Cloppenburg verurteilte einen Geschäftsführer aus der Baubranche wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 37 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Die Freiheitsstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt.

    Begonnen hatte alles mit drei verdachtsunabhängigen Prüfungen auf unterschiedlichen Baustellen im Zeitraum von Juli bis September 2019. Dort trafen die Zöllner Arbeitnehmer des Beschuldigten an, die zum Zeitpunkt der Kontrollen nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Zusätzlich teilte das Finanzamt Cloppenburg dem Zoll im September 2019 mit, dass der Angeklagte mit sogenannten Briefkastenfirmen zusammengearbeitet hat. Aufgrund der Feststellungen wurde umgehend gegen den Geschäftsführer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vorenthalten und Veruntreuens von Arbeitsentgelt eingeleitet. Daraufhin sind im November 2019 im Rahmen der Ermittlungen Durchsuchungsbeschlüsse bei dem Beschuldigten sowie bei Arbeitnehmern vollstreckt worden. Nach Auswertung der Unterlagen und Zeugenvernehmungen wurde festgestellt, dass der Beschuldigte auf mehreren Baustellen Arbeitnehmer einsetzte, die nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren oder mehr Stunden arbeiteten als in den Lohnabrechnungen abgerechnet wurde. Seiner Verpflichtung, die Sozialversicherungsbeiträge rechtzeitig und vollständig zu entrichten kam der Mann nicht nach. Durch dieses Verhalten sparte sich der Angeklagte Sozialabgaben in Höhe von mehr als 235.000 Euro.

    Zur Verschleierung der tatsächlichen Beschäftigungsverhältnisse und der Schwarzlohnzahlungen an seine Arbeitnehmer verschaffte sich der Unternehmer unrichtige fingierte Belege von Dritten, sogenannte Abdeckrechnungen, mit denen er vorspiegelte, von ihm beauftragte Subunternehmer hätten die Leistung durch eigene Arbeitskräfte erbracht. Dies war tatsächlich jedoch nicht der Fall.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft verhängte das Amtsgericht Cloppenburg bereits im Februar 2024 eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten gegen den Beschuldigten.

    Das Urteil des Amtsgerichts Cloppenburg ist rechtskräftig.

  • Doppelt kassiert – Zoll deckt Leistungsbetrug auf

    Doppelt kassiert – Zoll deckt Leistungsbetrug auf

    Doppelt kassiert – 1.200 Euro Geldstrafe als Quittung für Mann aus dem Landkreis Vechta; Zoll deckt Leistungsbetrug auf

    Osnabrück

    Dreißig Tagessätze zu je 40 Euro, mithin insgesamt 1.200 Euro Geldstrafe, so lautet das Urteil des Amtsgerichts Vechta für einen Leistungsbezieher aufgrund von Ermittlungen des Hauptzollamts Osnabrück.

    Der inzwischen rechtskräftig Verurteilte bezog Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch. Im Mai 2023 nahm der Mann eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf, die er dem Leistungsträger nicht mitgeteilt hatte. So konnte der 39-Jährige rund 1.000 Euro Arbeitslosengeld I zu Unrecht kassieren.

    Überführt wurde der Leistungsbetrüger durch eine Mitteilung seiner Krankenkasse. Diese hatte dem Hauptzollamt Osnabrück mitgeteilt, dass der Mann eine Beschäftigung aufgenommen hatte, obwohl er im Leistungsbezug stand. Daraufhin nahm das Hauptzollamt Osnabrück die Ermittlungen auf, die schließlich zur Anklageerhebung wegen Betrugs durch die Staatsanwaltschaft führte.

    Der Angeklagte hätte den Leistungsträger sofort benachrichtigen müssen, als er die berufliche Tätigkeit aufnahm. Das hatte er trotz entsprechender Hinweise nicht getan. “Neben der Geldstrafe muss der Verurteilte die zu viel erhaltenen Beträge selbstverständlich an den Leistungsträger zurückzahlen”, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

  • ZOO OSNABRÜCK  – Tierpflegerin von Löwe angegriffen

    ZOO OSNABRÜCK – Tierpflegerin von Löwe angegriffen

    Im Zoo Osnabrück wurde eine Tierpflegerin beim Reinigen des Geheges von einem Löwen angegriffen.
    Dies bestätigte die Polizei u.a. gegenüber der BILD Zeitung

    Die Pflegerin wurde dabei verletzt.
    Derzeit ist der Zoo wegen der Corona-Beschränkungen für Besucher geschlossen.

    Vor einigen Tagen erst war der Zoo aus Osnabrück in den Nachrichten da ein Elefanten Baby eingeschläfert werden musste.

    Zoo Osnabrück: Elefantenbaby “wollte einfach nicht bei seiner Mutter trinken”

    Ein kleiner Elefantenbulle ist im Zoo Osnabrück nur wenige Tage nach seiner Geburt eingeschläfert worden.
    “Der kleine Bulle kam am vergangenen Donnerstag zur Welt, aber er wollte einfach nicht bei seiner Mutter trinken, hatte nun bereits starken Durchfall und wurde immer schwächer”, sagt der zoologische Leiter Andreas Wulftange.

     

    Das Jungtier, das noch keinen Namen hatte, wollte partout nicht zu seiner Mutter. “Das kam uns schon komisch vor, aber wir haben gedacht, das kann mal sein bei Jungtieren. Die müssen ja auch die lange Geburt verarbeiten und auf der Welt ankommen. Es ist nicht unüblich, dass die nicht sofort trinken. Das kann auch mal dauern”, so Andreas Wulftange gegenüber RTL Nord. Sechs Tage lang versuchten er und sein Team, den Kleinen aufzupäppeln. Unter anderem wurde Mama Sita “ruhiggestellt”. Hinlegen sollte sie sich aber nicht, denn die Idee war es: Während Mama stehend schläft, sicher ins Gehege zu gehen und das Jungtier zur Zitze zu führen. “Sobald wir näherkamen, hat sich das Jungtier gesperrt und wollte nicht zur Zitze”.

    Ebenfalls wurde versucht, das Jungtier durch ein Training an die Zitze zu führen. “Er hat an der Flasche gesaugt. Wir konnten ihn zur Mutter ranführen, aber dieser letzte Schritt zur Zitze ran, hat er sich wieder gesperrt.”

    Handaufzucht bei Elefanten nicht möglich

    Eine reine Aufzucht mit der Flasche sei bei Elefanten sehr schwierig, wie der zoologische Leiter erzählt. “Es gibt noch keine positiven Fälle, wo Tiere mit Handaufzucht vom ersten Tag an direkt mit künstlicher Milch ernährt wurden und überlebt haben”. Bislang habe man noch keine gute Ersatzmilch finden können. “Die Tiere brauchen eben Stoffe aus der Muttermilch, um sich vernünftig zu entwickeln.” Doch genau diese Nährstoffe fehlten dem kleine Bullen. In den letzten Tagen hatte er dann zusätzlich mit starkem Durchfall zu kämpfen und wurde durch den Flüssigkeitsverlust immer schwächer.

    Zoo hat “dem Kleinen die Qualen eines Hungertodes” erspart und ihn erlöst

    Polizeifahndung nach Einbruch in Postfiliale  – klick hier !