Schlagwort: Polizei Offenburg

  • Feuer in Diskothek mit 750 Gästen ausgebrochen

    Feuer in Diskothek mit 750 Gästen ausgebrochen

    Großbrand in Kehl: Feuer in Diskothek mit 750 Gästen ausgebrochen

    In Kehl hat in der Nacht zu Sonntag ein Großbrand in einer Diskothek einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ausgelöst. Nach ersten Angaben brach das Feuer gegen 3.45 Uhr im Tanzclub in KISS CLUB in der Siemensstraße aus. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich dort rund 750 Menschen auf. Alle Gäste verließen das Gebäude nach der Evakuierung selbstständig. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an und kämpften stundenlang gegen die Flammen.

    Feuer greift auf gesamtes Gebäude über

    Nach bisherigen Informationen griff das Feuer im weiteren Verlauf auf das gesamte Gebäude über. Schon kurz nach dem Alarm stiegen dichte Rauchschwaden über dem Industriegebiet auf. Die Feuerwehr Kehl erhielt Unterstützung aus umliegenden Gemeinden. Währenddessen sicherte die Polizei den Bereich weiträumig ab, sodass die Löscharbeiten ohne Behinderungen laufen konnten.

    Nach Angaben der Polizei mussten drei Menschen wegen der Gesamtsituation vom Rettungsdienst behandelt werden. Schwere Verletzungen meldeten die Behörden zunächst nicht. Dennoch zeigte der Einsatz, wie schnell sich eine gefährliche Lage in einer voll besetzten Diskothek entwickeln kann. Gerade deshalb lief die Evakuierung unter hohem Zeitdruck, aber offenbar geordnet ab.

    Brandursache in Kehl noch völlig unklar

    Warum das Feuer ausbrach, steht derzeit noch nicht fest. Weil das Gebäude zunächst nicht betreten werden konnte, blieb auch die genaue Ursache am Morgen weiter offen. Die Kriminalpolizei will den Brandort erst untersuchen, wenn die Feuerwehr ihre Arbeit vollständig beendet hat und das Objekt sicher zugänglich ist.

    Parallel dazu befragten die Ermittler bereits erste Zeugen. Außerdem prüften sie, welche Hinweise aus dem Umfeld des Clubs für die weitere Aufklärung wichtig sein könnten. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst noch keine gesicherten Angaben vor. Klar ist jedoch schon jetzt: Der Brand richtete erheblichen Schaden an.

    Großeinsatz hält über Stunden an

    Der Einsatz in Kehl dauerte am Sonntagmorgen weiter an. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst kamen auch Kräfte aus dem Umland zum Einsatz. Für den Verkehr richteten die Behörden eine örtliche Umleitung ein. Damit verhinderten sie zusätzliche Gefahren im direkten Umfeld der Brandstelle.

    Der Vorfall sorgte in der Region schnell für große Aufmerksamkeit, auch weil sich nach Betreiberangaben etwa 750 Menschen im Club befanden. Dass alle Gäste das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten, verhinderte offenbar Schlimmeres. Nun konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Frage, wie das Feuer entstehen konnte und wie hoch der Schaden am Ende ausfallen wird.

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  • Tödlicher Unfall auf der A5 – Mercedes-Fahrer überfahren

    Tödlicher Unfall auf der A5 – Mercedes-Fahrer überfahren

    Tödlicher Unfall auf der A5 bei Achern: Mercedes-Fahrer steigt nach Crash aus und wird erfasst

    Ein tödlicher Unfall auf der A5 bei Achern hat am 1. Weihnachtsfeiertag viele Verkehrsteilnehmer geschockt. Der Vorfall passierte am Donnerstag (25. Dezember 2025) am späten Nachmittag zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Achern in Richtung Karlsruhe. Zunächst krachte ein Sattelzug in das Heck eines Mercedes. Danach nahm das Geschehen eine tragische Wendung.

    Erst Auffahrunfall mit Sattelzug – dann der folgenschwere Moment – Tödlicher Unfall auf der A5 bei Achern

    Nach bisherigen Informationen bremste der 49-jährige Mercedes-Fahrer nach einem Überholmanöver stark ab. Dadurch konnte der Fahrer des Sattelzugs nicht mehr rechtzeitig reagieren. Der Lkw prallte in das Heck des Mercedes. Der Mercedes-Fahrer blieb dabei zunächst unverletzt und steuerte sein Auto auf den Standstreifen.

    Doch dann traf der Mann eine Entscheidung, die ihm das Leben kostete. Er stieg aus, ging wenige Schritte weiter und betrat die Fahrbahn. Es war dunkel, und die Situation wirkte unübersichtlich. Offenbar nahm er die Markierungen nicht richtig wahr.

    Renault-Fahrer kann nicht mehr ausweichen

    Ein herannahender Renault erfasste den 49-Jährigen frontal. Der 65-jährige Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Rettungskräfte starteten sofort die Reanimation. Trotzdem starb der Mann noch am Unfallort. Auch der Renault-Fahrer sowie der Lkw-Fahrer standen anschließend unter Schock.

    Mehrstündige Sperrung und Ermittlungen der Polizei

    Die Polizei sperrte die A5 in Richtung Norden für die Unfallaufnahme und die Bergung mehrere Stunden. Außerdem laufen Ermittlungen zum genauen Ablauf. Der tödliche Unfall auf der A5 bei Achern zeigt erneut, wie gefährlich ungesicherte Wege auf Autobahnen sind. Schon wenige Meter können in Sekunden zur tödlichen Zone werden, gerade bei Dunkelheit und hohem Tempo.

    Wer nach einer Kollision auf der Autobahn anhalten muss, sollte möglichst im Fahrzeug bleiben, Warnblinkanlage aktivieren und Hilfe rufen. Außerdem zählt jede Sekunde, weil nachfolgende Fahrer oft keine Chance zum Ausweichen haben. Und gerade an Feiertagen verdichtet sich der Verkehr schnell.

    Weitere aktuelle Meldungen rund um Unfälle und Verkehr findest Du in unserer Rubrik Verkehr. Wenn die Polizei nach Zeugen sucht oder Fahndungen veröffentlicht, lohnt sich außerdem ein Blick in Fahndung. Für überregionale Entwicklungen und größere Lagen empfehlen wir Dir zusätzlich Deutschland.

    Offizielle Informationen und Kontaktwege der zuständigen Dienststellen findest Du auch beim Polizeipräsidium Offenburg sowie beim Polizeirevier Achern.

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