Schlagwort: Polizei Sinzig

  • Geisellage in Bankfiliale in Sinzig – vorläufige Abschlussmeldung

    Geisellage in Bankfiliale in Sinzig – vorläufige Abschlussmeldung

    Kriminaldirektion übernimmt Ermittlungen

    Nach dem Raub auf einen Geldtransport in Sinzig hat mittlerweile die Kriminaldirektion Koblenz die federführenden Ermittlungen übernommen. Die Polizei verweist dabei auf die bereits veröffentlichten Meldungen und informiert über neue Erkenntnisse zum aktuellen Stand der Ermittlungen.

    Täter soll Geldbehältnis entwendet haben

    Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei derzeit davon aus, dass mindestens ein männlicher Täter gegen 09 Uhr einen Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens abgepasst hat. Der Mann soll etwa 1,80 Meter groß gewesen sein und einen weißen Overall getragen haben, der laut Polizei an einen sogenannten „Imkeranzug“ erinnerte.

    Im Verlauf der Tat entwendete der Täter ein mitgeführtes Behältnis mit Bargeld. Anschließend wurden zwei Personen, darunter der Mitarbeiter des Geldtransportunternehmens, in einem separaten Raum innerhalb der Bankfiliale eingeschlossen.

    Spezialkräfte und umfangreiche Fahndung im Einsatz

    Die Polizei geht aktuell davon aus, dass der oder die Täter die Bankfiliale vermutlich bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte verlassen hatten. Da zunächst unklar war, ob sich noch bewaffnete Personen im Gebäude befanden, sperrte die Polizei den Bereich weiträumig ab und alarmierte Spezialkräfte.

    Die Maßnahmen dienten laut Polizei insbesondere auch dem Schutz möglicher Zeugen und weiterer Personen im Gebäude. Parallel dazu liefen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet von Sinzig.

    Polizei korrigiert irreführende Berichterstattung

    Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz kursierten laut Behörden teilweise irreführende Informationen im Internet. Insbesondere ein verbreitetes Video sorgte für Missverständnisse. Darin war zu sehen, wie Spezialkräfte einen Mann aus der Bankfiliale führten.

    Die Polizei stellte hierzu klar, dass es sich bei der gezeigten Person nicht um einen Tatverdächtigen handelte. Vielmehr war der Mann eine der beiden Personen, die zuvor durch den oder die Täter eingeschlossen worden waren.

    Kriminalpolizei bittet weiterhin um Hinweise

    Die Ermittlungen zum Raub auf den Geldtransport in Sinzig dauern weiterhin an. Die Kriminalpolizei Koblenz bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen oder zu verdächtigen Personen geben können, sich unter der Telefonnummer 0261-92156 390 zu melden. Hinweise können zudem bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz finden Sie auch unter News, Deutschland sowie Fahndungen.

    Offizielle Informationen der Polizei Rheinland-Pfalz finden Sie unter polizei.rlp.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

    Geiselnahme in Volksbank in Sinzig

  • Warnung vor Schockanrufen durch falsche Polizeibeamte

    Warnung vor Schockanrufen durch falsche Polizeibeamte

    Schockanrufe im Raum Remagen und Sinzig: Polizei warnt vor aktueller Betrugsmasche

    Remagen/Sinzig

    In Remagen und Sinzig häufen sich derzeit sogenannte Schockanrufe. Die Polizei Remagen bittet Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit.

    Unbekannte geben sich bei den Anrufen als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus. Die Täter behaupten häufig, dass ein Familienmitglied einen schweren Unfall verursacht habe.

    Zur angeblichen Vermeidung einer sofortigen Inhaftierung fordern sie hohe Geldbeträge als Kaution. Auch andere erfundene Geschichten kommen zum Einsatz.

    Wichtig: Diese Anrufe sind FALSCH. Es handelt sich um eine Betrugsmasche.

    Die Polizei appelliert eindringlich:

    Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen am Telefon preis.

    Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein.

    Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen der Anruf verdächtig erscheint.

    Informieren Sie im Zweifel die örtliche Polizeidienststelle oder wählen Sie den Notruf 110.

    Sprechen Sie auch mit älteren Angehörigen über die Gefahr solcher Anrufe. Gerade Senioren werden häufig Opfer dieser betrügerischen Masche.