Schlagwort: Prüm

  • Finger weg von Weltkriegsmunition!

    Finger weg von Weltkriegsmunition!

    Unsachgemäßer Umgang mit Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg löst Polizeieinsatz aus

    Prüm

    Am Donnerstag, 21. August 2025, erhielt die Polizeiinspektion Prüm in den späten Abendstunden Hinweis darauf, dass ein 19-jähriger Mann aus Prüm mit Verletzungen, die auf einen unsachgemäßen Umgang mit Explosionsstoffen hindeuteten, ins örtliche Krankenhaus eingeliefert worden sei.

    Die aufgenommenen Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann eine Panzerfaust aus dem 2. Weltkrieg gefunden und mit nach Hause genommen hatte. Hier zündete der Treibsatz und verletzte den jungen Mann erheblich, aber nicht lebensgefährlich. Er konnte sich selbständig in Behandlung begeben. Dass die Sache für den jungen Mann nicht schlimmer endete, war dem glücklichen Umstand geschuldet, dass die eigentliche Sprengladung nicht umsetzte.

    Unter Hinzuziehung von Spezialisten wurde das von dem jungen Mann mit seiner Familie bewohnte Anwesen durch Beamte von Polizeiinspektion Prüm und Kriminalinspektion Wittlich durchsucht.

    Hier konnten weitere Munitionsreste aufgefunden und sichergestellt werden. Eine Gefahr für die Allgemeinheit, insbesondere für die unmittelbare Nachbarschaft kann nach Beendigung der Maßnahmen ausgeschlossen werden.

    Der junge Mann wird sich nun wegen Verdachts einer Straftat nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz zu verantworten haben.

    Seitens der Polizei ergeht der dringende Hinweis, Fundmunition nicht an sich zu nehmen.

    Trotz ihres Alters haben die Munitionskörper ihre Gefährlichkeit nicht verloren.

    Im Gegenteil:
    ihre starke Verwitterung macht sie noch gefährlicher. Schon durch die geringste Berührung kann eine Explosion ausgelöst werden. Wer Munition oder alte Kampfmittel findet, sollte den Kampfmittelräumdienst verständigen oder aber die örtliche Polizeiinspektion, die alles Weitere veranlasst.

  • Erneuter Diebstahl eines Kamerunschaf-Lamms

    Erneuter Diebstahl eines Kamerunschaf-Lamms

    Erneuter Diebstahl eines Kamerunschaf-Lamms

    Prüm

    In der Nacht vom 8. auf den 9. Juni 2025 kam es in Prüm erneut zu einem Diebstahl auf einer umzäunten Weidefläche.

    Tatort ist das Neubaugebiet „In der Steinertsbach“. Dort wurde ein erst wenige Tage altes Kamerunschaf-Lamm gestohlen.

    Das junge Tier benötigt weiterhin Milch zur Aufzucht und ist auf intensive Pflege angewiesen.

    Die Schafe befinden sich auf einer Ausgleichsfläche in direkter Nähe zu Wohnhäusern.

    Bereits in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2025 war von derselben Fläche ein Lamm entwendet worden.

    Es ist davon auszugehen, dass es sich um wiederholte zielgerichtete Taten handelt. Der Diebstahl ereignete sich vermutlich in den Nachtstunden.

    Die Polizei Prüm bittet daher um Hinweise von Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben.

    Insbesondere verdächtige Fahrzeuge oder Personenbewegungen im Umfeld der Weidefläche sind für die Ermittlungen relevant.

    Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Prüm unter der Telefonnummer 06551 / 942-0 oder per E-Mail an pipruem@polizei.rlp.de entgegen.

  • Zweifach gesucht – 31-Jähriger muss 256 Tage in Haft

    Zweifach gesucht – 31-Jähriger muss 256 Tage in Haft

    Zweifach gesucht – 31-Jähriger muss 256 Tage in Haft

    Prüm

    Anlässlich durchgeführter Personenkontrollen auf der BAB 60, im Bereich Prüm, nahm die Bundespolizei am Mittwochabend einen zweifach gesuchten Straftäter fest.

    Der in Belgien wohnhafte 31-Jährige wurde in zwei Fällen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von insgesamt 9.500 Euro verurteilt. Zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis, einhergehend mit einer 18-monatigen Sperrfrist, entzogen. Da er die gegen ihn verhängte Geldstrafe nicht zahlen konnte, verbüßt er nun eine 256-tägige Haftstrafe in der JVA Wittlich.

  • Illegale Abfallverbringung von Schrott-Fahrzeugen und rückwärts auf der Autobahn unterwegs

    Illegale Abfallverbringung von Schrott-Fahrzeugen und rückwärts auf der Autobahn unterwegs

    A-60 / Prüm – 

    Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des PP Trier kontrollierten am Mittwochmorgen einen niederländischen Schrott- und Metallhändler auf der A-60, kurz hinter der AS Prüm, welcher zwei
    Alt-Fahrzeuge in die Niederlande zur Verschrottung verbringen wollte.

    Neben den beiden Alt-Fahrzeugen transportierte er auf der Ladefläche des Lkw zudem noch
    20 Alt-Batterien für die Verwertung. Der Fahrer konnte bei der Kontrolle nur einen Kaufvertrag für die beiden Alt-Fahrzeuge vorlegen. Behördliche Erlaubnisse oder spezielle Dokumente für die grenzüberschreitende Abfallverbringung, die er dringend hier benötigt hätte, führte er nicht mit oder besaß diese erst gar nicht.

    Im vorliegenden Fall handelt es sich sogar um gefährlichen Abfall, der speziellen gesetzlichen Vorgaben bei der Verbringung unterliegt. Da der Fahrer keinerlei abfallspezifische Dokumente und Erlaubnisse für die grenzüberschreitende Abfallverbringung vorlegen konnte, wurde auf Anordnung der Sonderabfallmanagement GmbH Rheinland-Pfalz, zuständig für die Abfallverbringung in Rheinland-Pfalz, die Weiterfahrt untersagt und die Alt-Fahrzeuge und Alt-Batterien in einem nahegelegenen Fachbetrieb entsorgt und verwertet. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen (illegale Abfallverbringung).

    Am Mittwochnachmittag stellten die Beamten dann einen litauischen Sattelzug fest, der offensichtlich
    die Ausfahrt Prüm in Richtung Belgien an der A-60 verpasst hatte und seinen Sattelzug zunächst auf die Standspur steuerte und dann verbotenerweise, trotz des fließenden Verkehrs, den Sattelzug auf der Standspur rückwärts in die Ausfahrt Prüm steuerte.

    Glücklicherweise kam es hier nur aufgrund der vorausschauenden und besonnen Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer zu keiner Gefährdung. Nach Zahlung eines entsprechenden Bußgeldes noch vor Ort und eindringlicher Darlegung seines Fehlverhaltens konnte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

  • Fahrer von Holztransport beleidigt Polizeibeamte und ist mit fast 15t zu viel unterwegs

    Fahrer von Holztransport beleidigt Polizeibeamte und ist mit fast 15t zu viel unterwegs

    Prüm / A-60

    Am gestrigen Tag führten Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier eine Kontrolle des gewerblichen Güterkraftverkehrs an der A-60 bei Prüm durch. Dabei stoppten die Beamten einen völlig überladenen Holztransport, dessen Fahrer absolut uneinsichtig war. Die Beamten stoppten den Holztransport aus Belgien auf der A-60, dessen Fahrer von Beginn an seinen Unmut über die Kontrolle deutlich äußerte und im Rahmen der Kontrolle die Beamten gar beleidigte. Der Holztransport transportierte Fichtenstämme für ein Sägewerk in Belgien. Schon der erste Eindruck ließ nichts Gutes erahnen. Tatsächlich wurde bei einer Verwiegung mit der polizeieigenen Radlastwaage eine deutliche Überladung festgestellt. Der Holztransport brachte satte 54,5 Tonnen auf die Waage. Der Fahrer sollte dann einen Teil der Fichtenstämme an geeigneter Örtlichkeit abladen, lud aber aus Frust alle Stämme ab. Vor Abfahrt äußerte der Fahrer den Beamten gegenüber noch, dass ihn das zulässige Gesamtgewicht von 40t in Deutschland gar nicht interessiere. Trotzdem durfte er danach seine Fahrt leer fortsetzen. Gegen den Fahrer, der zugleich Firmenchef war, wird ein Verfahren eingeleitet wonach der Frachterlös eingezogen werden kann (Vermögensabschöpfung). Zudem erwartet den Fahrer nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung. Wie in der Vergangenheit auch schon geschehen, wurde der Holztransport
    auf die Rechtmäßigkeit des Transportes aufgrund der vermehrten Holzdiebstähle hin überprüft.