Schlagwort: Ravensburg

  • Fahrlehrer wegen Verdachts auf sexuelle Übergriffe in U-Haft

    Fahrlehrer wegen Verdachts auf sexuelle Übergriffe in U-Haft

    Schock in Ravensburg: Fahrlehrer wegen Verdachts auf sexuelle Übergriffe in U-Haft

    Ravensburg (Baden-Württemberg) –

    Ein Fahrlehrer (41) aus Ravensburg sitzt wegen schwerwiegender Vorwürfe in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, mehrere Fahrschülerinnen sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben.

    Ermittlungen gegen den Fahrlehrer laufen

    Die Kriminalpolizei Sigmaringen und die Staatsanwaltschaft Hechingen führen intensive Ermittlungen. Laut bisherigen Erkenntnissen soll der Verdächtige seine Fahrschülerinnen in abgelegene Waldstücke gelockt haben. Dort soll es zu den schrecklichen Übergriffen gekommen sein.

    Die Beamten haben bereits die Wohnung und die Büroräume des Mannes durchsucht. Ziel ist es, Beweise zu sichern und mögliche weitere Opfer zu finden.

    Polizei sucht nach weiteren Opfern

    Der 41-jährige Fahrlehrer soll insbesondere im vergangenen Jahr mehrfach Schülerinnen in entlegene Gebiete geführt haben. Ob es auch in den Vorjahren zu ähnlichen Taten kam, ist bisher unklar. Die Ermittler prüfen diesen Verdacht derzeit.

    Polizeisprecher Christian Sugg erklärte, dass noch nicht auszuschließen sei, ob weitere Betroffene existieren. Die Kriminalpolizei bittet deshalb eindringlich um Hinweise und Zeugenaussagen.

    Kripo-Hotline für betroffene Fahrschülerinnen

    Die Ermittler richten einen dringenden Appell an mögliche weitere Opfer. Wer von dem Fahrlehrer betroffen ist oder Hinweise zu den Vorfällen geben kann, soll sich umgehend melden.

    Telefonnummer der Kripo Sigmaringen: 07571-1040

    Die rechtlichen Konsequenzen

    Gegen den Fahrlehrer wurde bereits Haftbefehl erlassen. Der Verdächtige sitzt aktuell in einer Justizvollzugsanstalt in Baden-Württemberg. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren.   

  • Verkehrsunfall zwischen LKW und PKW – Fahrer eingeklemmt

    Verkehrsunfall zwischen LKW und PKW – Fahrer eingeklemmt

    Verkehrsunfall zwischen LKW und PKW – Fahrer eingeklemmt

    Deggenhausertal

    Gegen 11.45 Uhr kam es Dienstagvormittag (26.11.2024) zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße L204 zwischen Fuchstobel und Urnau (Gemeinde Deggenhausertal).

    Kurz nach Fuchstobel, in Fahrtrichtung Urnau, kollidierte ein Fahrer mit seinem Opel mit einem in Richtung Oberteuringen fahrenden Lastwagengespann. Der Fahrer des LKW versuchte auszuweichen,
    aber sein Fahrzeuggespann, auf dem sich eine schwere Baumaschine befand, rutschte nach rechts
    die Böschung hinunter und blieb in Schräglage hängen.

    Der Fahrer des PKW wurde bei dem Aufprall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Ein Rettungswagen transportierte ihn in ein Krankenhaus. Der LKW-Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, am PKW traten auch Betriebsstoffe aus, die von der Feuerwehr aufgenommen wurden.

    Mit Löschfahrzeugen wurde der Brandschutz sichergestellt und mit der Seilwinde des Rüstwagens der Feuerwehr Markdorf der LKW gegen weiteres Wegkippen gesichert. Für die Bergung des tonnenschweren LKW-Gespanns wurde eine Privatfirma mit einem Kran beauftragt. Diese Arbeiten dauern bis dato an. Während der Einsatzmaßnahmen und der Bergung ist die L204 komplett gesperrt,
    die Straßenmeisterei hat eine Umleitung eingerichtet.

    Die Feuerwehr war mit starken Kräften vor Ort, so war die Freiwillige Feuerwehr Deggenhausertal mit
    4 Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Oberteuringen mit einem Löschfahrzeug und 9 Einsatzkräften und die Freiwillige Feuerwehr Markdorf mit zwei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war stellv. Kreisbrandmeister Dagobert Heß.

    Zur Betreuung von Angehörigen waren auch Kräfte der PSNV Bodenseekreis an der Einsatzstelle. Zu Angaben zur Schadenshöhe, zum Unfallhergang und zur Schwere der Verletzungen verweisen wir auf
    die Pressestelle des Polizeipräsidiums Ravensburg.

  • Versteckte Leiche im Hochbeet – Mordanklage gegen 36-jährige Frau

    Versteckte Leiche im Hochbeet – Mordanklage gegen 36-jährige Frau

    Mordanklage gegen Silke H.: Gerichtsprozess in Ravensburg

    Ravensburg (Baden-Württemberg) –

    In einem abgelegenen Mietshaus in idyllischer Umgebung ereignete sich eine tragische Tat: Silke H. (36) wird beschuldigt, ihren Lebensgefährten Tu N. (39) ermordet und in einem Hochbeet verscharrt zu haben.

    Vor dem Landgericht Ravensburg begann am Mittwoch der Prozess gegen Silke H., angeklagt wegen heimtückischen Mordes. Staatsanwältin Mona Duffert behauptet, dass Silke H. spätestens am 22. September 2023 beschlossen habe, Tu N. zu töten. Sie nutzte den Mittagsschlaf ihres Partners, um ihm auf dem Sofa ein Messer in den Hals zu rammen und die Schlagader zu durchtrennen.

    Die Beziehung zwischen Silke H. und Tu N. begann vor 16 Jahren, als sie beide im selben Restaurant arbeiteten. Tu N. war Koch-Azubi, Silke arbeitete im Service. Ihr ehemaliger Chef, Franz Riegger (63), beschreibt sie als jung, verliebt und mit Schmetterlingen im Bauch. Doch während Tu seine Ausbildung mit Bestnoten abschloss, wurde Silke entlassen, da sie den Anforderungen nicht genügte.

    Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Silke H. mit der Beziehung unzufrieden war. Sie gab vor Gericht zu, in den letzten Jahren viel Alkohol getrunken und Beruhigungstabletten genommen zu haben. Das Paar soll zudem hohe Schulden angehäuft und über seine Verhältnisse gelebt haben.

    Nach der Tat meldete Silke H. ihren Freund zunächst als vermisst, aber Ungereimtheiten in ihren Aussagen und ihr verdächtiges Verhalten führten die Ermittler zu ihr. Es wird vermutet, dass sie das Hochbeet erst nach dem Mord besorgte und um die Leiche herum aufbaute, bevor sie es mit Erde füllte.

    Silke H. äußerte sich nicht zur Tat oder ihrer Beziehung. Der Prozess ist auf acht Tage angesetzt, das Urteil wird am 8. Mai erwartet.

  • 16-jähriges Mädchen vermisst

    16-jähriges Mädchen vermisst

    Ravensburg/Aachen – 

    Seit Sonntagnachmittag wird die 16 Jahre alte Jasmin F. aus Aachen vermisst. Die Jugendliche ist mit ihrer Familie derzeit in einem Ferienpark im Urlaub. Sie verabschiedete sich gegen 17 Uhr von ihrer Familie, um ins Hauptgebäude des Parks zu gehen. Seitdem ist sie verschwunden. Intensive Fahndungsmaßnahmen der Polizei waren bislang nicht erfolgreich. Das Kriminalkommissariat Ravensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und schließt nicht aus, dass sich Jasmin mit einer Internetbekanntschaft getroffen hat und der bislang Unbekannte die Jugendliche mit seinem Fahrzeug im Bereich des Ferienparks abgeholt haben könnte. Ein Hinwendungsort ist derzeit nicht bekannt. Jasmin ist 168 cm groß, von korpulenter Statur und hat langes, dunkelbraunes Haar. Sie ist möglicherweise mit einer dunkelblauen Hose, einem blauen Sweatshirt und einer grünen Jacke bekleidet. Jasmin ist Brillenträgerin und führt wahrscheinlich eine beige Tasche mit sich. Ein aktuelles Lichtbild von Jasmin ist im Fahndungsportal der Polizei Baden-Württemberg unter

    https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/leutkirch-vermisstenfahndung/

    abrufbar. Personen, die Jasmin seit Sonntagnachmittag gesehen haben oder die Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0751/803-3333 an das Kriminalkommissariat Ravensburg zu wenden.

  • 15jährige ersticht 62jährige Frau am Bahnhof – Raubmord !

    15jährige ersticht 62jährige Frau am Bahnhof – Raubmord !

     
     

    Ravensburg 

    Die 62-jährige Frau, die am Dienstagabend am Bahnhof Ravensburg tot aufgefunden worden war, ist offenbar Opfer eines Raubmords geworden.

    Am Mittwoch hatte sich im Laufe der Ermittlungen nach Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen im Bereich des Bahnhofs und durch den Hinweis eines Jugendsachbearbeiters der Polizei der Tatverdacht gegen eine 15-jährige Jugendliche aus dem Landkreis Ravensburg erhärtet.

    Das Mädchen wurde von Polizeikräften am gestrigen Nachmittag vorläufig festgenommen.
    Die Jugendliche hatte es offensichtlich auf die Handtasche ihres Opfers, das zu diesem Zeitpunkt von der Arbeit nach Hause unterwegs war, abgesehen und im Rahmen der Tatausführung ein Messer benutzt.

    Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch Polizeibeamte verstarb das Opfer an schweren Verletzungen im Halsbereich innerhalb kurzer Zeit.
    Die Obduktion wurde heute Vormittag bei der Rechtsmedizin Ulm durchgeführt.

    Die Tatverdächtige ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und hatte erst jüngst eine Haftstrafe u.a. wegen Raubes verbüßt.

    Die Jugendliche wird im Laufe des Nachmittags einem Haftrichter vorgeführt.
    In diesem Zusammenhang bittet die Kriminalpolizei weiterhin die Bevölkerung um Hilfe.
    Noch immer fehlt die Oberbekleidung der Tatverdächtigen, die sie zur Tatzeit getragen hat.

    Auf der Strecke zwischen Bahnhof Ravensburg und Löwenplatz Weingarten hat sich die Jugendliche eines dunklen Nike-Kapuzenpullovers mit hellen Streifen an den Ärmeln entledigt.

    Sachdienliche Hinweise zu dem Kleidungsstück nimmt die Kriminalpolizei Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-0 entgegen.