Schlagwort: Polizei Mainz

  • Großkontrollen mit Schwerpunkt Wohnungseinbruchsdiebstahl in Mainz

    Großkontrollen mit Schwerpunkt Wohnungseinbruchsdiebstahl in Mainz

    Großkontrolle der Polizei in Mainz: Fokus auf Wohnungseinbruchsdiebstahl

    Am Freitag, 27. Februar 2026, führte die Polizei unter Federführung der Kriminaldirektion Mainz umfangreiche stationäre und mobile Kontrollen im Stadtgebiet durch. Die Maßnahmen richteten sich insbesondere gegen Wohnungseinbruchsdiebstahl. Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag dabei in den Stadtteilen Bretzenheim und Gonsenheim, die zuletzt wiederholt von Einbrüchen betroffen waren.

    70 Einsatzkräfte im Einsatz

    Ab dem Mittag waren rund 70 Einsatzkräfte beteiligt. Neben Kräften der Kriminaldirektion Mainz unterstützten auch Beamtinnen und Beamte der Polizei- und Verkehrsdirektion Mainz sowie der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik die Maßnahmen.

    Die Polizei setzte sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte ein. Zusätzlich unterstützten zivile Fahndungsteams sowie technische Systeme die Kontrollmaßnahmen.

    Kennzeichenscanner überprüft tausende Fahrzeuge

    Im Rahmen der Kontrollaktion kam ein spezieller Kennzeichenscanner zum Einsatz. Das System überprüfte automatisiert rund 2400 Fahrzeuge.

    In fünf Fällen meldete das System Auffälligkeiten. Die betroffenen Fahrzeuge wurden daraufhin genauer kontrolliert. In einem Fall stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug vor zwei Jahren in Frankreich als gestohlen gemeldet worden war. Das Auto war mit deutschen Kennzeichen unterwegs. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern derzeit an.

    Darüber hinaus erkannte das System mehrere Fahrzeuge ohne gültigen Versicherungsschutz.

    Hunderte Personen und Fahrzeuge kontrolliert

    Während des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 188 Fahrzeuge sowie 485 Personen. Bei 27 Personen und sieben Fahrzeugen führten die Beamtinnen und Beamten intensivere Durchsuchungen durch.

    Im Zuge der Kontrollen leitete die Polizei zwölf Strafverfahren ein. Die Ermittlungen betreffen unter anderem:

    • Fahren ohne Fahrerlaubnis
    • Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
    • illegalen Aufenthalt

    Bei einer Kontrolle stellten die Einsatzkräfte zudem 1000 Euro Bargeld sowie verschiedene Schmuckstücke sicher. Die Herkunft dieser Gegenstände ist derzeit noch unklar und wird weiter untersucht.

    In einem weiteren Fall entdeckten die Beamten Betäubungsmittel.

    Personen mit einschlägigen Vorerkenntnissen überprüft

    Im Verlauf des Einsatzes überprüfte die Polizei auch mehrere Personen, die bereits wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten waren. Die Maßnahmen dienten insbesondere der Bekämpfung von Wohnungseinbruchsdiebstahl.

    Die Polizei kündigte an, den Kontroll- und Ermittlungsdruck auch künftig aufrechtzuerhalten. Ziel bleibt es, Einbruchskriminalität frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

    Weitere Polizeimeldungen

    Aktuelle Nachrichten aus der Region findest Du auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.

    Weitere Informationen zur Polizeiarbeit gibt es auf der Website der Polizei Rheinland-Pfalz.

  • Spektakulärer Blitz-Einbruch bei Juwelier in Mainz – Polizei fahndet nach flüchtigen Tätern

    Spektakulärer Blitz-Einbruch bei Juwelier in Mainz – Polizei fahndet nach flüchtigen Tätern

    Blitz-Einbruch in Mainz: Juwelier in der Boppstraße Ziel nächtlicher Täter

    In den frühen Morgenstunden kam es in der Mainzer Boppstraße zu einem spektakulären Blitz-Einbruch in Mainz. Gegen 03:00 Uhr verschafften sich drei bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Juweliergeschäft und erbeuteten Schmuck in bislang unbekannter Höhe. Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein.

    Täter reißen Rollgitter heraus und schlagen Eingangstür ein

    Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhren die Täter rückwärts mit einem hochwertigen schwarzen Alfa Romeo neueren Modells an das Geschäft heran. Mithilfe eines Seils rissen sie die Vorsatz-Rollgitter der Schaufenster heraus. Anschließend schlugen sie den Glaseinsatz der Eingangstür ein und entwendeten gezielt Schmuck aus dem Verkaufsraum. Der gesamte Blitz-Einbruch in Mainz dauerte nur wenige Minuten.

    Rasante Flucht und gefährliche Verfolgungsjagd

    Unmittelbar nach der Tat flüchteten die Einbrecher mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Eine Polizeistreife konnte das Fahrzeug wenig später in der Mainzer Neustadt aufnehmen. Aufgrund von Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h im Innenstadtbereich, der rücksichtslosen Fahrt über rote Ampeln sowie dichtem Nebel brach die Polizei die Verfolgung zunächst ab.

    Kurz darauf nahm eine weitere Streife das Fluchtfahrzeug erneut auf der B9 in Richtung Nierstein wahr. Bei der anschließenden Verfolgung kam ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Oppenheim von der Fahrbahn ab und kollidierte in Nierstein mit einer Hauswand. Zwei Einsatzkräfte erlitten leichte Verletzungen und begaben sich vorsorglich in ein Krankenhaus.

    Falsche Kennzeichen und umfangreiche Ermittlungen

    Das Tatfahrzeug war mit den Kennzeichen KA-AN 1099 unterwegs, die auf ein anderes Fahrzeug im Raum Karlsruhe zugelassen sind. Die Polizei geht daher von gestohlenen oder missbräuchlich verwendeten Kennzeichen aus. Derzeit laufen intensive Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort, zudem werten Ermittler zahlreiche Videoaufnahmen aus.

    Besonders hilfreich erweisen sich Videos von Anwohnern, die den Blitz-Einbruch in Mainz oder die Flucht dokumentiert haben und diese bereits der Polizei übergaben.

    Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

    Die Kriminalpolizei Mainz bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug, den Tätern oder zur Flucht geben können, sich zu melden. Auch Personen, die durch das Fahrzeug gefährdet wurden oder bislang unveröffentlichte Bild- oder Videoaufnahmen besitzen, sollen Kontakt aufnehmen.

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999 entgegen. Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unserem News-Bereich sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Bewaffneter Raubversuch in Mainz-Hartenberg-Münchfeld – Tatverdächtiger festgenommen

    Bewaffneter Raubversuch in Mainz-Hartenberg-Münchfeld – Tatverdächtiger festgenommen

    Schwerer Raub in Mainz-Hartenberg-Münchfeld: Mann bedroht Kassiererin mit Messer

    Am Donnerstag, den 08.01.2026, ereignete sich am Nachmittag ein schwerer Raub in Mainz-Hartenberg-Münchfeld. Gegen 16:20 Uhr betrat ein 53-jähriger Mann aus Mainz einen Einkaufsmarkt im Stadtteil und sorgte dort für einen größeren Polizeieinsatz.

    Tatablauf im Einkaufsmarkt

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei legte der Mann zunächst mehrere Waren auf das Kassenband. Als die Kassiererin ihn nach der gewünschten Zahlungsart fragte, eskalierte die Situation plötzlich. Der Tatverdächtige zog unvermittelt ein Küchenmesser und forderte die Herausgabe des Bargeldes aus der Kasse.

    Die Kassiererin reagierte geistesgegenwärtig und rief lautstark um Hilfe. Ein weiterer Mitarbeiter des Marktes eilte daraufhin sofort zur Kasse und stellte sich dem Mann entgegen. Er forderte ihn deutlich auf, das Messer wegzustecken und den Markt zu verlassen.

    Tatverdächtiger flüchtet – Polizei greift ein

    Der 53-Jährige kam der Aufforderung nach, steckte das Messer ein und verließ den Verkaufsraum. Anschließend begab er sich in den Außenbereich einer im Markt befindlichen Bäckerei. Dort trafen kurze Zeit später alarmierte Polizeikräfte ein.

    Die Beamtinnen und Beamten nahmen den Tatverdächtigen ohne Widerstand fest. Zu einer Übergabe von Bargeld kam es nicht. Nach Angaben der Polizei entwendete der Mann lediglich Waren im Gesamtwert von etwa neun Euro.

    Keine Verletzten – Ermittlungen laufen

    Glücklicherweise wurde bei dem schweren Raub in Mainz-Hartenberg-Münchfeld niemand verletzt. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitende blieben körperlich unversehrt. Die Polizei leitete dennoch ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes ein.

    Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei Rheinland-Pfalz. Die Staatsanwaltschaft Mainz prüft derzeit das weitere Vorgehen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Raubdelikten ein, über die regelmäßig in unserem Bereich News berichtet wird.

    Polizei bittet um Hinweise

    Sollten Kundinnen oder Kunden den Vorfall beobachtet haben, bittet die Polizei um Hinweise. Auch Videoaufzeichnungen aus dem Markt können für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

    Weitere Berichte zu ähnlichen Taten findest Du in unseren Rubriken Deutschland und Fahndungen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Amokalarm am Willigis-Gymnasium Mainz: Polizei durchsucht Schulgelände

    Amokalarm am Willigis-Gymnasium Mainz: Polizei durchsucht Schulgelände

    Amokalarm am Willigis-Gymnasium Mainz: Polizei durchsucht Schulgelände

    Am heutigen Morgen löste das Willigis-Gymnasium in Mainz gegen 07:40 Uhr einen Amokalarm aus. Der Alarm aktivierte sofort ein umfangreiches Polizeiaufgebot, das sich umgehend auf den Weg zur Schule machte. Die Einsatzkräfte erreichten kurz darauf das Gelände und starteten eine umfassende Durchsuchung der Gebäude sowie der umliegenden Bereiche. Trotz des schnellen und koordinierten Einsatzes liegen bislang keine Hinweise auf eine tatsächliche Amoklage vor.

    Polizei bleibt vorsorglich mit starken Kräften vor Ort

    Die Polizei setzt weiterhin auf eine gründliche Absuche, um jede potenzielle Gefahr auszuschließen. Die Verantwortlichen betonen, dass der Alarm ernst genommen wird, obwohl bislang keine Bestätigung für eine akute Bedrohungslage existiert. Die Einsatzkräfte bleiben mit zahlreichen Streifenwagen, Spezialeinheiten und taktischen Kräften vor Ort, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

    Schüler sollen in Klassenräumen und Sammelstellen bleiben

    Die Schulleitung informierte die Schülerinnen und Schüler frühzeitig über die Situation. Alle Personen auf dem Gelände sollen sich weiterhin in den Klassenräumen oder den vorgesehenen Sammelstellen aufhalten. Lehrkräfte unterstützen dabei, Ruhe zu bewahren und klare Abläufe einzuhalten. Die Polizei steht im engen Austausch mit der Schulleitung, um einen sicheren Ablauf während der laufenden Maßnahmen zu gewährleisten.

    Wichtiger Hinweis: Notruf nur für echte Notfälle wählen

    Die Einsatzkräfte appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, den Notruf ausschließlich in wirklichen Notfällen zu wählen. Informationsanfragen über die aktuelle Lage sollen nicht über den Notruf erfolgen, damit Leitungen nicht blockiert werden. Das Polizeipräsidium Mainz informiert über seinen offiziellen WhatsApp-Kanal laufend über neue Entwicklungen.

    Weitere Updates folgen

    Die Polizei durchsucht weiterhin systematisch alle Bereiche des Gymnasiums. Sobald neue bestätigte Informationen vorliegen, werden die Behörden diese veröffentlichen. Auch wir halten Sie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

    Weitere regionale Einsatzmeldungen finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/news/ sowie blaulichtmyk.de/deutschland/. Offizielle Behördeninformationen erhalten Sie zusätzlich über die Polizei Rheinland-Pfalz und das Bundesinnenministerium.

  • Unbekannte Frau ohrfeigt Kind (4) in Mainzer Straßenbahn – Polizei sucht Zeugen

    Unbekannte Frau ohrfeigt Kind (4) in Mainzer Straßenbahn – Polizei sucht Zeugen

    Angriff auf Kind in Mainzer Straßenbahn

    Vorfall am Freitagnachmittag in Mainz-Hechtsheim

    Bei einem Vorfall am Freitag, dem 14.11.2025, kam es in einer Straßenbahn in Mainz-Hechtsheim zu einer erschreckenden Attacke.

    Eine bislang unbekannte Frau schlug einen vierjährigen Jungen mehrfach ins Gesicht. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und sucht dringend Zeugen. Der Angriff auf ein Kind in der Mainzer Straßenbahn beschäftigt aktuell zahlreiche Einsatzkräfte.

    Die 39-jährige Mutter fuhr gegen 14:15 Uhr mit ihrem Sohn in Richtung Innenstadt. An der Haltestelle „Am Mühldreieck“ stieg die später tatverdächtige Frau ein und setzte sich dem Kind gegenüber.

    Bereits nach wenigen Momenten berührte das Kind sie versehentlich mit seinem Fuß am Bein. Die Frau reagierte sofort aggressiv und drohte damit, dem Jungen ebenfalls gegen das Bein zu treten, falls dies erneut passieren sollte.

    Unbekannte verpasst dem Kind zwei Ohrfeigen

    Nur kurze Zeit später berührte der Junge die Frau erneut versehentlich. Daraufhin erhob sie sich und verpasste dem Vierjährigen zwei Ohrfeigen. Die Mutter reagierte sofort, setzte sich mit ihrem Sohn um und verließ die Straßenbahn an der Haltestelle „Kurmainzkaserne“. Die Tatverdächtige blieb in der Bahn zurück. Der Angriff auf ein Kind in der Mainzer Straßenbahn sorgte bei weiteren Fahrgästen für Bestürzung.

    Die Polizei wertet derzeit Aufnahmen und Zeugenaussagen aus. Bislang konnte die Identität der Täterin jedoch nicht festgestellt werden. Ermittler hoffen deshalb auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

    Polizei veröffentlicht Personenbeschreibung

    Die Unbekannte wird wie folgt beschrieben: etwa Mitte 40, europäischer Phänotyp, schulterlanges gelocktes Haar mit hellen Strähnen, Brille mit rotem Rahmen, bunter Schal und grüne Jacke. Sie wirkte laut Zeugenaussagen gestresst und verhielt sich während der Fahrt auffällig angespannt.

    Personen, die Hinweise zur Identität der Frau geben können oder den Vorfall beobachtet haben, sollen sich direkt an die Polizeiinspektion Mainz 1 wenden. Die Ermittler sind unter der Telefonnummer 06131/65-34150 erreichbar. Zudem können Hinweise per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de gesendet werden.

    Relevante Links

    Weitere Polizeimeldungen
    Meldungen aus Deutschland
    Polizei Rheinland-Pfalz

    Die Polizei betont, wie wichtig Zeugenhinweise in solchen Fällen sind. Jeder noch so kleine Hinweis kann dazu beitragen, die Täterin ausfindig zu machen. Der Angriff auf ein Kind in der Mainzer Straßenbahn soll umfassend aufgeklärt werden, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.

  • Schwerer Unfall im Parkhaus „Am Brand“ in Mainz – 110.000 Euro Sachschaden

    Schwerer Unfall im Parkhaus „Am Brand“ in Mainz – 110.000 Euro Sachschaden

    Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs

    Am Donnerstagnachmittag, dem 30. Oktober 2025, ereignete sich gegen 18 Uhr im Parkhaus „Am Brand“ in Mainz ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 55-jähriger Autofahrer verursachte dabei erheblichen Sachschaden in Höhe von rund 110.000 Euro. Die Polizei stuft den Vorfall als Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB ein.

    Fahrer prallt in mehrere Fahrzeuge

    Nach ersten Ermittlungen kollidierte der Mann im zweiten Untergeschoss beim Befahren einer Querverbindung zunächst mit einem anderen Pkw. Augenzeugen berichten, dass der Fahrer sein Fahrzeug anschließend stark beschleunigte und kurz darauf mit drei geparkten Autos zusammenstieß. Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge beschädigt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

    Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz

    Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe rückte die Feuerwehr Mainz an. Die Zufahrt zum Parkhaus blieb während der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen zeitweise komplett gesperrt. Später beschränkten die Einsatzkräfte die Sperrung auf das zweite Untergeschoss. Der Abschleppvorgang gestaltete sich aufgrund der geringen Deckenhöhe als schwierig.

    Erkrankung und Medikamenteneinnahme im Fokus der Ermittlungen

    Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Unfallfahrer auffällig. Ermittler stellten fest, dass er unter einer Erkrankung leidet und erst kürzlich eine Medikamentenumstellung erhalten hatte. Es besteht der Verdacht, dass die Medikamente seine Fahrtüchtigkeit beeinflusst haben könnten. Das Unfallfahrzeug wurde zur technischen Überprüfung und Datenauswertung sichergestellt.

    Polizei untersucht genaue Unfallursache

    Die Polizei Mainz führt derzeit die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfalls und zu den Hintergründen der möglichen Fahruntüchtigkeit durch. Hinweise von Zeugen werden weiterhin entgegengenommen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie unter BlaulichtMYK.de/News und im Bereich Verkehr.

  • 11-jähriger aus Bingen vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

    11-jähriger aus Bingen vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

    11-jähriger Marinos aus Bingen vermisst – Polizei bittet Bevölkerung um Hilfe

    Seit Montag, dem 27. Oktober 2025, sucht die Polizei nach dem 11-jährigen Marinos Krasimirov D. aus Bingen am Rhein.

    Der Junge wurde zuletzt auf dem Heimweg von der Realschule plus Christian Erbach in der Appenheimer Straße 4 in Gau-Algesheim gesehen. Dort machte er sich nach Schulschluss in Richtung Bahnhof Gau-Algesheim auf – seither fehlt jede Spur.

    Polizei befürchtet hilflose Lage

    Die Polizei schließt nicht aus, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet. Trotz intensiver Suchmaßnahmen, blieb Marinos bislang unauffindbar. Daher bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe.

    Beschreibung des Vermissten

    • Name: Marinos Krasimirov D.
    • Alter: 11 Jahre
    • Haare: kurz, im Nacken frisch ausrasiert, längere Strähnen in der Stirn
    • Bekleidung: schwarze Winterjacke mit Kapuze, blau-rot-weiße Turnschuhe, braun-graue Cordhose
    • Rucksack: schwarz, mit Pocket-Monster-Anhänger

    Zeugen, die Hinweise auf den Aufenthaltsort des Kindes geben können, sollen sich umgehend unter der Telefonnummer 06131 653639 beim Kriminaldauerdienst Mainz melden. Wer den Jungen sieht, soll ihn bitte im Blick behalten und sofort den Polizeinotruf 110 wählen.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Nachrichten zu Polizeieinsätzen in der Region finden Sie unter BlaulichtMYK News und Fahndungen. Auch auf blaulichtmyk.de/deutschland werden regelmäßig bundesweite Vermisstenfälle veröffentlicht.

    Stand: 28.10.2025 – Polizei Rheinland-Pfalz / Kriminaldauerdienst Mainz

  • Frau (66) in Bad Kreuznach getötet

    Frau (66) in Bad Kreuznach getötet

    Tötungsdelikt in Bad Kreuznach: 69-Jähriger nach Tat an 66-jähriger Frau in Untersuchungshaft

    Am Mittwoch, dem 15. Oktober 2025, ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in Bad Kreuznach ein tragisches Tötungsdelikt.

    Nach aktuellen Erkenntnissen deutet alles auf ein Gewaltdelikt im häuslichen Umfeld hin. Die Polizei nahm einen 69-jährigen Tatverdächtigen noch am Tatort fest.

    Polizei schließt Gefahr für Bevölkerung aus

    Nach Angaben der Polizei Rheinland-Pfalz bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die übrige Bevölkerung. Die Ermittler stellten zahlreiche Spuren am Tatort sicher. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

    Die Kriminalpolizei Mainz übernahm unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach die Ermittlungen. Spezialisten der Spurensicherung untersuchten die Wohnung und sicherten Beweismaterial, das nun ausgewertet wird.

    Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

    Der 69-jährige Beschuldigte wurde am Donnerstag, dem 16. Oktober 2025, dem zuständigen Ermittlungsrichter am
    Amtsgericht Bad Kreuznach vorgeführt.

    Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der Tötung.

    Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

    Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach führt die weiteren Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Mainz fort. Dabei prüfen die Ermittler insbesondere das Beziehungsumfeld der beiden Beteiligten sowie mögliche Motive.

    Weitere Ermittlungen laufen

    Aktuell wertet die Polizei die gesicherten Spuren und Zeugenaussagen aus. Ob es sich um eine Beziehungstat handelte, steht noch nicht endgültig fest. Die Ermittler bitten mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter Kontakt zur Kriminalpolizei Mainz zu melden.

    Weitere regionale Nachrichten zu Polizeieinsätzen und Ermittlungen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ oder im Bereich Deutschland.

  • LKW-Fahrer beschädigt Gedenksäule auf dem Bischofsplatz in Mainz

    LKW-Fahrer beschädigt Gedenksäule auf dem Bischofsplatz in Mainz

    LKW-Unfall auf dem Bischofsplatz in Mainz: Gedenksäule beschädigt

    Ein 46-jähriger LKW-Fahrer aus Bingen hat am Bischofsplatz in Mainz beim Rangieren mit seinem Fahrzeug eine historische Gedenksäule beschädigt. Der Fahrer gab gegenüber der Polizei an, er habe besonders darauf geachtet, die Statue des Bischofs Wilhelm Emmanuel von Ketteler nicht zu berühren. Dabei übersah er jedoch die daneben stehende Säule, die ebenfalls dem Bischof gewidmet ist.

    Unfallhergang auf dem Bischofsplatz

    Während des Rangierens auf dem belebten Platz stieß der LKW gegen die Gedenksäule. Durch den Aufprall wurde das Denkmal aus seiner Verankerung gerissen und beschädigt. Glücklicherweise kamen bei dem Vorfall keine Personen zu Schaden. Der Fahrer stoppte sofort und informierte die Polizei Mainz über den Unfall.

    Behörden eingeschaltet

    Die eingesetzten Polizeibeamten sicherten die Unfallstelle und nahmen den Sachschaden auf. Aufgrund der historischen Bedeutung der beschädigten Säule informierte die Polizei umgehend die Denkmalschutzbehörde der Stadt Mainz. Diese wird nun prüfen, wie hoch der entstandene Schaden ist und welche Maßnahmen zur Restaurierung notwendig sind.

    Keine Gefahr für Passanten

    Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Passanten. Die beschädigte Säule wurde abgesperrt und wird derzeit durch Fachleute begutachtet. Der LKW-Fahrer aus Bingen zeigte sich kooperativ und beteuerte, den Schaden nicht vorsätzlich verursacht zu haben.

    Weitere Informationen

    Die Polizei Mainz bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mainz entgegen.

    Weitere regionale Nachrichten aus Rheinland-Pfalz finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ oder im Bereich Deutschland.

  • Mehrfacher Missbrauch von Notrufen

    Mehrfacher Missbrauch von Notrufen

    67-Jähriger in Gewahrsam genommen

    Mainz

    Am Donnerstagabend kam es in Mainz zu gleich zwei Fällen von Notrufmissbrauch.

    Zwischen 18:40 Uhr und 22:45 Uhr löste ein 67-jähriger Mann mehrfach Alarm aus.

    Zunächst befand er sich in einem Mainzer Krankenhaus. Dort betätigte er auf einer Behindertentoilette die rote Notrufschnur. Laut ersten Erkenntnissen wollte er testen, wie lange es dauert, bis Hilfe eintrifft.

    Da nach mehrmaligem Ziehen niemand erschien, löste er zusätzlich den Feueralarm aus. Nach eigenen Angaben wollte er damit auf vermeintliche Missstände aufmerksam machen.

    Kurz darauf begab sich der Mann in ein Hotel in der Mainzer Neustadt. Dort betätigte er einen Notrufschalter, um die Aufmerksamkeit des Personals zu erlangen.

    Die alarmierte Polizei traf kurze Zeit später am Einsatzort ein. Anfangs zeigte sich der 67-Jährige kooperativ und gab den Missbrauch der Notrufe zu.

    Im weiteren Verlauf verweigerte er jedoch die Begleitung zur Feststellung seiner Personalien. Er reagierte unkooperativ und schrie die Beamten an.

    Aus Sicherheitsgründen und zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt.

    Die Polizei weist darauf hin, dass absichtlicher Notrufmissbrauch strafbar ist. Wer falsche Notrufe auslöst, kann erhebliche rechtliche Konsequenzen erwarten.

  • Körperverletzung in Linienbus

    Körperverletzung in Linienbus

    27-Jähriger ohne Fahrschein schlägt Mitfahrer und flüchtet

    Mainz-Altstadt

    Am Dienstagmorgen kam es gegen 09:15 Uhr zu einem Vorfall in einem Linienbus in der Schusterstraße
    in Mainz.

    Ein 27-jähriger Fahrgast war ohne gültigen Fahrschein unterwegs und wurde von Kontrolleuren aufgefordert, an der nächsten Haltestelle auszusteigen.

    Zum Zeitpunkt des Kontrollgesprächs befand sich der Mann auf einem Fensterplatz im Bus. Neben ihm saß eine weitere männliche Person, die signalisierte, aufzustehen, um dem Beschuldigten das Aussteigen mit den Kontrolleuren zu ermöglichen.

    Unvermittelt schlug der 27-Jährige dem Mitfahrer zweimal mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde.

    Im Anschluss flüchtete der Täter vom
    Tatort.

    Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Beschuldigte vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Durch intensive Ermittlungen der Polizei wurde der 27-Jährige jedoch im Nachgang identifiziert.

    Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie Beförderungserschleichung eingeleitet.

  • 5 Tonnen Ladung zu viel – LKW auf der A60 gestoppt

    5 Tonnen Ladung zu viel – LKW auf der A60 gestoppt

    LKW auf der A60 gestoppt: Gerüstbauer mit über 5 Tonnen Ladung zu viel unterwegs

    Wörrstadt

    Am Dienstagmorgen gegen 09:50 Uhr entdeckten Verkehrspolizisten der Direktion Mainz einen überladenen LKW auf der A60.

    Der Lastwagen war in Richtung Mainz-Weisenau unterwegs und fiel durch seine schiefe Fahrweise sowie überhöhte Ladung auf.

    Die Gerüstteile auf der offenen Ladefläche ragten weit über die Oberkante hinaus.

    Dies erregte sofort die Aufmerksamkeit des Kontrolltrupps „Gewerblicher Güter- und Personenverkehr“.

    Die Beamten lotsten das Fahrzeug von der Autobahn.

    An einer nahegelegenen Kontrollstelle erfolgte eine genaue Überprüfung.

    Schon beim ersten Anblick war klar

    Der LKW war massiv überladen. Er war für ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen zugelassen.

    Tatsächlich brachte das Fahrzeug 12,58 Tonnen auf die Waage. Das bedeutet eine Überladung von rund 67,95 Prozent – mehr als 5 Tonnen zu viel.

    Die Fahrt durfte erst fortgesetzt werden, nachdem die überschüssige Ladung umverteilt wurde.

    Zwei zusätzliche Fahrzeuge wurden hinzugezogen.

    Der Fahrer sowie der Halter müssen mit hohen Bußgeldern rechnen. Die Polizei prüft weitere ordnungsrechtliche Maßnahmen.

    Überladene Fahrzeuge sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Sie beeinflussen das Fahrverhalten negativ, insbesondere das Bremsverhalten.

    Die Polizei Mainz warnt erneut vor den Folgen von Überladungen.

    Sie fordert alle Transportunternehmen zur Einhaltung der Gewichtsvorgaben auf.

  • Ekeltransport auf A61 gestoppt

    Ekeltransport auf A61 gestoppt

    Lebensmitteltransporter auf A61 bei Wörrstadt gestoppt – Kühlkette unterbrochen

    Am 30. Juni 2025 stoppte die Polizei auf der Autobahn 61 bei Wörrstadt einen Lebensmitteltransporter.

    Die Kontrolle erfolgte durch den Kontrolltrupp für gewerblichen Güter- und Personenverkehr der Verkehrsdirektion Mainz.

    Im Laderaum des Fahrzeugs befanden sich Meeresfrüchte, Fisch und Geflügel.

    Diese Tiefkühlwaren müssen bei mindestens -18 °C transportiert werden.
    Bei Außentemperaturen von 29 °C war dies besonders kritisch.

    Das Kühlaggregat des Lkws war jedoch nur auf -8 °C eingestellt.

    Eine Temperaturmessung im Inneren ergab sogar 2 °C. Die Lebensmittel wurden also deutlich über dem Gefrierpunkt befördert.

    Die Polizei informierte sofort die zuständige Lebensmittelüberwachung am
    Unternehmenssitz.

    Diese sprach ein Verwertungsverbot aus und ordnete die Rückführung der betroffenen Waren an.

    Der Transporter wurde zur Durchsetzung dieser Maßnahme
    versiegelt.

    Während der Kontrolle wurde zudem bekannt, dass bereits ein Teil der Ware ausgeliefert worden war.

    Die Lebensmittelbehörde am Abladeort wurde daraufhin umgehend informiert,
    um eine Weiterverwendung zu
    verhindern.

    Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an. Verstöße gegen Kühlvorgaben stellen ein erhebliches Risiko für die Lebensmittelsicherheit dar.

  • Vermisstenmeldung aus Mainz: Zwei 12-jährige Mädchen gesucht

    Vermisstenmeldung aus Mainz: Zwei 12-jährige Mädchen gesucht

    Vermisstenmeldung aus Mainz: Zwei 12-jährige Mädchen gesucht

    Mainz

    Seit Sonntagmittag, den 22.06.2025 gegen 12:30 Uhr werden zwei junge Mädchen aus einer Einrichtung in Mainz vermisst. Hierbei handelt es sich um zwei 12-jährige Mädchen mit folgender Beschreibung:

    Person 1:

    12 Jahre, ca. 1,60m groß, schlank, blond, lange, offene Haare, bekleidet mit kurzem Jeansrock und schwarzem Top.

    Person 2:

    12 Jahre, ca. 1,70m groß, etwas korpulent, blonde Haare im Zopf, lange Jeanshose, weißes Top, schwarz-pinker Rucksack.

    Bei Antreffen der Personen oder einer entsprechenden Sichtung, bitten wir um Hinweise an jede Polizeidienststelle, den Polizeinotruf oder an die Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33312.

  • Versuchter Mord durch Brandstiftung

    Versuchter Mord durch Brandstiftung

    Brandstiftung in Mehrfamilienhaus – Tatverdächtiger festgenommen

    Mainz

    Nach einem Wohnungsbrand am vergangenen Sonntag, 15.06.2025 im Weisenauer Weg in
    Mainz-Hechtsheim, hatte die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Untersuchungen ergaben Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll der 29-jährige Tatverdächtige das Mehrfamilienhaus betreten und eine Wohnung im Erdgeschoss in Brand gesetzt haben, bevor er anschließend flüchtete.

    Im Rahmen intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann einen Tag später in Bad Münster am Stein festgenommen werden.

    Der Beschuldigte wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung erließ. Im Anschluss wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

    Die Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.