Schlagwort: Raub mit Todesfolge

  • Verurteilung wegen Mordes an “Koks-Taxifahrer” !

    Verurteilung wegen Mordes an “Koks-Taxifahrer” !

    Verurteilung wegen Mordes an “Koks-Taxifahrer” !

    Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig hat die Revision eines Angeklagten gegen ein Urteil aus Frankfurt (Oder) verworfen.

    Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte den Mann am 21. Oktober 2024 wegen Mordes, versuchten Raubs mit Todesfolge und Brandstiftung verurteilt. Das Urteil sah eine lebenslange Gesamtfreiheitsstrafe vor. Zudem wurden den Hinterbliebenen Schadensersatzansprüche zugesprochen.

    Nach den Feststellungen des Landgerichts befand sich der Täter mit einem Freund auf einem Gartengrundstück in Gosen. Der Freund bestellte dort Kokain bei einem Dealer. Als der Fahrer eintraf, stach der Angeklagte mit einem Messer in dessen Hals. Ziel war es, Kokain und Bargeld zu rauben.

    Das Opfer verstarb binnen weniger Minuten. Da es dem Täter nicht gelang, das Taxi zu starten, setzte er es in Brand. Mit der Brandstiftung wollte er Spuren seiner Tat vernichten.

    Das Gericht wertete die Tat als Mord aus Habgier, Heimtücke und zur Ermöglichung einer anderen Straftat.

    Die Revision überprüfte das Urteil auf mögliche Rechtsfehler. Weder beim Schuldspruch noch beim Strafmaß wurden Fehler festgestellt. Lediglich ein Schadensersatzanspruch im Adhäsionsverfahren wurde teilweise aufgehoben.

    Das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) ist damit rechtskräftig.

  • Verurteilung einer Krankenschwester wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen !

    Verurteilung einer Krankenschwester wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen !

    Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil gegen frühere Krankenschwester aus Regensburg

    Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig hat die Revision einer früheren Krankenschwester verworfen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Regensburg vom 28. Oktober 2024 rechtskräftig.

    Lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und weiterer schwerer Delikte

    Die Angeklagte wurde zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Das Landgericht sprach sie wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge sowie wegen versuchten Mordes in drei weiteren Fällen schuldig.

    Patienten im Krankenhaus betäubt und ausgeraubt

    Nach Feststellungen des Gerichts betäubte die Frau vier Patienten in einem Regensburger Krankenhaus. Anschließend entwendete sie Schmuck und andere Wertsachen. Ein Opfer starb infolge eines Herzstillstands und einer schweren Hirnschädigung. Die drei weiteren Patienten überlebten die Taten.

    Gericht erkennt Heimtücke und Habgier als Mordmerkmale

    Das Landgericht stellte fest, dass die Angeklagte aus Habgier und in heimtückischer Weise handelte. Diese Mordmerkmale führten zu der höchsten Strafe des deutschen Strafrechts.

    Bundesgerichtshof bestätigt Urteil – keine Rechtsfehler

    Die Angeklagte legte Revision gegen das Urteil ein. Der Bundesgerichtshof prüfte sowohl die Verfahrensführung als auch die Rechtsanwendung. Dabei wurden keine Fehler festgestellt, die zu einer Änderung des Urteils geführt hätten. Das Urteil ist somit rechtskräftig.

  • Rentner in Berlin nach Raubmord verstorben  – Zwei Verdächtige in Haft

    Rentner in Berlin nach Raubmord verstorben – Zwei Verdächtige in Haft

    Rentner in Berlin nach Raubmord verstorben – Zwei Verdächtige in Haft

    Die tragische Aufklärung des Raubmordes an einem 61-jährigen Rentner in der Maximilianstraße in Lichtenberg schreitet voran. Bereits am Mittwoch wurden zwei Männer im Alter von 37 und 38 Jahren von den Ermittlern festgenommen.

    80er Koblenz Party

    Am Abend des 23. August wurde Jörg Henker (61) von Nachbarn schwer verletzt in seiner Wohnung entdeckt, nachdem sie auf seine Hilferufe reagierten. Er konnte den Helfern berichten, dass er von zwei Männern überfallen und ausgeraubt wurde.

    Der allein lebende Rentner verschlechterte sich daraufhin dramatisch und verstarb noch am Tatort.

    Die mutmaßlichen Täter flohen nach dem Überfall, einer in Richtung S-Bahnhof Nöldnerplatz, der andere zum Bahnhof Lichtenberg. Die Polizei wandte sich an die Öffentlichkeit und startete einen Zeugenaufruf, um nach ihnen zu suchen.

    Am Mittwoch durchsuchten die Ermittler der Mordkommission und die Staatsanwaltschaft die Wohnungen der Verdächtigen in Hellersdorf nach Beweismitteln. Beide wurden daraufhin festgenommen, und ein Richter verhängte Untersuchungshaft wegen Raubes mit Todesfolge.