Schlagwort: Plön

  • Riskantes Überholmanöver auf der B76: Straße stundenlang gesperrt

    Riskantes Überholmanöver auf der B76: Straße stundenlang gesperrt

    B76 bei Bösdorf nach Unfall voll gesperrt – Führerschein beschlagnahmt

    Bösdorf/Plön. Am Mittwochmorgen kam es auf der Bundesstraße 76 in Höhe der Ortschaft Bösdorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich ein Unfallbeteiligter. Zudem musste die B76 für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, da auslaufende Betriebsstoffe die Fahrbahn verunreinigten und ein Spezialfahrzeug zur Reinigung eingesetzt wurde.

    Der Unfall auf der B76 bei Bösdorf ereignete sich gegen 08:10 Uhr. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand befuhr ein Lastwagen die Strecke aus Richtung Eutin kommend in Richtung Plön. In Höhe von Bösdorf überholte zunächst ein Pkw den Lkw und ordnete sich anschließend wieder davor ein.

    38-Jähriger kollidiert beim Überholen mit entgegenkommendem Pkw

    Kurz darauf scherte ein zweiter Pkw ebenfalls zum Überholen des Lastwagens aus. Doch der 38-jährige Fahrer konnte den Überholvorgang wegen nahenden Gegenverkehrs nicht rechtzeitig beenden. In der Folge kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 43-jährigen Mannes.

    Durch den Zusammenstoß gerieten beide Fahrzeuge in den Straßengraben. Der Unfall auf der B76 bei Bösdorf führte außerdem dazu, dass Betriebsstoffe ausliefen und die Fahrbahn stark verschmutzten. Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und organisierten die weiteren Maßnahmen vor Ort.

    Verletzter Fahrer kommt ins Krankenhaus – Entwarnung nach erster Einschätzung

    Erste Annahmen, wonach der 43-Jährige möglicherweise schwer verletzt worden sein könnte, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Ein Rettungswagen brachte den Mann mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der 38-jährige Unfallverursacher blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.

    Polizei leitet Ermittlungsverfahren ein – Führerschein beschlagnahmt

    Die Beamten des Polizeireviers Plön nahmen den Unfall auf und leiteten gegen den 38-jährigen Deutschen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung im Straßenverkehr ein. Darüber hinaus beschlagnahmten sie den Führerschein des Mannes. Nach bisherigen Erkenntnissen steht er im Verdacht, beim Überholvorgang grob verkehrswidrig und rücksichtslos gefahren zu sein.

    Der Unfall auf der B76 bei Bösdorf zeigt erneut, wie riskant Überholmanöver auf stark befahrenen Bundesstraßen werden können – insbesondere dann, wenn Gegenverkehr herannaht und nur wenig Zeit zum Einscheren bleibt.

    B76 mehrere Stunden gesperrt – Feuerwehr unterstützt Einsatz

    Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die aufwendige Reinigung der Fahrbahn musste die B76 im Bereich Bösdorf voll gesperrt werden. Die Sperrung dauerte laut Polizei von etwa 08:20 Uhr bis 12:05 Uhr an. Neben den Einsatzkräften der Polizei war auch die Freiwillige Feuerwehr Bösdorf im Einsatz und unterstützte die Maßnahmen an der Unfallstelle.

    Weitere Informationen zum Verkehrsgeschehen findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie in den aktuellen Meldungen unter News. Offizielle Hinweise und Präventionsinformationen stellt zudem die Polizei Schleswig-Holstein auf ihrer Website bereit: polizei.schleswig-holstein.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Tödliches Unglück im Zeltlager: Baum stürzt auf Zelt

    Tödliches Unglück im Zeltlager: Baum stürzt auf Zelt

    Ermittlungen nach Tod durch umgestürzten Baum

    In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es am Behler See zu einem schweren Unfall.

    Ein Baum stürzte gegen 03 Uhr auf ein Zelt in einem Jugendzeltlager bei Plön.

    25-Jährige stirbt noch am Unglücksort

    Im Zelt schliefen mehrere Betreuerinnen und Betreuer.

    Eine 25 Jahre alte Frau aus Kiel wurde dabei tödlich verletzt. Sie verstarb noch am Unfallort.

    Eine weitere Person zog sich leichte Verletzungen zu.

    Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln

    Die Kriminalpolizei Plön und die Staatsanwaltschaft Kiel leiteten ein Todesermittlungsverfahren ein.

    Ein Gutachter wurde mit der Untersuchung des Baumsturzes beauftragt.

    Die genaue Ursache für das Unglück ist noch nicht bekannt.

    Kinder und Jugendliche im Zeltlager betroffen

    Zum Zeitpunkt des Unfalls hielten sich etwa 60 bis 80 Kinder und Jugendliche im Lager auf.

    Sie waren zwischen 12 und 17 Jahre alt und schliefen während des Unglücks.

    Noch in derselben Nacht erhielten die Teilnehmenden psychologische Betreuung.

    Zeltlager endet planmäßig

    Das Zeltlager am Behler See wurde wie geplant am Dienstag beendet.

    Die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen weiter.

    Weitere Details gibt es derzeit nicht.

    Dies geschieht aus Rücksicht auf Angehörige und Betroffene.

  • Kreis Plön: Polizei führte Kradkontrollen durch

    Kreis Plön: Polizei führte Kradkontrollen durch

    Kreis Plön: Polizei führte Kradkontrollen durch

    Kreis Plön

    Die Polizeidirektion Kiel führte am gestrigen Sonntag mehrere Verkehrskontrollen rund um das Rastorfer Kreuz durch. Der Fokus lag, man ahnt es aufgrund des Kontrollorts bereits, auf Motorradfahrern und Motorradfahrerinnen.

    Speziell ausgebildete Beamtinnen und Beamte des Kieler Bezirksreviers sowie des Landespolizeiamtes postierten sich zwischen 10 Uhr und 16 Uhr am Parkplatz Selenter See an der Bundesstraße 202 sowie an der Landesstraße 211 zwischen Preetz und dem Rastorfer Kreuz.

    Sie hielten insgesamt 57 Kradfahrerinnen und Kradfahrer an.

    Hierbei stellten sie 25 Verstöße fest, darunter drei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Der Höchstwert lag bei 121 Stundenkilometern bei erlaubten 70 km/h. Dem Fahrer droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Einen weiteren Schwerpunkt legten die Einsatzkräfte auf das unerlaubte Tuning der Maschinen, hierunter Umbauten an der Abgasanlage oder sonstigen Zusatzteilen oder Ausbau des dB-Killers (Dezibel-Killers). Insgesamt leiteten die Einsatzkräfte sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und stellten
    12 Kontrollberichte aus. Ein Kradfahrer wies nicht erforderliche Fahrerlaubnis auf. Gegen ihn leiteten
    die Polizeikräfte ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ein.

    Im Kreis Plön ist der Bereich rund um das Rastorfer Kreuz in der Saison seit jeher ein beliebter und hoch frequentierter Anlaufpunkt für Kradfahrer.

    Obwohl sich die Mehrheit regelkonform verhält, entwickelte sich jedoch eine Szene, die im negativen Sinn auf sich aufmerksam macht. Der Einsatz von unerlaubten sogenannten “dB-Killern” mag einen Teil der Szene beeindrucken, für die anderen – dazu gehören auch Tiere – ist der Lärm schlichtweg lästig.
    Offenbar im Rausch der Endorphine sind aufheulende Motoren mitsamt erzwungener Fehlzündungen sowie riskante Überholmanöver keine Seltenheit, die Anwohnerinnen und Anwohner und andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer über sich ergehen lassen müssen und letztlich gefährden.

    Da aktuell neben dem saisonbedingten hohen Aufkommen der Kräder eine Vielzahl landwirtschaftlicher Fahrzeuge und teils ortsunkundiger Urlaubsgäste auf den Straßen des Kreises unterwegs sind, entstehen zusätzliche Gefahren durch riskante Überholmanöver. Insbesondere landwirtschaftliche Fahrzeuge biegen oft unerwartet von Feldern auf Straßen ein und tasten sich vor dem Abbiegevorgang in diese hinein, so dass die Fahrzeugfront plötzlich in die Straße ragen kann. Wenn solche Fahrzeuge von Straßen auf Felder abbiegen, scheren sie oft weit aus und können dabei auf die Gegenfahrbahn geraten.

    Die Polizeidirektion Kiel betont, bei allem Verständnis für das Hobby Motorradfahren, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer an erster Stelle steht.

    Aus diesem Grunde wird sie auch in Zukunft gleichartige Kontrollen an erkannten Schwerpunkten durchführen. Die heutigen Kontrollergebnisse belegen, dass diese tatsächlich notwendig sind.

    Die Notwendigkeit zweifelte so mancher Kontrollierte zwar an, wurde aber durch die Einsatzkräfte eines Besseren belehrt. Um im aus polizeilicher Sicht unangemessenen Jargon zu reden: Polizei und Ordnungsbehörden sind die vielzitierte “Rennleitung” und setzen die festgelegten – und nicht individuell auslegbaren – gesetzlichen Regelungen durch. Letztlich dienen diese dazu, Gefahren zu minimieren, die insbesondere durch riskante Fahrweise und unsachgemäßes Tuning potenziert werden.

    Für Rückfragen ist die Pressestelle der Polizeidirektion Kiel am heutigen Sonntag bis 18:30 Uhr unter der Rufnummer 0431-1602010 erreichbar.

  • Kreis Plön: Einladung Polizei Inside

    Kreis Plön: Einladung Polizei Inside

    Kreis Plön: Einladung Polizei Inside

    Kiel / Kreis Plön

    Die Polizeidirektion Kiel führt kommenden Mittwoch eine Informationsveranstaltung für den potentiellen Nachwuchs durch. Angesprochen sind alle Interessierten zwischen 15 und 47 (kein Tippfehler) Jahren.

    Unter dem Motto “Polizei Inside” haben Interessierte am 10. April im Zeitraum von 17 Uhr bis
    etwa 18:30 Uhr die Möglichkeit, mit Einstellungsberatern ins persönliche Gespräch zu kommen und sich aus erster Hand über den Polizeiberuf sowie den Ablauf des Einstellungsverfahrens zu informieren. Im Anschluss steht der Blick hinter die Kulissen bei einem Besuch einer Dienststelle auf dem Programm.

    Weitere Information sowie die Möglichkeit zur Anmeldung stehen hier bereit: https://t1p.de/kz3tw